Arduino graphisch programmieren

Gast #5068720
Man kann damit graphisch programmieren. Aber das ist eine Zumutung. 
Alles wird schnell unübersichtlich. Die Kästchen kann man schlecht 
auseinander halten, und graphisch rein und rauszoomen ist nicht möglich.
Es artet dann schnell in eine Schieblinks Schiebrechts Orgie aus.

Das bist du mit 20 Zeilen C Code besser dran. Die versteht jeder, du 
kannst ein Diff machen und den Code auf andere Plattformen portieren.
Gast #5068741
Wer diese Grafik beherrscht, kann das auch schriftlich.
Ich hatte anfangs mal mit minibloq geliebäugelt aber
ich sehe nicht wirklich, dass das leichter geht.

Ich programmiere aus einem Schaltplan heraus.
Auf der Basis wäre das interessant.

LG
old.
Gast #5068751
Flussdiagramme sind meiner Meinung nach tatsächlich umständliche zu 
handhaben als direkt zeilenorientiert zu programmieren.
Für die Kommunikation zwischen den Teilnehmern eines größeren Projektes 
habe sich aber große Vorteile. Man sieht einfach besser was passiert und 
die Entwickler sind angehalten, die Graphik zur Dokumentation auch schön 
zu machen.
Gast #5068883
Sorry für die Verwirrung. Ich hab mal etwas in Labview machen müssen.
Die CPU war etwas größer, als ein Arduino. Es gab aber irgendeine 
Arduino Schnittstelle ???

Mein Fazit: lern C, dann hast du was fürs Leben.
Gast #5068918
Mit Physical Etoys sollen sich Arduinos auch graphisch programmieren 
lassen. Ob das allerdings einfacher ist, nur weil alles hinter bunten 
Graphiken versteckt ist?
Bessere Vorstellung von den Abläufen in einem µC bekommt man wohl eher, 
wenn man sich mal auf Assemblerebene begibt.

PittyJ schrieb:
> Die CPU war etwas größer, als ein Arduino.

Größer als ein ARM CortexM3?
Gast #5068982
>Mein Fazit: lern C, dann hast du was fürs Leben.
C programmiere ich seit 35 Jahren, Labview seit 30 Jahren.
Ich glaube eher nicht, dass Du da mithalten kannst.
Gast #5071619
> Na hoffentlich hast du in der Zeit auch noch eine richtige
> Sprache gelernt

Wichtiger ist, daß man mit den Mitteln umgehen kann, die einem zur 
Verfügugn stehen. Anders als beim Hobby hat man im Beruf nicht immer die 
Möglichkeit, die Mittel zu benutzen, die einem gerade gefallen.
Gast #5071785
> über den C-Tellerrand hinaus zu schauen, zeigt einem neue
> Wege und kann auch die C-Skills verbessern.

Ja defintiv. Ich empfehle meinen Kollegen (Enterprise Backend) auch 
immer, mal µC zu programmieren. Da lernt man einiges (im Umfeld 
Performance und Resourcen), daß auch auf großen Servern hilfeich ist.

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