Martin schrieb:> Tötlicher
Wie kann man "tötlicher" schreiben?
Ich verstehe nicht so ganz, wie das passieren konnte!
Lag da nicht eher ein gravierender Rechtschreibfehler vor?
Martin schrieb:> Lag da nicht eher ein technischer Defekt des Netzteils vor?
Zumindest sind Brandwunden m.E. nur bei defektem Netzteil denkbar.
Und der recht geringe Strom durch die Entstörkondensatoren wäre
wohl höchstens bei Menschen mit schwerem Herzfehler kritisch.
Karl Kalauer Klauer schrieb im Beitrag #5075969:
> Oder an der Feuchte, die das Lithium des Akkus entzündete?
an einer angesengten Hand ist sie mit Sicherheit nicht gestorben.
Es wird wohl ein defektes NT in Zusammenarbeit mit einem fehlenden FI
und evtl. einer geerdeten Badewanne gewesen sein.
Martin schrieb:> Wie kann man an 5V DC sterben?
Bei ausreichen, großflächig angebraten Elektroden, durchaus möglich.
Martin schrieb:> Lag da nicht eher ein technischer Defekt des Netzteils vor?
Eher wahrscheinlich.
Da aber alle Berichte nur auf Spekulationen beruhen, ist das nur
Öffentliches Getratsche!
Harald W. schrieb:> Teo D. schrieb:>>> Bei großflächig angebraten Elektroden,>> Bei großflächig angebraten Elektroden wird die Hand angebraten? :-)
Die Frage lautete.
Martin schrieb:> Wie kann man an 5V DC sterben?
>bin eben über folgenden Artikel gestolbert:>http://www.n-tv.de/panorama/14-Jaehrige-stirbt-in-...
Recherchiert man ein bißchen, wird klar, das das Ladekabel nicht
unbedingt in der Steckdose steckte, sondern ein Verlängerungskabel
(Extension cord) involviert war:
"He says no cause of death has been established, but that initial
evidence suggests electrocution. Miranda says a cellphone, a charging
cord and an extension cord were found by the bathtgub"
http://www.cbsnews.com/news/madison-coe-teen-electrocuted-in-bathtub-family-speaks-out/
So kann es ganz gut sein, das das Verlängerungskabel mit dem Ladegerät
in die Wanne rutschte. Also nix mit tot by 5V oder Defekt im Netzteil.
Und vor dem öffentlichen Autopsie-Bericht ist ohnehein alles nur
Mutmassung.
Bei einem Steckernetzteil mit einer 100% tigen galvanischen Trennung
(egal ob Eisenkern oder Schaltnetzteil), würde ich auch ohne Angst mit
dem Handy in die Wanne gehen.
Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den
Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind
(eine Wicklung mit Anzapfung) kann ich nur davon abraten, dass Handy mit
angeschlossenem Steckernetzteil mit in die Badewanne zu nehmen.
Bei längeren Telefonaten könnte ein Trenntrafo davorgeschaltet werden.
Aber wer macht das schon? Da sind jetzt die Hersteller gefragt.
Oder das Ladekabel war auf die gesamte Länge (vom Steckdosenkontakt bis
zum Handy) patschnass, so dass eine leitfähige Verbindung entstand. Die
5V Sekundärspannung des Netzteils waren jedenfalls ziemlich sicher nicht
die Todesursache. Das wurde im n-tv-Artikel aber auch nicht behauptet.
Wenn jemand so abhängig von seinem Handy ist, dass er es sogar mit in
die Badewanne nehmen muss, wo ja schon immer dringend von der Benutzung
netzbetriebener Geräte abgeraten wird, hat er verutlich eine labile
Psyche, die sich auch negativ auf die körperliche Robustheit auswirken
kann.
Teo D. schrieb:> Da aber alle Berichte nur auf Spekulationen beruhen, ist das nur> Öffentliches Getratsche!
So ist es, deswegen halte ich jetzt meine Klappe :)
Ralf L. schrieb:> Bei einem Steckernetzteil mit einer 100% tigen galvanischen Trennung> (egal ob Eisenkern oder Schaltnetzteil), würde ich auch ohne Angst mit> dem Handy in die Wanne gehen.
Bei Schaltnetzteilen ist es inzwischen üblich, das die Ausgangs-
masse über zwei Kondensatoren mit dem Eingang verbunden sind.
Es gibt also keine "100% tige galvanische Trennung".
> Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den> Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind
Das halte ich zumindest bei Netzteilen für <=12V für unwahrscheinlich,
weil das so gut wie keine Ersparnis bringt.
Ganz so abwegig ist es mit den 5V nicht, unser Körper funktioniert
schließlich mit elektrischen Impulsen.
Woran man wirklich sterben kann wird von der Stromstärke, der Dauer und
der Frequenz beeinflusst. Das heißt das Mädel muß nicht zwingend an den
120V bei 60Hz gehangen haben. Auch wenn es wahrscheinlich ist.
Feuchtigkeit- Wasser kann durchaus auch entgegen der Schwerkraft am
Kabel "hoch laufen".
Holger L. schrieb:> Feuchtigkeit- Wasser kann durchaus auch entgegen der Schwerkraft am> Kabel "hoch laufen".
Einige mm vielleicht, aber mit Sicherheit keinen halben Meter oder mehr.
Ja, reines Wasser kommt wohl nicht so weit.
Allerdings nutzen viele Leute Zusätze wie Badeöl oder Schaum etc.
Ist aber auch irrelevant, einmal kurz mit dem elektronischen Spielzeug
einnicken könnte schon genügen.
Der letzte Satz in dem Artikel ist übrigens recht interessant:
[...]
In Deutschland wäre ein vergleichbarer Unfall bei einer vorschriftsmäßig
abgesicherten, modernen Bad-Steckdose übrigens nahezu ausgeschlossen.
[...]
Ralf L. schrieb:> Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den> Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind
Werbung: "Sie werden bis an ihr Lebensende nie wieder ein anderes
Ladegerät benötigen!"
Es gab hier ja schon Berichte über China-Netzteile die eine zu geringen
Abstand zwischen Erdung und Phase hatten, da musste nur eine kleine
Lotkugel die im Wachs-Flussmittel liegt durch etwas Wärme wandern und
schon hat man eine elektrische Verbindung zwischen Gehäuse und Phase.
Es kann auch schon während der Herstellung passiert sein und erst als
sie die Wanne bestieg ist die geerdete Wanne zum zweiten Pol geworden.
Man spürt aber schon allein wenn man eine Phase berührt einen Stromfluss
durch den Körper da man ja kapazitiv mit der Umgebung gekoppelt ist.
Eine andere Möglichkeit ist dass sie zu Besuch beim (von der Frau
getrennt lebenden) Vater war und er irgend etwas von der pubertierenden
Tochter wolle, er sie umgebracht hat und es jetzt nur so aussehen lassen
möchte als ob es der böse Strom war.
Daher gibt es jetzt Ermittlungen, also sollte man abwarten was dabei
raus kommt.
(... nur in zwei Wochen interessiert es keine Pressestelle mehr und man
liest vom Ergebnis nichts mehr in der Zeitung)
Hi
Holger L. schrieb:> Der letzte Satz in dem Artikel ist übrigens recht interessant:> [...]> In Deutschland wäre ein vergleichbarer Unfall bei einer vorschriftsmäßig> abgesicherten, modernen Bad-Steckdose übrigens nahezu ausgeschlossen.> [...]
Naja, wenn diese 'Absicherung' auch dort verbaut gewesen wäre, wäre der
Unfall wohl genau so nahezu ausgeschlossen gewesen - nur, weil diese
Absicherung in Deutschland vorgeschrieben ist, heißt Das noch lange
nicht, daß Diese auch überall verbaut ist - hier und da gibt es noch
Häuser mit wort-wörtlicher Vorkriegsinstallation - da war man froh, wenn
man überhaupt schon Strom kannte ;)
Was an dem interessanten Satz allerdings die moderne Steckdose bringen
soll, erschließt sich mir nicht.
Auch eine Bakelit-Steckdose von 'vorm Krieg' hätte, mit FI (oh, sorry:
RCD), Schlimmeres verhindert.
Alles in Allem etwas reißerisch die Meldung, wenn Es aber auch zeigt,
daß man Heute wohl immer und überall erreichbar sein muß/will.
Hätte Es jetzt einen Hausherren erwischt, Dem die Ladestation der
elektrischen Zahnbürste ins gefüllte Handwaschbecken gefallen ist und Er
Diese dort wieder rausfischte 'bevor noch was passiert' - wir hätten
Alle rein gar Nichts von diesem Vorfall mitbekommen.
MfG
PS: mein Beileid, Das wünscht man Keinem.
Ralf L. schrieb:
> Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den> Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind
Sowas würde ich dann schon als geplanten Mord betrachten ...
Holger L. schrieb:> Ganz so abwegig ist es mit den 5V nicht
Doch total. 5 V= gehen nämlich nicht durch die Haut. Beweis: ich.
Zigmal in der Karriere höchste Ströme im Kiloamperebereich mit der
blanken Hand angefaßt. Spannung: unter 30 V.
Das krasseste waren mal die Elektroden eines Schmelzofens mit mehreren
hundert kA.
Was auch immer dort passiert ist, es sind NICHT die 5 V= gewesen.
Dipl.- G. schrieb:> Doch total. 5 V= gehen nämlich nicht durch die Haut.
Man könnte ja mal eine Versuch wagen. Was ich aber ausdrücklich nicht
empfehlen würde!
Also NICHT machen, da Körperliche-Schäden zu befürchten sind!
(Zerstörte/Geschädigte Nerven(ende), Gelähmte Muskelpartien, Hautschäden
etc.)
Nimm 2Elektroden, mit einem Radius von ca. 4cm o. entsprechend. Warte
bis zur nächsten Hitzewelle und du reichlich verschwitzt bist. Befestige
beide an EINEM Oberschenkel, belaste sie mit ein paar Kilogramm und
schließe diese an eine Strombegrenzten (~50mA) 5V Spannungsquelle an.
Du wirst feststellen müssen, das deine Haut, ein ziemlich Dynamischen
Widerstand besitzt und alles Andere als Konstanz ist.
Wie gesagt, ich empfehle AUSDRÜCKLICH diesen Versuch NICHT
durchzuführen!!!
Ich würde ja gerne folgenden Artikel empfehlen, nur leider hat da der
Autor, wieder einmal wie so viele, Strom und Spannung nicht
unterscheiden können.
http://www.shortnews.de/id/488204/jackass-stunt-nachgespielt-20-jaehriger-stirbt-durch-stromschlag
Früher als noch Flachbatterien (4,5V) gebräuchlich waren, hat man die
gerne mal mit der Zunge geprüft und niemandem hats geschadet.
Für die Rundzellen ist die Zunge leider nicht lang genug.
Daß die 115V Verlängerung in die Wanne gefallen ist, wird daher
warscheinlich sein. Die USA-Kupplungen haben oft auch keinen
Schutzkragen, der die Steckerstifte beim Reinstecken abdeckt.
Fehler wird man garantiert auch
auf dem "journalistischen Übertragungsweg" finden...
gewisse Info fehlen ganz oder mindestens ein Punkt
wird total verdreht dargestellt.
@Martin (Gast)
>bin eben über folgenden Artikel gestolbert:
gestolpert.
>http://www.n-tv.de/panorama/14-Jaehrige-stirbt-in-...>Wie kann man an 5V DC sterben?
Wo liest du da was von 5V? Das Handy ist mit angeschlossenem Netzteil in
die Badewanne gefallen.
EIGENTLICH (tm) sollte nix passieren, bei einem Defekt im Netzteil bzw.
bei dem "grandiosen" Zustand des amerikanischen Stromnetzes sieht das im
EInzelfall anders aus.
>Verstehe ich nicht so ganz, wie das passieren konnte!>Lag da nicht eher ein technischer Defekt des Netzteils vor?
Sicher, was sonst? Die Spannung aus dem Handyakku war es sicher nicht.
Daran sieht man, daß auch die vermeintlich niedrigen 115VAC der Amis
tödlich sein können.
@Ralf Leschner (ladesystemtech)
>Bei einem Steckernetzteil mit einer 100% tigen galvanischen Trennung>(egal ob Eisenkern oder Schaltnetzteil), würde ich auch ohne Angst mit>dem Handy in die Wanne gehen.
Im Prinzip stimmt das. Praktisch sollte man das nicht propagieren, denn
viele Leute kennen nicht die Details und werden dann immer
leichtsinniger.
>Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den>Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind
Quark. Es gibt sicher haarsträubende Konstruktionen, Spartrafos sind es
aber sicher NICHT!
>Bei längeren Telefonaten könnte ein Trenntrafo davorgeschaltet werden.
Schon mal was von Batteriebetrieb gehört? Gerade beim Handy sollte das
problemlos funktionieren ;-)
>Aber wer macht das schon? Da sind jetzt die Hersteller gefragt.
Wozu auch? Telephonierst du stundenlang in deiner Badewanne?
@A. K. (prx)
>> Wozu auch? Telephonierst du stundenlang in deiner Badewanne?>Klingt "Ralf" nach einem weiblichen Vornamen? ;-)
In Zeiten von Gender Mainstreaming und metrosexuellen Fußballern ist
alles möglich! 8-0
Falk B. schrieb:>>Aber wer macht das schon? Da sind jetzt die Hersteller gefragt.>> Wozu auch? Telephonierst du stundenlang in deiner Badewanne?
Vielleicht hat sie ja Musik gehört.
Gruss
Axel
Ralf L. schrieb:> Da ich aber schon mal davon gehört habe, dass aus Kostengründen in den> Steckernetzteilen für Handys teilweise nur Spartrafos eingebaut sind
Ich habe schon mal gehört daß Aliens in Area51 gelagert werden.
Nur muss nicht alles glauben was irgendwer erzählt.
Schonmal so ein billig-5V NT aufgemacht? Der Isolationsabstand ist
mitunter weniger als 1mm zwischen AC und DC-Seite.
In 99,9% der Fälle merkt man nix, weil man ja in der Regel nicht gut
geerdet ist. Wenn man selber 100k gegen Erde hat und das NT noch mal
100k, ist der Strom unter 1mA und damit nicht Spürbar.
Wenn dann aber etwas Feuchtigkeit dazu kommt wird aus dem Widerstand L
zu 5V was in der Richtung 5k wird und der eigene Widerstand in der Wanne
gegen 0 geht fließen mal eben 22mA, was locker reicht um einen in der
Wanne ersaufen zu lassen.
Fabian F. schrieb:> Wenn dann aber etwas Feuchtigkeit dazu kommt wird aus dem Widerstand L> zu 5V was in der Richtung 5k wird und der eigene Widerstand in der Wanne> gegen 0 geht fließen mal eben 22mA, was locker reicht um einen in der> Wanne ersaufen zu lassen.
... Wenn die Wanne aus Metall und geerdet ist.
In einer, heute eher üblichen Kunststoffwanne mit Kunststoffrohren zur
Wanne und von dieser weg ist die Frage, ob man da was merkt...
Fabian F. schrieb:> 1mm zwischen AC und DC-Seite ... 5k wird
Da braucht es aber schon arge Feuchtigkeit, um über (geratene) 1mm auf
5kOhm Widerstand zu kommen.
> und der eigene Widerstand in der Wanne gegen 0 geht
Du solltest bei einer Versicherung arbeiten. Denn mit Technik haben
diese Verallgemeinerungen nichts mehr zu tun...
Christian B. schrieb:> ... Wenn die Wanne aus Metall und geerdet ist.> In einer, heute eher üblichen Kunststoffwanne mit Kunststoffrohren zur> Wanne und von dieser weg ist die Frage, ob man da was merkt...
Wo ist der Unterschied vom Plaste und emailliert?!
Peter D. schrieb:> Daß die 115V Verlängerung in die Wanne gefallen ist, wird daher> warscheinlich sein. Die USA-Kupplungen haben oft auch keinen> Schutzkragen, der die Steckerstifte beim Reinstecken abdeckt.
Das hat den Vorteil, dass man so einen USA-Stecker halb rausziehen und
dann einen europäischen Eurostecker quer drüberklemmen kann. Sehr
praktisch wenn man mit leerem Akku im Meeting sitzt und seinen
Schuko-Nema-Adapter vergessen hat.
Die Amis haben ja nur Strom und keine Spannung, da ist Isolation nicht
so wichtig ;-)
A. K. schrieb:> Teo D. schrieb:>> Wo ist der Unterschied vom Plaste und emailliert?!>> Ist der Abfluss auch emailliert?
11:30h und noch keinen Kaffee.... ;)
A.K. Du enttäuschen mich ab und an, mit deiner hoffentlich nicht
beabsichtigten Hochmut!
Teo D. schrieb:> Wo ist der Unterschied vom Plaste und emailliert?!
emailliert werden Metallwannen und an der Metallfläche ist dann die
Erdung befestigt.
Die Plastewannen sind zu 100% aus Plastik, es gibt also kein Metall an
den eine Kapazitive Kopplung stattfinden kann.
A. K. schrieb:> Ist der Abfluss auch emailliert?
Die sind üblicher Weise aus Plastik, vielleicht mit einer dünnen
Chromschicht oder vielleicht gibt es sogar einen Metallring damit es
edler aussieht, aber das Rohr des Abflusses ist normaler Weise nicht
mehr geerdet da es aus Plastik ist.
Mike J. schrieb:> emailliert werden Metallwannen und an der Metallfläche ist dann die> Erdung befestigt.
Das wurde vor langer Zeit mal so gemacht, sollte aber nicht mehr so
sein. Metallbadewannen werden üblicherweise auch nicht geerdet.
Stichwort für Google: Tod durch Schutzmaßnahme.
Christian B. schrieb:> Mike J. schrieb:>> emailliert werden Metallwannen und an der Metallfläche ist dann die>> Erdung befestigt.>> Das wurde vor langer Zeit mal so gemacht, sollte aber nicht mehr so> sein. Metallbadewannen werden üblicherweise auch nicht geerdet.> Stichwort für Google: Tod durch Schutzmaßnahme.
Definiere lange her. Die Wanne unserer alten Wohunung war am Abfluss
geerdet und das Abflussrohr war aus Metall. Die Wohnung stammt aus den
Mitte 70er jahren. Sicherlich nicht mehr neu, aber in auch in D gibts
noch die ein oder andere Wohnung aus der Zeit.
In Amerika sieht man auch öfters mal freistehende Metallwannen, der der
die Amaturen in die Wanne integriert sind. Spätestens da holt man sich
über die Wasserzuleitung die Erde ins Haus.
Mikro 7. schrieb:> and an extension cord
Dieses nicht unwichtige Detail fehlte m.W. in den ersten Artikeln. Eine
Wandwarze fällt kaum unter Strom ins Wasser - es sei denn sie steckt
nicht in der Wand, sondern in einem Verlängerungskabel.
A. K. schrieb:> Mikro 7. schrieb:>> and an extension cord>> Dieses nicht unwichtige Detail fehlte m.W. in den ersten Artikeln. Eine> Wandwarze fällt kaum unter Strom ins Wasser - es sei denn sie steckt> nicht in der Wand, sondern in einem Verlängerungskabel.
Oder die Wand fällt mit in die Wanne. Bei der dort vorherrschenden
Bretterbudenarchitektur verbunden mit gelegentlich vorbeischauenden
Wirbelstürmen auch kein unrealistisches Szenario ;-)
soul e. schrieb:> A. K. schrieb:>> Mikro 7. schrieb:>>> and an extension cord>>>> Dieses nicht unwichtige Detail fehlte m.W. in den ersten Artikeln.
die weiter obern erwähnten journalistischen Übertragungswege...
3 x wenn
Wenn es um das Geld geht sind einzelne Todesfälle unwichtig.
Wenn es sich summiert und Schadenseratzklagen kommen wird es kritisch.
Wenn der Schädling im Ausland sitzt ist das alles für den Arsch.
;)
A. K. schrieb:> Mikro 7. schrieb:>> and an extension cord>> Dieses nicht unwichtige Detail fehlte m.W. in den ersten Artikeln.
Eigentlich nicht, das wird in den ersten Artikeln als Report der lokalen
Polizei wiedergegeben. Auch im Forumsthread fällt dieser Hinweis in der
ersten halben Stunde nachdem der TO seine fehlerhafte Wiedergabe des
lückenhaften Artikels von N-TV hinterliess.
Dipl.- G. schrieb:> Doch total. 5 V= gehen nämlich nicht durch die Haut. Beweis: ich.> Zigmal in der Karriere höchste Ströme im Kiloamperebereich mit der> blanken Hand angefaßt. Spannung: unter 30 V.
Ahem, damit der Strom fliesst muss der Stromkreis geschlossen sein, es
genügt nicht nur eine Elektrode zu berühren ...
Hab mal Spassweise die Spannung einer 9V Batterie gemessen mit einer
hand am messkabel und die andere an der Batterie -> 6,xV Gemessen, nix
gespürt. Batterietest mit Zunge -> eindeutig spürbar. Batterie an
schweissnasser Haut langegefahren -> Nix; Batterie in die Faust genommen
und ins gefüllte Waschbecken gehalten -> nix.
Aber vielleicht hat ja gerade diese Info über die Ungefährlichkeit von
Handy-akkuspannung das Madel getötet. So ne 14-jährige "sieht" eben
nicht die Übergänge von gefährlichen zu ungefährlichen Strom. Deshalb
gilt ja die simple Regel Wasser und Strom nicht zu mischen. Oder wie is
in den Ursprungsberichten heisst: "The bathroom is a place for showers
and personal time and your phones don't belong in the bathroom.
Electricity and water do not mix."
Das könnte auch ein Hinweis sein, warum die Verlängerungsschnur
überhaupt benutzt wurde - mglw. gab es keine Steckdose im Bad um eben
solche Stromunfälle zu vermeiden und das Mädel spannte die Schnur quer
durchs Haus. Das wäre dann auch in vielen deutschen Haushalten tödlich
gewesen, da es erst 2008 Pflicht ist auch die Steckdosen in
nicht-Feuchträume mit FI zu schützen. Und für Bäder ist es auch erst
seit 1984 Pflicht. Allerdings muss man Altbestand nicht nachrüsten.
Und was Verlängerungskabel betrifft, ich hab da ein
Feuchtraumverlängerungskabel für die Spülmschine gefunden, dessen
Kupplung nachweisslich versagt wenn es einige Minuten komplett benetzt
ist (Beispielsweise durch drüberliegendes leckendes Abwasserrohr). Ist
wohl gegen Spritzwasser geschützt, aber nicht gegen "fluten".
Verlängerunskabel scheint inzwischen bestätigt zu sein, nach
http://www.insideedition.com/headlines/24466-father-of-teen-who-died-after-taking-cell-phone-into-bathtub-my-world-just-came
"Authorities are still trying to figure out what went wrong. What is
known is that Madison’s phone was being charged and the charger was
connected to an extension cord to reach the electrical outlet.
The teen often took her cell phone into the bathroom to play games or
listen to music as she soaked in the tub, her family said.
“Whenever I talked to Madison about it, she said, ‘Dad, it's outside the
tub,’” her father said.
Experts say that extension cords make the situation more dangerous
because water could be on the floor, where the extension cord is also
lying.
..
The medical examiner confirmed the cause of death was electrocution.
"
● J-A V. schrieb:> wenn Ihr nicht auch die Betreffzeile mit ändert,> macht Ihr alle den selben Schreibfehler.
Nur ändert das nichts am Titel in der Thread-Übersicht.
Arno H. schrieb:> Die 5V halte ich auch für Schwachsinn, obwohl in diesem Staat sich schon> Leute mit 9V-Batterien getötet haben sollen:
Mit einer einzelnen wohl kaum. Aber so ählich wie hier gänge das schon:
https://www.youtube.com/watch?v=c0QvbThCxm4
Die starb garantiert nicht an den 5VDC.
Die starb an der ungenügenden Galvanischen Trennung zwischen Primär- und
Sekundärseite.
Typisch billige Scheissnetzteile aus China.
Ein Ersatzschaltbild wäre mal angemessen, wenn das Netzteil im Wasser
liegt, also nicht der 5V Fall sondern Netzspannung im Wasser.
Der Körperwiderstand liegt parallel zu dem des Wassers, irgendwo liegt
Netzspannung mitten im Wasser. Die Wanne ist Isoliert zur Erde, ausser
an Stellen mit Lackschäden und am Abfluss.
Ein nasser Mensch im Wasser hat auch ein Ersatzschaltbild,
Oberflächenwiderstand und innerer Widerstand. Naja viele variable
Widerstandswerte, erinnert mich ein wenig an eine Studentenquälaufgabe
zur Netzwerkberechnung.
fassen wir zusammen:
man bekommt irgendwas unvollständig überliefertes mit,
geheimnist da noch etwas hinein, nimmt dieses dann für bare Münze
und trötet dann rum
"waah wie kann das sein?"
man schrecke also nicht gleich, wenn in den Nachrichten
irgendwann sowas kommt wie
"...ist heute morgen eine Atombombe explodiert
-Verzeihung das sollte Autobombe heissen."
Fpga K. schrieb:> Dipl.- G. schrieb:>> Doch total. 5 V= gehen nämlich nicht durch die Haut. Beweis: ich.>> Zigmal in der Karriere höchste Ströme im Kiloamperebereich mit der>> blanken Hand angefaßt. Spannung: unter 30 V.>> Ahem, damit der Strom fliesst muss der Stromkreis geschlossen sein, es> genügt nicht nur eine Elektrode zu berühren ...
Das war gemeint du Experte. Spannung ist schließlich nur zwischen zwei
Punkten definiert. Wenn ich sagte, ich habe das angefaßt, dann heißt das
nicht nur eine Elektrode. Der Punkt ist: Die Spannung geht nicht durch
die Haut und der geschlossene Stromkreis ist so hochohmig, daß nichts
passiert.
Bei Wechselstrom wird die Geschichte noch einfacher: Mit steigender
Frequenz hilft einem der Hauteffekt und irgendwann merkt man nichtmal
mehr, daß man eine Potentialdifferenz anfaßt. (In diesem Sinne ist
Gleichspannung nämlich 0 Hz, also extremal niederfrequent.)
Das klassische Beispiel sind Erwärmungsprüfungen; dabei werden
gewöhnlich Hochstromtrafos eingesetzt, die sekundärseitig unter 30 V
machen und 10000, 20000, 30000 Ampere treiben können.
Generatorsammelschienen brauchen solche Prüfströme bspw. Das kann man
ohne großes Getue anfassen oder wenn der unbedarfte Kunde oder Lehrling
vorbeiläuft absichtlich mit nem Schraubenschlüssel auch schöne Funken
sprühen lassen, besser als Silvesterfeuerwerk.
Dipl.- G. schrieb:> Das war gemeint du Experte. Spannung ist schließlich nur zwischen zwei> Punkten definiert. Wenn ich sagte, ich habe das angefaßt, dann heißt das> nicht nur eine Elektrode. Der Punkt ist: Die Spannung geht nicht durch> die Haut und der geschlossene Stromkreis ist so hochohmig, daß nichts> passiert.
1) Warum schreibst Du nicht zuerst was du meinst.
2)Ich hab mal gelernt das man tunlichst vermeiden seinen mit beiden
Händen verschiedenen Potentiale zu berühren. Was da hilft, ist eine Hand
in der Hosentasche zu behalten
3)Nachdem ich mal gesehen habe wie einer im Proberaum "Spiderman like"
von der Bühne hüpfte, weil er scharfkantige Kontakte am Lautsprecher
berührte, halte ich es für keine gute Idee auch nur 30V einfachso mit
der blanken Haut zu berühren.
a) Haut ist zwar ein Isolator aber kein besonders reissfester
b) Muskelkontraktionen sind zwar nicht tödlich aber mindestens
unangenehm
Fpga K. schrieb:> Was da hilft, ist eine Hand in der Hosentasche zu behalten
Noch besser ist es, beide Hände in den Hosentaschen zu behalten.
Insbesondere in der Badewanne. :-)
Dipl.- G. schrieb:> absichtlich mit nem Schraubenschlüssel auch schöne Funken> sprühen lassen,
Dafür riskiert man verkohlte Hände, wenn 30kA durch den
Schraubenschlüssel fließen.
Ein Kollege hat sich mal furchtbar die Hand verbrannt, als ihm der
Schraubenschlüssel blöd auf die LKW-Batterie fiel.
Peter D. schrieb:> als ihm der Schraubenschlüssel blöd auf die LKW-Batterie fiel.
Ja, damit hatte ich auch schon mein Vergnügen.
Habe mir zwar nichts verbrannt, aber die Klemme hat geglüht weil diese
GND-Klemme beim umklemmen eine Weile in der Luft hing und sich dann mit
dem Pluspol des LiIon-Akkus verbunden hat.
Ist schon übel wenn ein Teil der Schaltung anfängt rot-glühend zu
leuchten.
Peter D. schrieb:> Dipl.- G. schrieb:>> absichtlich mit nem Schraubenschlüssel auch schöne Funken>> sprühen lassen,>> Dafür riskiert man verkohlte Hände, wenn 30kA durch den> Schraubenschlüssel fließen.> Ein Kollege hat sich mal furchtbar die Hand verbrannt, als ihm der> Schraubenschlüssel blöd auf die LKW-Batterie fiel.
Eine LKW-Batterie ist kein Hochstromtrafo für Erwärmungsprüfungen.
Den Schraubenschlüssel, der ja nicht aus Kupfer ist, kann man
sekundenlang dranhalten und spürt erst nach und nach, wie er sich
erhitzt.
Manche Prüfungen sind relativ ereignislos und langweilig; kann ja nicht
alles Kurzschluß, Lichtbogen usw. sein. Und als neugieriger Ingenieur
fummelt man da schonmal rum und vergleich die Erwärmung verschiedener
Schraubenschlüssel. :P
Dipl.- G. schrieb:> Eine LKW-Batterie ist kein Hochstromtrafo für Erwärmungsprüfungen.> Den Schraubenschlüssel, der ja nicht aus Kupfer ist, kann man> sekundenlang dranhalten und spürt erst nach und nach, wie er sich> erhitzt.
Dann probier es nochmal mit GELADENEN Batterien. Mir ist dergleichen mit
einer PKW-Batterie passiert und der Maulschlüssel fing nicht nur
augenblicklich an zu glühen, sondern schmolz zum Teil weg. Niemand außer
Chuck Norris hätte den freiwillig festgehalten.
Dipl.- G. schrieb:> Schlimm wie hier einige nichtmal eine Batterie von einem Trafo> unterscheiden können, der Funktionskleinspannung macht.
Wie war die Frage zu dieser Antwort?
Ralf L. schrieb:> Bei einem Steckernetzteil mit einer 100% tigen galvanischen Trennung> (egal ob Eisenkern oder Schaltnetzteil), würde ich auch ohne Angst mit> dem Handy in die Wanne gehen.
Ich nicht.
Auch eine solche Isolation kann durchschlagen und defekt verbleiben,
wenn Dumpfbacken das Netzteil für Hochspannungexperimente (Teslatrafo,
Zeilentrafo,..) ohne korrekte Erdung benutzt haben.