Zur Strommessung:
Also ich hatte vor 20 Jahren mal eine +/- Stromanzeige mit OPVs und
LEDs gebaut, die nutzte als Stromsensor die Leitung zwischen Batterie
und (Drehstrom-) Lichtmaschine. Der Anlasser war auf die Batterie
geklemmt, das restliche Bordnetz an die Lichtmaschine. Somit ging die
Stromaufnahme des Anlassers nicht in die Messung ein. Der
Spannungsabfall auf der Leitung Batterie-Lima war dann die eigentliche
Messgröße. Die Vierfach-OPVs wurden als Komparatoren geschaltet, also
ohne Mit- oder Gegenkopplung. Die Referenzspannung der einzelnen
Komparatoren wurde einer Widerstandskette im einen Spannungsteiler
entnommen. Das Teil funktionierte bis zur Verschrottung wunderbar,
obwohl ich mich aus heutiger Sicht wundere, dass die OPVs die
Spannungsspitzen des Bordnetzes tolerierten.
Mit AVRs habe ich so etwas noch nicht versucht. Es müsste im Prinzip
aber genau so gehen. Passende Leitung als Shunt missbrauchen, mit
Spannungsteilern auf die Hälfte reduzieren, mit OPV auf vollen Hub
verstärken, mit Spannungsteiler an AVR-Bereich anpassen.
Die von dir anvisierte Eingangsbeschaltung mit Widerstand und Z-Diode
ist ok. Ich würde aber noch einen weiteren Widerstand zum Eingangspin
vorsehen und der Z-Diode einen C parallel schalten.
Falls du dich über die "dummen Antworten" wunderst, vielleicht
vertreten einige Leute ja die Meinung, dass man bei diesem Vorhaben
("Bordcomputer") schon die Grundlagen der Elektronik beherrschen
sollte und sich damit deine Frage erübrigt oder andersherum mit
kleineren Projekten angefangen werden sollte, bis die Grundlagen
erarbeitet wurden. Eine leichte Tendenz zu dieser Meinung kann ich auch
nicht verleugnen, aber ich denke, dass ich dir keine "dumme Antwort"
gab, eher einen wertvollen Hinweis.
...