Hallo, für ein Versuchsprojekt habe ich eine einfache LVDS-Schnittstelle auf meiner Platine eingeplant, über die serielle Signale mit einer Rate von 50-200 MBit/s transferiert werden sollen. Da die Verbindungen wahrscheinlich häufiger gelöst werden, sollten die LVDS-Verbinder möglichst robust aber gleichzeitig platzsparend sein. Daher würde ich gerne die üblichen Pinheader im 2,54-Raster vermeiden. Leider konnte ich bislang aber keine Standardlösung für eine solche Verbindung finden (symmetrisches Signal, Masse und Schild). Könntet ihr mir einen Tipp für einen guten Stecker nennen? Ich dachte schon an die Verwendung von USB-Micro-Verbindern. Mit Gruß Schmidt
Schmidt schrieb: > Daher würde ich gerne die üblichen Pinheader im 2,54-Raster vermeiden. > > Leider konnte ich bislang aber keine Standardlösung für eine solche > Verbindung finden (symmetrisches Signal, Masse und Schild). Wirst du auch nicht finden, da sich mit 2.54 kaum die Impedanz von 100Ohm diff. realisieren lassen wird. > Ich dachte schon an die Verwendung von USB-Micro-Verbindern. Wird wohl die günstigste Lösung sein. Bei Samtec könntest du noch bei den Twinax-Kabeln fündig werden...
Wie viele LVDS-Paare werden denn benötigt? (micro-/mini-) HDMI: 4x geschirmtes, verdrilltes Aderpaar (mini-) Displayport: 4x geschirmtes, verdrilltes Aderpaar USB3.0: 2x geschirmtes, verdrilltes Aderpaar USB3.1 Typ C: 4x geschirmtes, verdrilltes Aderpaar DVI ginge auch, ist aber schon wieder recht groß. Andi schrieb: > Bei Samtec könntest du noch bei den Twinax-Kabeln fündig werden... Samtec hat viele, sehr gute Lösungen. Diese lassen sie sich aber auch gut bezahlen (berechtigterweise). Qualitativ macht denen kaum jemand etwas vor, aber das hat eben auch seinen Preis.
Es ist aber schon klar, dass der gleichtaktbereich von LVDS relativ bescheiden ist. Dh man muss einen starken GND mitfuehren, und den auch halten koennen. Was waere denn die angedachte Kabellaenge ?
Für kurze Strecken könntest du SATA Kabel nehmen. Die eSATA sollten auch geschirmt sein. Thunderbolt wäre auch eine Lösung, oder eine der digitalen Grafiksignale.
Hallo, vielen Dank für eure Antworten. Um es etwas weiter zu klären. Anzahl der Paare: je Leitung nur ein Paar. Länge der Leitung: bislang nicht eindeutig, da es sich um einen Versuchsaufbau handelt. Die Länge wird aber 1m kaum übersteigen. Eine gute Masseanbindung muss auf jeden Fall erfolgen. Ich überlegte, auch VCC mit 3,3V zu übertragen. Das muss aber nicht. Mir wäre wichtig, dass die Verbindung robust und lösungssicher ist. Und da ist USB nicht die erste Wahl. Ansonsten würde USB die Erfordernisse erfüllen. Schön wäre es, wenn dieser Verbinder möglichst wenig Platz benötigen würde. @Andi Da ich in diesem Bereich noch nicht wirklich firm bin, was meinst du mit: "Wirst du auch nicht finden, da sich mit 2.54 kaum die Impedanz von 100Ohm diff. realisieren lassen wird." Welche physikalische Eigenschaft des Steckers hat hier wesentlichen Einfluss auf den Wellenwiderstand? Bildet sich eine zu große Kapazität? Mit Gruß Schmidt
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