Mobile Spannungsversorgung: SIM900 + Atmega16

Gast #5078599
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Hallo,

ich würde gerne auf Knopfdruck mittels eines Atmegas und des 
SIM900-Moduls eine SMS verschicken. Soweit sollte das auch machbar sein, 
die Frage die ich noch habe ist, wie baut man am besten die 
Spannungsversorgung auf?
Sowohl Mikrocontroller als auch SIM900 können mit 5V versorgt werden, da 
das ganze mobil sein soll, würde ich für die Versorgung Batterien 
benutzen.
Zu beachten ist dabei noch, dass das SIM900-Modul "2 A bursts" zieht 
beim Senden.

Wie macht man das nun am besten?
Können Controller und Sendemodul an den selben Batterien hängen oder 
sollte man das trennen?
Wie bekommt man am sparsamsten die 5V hin? Nach Lesen von 
Versorgung aus einer Zelle hatte ich an soetwas wie 5 x Mignon 
Alkaline (AA) gedacht, was voll 7.5 V und leer 4.5 V ergäbe, die man 
dann mit einem Step-Down Wandler (TPS62056) auf die 5 V runterregeln 
könnte. Allerdings kann der TPS62056 nur 800 mA Ausgangsstrom, aber 
kurzzeitig werden ja mal 2A benötigt. Hat da jemand einen Tipp, wie man 
das am besten angeht? Einfach einen Wandler mit höherem maximalem 
Ausgang suchen, oder etwas ganz anderes?

Vielen Dank und viele Grüße,
Martin
Persönliche Seite #5078807
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Quetzalcoatl1906 schrieb:
> da das ganze mobil sein soll, würde ich für die Versorgung Batterien
> benutzen.

Du könntest als Versuch eine "USB Powerbank" verwenden, die Dinger 
liefern belastbare 5V, enthalten einiges an Kapazität und nehmen Dir den 
Aufwand mit dem Aufladen etc. ab.

https://www.anker.com/products/A1263

Das Ding liefert 5 V mit bis zu 2.4 A, hat eine Kapazität von 36 Wh und 
wiegt 180 g.

Bei sehr geringer Belastung der "Powerbank" kann es nötig sein, 
gelegentlich etwas mehr Leistung zu entnehmen, da sonst der Ausgang 
abgeschaltet wird.

Beitrag "Powerbank-Wecker"

... ist ein Beispiel, das das übernimmt.

Vielleicht reicht ja das Lastverhalten des im GSM-Netz eingebuchten 
Sim900.
Gast #5079001
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Hallo und vielen Dank für die Antworten!

Leider habe ich dann wohl eine wichtige Info verschwiegen.
Ich habe folgendes SIM900-Modul:
"http://www.dx.com/p/sim900a-dual-band-network-serial-gprs-gsm-breakout-module-3g-3dbi-pcb-antenna-w-ipex-interface-412488#.WWtclulpxPY";,
was eine Versorgungsspannung von 4.4 V bis 5.3 V möchte laut Angabe (Ich 
habe es auch mit 5V getestet und es lief).
Die Logikpegel sind aber trotzdem 3 V (zumindest funktioniert es mit 
3V).
Jetzt habe ich aber noch nicht probiert, ob dem ganzen Modul evtl. auch 
die 3 V als Versorgung reichen würden, dann wäre der LiIon-Akku wirklich 
die einfachste Lösung.

Für 5 V klingt das mit der Powerbank recht praktisch, das werde ich mir 
auch nochmal genauer anschauen, vielen Dank!

Viele Grüße,
Martin
Persönliche Seite #5079073
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Quetzalcoatl1906 schrieb:
> Ich weiß zum Beispiel auch nicht, was dieses gelb/orange Ding dahinter
> tut..

Das ist ein Tantalkondensator. Der dient als Stützkondensator für die 
Versorgungsspannung, einer seiner Anschlüsse ist mit Masse, und einer 
mit der Versorgungsspannung des SIM900 verbunden.

Die 3.6V Deines LiIon-Akkus müsstest Du am Pluspol dieses Kondensators 
einspeisen; zwischen dem 5V-Eingang der Platine und diesem Pluspol 
befindet sich die Diode.
Gast #5079170
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Danke!
Und dass die Bauteile (5V - Diode - Kondensator - Versorgung SIM900) so 
zusammenhängen kann man tatsächlich auf den Bildern erkennen, oder 
einfach nur weil es die logischste Variante ist?
Woher weiß ich denn welches der Pluspol des Kondesators ist? Der der zur 
Diode zeigt?

Der Vorteil von 5 V und der Powerbank wäre vermutlich eine einfachere 
Kontrolle des Ladezustands (z.b. eingebaute LED zur Anzeige) und 
einfaches Aufladen (per USB-Anschluss).
Wie kontrolliert man denn beim LiIon-Akku den Ladezustand am einfachsten 
mit dem µC? Nur die Spannung zu messen scheint nach erster Recherche zu 
einfach gedacht zu sein. Kann man die genutzte Ladung irgendwie messen?
Für die Aufladung gibt es vermutlich auch schon einfache Lösungen..

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