Hardwareabschaltung bei USB-Verbindungsabbruch

OP #5065819
Guten Tag,

ich habe ein Problem mit einem Batterietestsystem (Ivium-n-Stat) . Ich 
zykle mit dem Gerät Li-Ion Akkus und verliere (selten) die Verbindung zu 
meinem Messrechner. Dieser ist per USB mit dem Tester verbunden.
Sobald die Verbindung abbricht, "hängt" der Tester im letzten aktiven 
Schritt. Wenn er also beispielsweise beim entladen die Verbindung 
verliert, entlädt er die Zelle fröhlich endlos weiter, bis diese völlig 
Tiefenentladen ist und natürlich entsorgt werden kann. Schlimmer wird 
es, wenn das gleiche beim Laden geschieht (ist es zum Glück noch nicht).
Ich habe mich schon mit dem Problem an den Hersteller gewendet, jedoch 
mit mäßigem erfolg.
Am Tester selbst habe ich noch keine Option für eine automatische 
Unterbrechung des Zyklus gefunden und dachte mir, dass es eventuell eine 
klevere Möglichkeit besteht die Zellen oder den kompletten Tester bei 
Verbindungsabbruch hardwareseitig von der Stromversorgung zu trennen.

Hatte jemand vielleicht schon mal ähnliche Probleme oder hat wer einen 
guten Ratschlag zur Lösung des Problemes?

Viele Grüße,
Paul P.
Paul P. schrieb:
> Sobald die Verbindung abbricht,

Sollte man nicht lieber die Ursache der Abbrüche bekämpfen? Zumindest 
Full Speed läuft hier eigentlich Rock-Solid. Eventuell mal 
Energiespareinstellungen prüfen.

Ansonsten ist ein Batt-Tester ohne eigene Über/Unterspannungsabschaltung 
mal direkt für die Tonne.
Persönliche Seite
Der Ivium sieht nicht nach billigem Spielzeug aus - bevorzugte Lösung 
sollte also sein, den Hersteller darauf hinzuweisen, dass man für einen 
vier- (oder fünf-?)stelligen Preis solchen Schrott nicht akzeptiert.

Wenn das nicht klappt: Auf PC-Seite ist vermutlich eine Ivium-SW 
installiert, an deren Sourcecode man nicht rankommt. Wenn über USB eine 
virtuelle serielle Schnittstelle bedient wird, kann man versuchen, an 
deren Daten ranzukommen und sie mitzulesen. Wenn es ein HID-Device ist 
oder ein anderes USB-Gerät, brauchst du einen USB-Analyzer, der die 
analysierten Daten in Echtzeit ausspuckt.

Damit lässt sich dann ein Skript füttern, das wahlweise den Rechner 
(oder das Programm) neu startet oder dem Ivium auf geeignete Weise den 
Strom abdreht.

Eine HW-Lösung dürfte aufwändig werden.

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