USB-Stick für Glotze - NTFS/exFAT oder FAT? Welche Formatierung für maximale Kmpatibilität?

Gast #5076298
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Hallo die Herren,

ich muß einige per Sat-Receiver aufgenommene Filmchen auf einen Stick 
packen, der dann zur Ansicht dieser Schnipsel auf einem anderen 
Fernseher dienen soll.

Blöderweise kenne ich das "Zielgerät" (also den Fernseher, auf dem der 
Stick dann abspielbar sein soll) nicht, und kann das auch nicht 
herausfinden.

Bleibt also die Frage, welches Dateisystem wohl die höchste 
Wahrscheinlichkeit verspricht, von der Glotze auch gelesen werden zu 
können...
Was sind Eure Erfahrungen? Gibt es Hersteller/Marken/Fabrikate, die 
bekanntermaßen mit bestimmten Dateiformaten besonders gut oder schlecht 
oder gar nicht zurecht kommen?

Zusatzinfo:
Der Fernseher ist ziemlich sicher nicht älter als 6 Jahre und die 
Dateien sind MPEG-2-Videos. Der Stick bietet 64GB Platz.

Was also tun? NTFS oder exFAT oder FAT? Oder gar mehrere Partitionen?

Danke schon Mal.
Gast #5076321
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Ah, vielen Dank! Weißt Du, ob die Dinger FAT auch verdauen würden?

Bei 5 Geräten (verschiedene Modelle?), die allesamt NTFS kapieren, 
könnte man Samsung in Sachen NTFS jedenfalls wohl schon fast als geklärt 
betrachten. Dazu kommt ja noch ein sechster, nämlich unser eigener ;-), 
der ca. 2 Jahre alt ist, und der auch sowohl FAT als auch NTFS einlesen 
kann.

Hat jemand Erfahrungen mit anderen Marken oder irgendwelche eher 
grundsätzliche Erwägungen?
Gast #5076428
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Ulli N. schrieb:
> Aber bei Videos bekommst du mit FAT auch
> schnell ein Problem mit der Dateigröße.

Stimmt, im Prinzip hast Du Recht. In diesem Fall entsteht das Problem 
glücklicherweise nicht, weil die Dateien alle deutlich unter 3,8xGB groß 
sind. Aber es sind relativ viele. Der Stick wird ziemlich voll.

60/40 schrieb:
> wenn man es Runterbricht auf ein Dateisystem das JEDER Computer lesen
> kann, und Fernseher sind ja heutzutage auch nichts anderes mehr. Dann
> FAT32

Ja, das hätte ich eigentlich auch gedacht - bis mir mal jemand bei einer 
ähnlichen Gelegenheit mitgeteilt hat, der Fernseher hätte es (d.h.FAT32) 
nicht akzeptiert, was mich sehr verblüfft hat. Damals ging es allerdings 
nur um irgendeinen alten Spielfilm, dieses Mal dagegen um 
zusammengetragene Beiträge zu einer nahezu hundertprozent tödlichen 
Erkrankung. Ich hätte also - vorsichtig gesagt - nichts dagegen, wenn 
ich die Wahrscheinlichkeit der Abspielbarkeit beim Empfänger möglichst 
hoch halten kann.

Falls nicht noch ein paar Meldungen kommen, werde ich wohl mehrere 
Sticks mit verschiedenen Dateisystemen anfertigen. Wenigstens einer 
davon wird dann hoffentlich irgendwie funktionieren...

Hat noch jemand ein anderes Fabrikat, wo er die Kompatibilität flugs 
testen könnte?

Timmo H. schrieb:
> Mit fat32 hatte ich
> noch nie ein Problem, dort geht eigentlich auch immer schreiben

Unser eigener Samsung UE48JU6450 kann, wie gesagt, NTFS und FAT lesen, 
aber beim Schreiben würde er irgendein "hauseigenes" Format anlegen. Die 
Aufnahmen könnten deshalb auch nur mit genau dem Fernseher abgespielt 
werden, mit dem sie auch aufgenommen worden sind. Das ist natürlich ein 
schlechter DRM-Witz...
Deshalb verwende ich die PVR-Funktion von dem blöden Kasten auch ganz 
grundsätzlich nicht, sondern benutze dafür einen alten 
FAVAL-SD-Sat-Receiver.
Gast #5076493
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So, ich habe mir jetzt die ganze Nacht um die Ohren gehauen (das kann 
demzufolge heute ein lustiger Tag werden...:-) und dem Rechner beim 
Rödeln zugesehen - und letztlich 3 inhaltlich identische, randvolle 
Sticks fabriziert. Einziger Unterschied ist das jeweilige Dateisystem. 
Einer dieser Sticks wird dann wohl hoffentlich irgendwie 
funktionieren...

Das Thema hat sich damit erledigt und kann geschlossen werden.
Außerdem nochmal Danke für die wohlmeinenden Beiträge.
Gast #5077528
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Wiki sagt:" Im Vergleich zum Dateisystem FAT bietet NTFS unter anderem 
einen gezielten Zugriffsschutz auf Dateiebene sowie größere 
Datensicherheit durch Journaling. Allerdings ist keine so breite 
Kompatibilität gegeben wie bei FAT. Ein weiterer Vorteil von NTFS ist, 
dass die Dateigröße nicht wie bei FAT auf 4 GiB beschränkt ist. Größere 
Dateien werden beispielsweise beim Erstellen von DVD-Images benötigt."

Das heißt: Dateien größer 4GB müssen für FAT32 in kleine Stücke 
gesplittet werden. Ob gesplittete dann jedes Gerät lesen kann, wäre zu 
testen.

Diodenes schrieb:
> per Sat-Receiver aufgenommene Filmchen

Dann sollten diese Daten UNverschlüsselt abgespeichert werden, wenn sie 
jeder lesen soll (was einige TV-Geräte leider nur VERschlüsselt können).
Persönliche Seite #5077921
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Leonard G. schrieb:
> Wußte ich allerdings auch nicht das die Fernsehaufzeichungen u.U.
> verschlüßelt sind.

Sofern sie von Fernsehern selbst aufgenommen werden, sind sie 
verschlüsselt, und nicht nur das, die Fernseher möchten i.d.R. den dafür 
verwendeten Massenspeicher auch selbst mit einem eigenen Dateisystem 
formatieren. Es soll auf Teufel komm raus vermieden werden, daß mit 
einem Fernseher aufgenommenes Material auf einem anderen Fernseher 
wiedergegeben werden kann.

Den "Schlüssel" schrieb man übrigens schon lange vor der 
Rechtschreibreform nicht mit ß.

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