Thomas schrieb:> Jedoch hätte ich lieber kein flaches Kabel, sondern ein rundes,
Was ist daran besser? Mit Schneidklemmkontakten lässt sich so etwas
naturgemäß kaum sinnvoll konfektionieren.
Sofern Du die Gehäuse direkt nebeneinander auf die Hutschiene montierst,
könntest Du auch auf Kabel verzichten und seitlich je eine Buchse und
einen korrespondierenden Stecker herausgucken lassen.
Dann musst Du die Gehäuse nur aneinanderschieben und der Drops ist
gelutscht.
Wenn Du das noch schicker machen willst, finde eine Möglichkeit, die
Gehäuse miteinander fest zu verbinden.
Eine Alternative wären von der Hutschiene weg zeigende Buchsenleisten an
der Oberseite der Gehäuse, die jeweils an den Seiten angebracht sind. So
kannst Du zwei nebeneinanderliegende Gehäuse mit einer aus einem Stück
Platine und zwei parallel angeordneten Steckern gefertigten Steckbrücke
miteinander verbinden.
Wie viele Adern werden denn benötigt? Für Busse zwischen
Hutschienengehäuse gibt es: phoenix contact hbus. Leider relativ teuer
und auch nicht ohne weiteres bei jedem Gehäuse machbar. Ist quasi die
professionelle Lösung zum Vorschlag von Rufus.
Wenn Pfosten-Wannenstecker, dann würde ich die mit Verriegelung nehmen.
Die guten alten Sub-D wären vielleicht eine Alternative, kosten aber
mehr Platz und es soll ja nicht häufig gesteckt werden.
Rufus Τ. F. schrieb:> könntest Du auch auf Kabel verzichten und seitlich je eine Buchse und> einen korrespondierenden Stecker herausgucken lassen
Und dann? Alle 6 Gehäuse zusammenstecken und dann auf einmal
aufschnappen? Oder einschnappen und seitwärts verschieben? Das geht bei
besseren Mechaniken nicht, die krallen sich fest.
Georg
Georg schrieb:> Das geht bei besseren Mechaniken nicht, die krallen sich fest.
Dann muss man halt zum Verschieben die Entriegelung betätigen, das
Gehäuse dabei aber nicht abheben.
Ich frage mich gerade, was für Spannungen und Ströme da fließen? Das
Flachbandkabel das du da ausgesucht hast, hat ja nur 0,09mm². Das kann
man nur für Kleinspannung nehmen. Wenn du Runde Kabel suchst, dann such
mal nach Ölflex, die gibt es in X verschiedene Aderanzahlen....
Hi
>Ich frage mich gerade, was für Spannungen und Ströme da fließen? Das>Flachbandkabel das du da ausgesucht hast, hat ja nur 0,09mm².
Assmann gibt für seine Flachbandkabel
Betriebsspannung: 300V
Durchschlagsspannung: 2000V
Strombelastbarkeit: 1A
an.
MfG Spess
Johannes S. schrieb:> Wenn Pfosten-Wannenstecker, dann würde ich die mit Verriegelung nehmen.
Das ist bei einem Schrank, der dauernden Vibrationen ausgesetzt ist,
eigentlich selbstverständlich.
Michael B. schrieb:> Georg schrieb:>> Und dann? Alle 6 Gehäuse zusammenstecken und dann auf einmal>> aufschnappen?>> Ja.
... und falls man da mal raun muss, alle 6 gleichzeitig entriegeln.
Viel Spaß ;-)
Hallo,
danke für all eure Tipps, hat mir weitergeholfen!
Hubert M. schrieb:> Ich frage mich gerade, was für Spannungen und Ströme da fließen?> Das> Flachbandkabel das du da ausgesucht hast, hat ja nur 0,09mm². Das kann> man nur für Kleinspannung nehmen. Wenn du Runde Kabel suchst, dann such> mal nach Ölflex, die gibt es in X verschiedene Aderanzahlen....
Über so ein Kabel fliesen maximal 9Watt.
Gibts irgendwo eine Liste, wo ich entnehmen kann, welchen Querschnitt
ich benötige?
Ich nutze als Hutschienengehäuse das von Phoenix-Contact BC. Die haben
unten Kontakte für Querverbinder drin.
Diese sind zwar sau teuer (Die Querverbinder kosten mehr als die
Gehäuse) aber schon sehr praktisch...
(Kan mann bestimmt auch mit Flachbandkabel selbst herstellen)
Ich stehe gerade für eine Kleinserie vor einem ähnlichen Problem.
Eine Steuerung und verschiedene IO-Module, jeweils in einzelnen
Hutschienengehäusen, müssen untereinander verbunden werden. Die Gehäuse
kommen auf eine Hutschiene direkt nebeneinander. Die elektrische
Verbindung zwischen denen muss zuverlässig sein und das Ganze soll
robust und sauber montierbar sein.
Es werden max. 8 Leitungen zwischen den Gehäusen benötigt:
optogekoppeltes SPI, gemuxtes CS, IRQ. Stromversorgung bekommt jedes
Gehäuse separat und muss nicht über den Busverbinder. Also müssen nur
ein paar mA über den Bus.
Kennt jemand noch einen anderen Anbieter für sowas als Alternative zu
Phoenix Contact?
Ich meine mich zu erinnern hier im Forum noch einen Thread zu sowas mit
verlinktem Katalog gesehen zu haben, finde den aber leider nicht mehr.