Peter schrieb:
> Hallo. Ein Signal mit der Frequenz fs soll gefiltert werden.
> Höhere
> Frequenzanteile sollen möglichst gut mit einem Tiefpass unterdrückt
> werden.
"möglichst gut" ist ein weites Feld. Kläre zuerst die Grundlagen.
-aktives oder passives Filter?
-welche Steilheit, Ordnung, wird benötigt?
-Überschwingen, Welligkeit (Ripple) im Durchlassbereich zulässig?
-Änderung der Gruppenlaufzeit, schlechtes Zeitverhalten?
> Wie kann ich den Tiefpass dimensionieren?
Dafür gibt es dann Programme.
> Ich würde sagen, dass
> ich die Grenzfrequenz vorgebe und dann den Amplitudengang berechne.
Dafür gibt es LTspice.
> Abé
> wie groß sollte die Grenzfrequenz fg des Tiefpasses gegenüber der
> Frequenz fs sein?
Du musst schon vorgeben in wie weit sich das Nutzsignal vom Rest abheben
soll.
> Und wie komme ich dann auf den Amplitudengang?
LTspice.
> Ich
> hätte es versuversucht 1/sqrt (2)*|H (jw)| = wg (Grenzkreisfrequenz) zu
> setzten.
> Ist das korrekt? Wie würdet ihr das machen?
Nee, nimm LTspice und dann kannst Du mit den Parametern spielen bis es
Dir gefällt. Bei Filtern höherer Ordnung würdest Du Dir die Finger wund
tippen und die Berechnungen wären in der Regel fehlerhaft.
Neben den klassischen Filtern gibt es auch die digitalen Filter. Damit
lassen sich u.a. sehr steile Flanken herstellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Filter
mfg klaus