Neonröhre treiben

OP Persönliche Seite #5077208
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Hi,

ich weiß leider nicht, wie man einen derartigen Ausgang professionell 
bezeichnet (siehe Bild).

Ich verwende ihn jedenfalls, um einen 230/110V Lüfter/Motor/Heizung zu 
betreiben.

Jetzt frage ich mich gerade, ob ich damit auch Neoröhren treiben kann.

Genauer gesagt, dreht sich wohl mal wieder alles um induktive/ohmsche 
Lasten.
Zu welchen gehören Neonröhren (keine LEDs; mein Kunde sprach von 
Kalthärtung. Vermutlich denkt er an UV-Röhren)

Und wie muss/kann/sollte ich diese treiben?

Grüße und schon mal ein schönes WE
Oekel
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#5077217
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D a v i d K. schrieb:
> ich weiß leider nicht, wie man einen derartigen Ausgang professionell
> bezeichnet

TRIAC-Ausgang oder SSR Halbleiterrelais.

D a v i d K. schrieb:
> Jetzt frage ich mich gerade, ob ich damit auch Neoröhren treiben kann.

Nein.

Mit Neonröhren meist du wohl keine Neonröhren
http://www.neon-light.de/
sondern Leuchtstoffröhren.

Die konventionellen haben eine Drossel und einen Starter drin, und der 
Starter erzeugt mit der Drossel eine Spannung von über 1000V um die 
Röhre zu zünden.

Diese Spannung muss sich irgendwo abstützen, und das tut sie bei 
besseren am Eingangskondensator, und sonst an der Netzspannug aus dem 
Sicherungskasten, also über den Schalter, der bei dir ein TRIAC ist.

Er müsste also 1000V aushalten, tut deiner nicht. Zumidnest ein 240V~ 
VDR sollte ihn vor den Widerigeneiten des Stromnetzes schützen und der 
MOD3042 ein MOC3062 sein passend zum 600V TRIAC.

Zudem hat deiner einen Snubber , mit 10nF 39R recht klein , was in 
Verbindung mit der Drossel der Röhre einen Schwingkreis bildet. Aussage 
aus Elektor:

"Bei Leuchtstofflampen mit konventionellem Vorschaltgerät (Drossel) ist 
der Snubber kritischer, da geht wegen der hohen Drosselinduktivität nur 
10kOhm und 47-100nF, sonst wird das Stromnetz zum Schwingkreis. "

Meiner Meinung nach bringt ein Snubber mit 10k aber nichts mehr, ich 
finde deine 10nF ok.
OP Persönliche Seite #5077236
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Michael B. schrieb:

> Mit Neonröhren meist du wohl keine Neonröhren
> http://www.neon-light.de/
> sondern Leuchtstoffröhren.

Anfängerfehler. Also ich dachte in der Tat an eine Leuchtstoffröhre.
Oder gibt es auch Neons mit UV-Licht?


> Er müsste also 1000V aushalten, tut deiner nicht. Zumidnest ein 240V~
> VDR sollte ihn vor den Widerigeneiten des Stromnetzes schützen und der
> MOD3042 ein MOC3062 sein passend zum 600V TRIAC.

Aber es gibt doch 1000V Triacs oder? (Einfach ersetzen?)

> Meiner Meinung nach bringt ein Snubber mit 10k aber nichts mehr, ich
> finde deine 10nF ok.

Snubber müsste ich gleich noch mal nachlesen, ob ich da in diesem Fall 
drauf verzichten kann/mag.

Grüße Oekel
(Firma: matzetronics) #5077243
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Wie immer der Hinweis, das der MOC3043 nur eingeschränkt in unserem 
230V~ Netz einzusetzen ist, seine Spannungsfestigkeit ist vor allem bei 
Transienten überschritten. Besser also ein MOC3061/63 verwenden.

Ich schalte seit mittlerweile 5 Jahren 3 Leuchtstoffröhren mit etwa 70W 
und EVG mit MOC3063 und BTA12/600TW (snubberless). Das klappt 
einwandfrei, EVG sind deutlich zahmer, was Induktivität der Last angeht.
Gast #5077361
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Michael B. schrieb:
> Mit Neonröhren meist du wohl keine Neonröhren
> http://www.neon-light.de/
> sondern Leuchtstoffröhren.


Erwin D. schrieb:
> Eine Leuchtstofflampe vielleicht, aber auf keinen Fall eine
> Neon-Röhre...

Harald W. schrieb:
> Bei "echten" Neonröhren müsste der Schalter eher 10 Kilovolt
> vertragen. :-)



Es muß aber auch mal wieder gut sein....

EINER, der darauf hinweist, reicht m.E.n. aus.

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