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Forum: Haus & Smart Home induktionsofen Kurzschluss da Sicherungen fliegen


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Autor: josef (Gast)
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es ist ein relativ neues Induktionskochfeld mit 4 Platten aber leider 
nach der Garantie aufgetretener Fehler
Nach dem Einschalten des Kochfeldes, also dem Berühren der 
Einschalttaste fliegt die Ofensicherung also die 3 aneinanderliegenden 
und verbundenen Automaten.

Hat jemand eine Erfahrung bei diesen Herd ?
Könnte ja sein, dass es ein bekannter Fehler ist, oder dass jemand weis, 
woran es liegen könnte, dass gleich die 16 A Sicherung fliegt, ohne dass 
auf dem Ofen ein Topf steht und OHNE dass man eine Herdplatte 
einschaltet. ALSO wenn man das die Steuerung des Ceranfeldes 
einschaltet, fliegt die Sicherung, bevor man auch nur 1 Herdplatte 
auswählt.

ES IST ein SIEMENS EH631FA18E/01 FD9305

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #5083568 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: josef (Gast)
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es ist ein relativ neues Induktionskochfeld mit 4 Platten aber leider 
nach der Garantie aufgetretener Fehler
Nach dem Einschalten des Kochfeldes, also dem Berühren der 
Einschalttaste fliegt die Ofensicherung also die 3 aneinanderliegenden 
und verbundenen Automaten.

Hat jemand eine Erfahrung bei diesen Herd ?
Könnte ja sein, dass es ein bekannter Fehler ist, oder dass jemand weis, 
woran es liegen könnte, dass gleich die 16 A Sicherung fliegt, ohne dass 
auf dem Ofen ein Topf steht und OHNE dass man eine Herdplatte 
einschaltet.
ALSO wenn man das die Steuerung des Ceranfeldes einschaltet, fliegt die 
Sicherung, bevor man auch nur 1 Herdplatte auswählt.

ES IST ein SIEMENS EH631FA18E/01 FD9305

: Verschoben durch Moderator
Beitrag #5083577 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Oliver S. (oliverso)
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Solch ein massiver Kurzschluß sollte sich doch relativ einfach per 
Duchgangsmessung auf der Platine eingrenzen lassen.

Oliver

Beitrag #5083583 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: josef (Gast)
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Oliver S. schrieb:
> Solch ein massiver Kurzschluß sollte sich doch relativ einfach per
> Duchgangsmessung auf der Platine eingrenzen lassen.
>
> Oliver

Es ist ca 5 Sekunden die Anzeige zu sehen nach dem Berühren der 
Einschalttaste und dann flieg die Sicherung.

Autor: Peter D. (peda)
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josef schrieb im Beitrag #5083568:
> Könnte ja sein, dass es ein bekannter Fehler ist

In dem Fall googelt man einfach nach dem Gerät.

Andere für sich googeln zu lassen, netter Versuch.

Autor: josef (Gast)
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ich kann auf 2 Mosfets und an dem Gleichrichter 0-Ohm messen beim 
Geleichrichter über dem Eingang also den wllenzeichen

Autor: josef (Gast)
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zurück !!
über plus und MINUS habe ich Kurzschluss, also dürfte ein Mosfet oder 2 
Kaputt sein
könnt Ihr mir kurz einen Tipp gebe
Aufschrift ist
rjh60t4
253
841

und

rjh60t4
253
839

Beitrag #5083626 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5083640 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: josef (Gast)
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Sorry es ist wohl ein IGBT aber wohl auch ein Mosfet da er ein GATE hat, 
ist aber auch ein Transistor, da sein Schaltzeichen einem Transistor 
ähnelt.

Ich kann aber nur über die ersten Buchstaben etwas finden und die letzte 
Zahlenkombi ist wohl  nicht zu beachten
Also ich meine die 253 und die 841 bzw die 839
Aufschrift ist
rjh60t4
253
841

und

rjh60t4
253
839

Autor: josef (Gast)
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Ei der Daus schrieb im Beitrag #5083626:
> Das ist kein Ofen sonder ein Herd! Himmelgroßer unterschied...

Sorry dann eben ein Herd oder Herdplatten, ein doofer  Induktionsherd 
mit einer Menge unnötiger Bauteile, denn eine Heizwendel würde es auch 
tun, da es aber nun mal eingebaut wurde und keine Garantie mehr drauf 
ist, suche ich nach lieben Fachleuten die mir helfen das Teil zu 
reparieren.
Lieben DANK
Josef

Autor: josef (Gast)
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jetzt habe ich 2 IGBTs ausgelötet die im eingebauten Zustand schon mit 
Dioden und Durchgangsmesser O,OOO gemessen haben

Dann habe ich mit Ohmmeter gemessen.
Anfangs zwischen Drain und Source 0,4 Mega und dann ging es schnell 
gegen 0 Ohm oder ein halben Kiloohm.
Ich denke dass 2 der IGBTS kaputt sind. ich muss nun im Netz nach 
ähnlichen suchen, und werde statt 60 A 150 Ampere einbauen, denn die 60 
Ampere kosten das Stück 10 Euro

Was meint Ich, habe ich den Fehler nun selber gefunden ?

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Du wirst es beim Eisnschalten merken...

Oliver

Autor: josef (Gast)
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Oliver S. schrieb:
> Du wirst es beim Eisnschalten merken...
>
> Oliver

danke Oliver, Du bist der einzige, der eine halbwegs vernünftige Antwort 
hier gegeben hast.

Schade dass hier keine Fachleute sind die gewillt sind eine vernünftige 
Antwort zu geben, oder gewillt sind zu helfen.
Ein kleiner Tip, der auf Bauteile zweigen die häufig kaputt gehen,.
Aber ich denke da gibt es nichts zu helfen außer das was ich selber 
schon herausgefunden habe.
Danke an alle die hier geholfen haben.
josef

Autor: hinz (Gast)
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josef schrieb:
> Schade dass hier keine Fachleute sind die gewillt sind eine vernünftige
> Antwort zu geben, oder gewillt sind zu helfen.

Dein Name ist wohl Ungeduld.


> Aber ich denke da gibt es nichts zu helfen außer das was ich selber
> schon herausgefunden habe.

Na dann bau mal irgendwelche IGBTs ein, und wundere dich weshalb es 
gleich wieder rummst.

Autor: G. H. (schufti)
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Hinweis: mal testen ob der KS am Gleichrichter jetzt weg ist ...

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo,

Du kannst aber nicht abschätzen, ob der größere IGBT genügend schnell 
angesteuert wird. Falls nicht, dürfte er sich aufgrund der 
Umschaltverluste überhitzen.

Es gibt etliche Videos, in denen Induktionskocher repariert werden.
Suchbegriff:  "induction cooker repair"

Dort werden fast immer die Kondensatoren des Schwingkreises mit 
ausgetauscht. Wichtig ist deren Spannungsfestigkeit und Armut an 
Verlusten.

Mit freundlichem Gruß

Autor: josef (Gast)
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Christian S. schrieb:
> Du kannst aber nicht abschätzen, ob der größere IGBT genügend schnell
> angesteuert wird. Falls nicht, dürfte er sich aufgrund der
> Umschaltverluste überhitzen.

lieben Dank an alle,
momentan läuft der Induktionsherd OHNE die 2 kaputten IGBT´s.
hab nun eben nur 2 Platten.
IM Netzt habe ich ähnliche igbt`s gefunden.
Ich weis schon, dass die Geschwindigkeit des Schaltens eine Rolle 
spielt, aber die IGBTs haben alle ähnliche Schaltzeiten.
Es ist schwer die selben zu finden und wenn, dann kosten die 10 Euro das 
Stück und das wollte ich für so einen Alten Ofen nicht ausgeben, bevor 
ich nicht vorher selber sehe dass ähnliche Igbt´s abrauchen.
Der Tip MIT den Schaltzeiten ist für mich trotzdem eine sehr wichtiger 
Tip und eine sehr große Hilfe, da ich den Grund des Abrauchens dann 
weiß, sollten sie abrauchen.
Auf der anderen Seite, sind die 2 richtigen, ja auch kaputt gegangen und 
nun fragt man sich ist das Teil der geplanten Obsoleszenz. Oft werden 
schlechte Kondensatoren eingebaut, damit die Teile nach 3 Jahren nach 
einem Fachmann rufen.
Habe hier jetzt IRGP4262D die zwar nur bei 100°40 A und 60A bei 25° 
vertragen aber doppelt so schnelle Schaltzeiten haben.
Ich denke es kommt auf einen Versuch an.
Man müßte herausfinden warum die IGBT´s abgeraucht sind und dann auch 
noch 2 von unterschiedlichen Platten.
Ich nehme an, dass ein falscher Topf die Ursache ist, aber ein 
Induktionsofen in dieser Preisklasse müsste eigentlich das aushalten 
können.Deshalb ziele ich auf geplante Obsoleszenz und hier müßte man 
wirklich herausfinden, welche Kondensatoren und welche IGBT´s am Besten 
zusammen arbeiten.
Hier wäre nun wieder Insider- oder Fachwissen oder auch Erfahrung 
gefragt

Autor: hjsdfkl (Gast)
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josef schrieb:
> es ist ein relativ neues Induktionskochfeld mit 4 Platten aber leider

josef schrieb:
> Stück und das wollte ich für so einen Alten Ofen nicht ausgeben,

Das widerspricht sich.

hjsdfkl

Autor: Michael S. (e500)
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josef schrieb:
> ... dann kosten die 10 Euro das Stück ...

Jetzt hast Du durch Deinen unermüdlichen Einsatz die Fehlerquelle schon 
ermittelt und jetzt kein Geld es zu fixen. Nur zu flicken durch 
billigere Teile die dann wieder kaputt gehen weil Du gar nicht weißt, 
worauf Du beim Austausch achten musst - nur, dass 150A ja besser sein 
MÜSSEN also 60A - wieso die 150A-Typen dann aber billiger sind, das 
erschließt sich Dir nicht ...

Josef, überdenke doch Deine Aussagen und Deine Art, investiere 20, 30 
Euro und sei glücklich, dass Du 1. keinen Monteur gebraucht hast und 2. 
kein neues Feld.

Autor: StefanB (Gast)
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Hallo,
repariere solche Steuerungen öfters, nur Original IGBT's einbauen - ist 
meine Erfahrung! die originalen Kosten zwar etwas, dafür läuft's danach 
auch wieder! bestelle meine immer bei ASWO - geht aber nur für 
gewerbliche Kunden. Privat evtl mal bei RS Components probieren....

mit billigen Ersatztypen oder China-Ware aus ebay habe ich nur schlechte 
Erfahrungen gemacht.

Vor dem Testen unbedingt noch die blauen Kondensatoren prüfen! Manchmal 
sind da welche defekt (aufgebläht oder kalte Lötstellen). Sonst halten 
die neuen IGBT's nicht lange, da der Strom im Schwingkreis nicht 
stimmt!!

Ansonsten sollte die Reparatur kein Problem darstellen!

Autor: StefanB (Gast)
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rjh60t4 ist die Typenbezeichnung des IGBT's, die restlichen Nummern sind 
irgendwelche Chargen/Fertigungsnummern, die sind nicht so wichtig!

Autor: josef (Gast)
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StefanB schrieb:
> rjh60t4 ist die Typenbezeichnung des IGBT's, die restlichen Nummern sind
> irgendwelche Chargen/Fertigungsnummern, die sind nicht so wichtig!

Vielen DANK, habe mir zwar dies schon so gedacht, aber ist immer noch 
besser, wenn ein 2. Fachmann hier bestätigt, da meine Ausbildung zum 
Elektroniker schon 40 Jahre her ist und die Umweltgifte mein Gehirn 
schon ziemlich aufgefressen hat.

Autor: josef (Gast)
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StefanB schrieb:
> Hallo,
> repariere solche Steuerungen öfters, nur Original IGBT's einbauen

Lieben DANK,
Ich werde Deinen Rat befolgen und nach den gleichen Bauteilen suchen.
Aber die Bauteile werden alle in China und ähnlichen Billiglohnländern 
hergestellt und es gibt wohl keine Produktion in Europa, bei der man 
sagen könnte dass diese Bauteile besser wären.

Egal welches Elektronische Gerät man heutzutage kauft.
Alle Innereien werden in diesen fernen Ländern hergestellt und diese 
Fernostländer haben sehr fähige Leute.
Die Autos aus diesen Ländern haben in der Pannenstistik bereits die Nase 
vorn und  egal ob Festplatte Fernseher, oder einzelne Bauteile, sind aus 
diesen Ländern hervorragend gut.
Das heisst aber nicht dass es Ausnahmen gibt, denn LG Fernseher kann man 
in der Pfeife rauchen. Evtl nicht was die Quallität des Fernsehers 
betrifft, aber die Bedienung, Menü und Service ist grauenhaft.
Mein Nachbar hat seit 8 Jahren einen 55 Zoll LG, der Tag und Nacht 
läuft, weil die Kinder damit auch Videospielen und er auch als PC 
Bildschirm genutzt wird. Technisch sicher sehr gut verarbeitet obwohl er 
aus Südkorea kommt. Nur das Menü und die Programmierung ist ein Graus, 
da ich laufend geholt werde, weil irgend ein Sender nicht gefunden wird.
Aber auch Geräte die als Deutsche-, oder Europäische Produktion verkauft 
werden, haben Bauteile aus Fernost. Soll aber nicht heissen, dass es 
keine gefälschten Bauteile gibt
Ich werde versuchen gute Bauteile einzubauen und ich werde die blauen 
C´s durchmessen, aber ich muss sie dazu vorher alle auslöten.
Momentan läuft der Ofen (sorry Herd) ohne die 2 IGBT´s
gebt mir mal nen Tip.
Muss ich auf gute Töpfe achten die speziell als Induktionstöpfe 
angeboten werden ?

Autor: josef (Gast)
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Michael S. schrieb:
> dass 150A ja besser sein
> MÜSSEN also 60A - wieso die 150A-Typen dann aber billiger sind, das
> erschließt sich Dir nicht ...

Ich kaufe die Bauteile nicht NEU beim normalen Einzel- oder 
Großhandel,sondern NEUE oder gebrauchte privat.
Da gibt es die schon für 1 Euro das Stück.
Man muss nur etwas suchen.
Da ich jedoch wenig Zeit habe, kann ich mich nur hin und wieder kurz 
hinsetzen und nach Bauteilen suchen.

Dieser Umstände entsprechend muss ich da schon öfters in meinen Kisten 
suchen, ob da nicht doch was ähnliches drin ist.
Musste auch schon öffters eine Diode zusätzlich rein löten, da das 
Bauteil selber keine Diode eingebaut hatte.
Überwiegend funktionieren meine Reparaturen und ich habe bis heute keine 
einzige Beschwerde, dass irgend etwas nicht lange funktionierte.

Es sind ja keine Raketen die ich repariere, sondern nur Öfen und andere 
Haushaltsgeräte. Da kannman schon mal statt eines Mosfets einen normalen 
Transistor einbauen, der ähnliche Werte hat. Auch wenn die Beine der 
Bauteile nicht stimmen, dann biegt man schon mal das Bauteil so hin, 
dass es eingelötet werden kann. Zur Not mit längeren angelöteten 
Drähten.
Bei den Elkos muss man sogar oft größere einbauen, da diese meistens die 
geplante Obsoleszenz sind. Ausserdem schadet es keiner Schaltung, wenn 
ein ELKO höhere Werte hat, da diese nur meistens die Spannung glätten 
und seltenst irgendwelche Zeiten ändern
Ich kann zwar ziemlich daneben liegen mit meiner Meinung, aber ich freue 
mich auf jede Belehrung und jede Antwort, die mich eines besseren 
belehren, da ich ja nur ein alter Mann bin, der die Sache zwar mal 
gelernt hat, aber jetzt nur noch Greise bin. Bin mir sicher, dass es 
viele gibt, die es besser wissen als ich und ich danke allen die mich 
eines Besseren belehren.
Lieben Dank
Josef

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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josef schrieb:
> Muss ich auf gute Töpfe achten die speziell als Induktionstöpfe
> angeboten werden ?

Wenn das Kochfeld sich weigert, den Topf zu erwärmen, ist er ungeeignet, 
wenn es sich nicht weigert, brauchst Du keinen anderen Topf.

Der Knackpunkt ist die Topferkennung; das Kochfeld stellt den 
Feldgenerator erst dann an, wenn es einen aus seiner Sicht geeigneten 
Topf erkannt hat.

Das kann auch mit Töpfen funktionieren, die nicht gezielt als 
"induktionsgeeignet" verkauft werden; auch der empfohlene Test, einen 
Permanentmagneten an den Topf zu halten, ist nicht absolut 
aussagekräftig (hält der Magnet, funktioniert der Topf, hält der Magnet 
nicht, kann der Topf aber trotzdem funktionieren, er muss aber nicht).

Was die Ersatzteile angeht: Du solltest Originale verwenden. Denn, so 
gut und "pfiffig" die Hersteller der Ersatz-Ersatzteile auch sein mögen, 
so gut und "pfiffig" können sie auch bei der Kostenoptimierung sein, wie 
Du selbst am Beispiel der LG-Glotzen herausgefunden hast.

Hast Du ernsthaft Lust, um zehn Euro zu "sparen", notfalls mehrfach an 
Deinem Kochfeld herumbasteln zu müssen?

Eben. Das Ding soll funktionieren, klaglos, damit Du Dich wichtigeren 
Dingen in Deinem Leben zuwenden kannst.

Zur Terminologie: Als "Ofen" (oft deutlicher "Backofen") wird das Ding 
bezeichnet, in dem man z.B. Kuchen backt. Das wird nicht mit Induktion 
betrieben.

Das Ding, worauf man Kochtöpfe, Pfannen etc. stellt, wird "Kochfeld" 
genannt, die Kombination aus Backofen und Kochfeld nennt sich dann 
"Herd".

Autor: hinz (Gast)
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josef schrieb:
> Habe hier jetzt IRGP4262D die zwar nur bei 100°40 A und 60A bei 25°
> vertragen aber doppelt so schnelle Schaltzeiten haben.
> Ich denke es kommt auf einen Versuch an.

ACK, mit denen sollte es auch funktionieren.


> Man müßte herausfinden warum die IGBT´s abgeraucht sind und dann auch
> noch 2 von unterschiedlichen Platten.

Die Schwingkreiskondensatoren wurden schon genannt.

Autor: Karl B. (gustav)
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josef schrieb:
> Muss ich auf gute Töpfe achten die speziell als Induktionstöpfe
> angeboten werden ?

Hi,
im Prinzip ja.
Habe 'mal vor Jahren bei einem Sonderangebot im Bild gezeigten Topf und 
die Pfanne gekauft. War nicht so teuer. Und kann auch auf normalen 
E-Herd-Platten gebaucht werden.

Der Clou sind die reingebohrten "Löcher", bzw. die unterschiedlichen 
Unterseitenmaterialien, die eben hohe Wirbelstromverluste verursachen 
und somit warm werden.

ciao
gustav

Wer will nochmal:
Vorsicht: Unter dem angegebenen EAN-Code gibt es auch solche Töpfe, die 
nicht explizit induktionsherdgeeignet sind.
Dieser hier ist es aber sicher,
https://www.amazon.de/STONELINE-17795-Keramik-Beschichtung-induktionsgeeignet-Aluminium/dp/B01J1QINCU/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1500891872&sr=8-3&keywords=Aluminium+Kochtopf+ca.+20cm

: Bearbeitet durch User
Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Karl B. schrieb:
> Der Clou sind die reingebohrten "Löcher", bzw. die unterschiedlichen
> Unterseitenmaterialien,

Weder "Löcher" noch ein Materialmix sind für die Funktion mit einem 
Induktionsherd erforderlich. Die Induktion (nebst der 
Wirbelstromverluste) funktioniert in jedem Metall, das Problem ist nur 
die Topferkennung, ohne die der Herd den Feldgenerator nicht 
einschaltet.

Auch Aluminiumtöpfe würden funktionieren -- daß Wirbelstrom auch mit 
Aluminium funktioniert, beweist jeder Ferrariszähler und jeder 
mechanische Tacho.

Deine Töpfe sehen schick aus, keine Frage.

Autor: Karl B. (gustav)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> das Problem ist nur
> die Topferkennung, ohne die der Herd den Feldgenerator nicht
> einschaltet.

Hi,
ja, und wie erkennt der die Töpfe?
/grins An den Löchern. Man könnte auch Querrillen reinfräsen, dann 
rotiert die Bratpfanne mit 100 kHz /grins

ciao
gustav

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Karl B. schrieb:
> ja, und wie erkennt der die Töpfe?

Häufig daran, daß das Topfmaterial ferromagnetisch ist.

Ich habe aber schon Fälle erlebt, wo das Topfmaterial nicht 
ferromagnetisch ist ("Edelstahl"), d.h. ein typischer Permanentmagnet 
nicht dran haftet, und die trotzdem die Topferkennung zufriedenstellen.

Mag sein, daß sich die von Hersteller zu Hersteller in verschiedenen 
Parametern unterscheidet.

(Selbst habe ich keinen Induktionsherd, sondern einen völlig 
topferkennungslosen Gasherd ...)

Autor: Karl B. (gustav)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> (Selbst habe ich keinen Induktionsherd, sondern einen völlig
> topferkennungslosen Gasherd ...)

Hi,
ich auch nicht. Deswegen die Frage.
Wie man im Bild sieht, ist der Kochtopf noch in Originalfolie 
eingeschweißt, habe ihn nur aus "Neugier" und Schnäppchenjagdlust damals 
gekauft. Wurde nie benutzt.

Im Gegensatz dazu sind bei der Pfanne deutliche Gebrauchsspuren 
festzustellen.


ciao
gustav

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Also rein nach dem Geräusch zu urteilen welches dabei entsteht würde ich 
ausgehend, von unserem AEG Induktionskochfeld sagen, daß die 
Topferkennung so funktioniert:
Der Herd schaltet den Feldgenerator kurz ein (2-3 Sekunden) und misst 
die dabei abgegebene Energie. Ist sie in einem akzeptablen Bereich wird 
weiter gemacht, wenn nicht, gib's eine Fehlermeldung. Zusätzlich stützt 
sich meine Aussage auf die Tatsache, daß auch während des Kochens zu 
weit angehobene Töpfe / Pfannen erst nach einigen Sekunden Alarm 
auslösen.

Ganz praktisch hat das den Vorteil, daß man die Erkennung mit nem 
einfachen Schwellwert in der schon vorhandenen Ansteuerung realisieren 
kann, ganz ohne zusätzliche Bauteile und das ganze auch während einer 
Heizphase funktioniert. ein separater Elektromagnet müsste ja in Pausen 
des Feldgenerators arbeiten und dürfte gleichzeitig durch die erzeugten 
Wirbelströme, in deren Zentrum er sich ja befinden muss, nicht zerstört 
werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Willi (Gast)
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Ich hatte den gleichen Fehler, zwei der 4 Transistoren defekt und auch 
noch der Gleichrichter defekt. Ersatzteile mit Porto hätten mindestens 
60,- gekostet, also hab ich eine komplett neue Steuerung gekauft für 
96,- original vom Siemens-Onlineshop...
https://www.siemens-home.bsh-group.com/de/shop-produktliste/00745752

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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>nach der Garantie aufgetretener Fehler

Wenn es nur ein halbes Jahr ist würde ich es auf Ku­lanz versuchen.
Dann bezieht man sich auf das komplette Gerät.
Dann ist es (einschließlich Image) einfacher und billiger das Board 
zuzusenden oder einen Technicker zu "senden".
Der Schamvolle Kunde blickt nur heimlich in das Gerät.

: Bearbeitet durch User
Autor: Kintaro (Gast)
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Hallo,

Ich wollte nochmal auf das ursprüngliche Thema aufspringen um kein Neues 
anzufangen. Ich habe ebenfalls mit den IGBTs Probleme.
Diese haben die Bezeichnung „RJH60T4 443 830“.
Nach welcher Bezeichnung muss ich suchen, damit ich den richtigen finde? 
Wichtig ist mir das die neuen zu den alten passen. Gibt es irgendwo eine 
Möglichkeit nachzusehen welche Funktion die Transistoren haben? Im Netz 
sind die gleichen so nicht zu finden. Wenn man die hinteren Zahlen 443 
830 weg lässt dann kommen welche aber dann bin ich mir nicht sicher ob 
es dann die gleichen sind, bzw, die gleichen Eigenschaften haben.

Das finden der richtigen Transistoren ist für mich schwere als die 
Reparatur selbst.

Danke im Vorraus.

Autor: hinz (Gast)
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Kintaro schrieb:
> RJH60T4

Das ist ein IGBT von Renesas.

Es gibt sicher preiswertere Ersatztypen, ich such später was raus.

Autor: hinz (Gast)
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IXGH30N60C3D1 von IXYS passt gut.

Und den gibts bei TME, Völkner, Conrad und vielen anderen.

Autor: Kintaro (Gast)
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Super, danke für Deine Antwort! Hab ich gleich bestellt :D

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Wäre es nicht sinnvoll gleich zusätzlich die Schwingkreiskondensatoren 
mitzutauschen?

Autor: hinz (Gast)
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Armin X. schrieb:
> Wäre es nicht sinnvoll gleich zusätzlich die
> Schwingkreiskondensatoren
> mitzutauschen?

War ja im Thread erwähnt: diese und den Netzgleichrichter unbedingt 
prüfen.

Autor: Kintaro (Gast)
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Im Test ist was von den blauen Kondensatoren die Rede. Ich sehe aber nur 
einen länglichen in der Nähe der Transistoren.

Autor: hinz (Gast)
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Kintaro schrieb:
> Im Test ist was von den blauen Kondensatoren die Rede. Ich sehe
> aber nur
> einen länglichen in der Nähe der Transistoren.

Die Farbe ist nicht fix, die gibts auch in grau, rot,....

Gemeint sind bei der Platine im Anfangsposting die als Achtergruppen 
angeordneten Kondensatoren, dort grau.

Autor: Kintaro (Gast)
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Super danke hinz, die werde ich mir gleich mal ansehen. Ich hab die 
bisher nicht beachtet nur die Elkos unten links im Bild. Die anderen 
sahen für mich aus wie kleine Relais aber so lernt man nie aus.

Autor: Kintaro (Gast)
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Hallo zusammen,

nachdem die beiden IGBT gewechselt wurden hat der Herd eine ganze Weile 
funktioniert. Nun liegt ein ähnlicher Fehler wieder vor.
Ich hatte damals die Kondensatoren nicht getauscht, da ich im Netz keine 
gefunden hatte und die Köchin Ihren Herd wieder wollte.
Die Größe und Anordnung der Kondensatoren auf der Platine waren das 
Problem. Messtechnisch waren sie in Ordnung aber wie hier schon des 
öfteren geschrieben wurde, kann es dennoch sein, dass der ein oder 
andere doch defekt ist. Die Messwerte der Kapazitäten waren alle bis auf 
+-3% gleich.
Nun zur Frage, wo bekommt man die passenden Kondensatoren her?
Ich denke die Kapazität und Spannungsangabe allein sind hier nicht 
ausreichend?

Autor: hinz (Gast)
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Kintaro schrieb:
> Ich denke die Kapazität und Spannungsangabe allein sind hier nicht
> ausreichend?

Ja, das sind PP-Kondensatoren mit erhöhter Belastbarkeit.

Am besten lieferst du ein Foto des Originalteils.

Autor: Jupp (Gast)
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Kintaro schrieb:
> Ich denke die Kapazität und Spannungsangabe allein sind hier nicht
> ausreichend?

Vor allem solltest du keinesfalls den Fehler begehen, diese Werte zu 
nennen. Und auf gar keinen Fall niemals nicht das Rastermaß oder 
sonstige Parameter.

Einen Satz mit "Ich denke" zu beginnen und mit einem Fragezeichen 
abzuschließen lässt tief blicken ;)

Autor: Kintaro (Gast)
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Sorry, hab ich ganz vergessen.

Die Kondensatoren haben folgende Angaben

180n J 1000V PILKOR
389 MKP WK 1351

diese sind in den Achtergruppen angeordnet.

Anbei die Bilder von den Kondensatoren.

Autor: hinz (Gast)
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Kintaro schrieb:
> 180n J 1000V PILKOR
> 389 MKP WK 1351

PILKOR Serie PCMP 389.

Ich such dir nachher was passendes raus.

Autor: hinz (Gast)
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hinz schrieb:
> Kintaro schrieb:
>> 180n J 1000V PILKOR
>> 389 MKP WK 1351
>
> PILKOR Serie PCMP 389.
>
> Ich such dir nachher was passendes raus.

Viel gibts da nicht von der Stange und auf Lager:

Mouser 80-PHE450PD6180JR6L2

(das sind Kemet PHE450)

Autor: Kintaro (Gast)
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Vielen Dank Hinz.

Ich schau mir den vorgeschlagenen Typ gleich an.

Ich hab mittlerweile die Platine ausgebaut und Fotos gemacht.
Es hat wieder mindestens einen IGBT erwischt. Man kann sogar sehen wo er 
defekt ist, da Teil davon abgeplatzt ist . Eventuell kann so auch ein 
Rückschluss erfolgen ob es tatsächlich die Kondensatoren sind. Mit 
meinen Messgeräten kann ich leider nicht wirklich feststellen ob die 
Kondensatoren defekt sind.
Ich werde mir destabilisieren unabhängig davon ein ESR Messgerät kaufen.

Aber bis dahin wäre es gut wenn ich den Herd schon wieder am laufen hab.

Ich hatte seinerzeit alle Kondensatoren ausgelötet und gemessen. Diese 
hab ich dann wieder eingelötet aber nicht an der selben Stelle. Deswegen 
bin ich etwas verwundert warum es wieder genau den selben IGBT erwischt 
hat und nicht einen der anderen beiden die nie gewechselt wurden. Kann 
natürlich auch Zufall sein, dass der selbe defekten Kondensator wieder 
an der selben stelle sitz.

Autor: hinz (Gast)
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Kintaro schrieb:
> ein ESR Messgerät kaufen

Das nützt hier nichts. Ein Isolationsmessgerät wäre geeignet.

Autor: Kintaro (Gast)
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Ich hab ein Isolationsmessgerät von Gossen.

Autor: Kintaro (Gast)
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Das Messgerät kann wahlweise den Isolationswiderstand mit 500 oder 
1000Volt messen.

Autor: hinz (Gast)
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Kintaro schrieb:
> Das Messgerät kann wahlweise den Isolationswiderstand mit 500 oder
> 1000Volt messen.

Dann kannst du die Kondensatoren ja prüfen, auch die 3,3µF nebendran.

Autor: Kintaro (Gast)
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Ok einen hab ich gleich mal gemessen. Der ist in Ordnung.
Die anderen sind dann morgen dran. Alle erst mal wieder auslöten.

Autor: Kintaro (Gast)
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Anbei noch Bilder von den Abmesungen der verbauten Kondensatoren. Und 
die die Du vorgeschlagen hast. Die würden genau passen.
Danke nochmals fürs raussuchen!

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Hmmmm der Kernbruch des Transistors sieht komisch aus. Wieso ist der Die 
da oben links? Wieso ist da irgend ein Bond-Draht von der Mitte her 
weggebrannt? Normalerweise ist der Die zentrisch angeordnet und wenn so 
ein Bonddraht wegbrennt, dann meistens der zum rechten Anschluß... 
Sicher, daß das originale Transistoren waren?

Autor: Kintaro (Gast)
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Die Transistoren sind nicht die Originale. Ich hatte die richtigen 
ebenfalls bestellt aber die kamen erst nach 4 Wochen. Deswegen hab ich 
die alternativen Typen besorgt. Die ausgetauschten hielten ca. 2-3 
Wochen. Laut Aussage waren zum Zeitpunkt des defektes alle Platten am 
Herd an. Die Platten sind aber durch die Einspeisung getrennt und auf 2 
Platinen aufgeteilt. Die Platinen sind leider nicht identisch, dann 
hättet ich die Messwerte vergleichen können.

Wie es scheint ging der Ursprung von der Abplatzung vom linken Anschluss 
(von vorne gesehen) aus.
Auf der Platine ist sonst nichts zu sehen außer Oberflächlich an den 
naheliegenden Kondensatoren. Ich gehe davon aus, dass das durch das 
abplatzen entstanden ist. Der zweite IGBT ist ebenfalls defekt. Somit 
hat es wieder genau die beiden linken Transistoren erwischt. Der zweite 
Transistor sieht äußerlich gut aus, ist aber ebenfalls defekt. Ich habe 
langsam den linken Teil der Kondensatoren in Verdacht.

Die Original IGBTs sind auch mittlerweile da. Die könnte ich zwar 
einbauen aber ich vermutet die halten ebenfalls nicht lange.

Original sind
RJH60T4 443 830 verbaut.

Ich habe dann
IXGH30N60C3D1 von IXYS
besorgt . Die waren schneller da.

Autor: Kintaro (Gast)
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Neues Update.
Ich hab heute alle Kondensatoren ausgelötet und jeden einzeln mit den 
Riso gemessen (bei 1000V). Alle Kondensatoren haben einen unendlichen 
Widerstand.
Somit sollten die Kondensatoren ok sein.
Ich hab die Kapazitäten aller Kondensatoren mit 3 unterschiedlichen 
Messgeräten gemessen. Die Werte liegen

Bei den 180nF bei min. 172,8nF
Bei den 3k3 bei min. 3,28µF
Bei den 15nF bei min. 14,8nF

Ich bin mir zu 80% sicher, die nicht defekt sind.

Autor: Kintaro (Gast)
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Kann es sein, dass die Abplatzung von der Diode im IGBT kommt?
Aber eigentlich kann es ja nicht sein, da der Schaden offensichtlich vom 
Gate zum Collector verläuft.

Autor: hinz (Gast)
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Kintaro schrieb:
> Ich bin mir zu 80% sicher, die nicht defekt sind.

Sie sind wohl kaum die Ursache für den Tod der IGBTs.


Die Snubber (15nF) hast du auch geprüft?

Autor: Kintaro (Gast)
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Ja, hab alle 4 ausgelötet und geprüft. ISO Messung und Kapazität. Die 
sind auch in Ordnung.

Autor: hinz (Gast)
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Dann wird der eigentliche Fehler wohl in der Ansteuerung der IGBTs 
liegen.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Könnten auch irgendwelche Überschwinger sein, die die maximale 
Spannungsbelastbarkeit der IGBTs übertreffen. Die Kühlung von dem Ding 
ist in Ordnung oder könnten die Dinger an Überhitzung gestorben sein?

Autor: Kintaro (Gast)
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Der Herd hat 2 ähnliche Platinen. Bisher sind immer die selben 
Transistoren defekt gewesen. Die andere Platine liegt gespielt auf der 
anderen Seite. Somit sehen sich die Kühlkörpern an. Der Lüfter wird 
meines Wissens nach überwacht und bei defekt am Display angezeigt.

Autor: Kintaro (Gast)
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Auf dem Bild sieht man die Platine ohne den Kühlkörper un die Löcher der 
4 ausgelöteten IGBTs.

Autor: hinz (Gast)
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Kintaro schrieb:
> Auf dem Bild sieht man die Platine ohne den Kühlkörper un die
> Löcher der
> 4 ausgelöteten IGBTs.

Naja, man könnte die beiden TLP350 und das umliegende Hühnerfutter 
prüfen/austauschen.

Autor: Kintaro (Gast)
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Ich hab die beiden Optokoppler der beiden IGBTs gestern Abend 
ausgelötet. Der vom zerlegten Transitor ist defekt. Die anderen Bauteile 
hab ich bisher nur sporadisch gemessen. Bisher alles soweit ok. Die SMD 
Kondensator sind Mini. Aber da muss ich durch.
Was könnte den/die Optokoppler zerlegt haben?

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Der wütende Strom aus dem Zwischenkreis, der aus dem Gate heraus wollte 
nachdem der Transistor Bauchschmerzen bekommen hat. Üblicher Fehler, 
wenn solche Leistungshalbleiter sterben, nehmen sie gerne die 
Treiberschaltung mit.

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