Steckverbinder Platine->Kabel für einfache LVDS-Verbindung gesucht

Gast #5080869
Hallo,

für ein Versuchsprojekt habe ich eine einfache LVDS-Schnittstelle auf 
meiner Platine eingeplant, über die serielle Signale mit einer Rate von 
50-200 MBit/s transferiert werden sollen.

Da die Verbindungen wahrscheinlich häufiger gelöst werden, sollten die 
LVDS-Verbinder möglichst robust aber gleichzeitig platzsparend sein. 
Daher würde ich gerne die üblichen Pinheader im 2,54-Raster vermeiden.

Leider konnte ich bislang aber keine Standardlösung für eine solche 
Verbindung finden (symmetrisches Signal, Masse und Schild). Könntet ihr 
mir einen Tipp für einen guten Stecker nennen? Ich dachte schon an die 
Verwendung von USB-Micro-Verbindern.

Mit Gruß

Schmidt
Gast
Schmidt schrieb:
> Daher würde ich gerne die üblichen Pinheader im 2,54-Raster vermeiden.
>
> Leider konnte ich bislang aber keine Standardlösung für eine solche
> Verbindung finden (symmetrisches Signal, Masse und Schild).

Wirst du auch nicht finden, da sich mit 2.54 kaum die Impedanz von 
100Ohm diff. realisieren lassen wird.


> Ich dachte schon an die Verwendung von USB-Micro-Verbindern.

Wird wohl die günstigste Lösung sein.
Bei Samtec könntest du noch bei den Twinax-Kabeln fündig werden...
Gast
Wie viele LVDS-Paare werden denn benötigt?

(micro-/mini-) HDMI: 4x geschirmtes, verdrilltes Aderpaar
(mini-) Displayport: 4x geschirmtes, verdrilltes Aderpaar
USB3.0: 2x geschirmtes, verdrilltes Aderpaar
USB3.1 Typ C: 4x geschirmtes, verdrilltes Aderpaar

DVI ginge auch, ist aber schon wieder recht groß.



Andi schrieb:
> Bei Samtec könntest du noch bei den Twinax-Kabeln fündig werden...

Samtec hat viele, sehr gute Lösungen.
Diese lassen sie sich aber auch gut bezahlen (berechtigterweise).
Qualitativ macht denen kaum jemand etwas vor,
aber das hat eben auch seinen Preis.
Gast
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

Um es etwas weiter zu klären.

Anzahl der Paare: je Leitung nur ein Paar.

Länge der Leitung: bislang nicht eindeutig, da es sich um einen 
Versuchsaufbau handelt. Die Länge wird aber 1m kaum übersteigen.

Eine gute Masseanbindung muss auf jeden Fall erfolgen. Ich überlegte, 
auch VCC mit 3,3V zu übertragen. Das muss aber nicht.

Mir wäre wichtig, dass die Verbindung robust und lösungssicher ist. Und 
da ist USB nicht die erste Wahl. Ansonsten würde USB die Erfordernisse 
erfüllen. Schön wäre es, wenn dieser Verbinder möglichst wenig Platz 
benötigen würde.

@Andi

Da ich in diesem Bereich noch nicht wirklich firm bin, was meinst du 
mit:
"Wirst du auch nicht finden, da sich mit 2.54 kaum die Impedanz von
100Ohm diff. realisieren lassen wird."

Welche physikalische Eigenschaft des Steckers hat hier wesentlichen 
Einfluss auf den Wellenwiderstand? Bildet sich eine zu große Kapazität?

Mit Gruß

Schmidt

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