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Forum: Offtopic Tötlicher Stromschlag bei 5V?!


Autor: Martin (Gast)
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Hallo zusammen,

bin eben über folgenden Artikel gestolbert:
http://www.n-tv.de/panorama/14-Jaehrige-stirbt-in-...

Wie kann man an 5V DC sterben?
Verstehe ich nicht so ganz, wie das passieren konnte!
Lag da nicht eher ein technischer Defekt des Netzteils vor?

Grüße
Martin

: Verschoben durch Moderator
Autor: nicht "Gast" (Gast)
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Martin schrieb:
> Tötlicher

Wie kann man "tötlicher" schreiben?
Ich verstehe nicht so ganz, wie das passieren konnte!
Lag da nicht eher ein gravierender Rechtschreibfehler vor?

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Martin schrieb:
> Lag da nicht eher ein technischer Defekt des Netzteils vor?

Ja.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Martin schrieb:

> Lag da nicht eher ein technischer Defekt des Netzteils vor?

Zumindest sind Brandwunden m.E. nur bei defektem Netzteil denkbar.
Und der recht geringe Strom durch die Entstörkondensatoren wäre
wohl höchstens bei Menschen mit schwerem Herzfehler kritisch.

Beitrag #5075969 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Christian B. (luckyfu)
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Karl Kalauer Klauer schrieb im Beitrag #5075969:
> Oder an der Feuchte, die das Lithium des Akkus entzündete?

an einer angesengten Hand ist sie mit Sicherheit nicht gestorben.
Es wird wohl ein defektes NT in Zusammenarbeit mit einem fehlenden FI 
und evtl. einer geerdeten Badewanne gewesen sein.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Christian B. schrieb:

> mit einem fehlenden FI

M.W. sind Fi (RCD)-Schalter in den USA nicht üblich.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Martin schrieb:
> Wie kann man an 5V DC sterben?

Bei ausreichen, großflächig angebraten Elektroden, durchaus möglich.

Martin schrieb:
> Lag da nicht eher ein technischer Defekt des Netzteils vor?

Eher wahrscheinlich.

Da aber alle Berichte nur auf Spekulationen beruhen, ist das nur 
Öffentliches Getratsche!

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Teo D. schrieb:

> Bei großflächig angebraten Elektroden,

Bei großflächig angebraten Elektroden wird die Hand angebraten? :-)

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Harald W. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>
>> Bei großflächig angebraten Elektroden,
>
> Bei großflächig angebraten Elektroden wird die Hand angebraten? :-)

Die Frage lautete.

Martin schrieb:
> Wie kann man an 5V DC sterben?

Autor: Karl Kalauer Klauer (Gast)
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>bin eben über folgenden Artikel gestolbert:
>http://www.n-tv.de/panorama/14-Jaehrige-stirbt-in-...

Recherchiert man ein bißchen, wird klar, das das Ladekabel nicht 
unbedingt in der Steckdose steckte, sondern ein Verlängerungskabel 
(Extension cord) involviert war:

"He says no cause of death has been established, but that initial 
evidence suggests electrocution. Miranda says a cellphone, a charging 
cord and an extension cord were found by the bathtgub"


http://www.cbsnews.com/news/madison-coe-teen-elect...

So kann es ganz gut sein, das das Verlängerungskabel mit dem Ladegerät 
in die Wanne rutschte. Also nix mit tot by 5V oder Defekt im Netzteil.

Und vor dem öffentlichen Autopsie-Bericht ist ohnehein alles nur 
Mutmassung.

Autor: Ralf Leschner (ladesystemtech)
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Bei einem Steckernetzteil mit einer 100% tigen galvanischen Trennung 
(egal ob Eisenkern oder Schaltnetzteil), würde ich auch ohne Angst mit 
dem Handy in die Wanne gehen.

Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den 
Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind 
(eine Wicklung mit Anzapfung) kann ich nur davon abraten, dass Handy mit 
angeschlossenem Steckernetzteil mit in die Badewanne zu nehmen.

Bei längeren Telefonaten könnte ein Trenntrafo davorgeschaltet werden. 
Aber wer macht das schon? Da sind jetzt die Hersteller gefragt.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Oder das Ladekabel war auf die gesamte Länge (vom Steckdosenkontakt bis
zum Handy) patschnass, so dass eine leitfähige Verbindung entstand. Die
5V Sekundärspannung des Netzteils waren jedenfalls ziemlich sicher nicht
die Todesursache. Das wurde im n-tv-Artikel aber auch nicht behauptet.

Wenn jemand so abhängig von seinem Handy ist, dass er es sogar mit in
die Badewanne nehmen muss, wo ja schon immer dringend von der Benutzung
netzbetriebener Geräte abgeraten wird, hat er verutlich eine labile
Psyche, die sich auch negativ auf die körperliche Robustheit auswirken
kann.

Teo D. schrieb:
> Da aber alle Berichte nur auf Spekulationen beruhen, ist das nur
> Öffentliches Getratsche!

So ist es, deswegen halte ich jetzt meine Klappe :)

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Ralf L. schrieb:

> Bei einem Steckernetzteil mit einer 100% tigen galvanischen Trennung
> (egal ob Eisenkern oder Schaltnetzteil), würde ich auch ohne Angst mit
> dem Handy in die Wanne gehen.

Bei Schaltnetzteilen ist es inzwischen üblich, das die Ausgangs-
masse über zwei Kondensatoren mit dem Eingang verbunden sind.
Es gibt also keine "100% tige galvanische Trennung".

> Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den
> Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind

Das halte ich zumindest bei Netzteilen für <=12V für unwahrscheinlich,
weil das so gut wie keine Ersparnis bringt.

Autor: Holger L. (max5v)
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Ganz so abwegig ist es mit den 5V nicht, unser Körper funktioniert 
schließlich mit elektrischen Impulsen.
Woran man wirklich sterben kann wird von der Stromstärke, der Dauer und 
der Frequenz beeinflusst. Das heißt das Mädel muß nicht zwingend an den 
120V bei 60Hz gehangen haben. Auch wenn es wahrscheinlich ist. 
Feuchtigkeit- Wasser kann durchaus auch entgegen der Schwerkraft am 
Kabel "hoch laufen".

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian B. (luckyfu)
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Holger L. schrieb:
> Feuchtigkeit- Wasser kann durchaus auch entgegen der Schwerkraft am
> Kabel "hoch laufen".

Einige mm vielleicht, aber mit Sicherheit keinen halben Meter oder mehr.

Autor: Holger L. (max5v)
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Ja, reines Wasser kommt wohl nicht so weit.
Allerdings nutzen viele Leute Zusätze wie Badeöl oder Schaum etc.
Ist aber auch irrelevant, einmal kurz mit dem elektronischen Spielzeug 
einnicken könnte schon genügen.

Der letzte Satz in dem Artikel ist übrigens recht interessant:
[...]
In Deutschland wäre ein vergleichbarer Unfall bei einer vorschriftsmäßig 
abgesicherten, modernen Bad-Steckdose übrigens nahezu ausgeschlossen.
[...]

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Ralf L. schrieb:
> Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den
> Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind

Werbung: "Sie werden bis an ihr Lebensende nie wieder ein anderes 
Ladegerät benötigen!"

: Bearbeitet durch User
Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Es gab hier ja schon Berichte über China-Netzteile die eine zu geringen 
Abstand zwischen Erdung und Phase hatten, da musste nur eine kleine 
Lotkugel die im Wachs-Flussmittel liegt durch etwas Wärme wandern und 
schon hat man eine elektrische Verbindung zwischen Gehäuse und Phase.

Es kann auch schon während der Herstellung passiert sein und erst als 
sie die Wanne bestieg ist die geerdete Wanne zum zweiten Pol geworden.
Man spürt aber schon allein wenn man eine Phase berührt einen Stromfluss 
durch den Körper da man ja kapazitiv mit der Umgebung gekoppelt ist.

Eine andere Möglichkeit ist dass sie zu Besuch beim (von der Frau 
getrennt lebenden) Vater war und er irgend etwas von der pubertierenden 
Tochter wolle, er sie umgebracht hat und es jetzt nur so aussehen lassen 
möchte als ob es der böse Strom war.

Daher gibt es jetzt Ermittlungen, also sollte man abwarten was dabei 
raus kommt.
(... nur in zwei Wochen interessiert es keine Pressestelle mehr und man 
liest vom Ergebnis nichts mehr in der Zeitung)

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Holger L. schrieb:
> Der letzte Satz in dem Artikel ist übrigens recht interessant:
> [...]
> In Deutschland wäre ein vergleichbarer Unfall bei einer vorschriftsmäßig
> abgesicherten, modernen Bad-Steckdose übrigens nahezu ausgeschlossen.
> [...]

Naja, wenn diese 'Absicherung' auch dort verbaut gewesen wäre, wäre der 
Unfall wohl genau so nahezu ausgeschlossen gewesen - nur, weil diese 
Absicherung in Deutschland vorgeschrieben ist, heißt Das noch lange 
nicht, daß Diese auch überall verbaut ist - hier und da gibt es noch 
Häuser mit wort-wörtlicher Vorkriegsinstallation - da war man froh, wenn 
man überhaupt schon Strom kannte ;)
Was an dem interessanten Satz allerdings die moderne Steckdose bringen 
soll, erschließt sich mir nicht.
Auch eine Bakelit-Steckdose von 'vorm Krieg' hätte, mit FI (oh, sorry: 
RCD), Schlimmeres verhindert.

Alles in Allem etwas reißerisch die Meldung, wenn Es aber auch zeigt, 
daß man Heute wohl immer und überall erreichbar sein muß/will.

Hätte Es jetzt einen Hausherren erwischt, Dem die Ladestation der 
elektrischen Zahnbürste ins gefüllte Handwaschbecken gefallen ist und Er 
Diese dort wieder rausfischte 'bevor noch was passiert' - wir hätten 
Alle rein gar Nichts von diesem Vorfall mitbekommen.

MfG

PS: mein Beileid, Das wünscht man Keinem.

Autor: Jens G. (jensig)
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Ralf L. schrieb:

> Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den
> Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind

Sowas würde ich dann schon als geplanten Mord betrachten ...

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Holger L. schrieb:
> Ganz so abwegig ist es mit den 5V nicht

Doch total. 5 V= gehen nämlich nicht durch die Haut. Beweis: ich.
Zigmal in der Karriere höchste Ströme im Kiloamperebereich mit der 
blanken Hand angefaßt. Spannung: unter 30 V.
Das krasseste waren mal die Elektroden eines Schmelzofens mit mehreren 
hundert kA.

Was auch immer dort passiert ist, es sind NICHT die 5 V= gewesen.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Man sagt: Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich.
Wie sieht es bei tödlich mit t aus? :P

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Dipl.- G. schrieb:
> Doch total. 5 V= gehen nämlich nicht durch die Haut.

Man könnte ja mal eine Versuch wagen. Was ich aber ausdrücklich nicht 
empfehlen würde!
Also NICHT machen, da Körperliche-Schäden zu befürchten sind!
(Zerstörte/Geschädigte Nerven(ende), Gelähmte Muskelpartien, Hautschäden 
etc.)

Nimm 2Elektroden, mit einem Radius von ca. 4cm o. entsprechend. Warte 
bis zur nächsten Hitzewelle und du reichlich verschwitzt bist. Befestige 
beide an EINEM Oberschenkel, belaste sie mit ein paar Kilogramm und 
schließe diese an eine Strombegrenzten (~50mA) 5V Spannungsquelle an.
Du wirst feststellen müssen, das deine Haut, ein ziemlich Dynamischen 
Widerstand besitzt und alles Andere als Konstanz ist.

Wie gesagt, ich empfehle AUSDRÜCKLICH diesen Versuch NICHT 
durchzuführen!!!

Ich würde ja gerne folgenden Artikel empfehlen, nur leider hat da der 
Autor, wieder einmal wie so viele, Strom und Spannung nicht 
unterscheiden können.
http://www.shortnews.de/id/488204/jackass-stunt-na...

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter Dannegger (peda)
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Früher als noch Flachbatterien (4,5V) gebräuchlich waren, hat man die 
gerne mal mit der Zunge geprüft und niemandem hats geschadet.
Für die Rundzellen ist die Zunge leider nicht lang genug.

Daß die 115V Verlängerung in die Wanne gefallen ist, wird daher 
warscheinlich sein. Die USA-Kupplungen haben oft auch keinen 
Schutzkragen, der die Steckerstifte beim Reinstecken abdeckt.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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Fehler wird man garantiert auch
auf dem "journalistischen Übertragungsweg" finden...

gewisse Info fehlen ganz oder mindestens ein Punkt
wird total verdreht dargestellt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Martin (Gast)

>bin eben über folgenden Artikel gestolbert:

gestolpert.

>http://www.n-tv.de/panorama/14-Jaehrige-stirbt-in-...

>Wie kann man an 5V DC sterben?

Wo liest du da was von 5V? Das Handy ist mit angeschlossenem Netzteil in 
die Badewanne gefallen.

EIGENTLICH (tm) sollte nix passieren, bei einem Defekt im Netzteil bzw. 
bei dem "grandiosen" Zustand des amerikanischen Stromnetzes sieht das im 
EInzelfall anders aus.

>Verstehe ich nicht so ganz, wie das passieren konnte!
>Lag da nicht eher ein technischer Defekt des Netzteils vor?

Sicher, was sonst? Die Spannung aus dem Handyakku war es sicher nicht.
Daran sieht man, daß auch die vermeintlich niedrigen 115VAC der Amis 
tödlich sein können.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Ralf Leschner (ladesystemtech)

>Bei einem Steckernetzteil mit einer 100% tigen galvanischen Trennung
>(egal ob Eisenkern oder Schaltnetzteil), würde ich auch ohne Angst mit
>dem Handy in die Wanne gehen.

Im Prinzip stimmt das. Praktisch sollte man das nicht propagieren, denn 
viele Leute kennen nicht die Details und werden dann immer 
leichtsinniger.

>Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den
>Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind

Quark. Es gibt sicher haarsträubende Konstruktionen, Spartrafos sind es 
aber sicher NICHT!

>Bei längeren Telefonaten könnte ein Trenntrafo davorgeschaltet werden.

Schon mal was von Batteriebetrieb gehört? Gerade beim Handy sollte das 
problemlos funktionieren ;-)

>Aber wer macht das schon? Da sind jetzt die Hersteller gefragt.

Wozu auch? Telephonierst du stundenlang in deiner Badewanne?

Autor: A. K. (prx)
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Falk B. schrieb:
> Wozu auch? Telephonierst du stundenlang in deiner Badewanne?

Klingt "Ralf" nach einem weiblichen Vornamen? ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk Brunner (falk)
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@A. K. (prx)

>> Wozu auch? Telephonierst du stundenlang in deiner Badewanne?

>Klingt "Ralf" nach einem weiblichen Vornamen? ;-)

In Zeiten von Gender Mainstreaming und metrosexuellen Fußballern ist 
alles möglich! 8-0

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Falk B. schrieb:

>>Aber wer macht das schon? Da sind jetzt die Hersteller gefragt.
>
> Wozu auch? Telephonierst du stundenlang in deiner Badewanne?

Vielleicht hat sie ja Musik gehört.

Gruss
Axel

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Ralf L. schrieb:
> Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den
> Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind

Ich habe schon mal gehört daß Aliens in Area51 gelagert werden.

Nur muss nicht alles glauben was irgendwer erzählt.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Schonmal so ein billig-5V NT aufgemacht? Der Isolationsabstand ist 
mitunter weniger als 1mm zwischen AC und DC-Seite.
In 99,9% der Fälle merkt man nix, weil man ja in der Regel nicht gut 
geerdet ist. Wenn man selber 100k gegen Erde hat und das NT noch mal 
100k, ist der Strom unter 1mA und damit nicht Spürbar.

Wenn dann aber etwas Feuchtigkeit dazu kommt wird aus dem Widerstand L 
zu 5V was in der Richtung 5k wird und der eigene Widerstand in der Wanne 
gegen 0 geht fließen mal eben 22mA, was locker reicht um einen in der 
Wanne ersaufen zu lassen.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Fabian F. schrieb:
> Wenn dann aber etwas Feuchtigkeit dazu kommt wird aus dem Widerstand L
> zu 5V was in der Richtung 5k wird und der eigene Widerstand in der Wanne
> gegen 0 geht fließen mal eben 22mA, was locker reicht um einen in der
> Wanne ersaufen zu lassen.

... Wenn die Wanne aus Metall und geerdet ist.
In einer, heute eher üblichen Kunststoffwanne mit Kunststoffrohren zur 
Wanne und von dieser weg ist die Frage, ob man da was merkt...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Fabian F. schrieb:
> 1mm zwischen AC und DC-Seite ...  5k wird
Da braucht es aber schon arge Feuchtigkeit, um über (geratene) 1mm auf 
5kOhm Widerstand zu kommen.

> und der eigene Widerstand in der Wanne gegen 0 geht
Du solltest bei einer Versicherung arbeiten. Denn mit Technik haben 
diese Verallgemeinerungen nichts mehr zu tun...

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Christian B. schrieb:
> ... Wenn die Wanne aus Metall und geerdet ist.
> In einer, heute eher üblichen Kunststoffwanne mit Kunststoffrohren zur
> Wanne und von dieser weg ist die Frage, ob man da was merkt...

Wo ist der Unterschied vom Plaste und emailliert?!

Autor: A. K. (prx)
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Teo D. schrieb:
> Wo ist der Unterschied vom Plaste und emailliert?!

Ist der Abfluss auch emailliert?

Autor: soul eye (souleye)
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Peter D. schrieb:

> Daß die 115V Verlängerung in die Wanne gefallen ist, wird daher
> warscheinlich sein. Die USA-Kupplungen haben oft auch keinen
> Schutzkragen, der die Steckerstifte beim Reinstecken abdeckt.

Das hat den Vorteil, dass man so einen USA-Stecker halb rausziehen und 
dann einen europäischen Eurostecker quer drüberklemmen kann. Sehr 
praktisch wenn man mit leerem Akku im Meeting sitzt und seinen 
Schuko-Nema-Adapter vergessen hat.

Die Amis haben ja nur Strom und keine Spannung, da ist Isolation nicht 
so wichtig ;-)

Autor: Teo Derix (teoderix)
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A. K. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Wo ist der Unterschied vom Plaste und emailliert?!
>
> Ist der Abfluss auch emailliert?

11:30h und noch keinen Kaffee.... ;)

A.K. Du enttäuschen mich ab und an, mit deiner hoffentlich nicht 
beabsichtigten Hochmut!

Autor: M.A. S. (mse2)
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Dipl.- G. schrieb:
> Man sagt: Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich.

Wer "nämlich" ohne "h" schreibt, ist noch viel dämlicher: "nämlic"!

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Teo D. schrieb:
> Wo ist der Unterschied vom Plaste und emailliert?!

emailliert werden Metallwannen und an der Metallfläche ist dann die 
Erdung befestigt.

Die Plastewannen sind zu 100% aus Plastik, es gibt also kein Metall an 
den eine Kapazitive Kopplung stattfinden kann.

A. K. schrieb:
> Ist der Abfluss auch emailliert?

Die sind üblicher Weise aus Plastik, vielleicht mit einer dünnen 
Chromschicht oder vielleicht gibt es sogar einen Metallring damit es 
edler aussieht, aber das Rohr des Abflusses ist normaler Weise nicht 
mehr geerdet da es aus Plastik ist.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Mike J. schrieb:
> eine Kapazitive Kopplung

OK, da hat ich wohl auch noch einen Kaffee zu wenig.....

Danke für den Schlag auf's Hinterhaupt. :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian B. (luckyfu)
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Mike J. schrieb:
> emailliert werden Metallwannen und an der Metallfläche ist dann die
> Erdung befestigt.

Das wurde vor langer Zeit mal so gemacht, sollte aber nicht mehr so 
sein. Metallbadewannen werden üblicherweise auch nicht geerdet. 
Stichwort für Google: Tod durch Schutzmaßnahme.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
Datum:

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Christian B. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> emailliert werden Metallwannen und an der Metallfläche ist dann die
>> Erdung befestigt.
>
> Das wurde vor langer Zeit mal so gemacht, sollte aber nicht mehr so
> sein. Metallbadewannen werden üblicherweise auch nicht geerdet.
> Stichwort für Google: Tod durch Schutzmaßnahme.


Definiere lange her. Die Wanne unserer alten Wohunung war am Abfluss 
geerdet und das Abflussrohr war aus Metall. Die Wohnung stammt aus den 
Mitte 70er jahren. Sicherlich nicht mehr neu, aber in auch in D gibts 
noch die ein oder andere Wohnung aus der Zeit.
In Amerika sieht man auch öfters mal freistehende Metallwannen, der der 
die Amaturen in die Wanne integriert sind. Spätestens da holt man sich 
über die Wasserzuleitung die Erde ins Haus.

Autor: Mikro 77 (mikro77)
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Falk B. schrieb:
> Das Handy ist mit angeschlossenem Netzteil in
> die Badewanne gefallen.

Unklar. Wird untersucht.

Vorläufiger Bericht des ME sagt zumindest, dass es ein Stromschlag war. 
Und weiter:

“The incident remains under investigation as to how this occurred,” the 
statement reads. “As previously stated, a cellular telephone, a phone 
charger cord and an extension cord were found at the scene.”

http://ama-cdn.com/news/local-news/texas-news/2017...

Autor: A. K. (prx)
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Mikro 7. schrieb:
> and an extension cord

Dieses nicht unwichtige Detail fehlte m.W. in den ersten Artikeln. Eine 
Wandwarze fällt kaum unter Strom ins Wasser - es sei denn sie steckt 
nicht in der Wand, sondern in einem Verlängerungskabel.

: Bearbeitet durch User
Autor: soul eye (souleye)
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A. K. schrieb:
> Mikro 7. schrieb:
>> and an extension cord
>
> Dieses nicht unwichtige Detail fehlte m.W. in den ersten Artikeln. Eine
> Wandwarze fällt kaum unter Strom ins Wasser - es sei denn sie steckt
> nicht in der Wand, sondern in einem Verlängerungskabel.

Oder die Wand fällt mit in die Wanne. Bei der dort vorherrschenden 
Bretterbudenarchitektur verbunden mit gelegentlich vorbeischauenden 
Wirbelstürmen auch kein unrealistisches Szenario ;-)

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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soul e. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Mikro 7. schrieb:
>>> and an extension cord
>>
>> Dieses nicht unwichtige Detail fehlte m.W. in den ersten Artikeln.

die weiter obern erwähnten journalistischen Übertragungswege...

Autor: Thomas B. (thombde)
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3 x wenn

Wenn es um das Geld geht sind einzelne Todesfälle unwichtig.
Wenn es sich summiert und Schadenseratzklagen  kommen wird es kritisch.
Wenn der Schädling im Ausland sitzt ist das alles für den  Arsch.

;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Mikro 7. schrieb:
>> and an extension cord
>
> Dieses nicht unwichtige Detail fehlte m.W. in den ersten Artikeln.

Eigentlich nicht, das wird in den ersten Artikeln als Report der lokalen 
Polizei wiedergegeben. Auch im Forumsthread fällt dieser Hinweis in der 
ersten halben Stunde nachdem der TO seine fehlerhafte Wiedergabe des 
lückenhaften Artikels von N-TV hinterliess.

Dipl.- G. schrieb:
> Doch total. 5 V= gehen nämlich nicht durch die Haut. Beweis: ich.
> Zigmal in der Karriere höchste Ströme im Kiloamperebereich mit der
> blanken Hand angefaßt. Spannung: unter 30 V.

Ahem, damit der Strom fliesst muss der Stromkreis geschlossen sein, es 
genügt nicht nur eine Elektrode zu berühren ...

Hab mal Spassweise die Spannung einer 9V Batterie gemessen mit einer 
hand am messkabel und die andere an der Batterie -> 6,xV Gemessen, nix 
gespürt. Batterietest mit Zunge -> eindeutig spürbar. Batterie an 
schweissnasser Haut langegefahren -> Nix; Batterie in die Faust genommen 
und ins gefüllte Waschbecken gehalten -> nix.

Aber vielleicht hat ja gerade diese Info über die Ungefährlichkeit von 
Handy-akkuspannung das Madel getötet. So ne 14-jährige "sieht" eben 
nicht die Übergänge von gefährlichen zu ungefährlichen Strom. Deshalb 
gilt ja die simple Regel Wasser und Strom nicht zu mischen. Oder wie is 
in den Ursprungsberichten heisst: "The bathroom is a place for showers 
and personal time and your phones don't belong in the bathroom. 
Electricity and water do not mix."

Das könnte auch ein Hinweis sein, warum die Verlängerungsschnur 
überhaupt benutzt wurde - mglw. gab es keine Steckdose im Bad um eben 
solche Stromunfälle zu vermeiden und das Mädel spannte die Schnur quer 
durchs Haus. Das wäre dann auch in vielen deutschen Haushalten tödlich 
gewesen, da es erst 2008 Pflicht ist auch die Steckdosen in 
nicht-Feuchträume mit FI zu schützen. Und für Bäder ist es auch erst 
seit 1984 Pflicht. Allerdings muss man Altbestand nicht nachrüsten.

Und was Verlängerungskabel betrifft, ich hab da ein 
Feuchtraumverlängerungskabel für die Spülmschine gefunden, dessen 
Kupplung nachweisslich versagt wenn es einige Minuten komplett benetzt 
ist (Beispielsweise durch drüberliegendes leckendes Abwasserrohr). Ist 
wohl gegen Spritzwasser geschützt, aber nicht gegen "fluten".

Verlängerunskabel scheint inzwischen bestätigt zu sein, nach 
http://www.insideedition.com/headlines/24466-fathe...

"Authorities are still trying to figure out what went wrong. What is 
known is that Madison’s phone was being charged and the charger was 
connected to an extension cord to reach the electrical outlet.

The teen often took her cell phone into the bathroom to play games or 
listen to music as she soaked in the tub, her family said.

“Whenever I talked to Madison about it, she said, ‘Dad, it's outside the 
tub,’” her father said.

Experts say that extension cords make the situation more dangerous 
because water could be on the floor, where the extension cord is also 
lying.

..

The medical examiner confirmed the cause of death was electrocution.
"

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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wenn Ihr nicht auch die Betreffzeile mit ändert,
macht Ihr alle den selben Schreibfehler.

Autor: A. K. (prx)
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● J-A V. schrieb:
> wenn Ihr nicht auch die Betreffzeile mit ändert,
> macht Ihr alle den selben Schreibfehler.

Nur ändert das nichts am Titel in der Thread-Übersicht.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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:-)

Autor: Arno H. (arno_h)
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Die 5V halte ich auch für Schwachsinn, obwohl in diesem Staat sich schon 
Leute mit 9V-Batterien getötet haben sollen:
https://www.google.de/#q=Death+by+9V+battery
Und wie gefährlich ist das denn dann:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stangerbad

Arno

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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in Amiland wird der 240V-Drehstrom auch extra mit einem
"High-Voltage" gekennzeichnet.

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Autor: Icke ®. (49636b65)
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Arno H. schrieb:
> Die 5V halte ich auch für Schwachsinn, obwohl in diesem Staat sich schon
> Leute mit 9V-Batterien getötet haben sollen:

Mit einer einzelnen wohl kaum. Aber so ählich wie hier gänge das schon:

Youtube-Video "Jacob's ladder with 9V Batteries"

Autor: Lutz H. (luhe)
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Elektrolyse von Blut funktioniert auch bei niedrigen Spannungen.
Die Kombination Strom, Wasser und Mensch ist für den Menschen am 
gefährlichsten.

Autor: Thomas B. (thombde)
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Die starb garantiert nicht an den 5VDC.

Die starb an der ungenügenden Galvanischen Trennung zwischen Primär- und 
Sekundärseite.
Typisch billige Scheissnetzteile aus China.

Autor: Fred Feuerstein (feuerstein7)
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Ein Ersatzschaltbild wäre mal angemessen, wenn das Netzteil im Wasser 
liegt, also nicht der 5V Fall sondern Netzspannung im Wasser.
Der Körperwiderstand liegt parallel zu dem des Wassers,  irgendwo liegt 
Netzspannung mitten im Wasser. Die Wanne ist Isoliert zur Erde, ausser 
an Stellen mit Lackschäden und am Abfluss.
Ein nasser Mensch im Wasser hat auch ein Ersatzschaltbild, 
Oberflächenwiderstand und innerer Widerstand.  Naja viele variable 
Widerstandswerte, erinnert mich ein wenig an eine Studentenquälaufgabe 
zur Netzwerkberechnung.

Autor: Mikro 77 (mikro77)
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Kaputtes Verlängerungskabel war wohl die Ursache.

http://kxan.com/2017/07/17/police-release-last-tex...

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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fassen wir zusammen:
man bekommt irgendwas unvollständig überliefertes mit,
geheimnist da noch etwas hinein, nimmt dieses dann für bare Münze
und trötet dann rum

"waah wie kann das sein?"

man schrecke also nicht gleich, wenn in den Nachrichten
irgendwann sowas kommt wie

"...ist heute morgen eine Atombombe explodiert
-Verzeihung das sollte Autobombe heissen."

: Bearbeitet durch User
Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Fpga K. schrieb:

> Dipl.- G. schrieb:
>> Doch total. 5 V= gehen nämlich nicht durch die Haut. Beweis: ich.
>> Zigmal in der Karriere höchste Ströme im Kiloamperebereich mit der
>> blanken Hand angefaßt. Spannung: unter 30 V.
>
> Ahem, damit der Strom fliesst muss der Stromkreis geschlossen sein, es
> genügt nicht nur eine Elektrode zu berühren ...

Das war gemeint du Experte. Spannung ist schließlich nur zwischen zwei 
Punkten definiert. Wenn ich sagte, ich habe das angefaßt, dann heißt das 
nicht nur eine Elektrode. Der Punkt ist: Die Spannung geht nicht durch 
die Haut und der geschlossene Stromkreis ist so hochohmig, daß nichts 
passiert.
Bei Wechselstrom wird die Geschichte noch einfacher: Mit steigender 
Frequenz hilft einem der Hauteffekt und irgendwann merkt man nichtmal 
mehr, daß man eine Potentialdifferenz anfaßt. (In diesem Sinne ist 
Gleichspannung nämlich 0 Hz, also extremal niederfrequent.)
Das klassische Beispiel sind Erwärmungsprüfungen; dabei werden 
gewöhnlich Hochstromtrafos eingesetzt, die sekundärseitig unter 30 V 
machen und 10000, 20000, 30000 Ampere treiben können. 
Generatorsammelschienen brauchen solche Prüfströme bspw. Das kann man 
ohne großes Getue anfassen oder wenn der unbedarfte Kunde oder Lehrling 
vorbeiläuft absichtlich mit nem Schraubenschlüssel auch schöne Funken 
sprühen lassen, besser als Silvesterfeuerwerk.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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U = R x I

(...)

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Dipl.- G. schrieb:
> Das war gemeint du Experte. Spannung ist schließlich nur zwischen zwei
> Punkten definiert. Wenn ich sagte, ich habe das angefaßt, dann heißt das
> nicht nur eine Elektrode. Der Punkt ist: Die Spannung geht nicht durch
> die Haut und der geschlossene Stromkreis ist so hochohmig, daß nichts
> passiert.

1) Warum schreibst Du nicht zuerst was du meinst.
2)Ich hab mal gelernt das man tunlichst vermeiden seinen mit beiden 
Händen verschiedenen Potentiale zu berühren. Was da hilft, ist eine Hand 
in der Hosentasche zu behalten
3)Nachdem ich mal gesehen habe wie einer im Proberaum "Spiderman like" 
von der Bühne hüpfte, weil er scharfkantige Kontakte am Lautsprecher 
berührte, halte ich es für keine gute Idee auch nur 30V einfachso mit 
der blanken Haut zu berühren.
 a) Haut ist zwar ein Isolator aber kein besonders reissfester
 b) Muskelkontraktionen sind zwar nicht tödlich aber mindestens 
unangenehm

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Fpga K. schrieb:

> Was da hilft, ist eine Hand in der Hosentasche zu behalten

Noch besser ist es, beide Hände in den Hosentaschen zu behalten.
Insbesondere in der Badewanne. :-)

Beitrag #5087544 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Peter Dannegger (peda)
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Dipl.- G. schrieb:
> absichtlich mit nem Schraubenschlüssel auch schöne Funken
> sprühen lassen,

Dafür riskiert man verkohlte Hände, wenn 30kA durch den 
Schraubenschlüssel fließen.
Ein Kollege hat sich mal furchtbar die Hand verbrannt, als ihm der 
Schraubenschlüssel blöd auf die LKW-Batterie fiel.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Peter D. schrieb:
> als ihm der Schraubenschlüssel blöd auf die LKW-Batterie fiel.

Ja, damit hatte ich auch schon mein Vergnügen.
Habe mir zwar nichts verbrannt, aber die Klemme hat geglüht weil diese 
GND-Klemme beim umklemmen eine Weile in der Luft hing und sich dann mit 
dem Pluspol des LiIon-Akkus verbunden hat.
Ist schon übel wenn ein Teil der Schaltung anfängt rot-glühend zu 
leuchten.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Peter D. schrieb:
> Dipl.- G. schrieb:
>> absichtlich mit nem Schraubenschlüssel auch schöne Funken
>> sprühen lassen,
>
> Dafür riskiert man verkohlte Hände, wenn 30kA durch den
> Schraubenschlüssel fließen.
> Ein Kollege hat sich mal furchtbar die Hand verbrannt, als ihm der
> Schraubenschlüssel blöd auf die LKW-Batterie fiel.

Eine LKW-Batterie ist kein Hochstromtrafo für Erwärmungsprüfungen.
Den Schraubenschlüssel, der ja nicht aus Kupfer ist, kann man 
sekundenlang dranhalten und spürt erst nach und nach, wie er sich 
erhitzt.
Manche Prüfungen sind relativ ereignislos und langweilig; kann ja nicht 
alles Kurzschluß, Lichtbogen usw. sein. Und als neugieriger Ingenieur 
fummelt man da schonmal rum und vergleich die Erwärmung verschiedener 
Schraubenschlüssel. :P

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Dipl.- G. schrieb:
> Eine LKW-Batterie ist kein Hochstromtrafo für Erwärmungsprüfungen.
> Den Schraubenschlüssel, der ja nicht aus Kupfer ist, kann man
> sekundenlang dranhalten und spürt erst nach und nach, wie er sich
> erhitzt.

Dann probier es nochmal mit GELADENEN Batterien. Mir ist dergleichen mit 
einer PKW-Batterie passiert und der Maulschlüssel fing nicht nur 
augenblicklich an zu glühen, sondern schmolz zum Teil weg. Niemand außer 
Chuck Norris hätte den freiwillig festgehalten.

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