Hallo liebes Forum, gibt es für die praktische Ausbildung zum Elektroniker eine Empfehlung für die maximale Gruppengröße bei praktischen Versuchen? Bei uns in der Ausbildung sind so viele Personen, dass der Berufsschullehrer keinen Überblick hat und im Zweifelsfall auch niemandem helfen kann, da dafür die Zeit bei so vielen Personen nicht ausreicht. In unserer Lehrwerkstatt sieht es fast genauso aus. Der Betrieb bildet aufgrund des Bedarfes so viele Leute aus, dass bei den Ausbildern ein richtiger Engpass zu spüren ist. Grüße Hermann
hallo, und wie groß ist die Gruppe? Zahlen? Als ich meine Ausbildung gemacht habe waren in meinem Ausbildungsbetrieb in jedem Lehrjahr 24 Azubis (3 Fachrichtungen zusammen, die parallel ausgebildet wurden und pro Lehrjahr gab es einen Ausbilder/Meister) und in der Berufsschulklasse waren wir mit 29. Also, was ist bitte viel? Arbeitsgruppe bestanden ja nach Aufgabe zwischen 2 und 5 Azubis. Ja, man muß sich auch schon mal selbst dahinter klemmen .... Peter
Was willst du hören? In Zeiten in denen Disziplin in den Berufsschulklassen und Respekt vor den Lehrern herrschte waren auch Gruppengröße von 40 kein Problem.
Ich war auch in einer Lehrwerkstatt mit ~25 Leuten pro Lehrjahr. Alle im gleichen Ausbildungsberuf und damit waren in der Berufsschule genau die gleiche Leute in einer Klasse. Ausbilder waren es 2-3, Berufsschullehrer natürlich nur einer, aber Versuche gab es da so gut wie keine. Die hatten uns damals auf jeden Fall gut im Griff ;-)
Jack schrieb: > Was willst du hören? Das, was diese Frage beantwortet, will er hören: Hermann schrieb: > gibt es für die praktische Ausbildung zum Elektroniker eine Empfehlung > für die maximale Gruppengröße bei praktischen Versuchen? peter schrieb: > und wie groß ist die Gruppe? Zahlen? Was würde Dir diese Angabe helfen, wenn Du auch nicht weißt, ob es eine >>Empfehlung für die maximale Gruppengröße gibt? peter schrieb: > Als ich meine Ausbildung gemacht habe waren in meinem Ausbildungsbetrieb > in jedem Lehrjahr 24 Azubis Wir waren 32 Personen. Diese Angabe nützt aber dem TO genau so wenig, wie Deine. Fazit: Wichtig ist, irgendeine Frage zu beantworten, die irgendwo einmal gestellt wurde -nur nicht die des TO.
Zauberleerling schrieb: > Fazit: Wichtig ist, irgendeine Frage zu beantworten, die irgendwo > einmal gestellt wurde -nur nicht die des TO. Auf manche Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Man könnte das obige vielleicht einfach zusammenfassen mit: "Kommt auf die Leute in der Gruppe an" ;-) Natürlich ist auch die Aufgabenstellung sehr wichtig. Passt die nicht zu den bisher erlernten Fähigkeiten, dann wäre noch nicht mal ein Ausbilder/Lehrer pro Lerngruppe ausreichend. <edit> In meiner Eigenschaft als "Ausbilder" habe ich mich davon verabschiedet "einfache" Antworten zu geben. Das regt nicht unbedingt das Denken an. Wenn nach und nach die Frage neu formuliert wird, wird oft die Antwort unnötig.
Wir waren über 100 Auszubildende. Für 18 Lehrlinge war immer ein Ausbilder zuständig. 6 Schraubstöcke an einer langen Werkbank. Davon 3 Stück hintereinander, das war dann eine Gruppe. Für den nächsten Ausbilder das Gleiche nochmal, usw... Wenn kleinere Knobelaufgaben oder Bastelprojekte verteilt wurden, waren immer 4 bis 5 Leute in einer Gruppe. Das war zwischen 1975 bis 1990 so.
Ralf schrieb: > 6 Schraubstöcke an einer langen Werkbank. Davon 3 > Stück hintereinander,.... Das ist in einer Kfz-Werkstatt nützlich: Man kann immer gleich den ganzen LKW einspannen. Abel
Abel H. schrieb: > Das ist in einer Kfz-Werkstatt nützlich: Man kann immer gleich den > ganzen LKW einspannen. Danke, ist zwar bescheuert, aber ich musste trotzdem lachen. (so ist da wohl, wenn man an seine Ausbildungswkst denken muss ;-)
Hermann / Zauberleerling schrieb: > Jack schrieb: >> Was willst du hören? > > Das, was diese Frage beantwortet, will er hören: Blödsinn, das ist wieder so eine Frage der Art "ich bin ja so ein zartes, ganz besonderes Schneeflöckchen, nicht wahr?". Die richtige Antwort darauf ist nun mal "Nein, du bist ein verwöhnter Bubi.". Was will man mit der Zahl? Jammern was für eine harte Ausbildung man hat? Hat man nicht. Sich beschweren? Besser wäre es sich auf den Hintern zu setzen und für den Berufsabschluss zu lernen.
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