https://www.welt.de/wirtschaft/article166894619/Mutmasslichem-Auto-Kartell-drohen-Bussgelder-in-Milliardenhoehe.html Ein stolzer Industriezweig den wir da haben, ...
Abradolf L. schrieb: > Ein stolzer Industriezweig den wir da haben.... In 2-3 Jahren wird es dann heißen: "Ein stolzer Industriezweig den wir da hatten ... :(( -Feldkurat-
Ahahahaha VW möchte Kronzeuge werden, for the lulz https://www.welt.de/wirtschaft/article166908227/Ein-maechtiges-Kartell-der-Autoriesen-zeichnet-sich-ab.html
to late,sollte man meinen, sie sind schon am Galgen. Mehr als ein deal auf ewig hinter Gittern kommt da nur mit Lobbyjustiz raus. Aber warum nicht, sie haben mehr nicht zu verlieren. Namaste
Es gehört schon eine gewaltige Selbstüberschätzung gepaart mit einem ordentlichen Maß politischer Dummheit dazu, zu glauben, diese Machenschaften würden nie heraus kommen. Dass speziell die USA jede Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte diesen Idioten eigentlich klar sein müssen. Wenn sie in dieser Situation auch noch echte Gründe liefern, bestraft zu werden, dann ist das der Gipfel der Idiotie. Es ist eben doch ein Unterschied, die Regierung eines Duodezfürstentums wie der BRD zu kaufen und es mit dem Welt-Hegemon aufzunehmen. Wie wenig ernst die Sache in Managmentkreisen genommen wurde, zeigt der Fall des VW-Managers, dem nichts besseres einfiel, als seinen Urlaub in den USA verbringen zu wollen. Nun wird er sehr, sehr viel Zeit haben, über diese Dummheit in einem US-Knast nachzudenken. Was ihn dort erwartet, kann man z.B. hier: http://www.jenssoering.de/ nachlesen...
Uhu U. schrieb: > Wie wenig ernst die Sache in Managmentkreisen genommen wurde, zeigt der > Fall des VW-Managers, dem nichts besseres einfiel, als seinen Urlaub in > den USA verbringen zu wollen. Er nahm es durchaus ernst. So ernst, dass er vorher eigens beim FBI anfragte, ob das Pflaster heiss sei. Das brachte die überhaupt erst auf die Idee. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgasaffaere-wie-ein-vw-manager-in-die-faenge-des-fbi-geriet-1.3327263
So hat der Idiot doch nur auf sich aufmerksam gemacht...
Ob das wohl für eine Werbekampagne für Urlaub in heimischen Gefilden taugt? Gerüchten zufolge könnte für manche Chefs auch die Türkei als Urlaubsziel ausfallen. Die Dominotheorie, neu interpretiert.
A. K. schrieb: > Gerüchten zufolge könnte für manche Chefs auch die Türkei als > Urlaubsziel ausfallen. Was an diesen Gerüchten dran ist, erfahren sie durch eine Anfrage beim Pavian in Ankara ;-)
Uhu U. schrieb: > Dass speziell die USA jede > Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte > diesen Idioten eigentlich klar sein müssen. Das ist auch so gar nicht wahr. Denn die Japaner verkauften 2016 so viele Autos wie lange nicht mehr in den USA. "In der Autowelt diesseits der Trucks geben auf dem US-Markt die Japaner den Ton an. Toyota Camry und Corolla, Honda Civic, Honda Accord und Nissan Altima heißen hier die Limousinen-Lieblinge der Amerikaner." http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-top-50-usa-2016-8453360.html
Matthias S. schrieb: > Das ist auch so gar nicht wahr. Denn die Japaner verkauften 2016 so > viele Autos wie lange nicht mehr in den USA. Japan brauchen sie eben für kommenden den Krieg gegen China. Als die BRD noch Frontstaat war, hatten wir auch Narrenfreiheit. Ab 1990 war Schluss damit und die vorher steuerfrei importierbaren Dollar-Bananen mussten fortan verzollt werden - nach der feindlichen Übernahme der DDR hatten Südfrüchte als Neidfaktor für die Ossis ausgedient.
Uhu U. schrieb: > und die vorher steuerfrei importierbaren Dollar-Bananen mussten > fortan verzollt werden Wobei dieser Zoll keine Idee der Amerikaner war. Sondern eine protektionistische Idee der EU (*). Von der die Amerikaner wenig begeistert waren, denn das ging zu deren Lasten (also Dole&Co). *: Auch in der EU gibts "Bananenrepubliken". ;-)
Die Beseitigung der Deutschen Autoindustrie geht so einfach.
A. K. schrieb: > Von der die Amerikaner wenig begeistert waren Ja logisch. Vorher mussten die Europäer aus strategischen Gründen, i.S. Zoll zurückstecken. Als die Mauer gefallen war, fiel dieser Sachzwang in seiner Alternativlosigkeit einfach weg. Interessant an dem Vorgang ist vor allem, wann die erste Ableitung den Sprung macht ;-)
Lutz H. schrieb: > Die Beseitigung der Deutschen Autoindustrie geht so einfach. Abwarten. Irgendwie wird man das schon wieder zurechtkungeln. Ein paar Milliarden wirds schon kosten. Aber so gerne manche EU-Konkurrenten das Erbe antreten würden (hat da eigentlich schon jemand am Auspuff geschnüffelt?), so ganz wird man den Automarkt nicht den Chinesen und Japanern überlassen wollen.
A. K. schrieb: > Ein paar Milliarden wirds schon kosten. Die Deutsche Bank hat das schon hinter sich, zumindest zu einem großen Teil. Wie sie jetzt dasteht, kann man leicht an den Börsencharts des Institutes ablesen... Alfred Herrhausen wollte sie seinerzeit schon zu einem Global Player machen. Es wird gemunkelt, dass das der wahre Grund für die unter den Augen seiner Bewacher perfekt plazierte Sprengfalle war, der er zum Opfer fiel.
Lutz H. schrieb: > Die Beseitigung der Deutschen Autoindustrie geht so einfach. Ja eben. Aber das glauben manche Realitäts-Allergiker nicht, wie man sieht. Das Land ist stehend K.O. -aber die Kapelle spielt unverdrossen das hohe Lied vom Wirtschaftsstandort sonders Hausen. Die Kulissen wackeln aber schon. -Feldkurat-
Uhu U. schrieb: > Dass speziell die USA jede > Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte > diesen Idioten eigentlich klar sein müssen. Mit nicht mal vier Prozent spielt VW wahrlich keine große Rolle in den USA, wenn man Konkurrenz beseitigen wollen würde, wären die Asiaten wichtiger... https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249338/umfrage/marktanteile-der-automobilhersteller-in-den-usa/ Also wieder nix mit der Verschwörungstheorie. Uhu U. schrieb: > Als die BRD > noch Frontstaat war, hatten wir auch Narrenfreiheit. Ab 1990 war Schluss > damit und die vorher steuerfrei importierbaren Dollar-Bananen mussten > fortan verzollt werden - nach der feindlichen Übernahme der DDR hatten > Südfrüchte als Neidfaktor für die Ossis ausgedient. Das ging aber nicht von den USA aus, im Gegenteil... https://de.wikipedia.org/wiki/Bananenkrieg Aber die Realität passt halt nicht ins Weltbild. Lutz H. schrieb: > Die Beseitigung der Deutschen Autoindustrie geht so einfach. Wohl eher Selbstbeseitigung... Uhu U. schrieb: > Ja logisch. Vorher mussten die Europäer aus strategischen Gründen, i.S. > Zoll zurückstecken. Als die Mauer gefallen war, fiel dieser Sachzwang in > seiner Alternativlosigkeit einfach weg. Wie jetzt? Zuerst erklärst du, die Amerikaner haben uns die Bananen weggenommen, weil sie die BRD als Partner nicht mehr brauchten, und jetzt plötzlich war es doch ganz anders? Ich mach mir die Welt,...
Uhu U. schrieb: > Es gehört schon eine gewaltige Selbstüberschätzung gepaart mit einem > ordentlichen Maß politischer Dummheit dazu, zu glauben, diese > Machenschaften würden nie heraus kommen. Dass speziell die USA jede > Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte > diesen Idioten eigentlich klar sein müssen. Wenn sie in dieser Situation > auch noch echte Gründe liefern, bestraft zu werden, dann ist das der > Gipfel der Idiotie. > Was das jetzt mit den USA zu tun hat ? Diese Kartellgeschichten sind doch bisher nur ein europäisches Thema. Allerdings bin ich persönlich ganz froh darüber, dass wenigstens die Amies den Verantwortlich gründlich die Hammelbeine lang ziehen, die deutschen Behörden sind da ja doch eher freundlich gesinnt. Was meiner Meinung nach mit die Ursache für die ganzen Probleme ist. Im Übrigen gehen die Amerikaschen Behörden mit US Firmen nicht viel anders um. Gruss Axel
vn n. schrieb: > Mit nicht mal vier Prozent spielt VW wahrlich keine große Rolle in den > USA, wenn man Konkurrenz beseitigen wollen würde, wären die Asiaten > wichtiger... VW ist ein Global Player, bei dem 1. was zu holen ist und 2. sich das Gleichgewicht zwischen den großen Marktteilnehmern sich auf diese Weise verschieben läßt und 3. - nicht zu vergessen - natürlich auch US-innenpolitisches damit bedient wird. Aber solche subtilen Zusammenhänge sieht der gemeine Jubel-Ami natürlich nicht... > Das ging aber nicht von den USA aus, im Gegenteil... Au Mann, wie wärs, wenn du einfach nachliest, was ich oben zu dem Punkt geschrieben habe? > Wie jetzt? Zuerst erklärst du, die Amerikaner haben uns die Bananen > weggenommen, weil sie die BRD als Partner nicht mehr brauchten, und > jetzt plötzlich war es doch ganz anders? Tja, lesen... Aber wenn der Geifer in Strömen fließt, setzt die Birne vollkommen aus.
Axel L. schrieb: > Was das jetzt mit den USA zu tun hat ? Ganz einfach: die haben es erkannt und für sich genutzt. Das Berliner Regime hat das nicht gemacht, obwohl die natürlich wussten, dass es da nicht mit rechten Dingen zugeht - das pfiffen die Spatzen schließlich seit 10 Jahren von den Dächern... Wie geschickt man in USA Wirtschafts- und Machtpolitik zu verquicken versteht, sieht man an dem Gas-Embargogesetz gegen Russland: es wird der Markt für US-Fracking-Gas in Europa geschaffen, das gegen das russische hier nicht konkurrenzfähig ist, es wird Russland geschädigt und vor allem Deutschland, aber auch die übrigen EU-Staaten, die günstiges russisches Erdgas beziehen. Und dann ist da auch noch der derzeit größte LNG-Exporteur Katar, auf das die übrigen Menschenrechtsfreunde vom Persischen Golf - nach einem kleinen Stubser aus Washington - gerade einschlagen. Wem nutzt es? Sieger ist die US-Fracking-Industrie... Welch ein Zufall... Und natürlich haben die Fracker mit der Automobilindustrie nicht das Geringste zutun... wie kann man nur auf solche elenden Verschwörungstheorien kommen...
Uhu U. schrieb: > Axel L. schrieb: >> Was das jetzt mit den USA zu tun hat ? > > Ganz einfach: die haben es erkannt und für sich genutzt. Das Berliner > Regime hat das nicht gemacht, obwohl die natürlich wussten, dass es da > nicht mit rechten Dingen zugeht - das pfiffen die Spatzen schließlich > seit 10 Jahren von den Dächern... > Als Du Deinen Post gepostet hast, ging es um die Kartellvorwürfe. Was haben die Amerikaner damit zu tun ? Gruss Axel
Axel L. schrieb: > Was haben die Amerikaner damit zu tun ? Das kannst du hier: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-was-der-kartell-vorwurf-mit-dem-diesel-skandal-zu-tun-hat-a-1159436.html nachlesen...
höchst studierte Manager... die wissen schon, was sie tun. Und im Dialog mit der Politik befindet man ja auch. VW und das Land Niedersachsen ...hmm was war da noch...? wenn man da jetzt nur ansatzweise glaubwürdig sein will, müssten da überall rekordverdächtig viele Kopfe rollen.
Uhu U. schrieb: > Axel L. schrieb: >> Was haben die Amerikaner damit zu tun ? > > Das kannst du hier: > http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-was-der-kartell-vorwurf-mit-dem-diesel-skandal-zu-tun-hat-a-1159436.html > nachlesen... Darum geht es hier aber nicht. Gruss Axel
Axel L. schrieb: > Darum geht es hier aber nicht. > > Gruss > Axel Das Erste ist ein Zug vor dem Zweiten, wie beim Schach. Ein Zug nach dem anderen, bis die Autoindustrie, wie die Atomindustrie, schachmatt ist.
Lutz H. schrieb: > Axel L. schrieb: >> Darum geht es hier aber nicht. >> >> Gruss >> Axel > > Das Erste ist ein Zug vor dem Zweiten, wie beim Schach. > Ein Zug nach dem anderen, bis die Autoindustrie, wie die Atomindustrie, > schachmatt ist. Ist hier aber auch nicht. Die Amies haben mit den Kartellvorwürfen schlicht nichts zu tun. Dass die beteiligten Firmen nicht nur Preise abgesprochen haben, sondern auch noch die Abgasthemen, ist für diese natürlich zusätzlich peinlich, aber die Amerikaner haben die Autofirmen nicht wegen der Kartellvorwürfe dran. Aber das kann natürlich noch kommen. Und selbst wenn, es kann niemand den Amerikanern vorwerfen, dass sie VW zu Unrecht beschuldigen. Und die Strafen stehen so im Gesetz, die konnte VW vorher lesen und das haben die mit Sicherheit auch. Übrigens gibt es hier ja durchaus eine Menge Leser, die bei den Zulieferern arbeiten, die unter diesen Absprachen gelitten haben. Wie auch solche, die viel zu viel für ein schlechteres Auto bezahlt haben. Aber es wird lieber über die Amies gejammert. Gruss Axel
Uhu U. schrieb: > Japan brauchen sie eben für kommenden den Krieg gegen China. Als die BRD > noch Frontstaat war, hatten wir auch Narrenfreiheit. Noch 'ne Verschwörung? Du weisst aber schon, das Aufmarsch gerade in Europa, genauer gesagt an der östlichen Grenze Polens stattfindet und nicht etwa auf den japanischen Inseln? http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-operation-atlantic-resolve-usa-verlegen-panzer-nach-osteuropa-a-1128920.html https://www.welt.de/politik/ausland/article159078296/Deutsche-Leopard-Panzer-werden-an-russische-Grenze-verlegt.html https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/03/26/gegen-russland-us-truppen-brechen-von-der-oberpfalz-nach-polen-auf/
Axel L. schrieb: > Dass die beteiligten Firmen nicht nur Preise > abgesprochen haben, sondern auch noch die Abgasthemen, ist für diese > natürlich zusätzlich peinlich, aber die Amerikaner haben die Autofirmen > nicht wegen der Kartellvorwürfe dran. Aber wegen der Folgen... Ist das so schwer zu verstehen, oder arbeitest du daran, für die goldene Scheuklappe nominiert zu werden?
Matthias S. schrieb: > Noch 'ne Verschwörung? Nö. Es reicht, die internationalen Nachrichten zu lesen.
Uhu U. schrieb: > Axel L. schrieb: >> Dass die beteiligten Firmen nicht nur Preise >> abgesprochen haben, sondern auch noch die Abgasthemen, ist für diese >> natürlich zusätzlich peinlich, aber die Amerikaner haben die Autofirmen >> nicht wegen der Kartellvorwürfe dran. > > Aber wegen der Folgen... Ist das so schwer zu verstehen, oder arbeitest > du daran, für die goldene Scheuklappe nominiert zu werden? Nö, sondern weil VW geschummmelt hat. Da andere Hersteller es hinbekommen haben, kann das keine Folge der Absprachen gewesen sein. Wobei das schon eine geile Kombination wäre. VW trifft illegale Absprachen mit den anderen Herstellern, die dann dazu führen, dass sie die Abgaswerte nur noch mit illegaler Software einhalten können. Und zum Schluss: Wenn das so wäre, und die Amies hätten VW deswegen am Haken, dann hätten die das wirklich verdient und man könnte den Amies beim besten Willen keine ausländische Konkurrenzschädigung vorwerfen. Man müsste diese Manager dann in den Bau stecken, schon um sicherzustellen, dass sie sich nicht fortpflanzen. Gruss Axel PS: Auf Beiträge mit persönlichen Angriffen reagiere ich nicht mehr.
>Tja, lesen... Aber wenn der Geifer in Strömen fließt, setzt die Birne >vollkommen aus. Genau, Uhu. Und jetzt lies dir mal deine eigenen Beiträge durch, wobei du ständig diesen Satz memorierst.
Axel L. schrieb: > Nö, sondern weil VW geschummmelt hat. Da andere Hersteller es > hinbekommen haben, kann das keine Folge der Absprachen gewesen sein. Ähmmm, die anderen scheinen ja wohl mitgeschummelt zu haben, zumindest die anderen Deutschen. Und wie es aussieht, war das Teil der Kungelei. > Man müsste diese Manager dann in den Bau stecken, schon um > sicherzustellen, dass sie sich nicht fortpflanzen. Und dafür taugen die Amis besser als wir. Also dafür, Bosse hinter Gitter zu bringen.
Abradolf L. schrieb: > https://www.welt.de/wirtschaft/article166894619/Mutmasslichem-Auto-Kartell-drohen-Bussgelder-in-Milliardenhoehe.html > > Ein stolzer Industriezweig den wir da haben, ... Sowas passiert halt, wenn man nur noch Schwätzer und Schaumschläger sowie Quotenfrauen und -migranten einstellt. Ich habe mich schon vor Jahren gefragt, wie lange die deutschen (Automobil-)Konzerne ihre technische Marktführerschaft wohl noch aufrecht erhalten können, bei den Auswahlkriterien. Ehemalige Kollegen, die ihre Projekte in unserer Klitsche an die Wand gefahren haben und völlig überfordert waren, sind dann zu großen Konzernen oder Consultingfirmen gewechselt. Deswegen kriegen die auch nichts mehr auf die Reihe außer bescheißen, betrügen und Politiker schmieren, um die eigene Unfähigkeit zu verschleiern.
Witzig finde ich, dass jeder Autofahrer weiß und wußte, dass die Verbrauchsangaben der Hersteller mit der Realität überhaupt nichts zu tun haben. Wer 1+1 im Kopf ausrechnen kann, konnte daraus nur schließen, dass auch die Angaben über die Emissionen nicht stimmen können. Dienstlimousine und Chauffeur erweisen sich als echtes Erkenntnishindernis.
Uhu U. schrieb: > Witzig finde ich, dass jeder Autofahrer weiß und wußte, dass die > Verbrauchsangaben der Hersteller mit der Realität überhaupt nichts zu > tun haben. Das ist Dein Humor, so wie man ihn kennt. Frage: Was hätten die Leute in Kenntnis der falschen Angaben tun sollen? Holzroller statt PKW kaufen? -Feldkurat-
Beitrag #5088545 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5088585 wurde von einem Moderator gelöscht.
Die Anklage ist sinnvoll. Bevor's die Amis machen. Denn wenn die Amis Anklage erheben gehen die Straf-Euros nach Amerika. So bleiben sie in Europa...
Zwölf M. schrieb: > Die Anklage ist sinnvoll. Bevor's die Amis machen. Denn wenn die Amis > Anklage erheben gehen die Straf-Euros nach Amerika. So bleiben sie in > Europa... Das ist wohl zu kurz gedacht. Wenn die Lumpen in Europa abgestraft werden, heißt das nicht, dass sie von den Amis nichts mehr zu befürchten haben.
Uhu U. schrieb: > Das ist wohl zu kurz gedacht. Wenn die Lumpen in Europa abgestraft > werden, heißt das nicht, dass sie von den Amis nichts mehr zu > befürchten haben. Jetzt geht's ihnen hoffentlich an die Eier, den Autokonzernen. Die Zulieferer unter Preisdruck setzen, damit den eigenen Versagern weiter fette Gehälter bezahlt werden können.
Auch das ist zu kurz gedacht. Was meinst du, was mit den Leuten passiert, die für die Automobilkonzerne und die Zulieferer arbeiten, wenn es "ihnen hoffentlich an die Eier" geht?
F. B. schrieb: > Jetzt geht's ihnen hoffentlich an die Eier, den Autokonzernen. Du wirst auch erst munter, wenn Deine vorgeblichen Aktiendepots soviel wert sind, daß Du daraus Zigaretten drehen kannst. -Feldkurat-
Axel L. schrieb: > die viel zu viel für ein schlechteres Auto bezahlt haben. > Aber es wird lieber über die Amies gejammert. Die Amiautos auch so preisgünstig und leistungsfähig, weil die Autos durch Strafzahlungen und Schmerzensgeld besser werden. Der IS fährt Diesel, irgendeinen Grund wird es haben. Durch die Gesetzte für die Flexibilisierung ist der Informationsaustausch zwischen den Firmen erzwungen. Mal arbeitet ein Leihknecht bei BMW, dann bei AUDI, wechselt zu VW und geht dann zu Opel und so weiter. Die Zeit des technologischen Wettbewerbes zwischen den Firmen hat sich auf einen Wettbewerb der Strafzahlungen verlagert.
Axel L. schrieb: > > Nö, sondern weil VW geschummmelt hat. Die haben nicht "geschummelt". Die haben vorsätzlich betrogen mit der Absicht der Gewinnmaximierung. Gruß, Holm
Uhu U. schrieb: > Witzig finde ich, dass jeder Autofahrer weiß und wußte, dass die > Verbrauchsangaben der Hersteller mit der Realität überhaupt nichts zu > tun haben. Wer 1+1 im Kopf ausrechnen kann, konnte daraus nur schließen, > dass auch die Angaben über die Emissionen nicht stimmen können. > > Dienstlimousine und Chauffeur erweisen sich als echtes > Erkenntnishindernis. Das war schon jedem klar, aber ich ging beim Verbauch zumindest davon aus, dass die halbwegs gleich getrickst haben im Rahmen der Gesetze und somit zumindest vergleichbar waren. Wenn VW also auf dem Prüfstand einen halben Liter weniger braucht als Ford, würde ich das auch in der Realität erwarten, auch wenn die absoluten Werte nicht stimmen. Meine Frau bracht mit unserem Auto auch immer ein bis zwei Liter mehr als ich, von daher sind absolute Werte eh Illusion. Wenn aber natürlich der eine bei den Abgasen bescheisst, kann der den Motor natürlich ganz anders auslegen und wird im Vergleich beser aussehen. Davon abgesehen hat man bei den Verbräuchen Abweichungen von vielleicht 30% oder meinetwegen 50%, bei den Abgasen von 300%. Das ist schon eine andere Grössenordnung. Gruss Axel
Axel L. schrieb: > dass die halbwegs gleich getrickst haben im Rahmen der Gesetze und > somit zumindest vergleichbar waren. Ausserdem wurde sowas ja auch von Autopresse und -Magazinen getestet. Aber wer kommt schon drauf, das Abgaswerte in DE gar nicht von unabhängigen Instituten geprüft, sondern einfach durchgewunken werden im Glauben, das das schon stimmen wird, was der Hersteller erzählt?
>>Nächste Runde: Kartellvorwürfe gegen Autobauer Ich finde das so unfair, daß man immer den Gleichen für Alles verantwortlich machen will: http://www.wassertruedingen.de/images/2010/Feb/04/m_2765.jpg -Feldkurat-
Beitrag #5090273 wurde von einem Moderator gelöscht.
Abradolf L. schrieb: > VW möchte Kronzeuge werden, for the lulz > https://www.welt.de/wirtschaft/article166908227/Ein-maechtiges-Kartell-der-Autoriesen-zeichnet-sich-ab.html Zu spät, Daimler hat den Trumpf schon früher gespielt: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kartellverdacht-daimler-kam-vw-offenbar-mit-selbstanzeige-zuvor/20102146.html
wie hiess das jetzt in den Nachrichten? Ein Informationsfluss zwischen den Konzernen sei ganz normal. ein chinesischer Autobauer ist letztlich auch ein Konzern. ;) naah, da sollnse ma nich so rumpamp'n wenne Schina-Schüssel so'n büschn wie'n Audi aussieht, wa?
aus dem Spiegel-Artikel: "Am Ende gingen... die Vertriebsleute in den herstellerübergreifenden Arbeitskreisen als Sieger aus den Debatten hervor." So kommt es mir schon seit ca der Jahrtausendwende vor: Die meissten Eigentümlichkeiten an deutschen Autos sehen nicht nach Deutscher Ingenierskunst aus, sondern eher per Excel-Tabelle von irgendwelchen Zahlenschiebern zusammengklickt. Wenn ich mich an meine letzten Dienstwagen zurückerinnere,(auch der aktuell genutzte A6) - allesamt haben - bei weniger km-Leistung eine ca 10fach höhrere Werkstattzeit als mein privater Japaner. Da gehen Sachen kaputt wie Fensterheber oder Steuergeräte... Und schaut man sich die Teile genauer an denkt man.. okay, so filigran auf kante gebaut.... bei den Japanern sieht dann meisst die Lösung ganz anders aus und macht den Eindruck, daß es mindestens zwei ganze autoleben hält. Egal was dabei rauskommt: hoffen wir mal, daß es für genug Veränderungen reicht, damit die deutschen autobauer wieder Autos bauen, die wenigstens die 6monatige Gewährleistung problemlos überstehen - und nein, zur Zeit halten das weder Porsche, Audi, BMW, Mercedes oder die ganzen Billigschraubenbuden wie VW, Opel und Ford. Zitat eines Freundes: "wäre ich nur bei meinem Renault geblieben!" Schließlich steht der deutschen Automobilindustrie noch eine Aufholjagd vor der Tür: den mMn. 25 jahre Rückstand in Sachen Autoelektrik und E-Antrieb.
Andy P. schrieb: > Da gehen Sachen kaputt wie Fensterheber oder Steuergeräte... bei meiner Karre wars grad der Hupen-Kontakt. Plötzlich hupts einfach nicht mehr
btw: wenn der Austausch von tech. Infos normal ist, warum hat man dann immer noch selbst im eigenen Konzern zwischen den Modellen so viele verschiedene Teile, dass da auch ja nix untereinander passt? welche Fakten werden dann bei solchem Gedanken-Austausch geklärt? Eben der, dass nix passen soll?
● J-A V. schrieb: > warum hat man dann immer noch selbst im eigenen Konzern zwischen den > Modellen so viele verschiedene Teile, dass da auch ja nix untereinander > passt? Welche Autos meinst du? Gerade bei den aktuell viel gescholtenen VW/Seat/Skoda/usw. gibt's schon seit langen Jahren diese Modell-Plattformen, innerhalb derer möglichst viele Teile untereinander passen!?
Matthias L. schrieb: > Modell-Plattformen, innerhalb derer möglichst viele Teile untereinander > passen!? was passt wo untereinander?
Andy P. schrieb: > Wenn ich mich an meine letzten Dienstwagen zurückerinnere,(auch der > aktuell genutzte A6) - allesamt haben - bei weniger km-Leistung eine ca > 10fach höhrere Werkstattzeit als mein privater Japaner. > > Da gehen Sachen kaputt wie Fensterheber oder Steuergeräte... > Und schaut man sich die Teile genauer an denkt man.. okay, so filigran > auf kante gebaut.... bei den Japanern sieht dann meisst die Lösung ganz > anders aus und macht den Eindruck, daß es mindestens zwei ganze > autoleben hält. Jau! Dienstwagen, und du lässt dir natürlich die ausgetauschten Teile zur Analyse von der Werkstatt aushändigen und analysierst diese dann im Detail zwecks Rechnungsstellung an deinen Arbeitgeber. Mir dünkt da fährt jemand höchstens mit dem Fahrrad zum AA.
● J-A V. schrieb: > was passt wo untereinander? Oh, manchmal passt ein bisschen was. Beim Skoda Octavia hintere rechte Türverriegelung war der Rechner(!) defekt und hat den Bus blockiert. Tatsächlich hat der Rechner aus dem Passat reingepasst, wenn man ihn aus seinem Plastikrahmen rausgepolkt hat und in den vom Skoda reinfummelte. * da muss man aber erstmal drauf kommen. * der Plastikrahmen war nichts mit Baukastensystem, da hat Skoda was ganz anderes als VW gemacht. * Eine defekte Türverriegelung? WTH? Ich dachte bis zu diesem Zeitpunkt, das sowas gar nicht kaputt gehen kann. Der stolze Besitzer musste mit einem Seil die Türe zubinden, damit die Kiste nicht ausgeräumt werden konnte. Knöpfchen drücken geht nicht, weil die Tür gar kein Knöpfchen hat :-P
● J-A V. schrieb: > was passt wo untereinander? Viel mehr als du dir vorstellen kannst. Unter anderem passen Fahrwerks-, Brems- und andere Verschleißteile vom Golf4 auch bei Audi A2/A3, Seat Ibiza/Cordoba/Leon/Toledo sowie Skoda Octavia/Fabia/Roomster. Beispiel: http://www.bandel-online.de/bremsanlage/bremsscheiben__belaege_sets/vorne__hinten_komplett/4_bremsscheiben__belaege_vorne_hinten_vw_golf_4_14_16__polo_9n__audi_a3_16_i109_35512_0.htm Bei Motorenteilen ist die Kompatibilität noch größer, da viele Motoren marken- und modellübergreifend verbaut werden.
Hab ja schon immer vermutet das die sich mit 4 Rädern pro Auto abgesprochen haben.
Uhu U. schrieb: > Auch das ist zu kurz gedacht. Was meinst du, was mit den Leuten > passiert, die für die Automobilkonzerne und die Zulieferer arbeiten, > wenn es "ihnen hoffentlich an die Eier" geht? Sie rufen bei Seehofer an. SCNR
A. K. schrieb: > Was meinst du, was mit den Leuten >> passiert, die für die Automobilkonzerne und die Zulieferer arbeiten, >> wenn es "ihnen hoffentlich an die Eier" geht? All thinks are made in china.
Dein Englisch-Wörterbuch kommt offensichtlich auch aus China...
Uhu U. schrieb: > Auch das ist zu kurz gedacht. Was meinst du, was mit den Leuten > passiert, die für die Automobilkonzerne und die Zulieferer arbeiten, > wenn es "ihnen hoffentlich an die Eier" geht? Autos werden immer gebaut und gekauft. Dann halt vom Chinesen. Ich kauf sowieso keine deutschen Autos, da zu teuer und ich das gesparte Geld lieber investiere. Autos benötigen Bauteile, also sind die Zulieferer die Gewinner, da ihre Position gegenüber den Autobauern gestärkt wird. Die Mitarbeiter der Automobilkonzerne haben lange genug auf Kosten der Zulieferer wie Maden im Speck gelebt. Jetzt wird es Zeit, dass es ihnen an die Eier geht. Feldkurat K. schrieb: > Du wirst auch erst munter, wenn Deine vorgeblichen Aktiendepots soviel > wert sind, daß Du daraus Zigaretten drehen kannst. Ich habe keine Autobauer im Depot, nur einen Zulieferer. Und der liefert beispielsweise auch an Tesla. Beim Umstieg auf Hybride bzw. E-Mobilität wird sich seine Wertschöpfung, Gewinn und Aktienkurs vervielfachen. Jetzt wäre ein günstiger Einstiegszeitpunkt, da die Zulieferer mit in den Abwärtsstrudel gezogen werden, obwohl sie langfristig die Gewinner sein werden, wenn die Machtposition der Automobilkonzerne nach Zerschlagung des Kartells erodieren wird.
jetzt kommt das KBA beim Dieselgate mit ins Spiel. das entwickelt sich alles noch in richtig interessante Richtungen. also solange das Halogenfrei ist und rauchfrei läuft, mache ich mir um Altöl- und Plastikverfeuerung überhaupt keine Sorgen. Das läuft sauberer als manches Fahrzeug.
vn n. schrieb: > Uhu U. schrieb: >> Dass speziell die USA jede >> Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte >> diesen Idioten eigentlich klar sein müssen. > > Mit nicht mal vier Prozent spielt VW wahrlich keine große Rolle in den > USA, wenn man Konkurrenz beseitigen wollen würde, wären die Asiaten > wichtiger... > https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249338/umfrage/marktanteile-der-automobilhersteller-in-den-usa/ > Also wieder nix mit der Verschwörungstheorie. Ist ja Unsinn. Die Japaner und Koreaner bauen allesamt in den USA. Die Konkurrenz soll auch nicht beseitigt sondern gemolken werden. GMC war pleite. Ganz pleite. Und die hatten auch schon ihre "defeat devices". Jüngst tötete man wissentlich über 100 Menschen mittels defekter Zündschlösser und die Strafen waren in beiden Fällen lächerlich gering verglichen mit VW. Hätten die Japaner nicht den US-amerikanischen Markt wäre VW längst - mit Abstand - der größte Autobauer der Welt. Die Jungs kriegt man nicht klein, schon gar nicht mit dem VW-Gesetz im Rücken. Aber...Geld kann man da raustragen lassen. Kistenweise! 15 Milliarden bezahlt VW aus der Portokasse. Die Dieseloffensive ist tot. GMC freut sich, daß deren Skandal - bei dem im Ggs. zu VW Menschen nachweisbar getötet und das wissentlich/absichtlich in Kauf genommen wurde - keine Wellen gemacht hat. Und jetzt versucht man es bei Daimler. Hahaha. Den größten Airbagzulieferer hat man Dank technischen Defekts kürzlich gleichmal aus Familienbesitz übernommen und vereinnahmt. Industriespionage, Technologieklau und Patentverletzungen via FBI, CIA usw. sind Dank Snoweden sehr gut dokumentiert. Et cetera, et cetera, perge perge.
Dipl.- G. schrieb: > vn n. schrieb: > Die Konkurrenz soll auch nicht beseitigt sondern gemolken werden. > GMC war pleite. Ganz pleite. Und die hatten auch schon ihre "defeat > devices". Jüngst tötete man wissentlich über 100 Menschen mittels > defekter Zündschlösser und die Strafen waren in beiden Fällen lächerlich > gering verglichen mit VW. Die haben die schlechten Zundschlösser aber nicht mit der Absicht eingebaut, vorsätzlich Gesetze zu brechen. Das mit den "defeat devices" zu vergleichen ist grob falsch. Gruss Axel
Axel L. schrieb: > Die haben die schlechten Zundschlösser aber nicht mit der Absicht > eingebaut, vorsätzlich Gesetze zu brechen. Das mit den "defeat devices" > zu vergleichen ist grob falsch. Aber sie wußten von dem Problem seit langem und haben nichts dagegen unternommen - wo ist also der Unterschied zum Vorsatz?
Uhu U. schrieb: > Axel L. schrieb: >> Die haben die schlechten Zundschlösser aber nicht mit der Absicht >> eingebaut, vorsätzlich Gesetze zu brechen. Das mit den "defeat devices" >> zu vergleichen ist grob falsch. > > Aber sie wußten von dem Problem seit langem und haben nichts dagegen > unternommen - wo ist also der Unterschied zum Vorsatz? Axel hat schon recht; rechtlich ist das, meine ich, höchstens grob fahrlässig. Zumindest bezüglich des Einbaus. Die Handhabung der Fehlfunktion allerdings erfolgte ganz klar aus "niederen Beweggründen" (Habsucht) und es wurde sich niederträchtig verhalten (Geld wichtiger als Menschenleben). Wie das jedoch im US-Recht funktioniert, weiß ich nicht. Dort gibt es ja außer Totschlag (manslaughter) mehrere verschiedene Abstufungen von Mord (first degree murder, ...), während im Deutschen der Tatbestand des Mordes enggefaßt und eineindeutig vom Totschlag abgegrenzt ist. Edit: Sogar Bosch muß blechen, obschon die sich nach normalem Rechtsverständnis wasserdicht abgesichert hatten. VW wurde ordnungsgemäß auf möglichen Mißbrauch hingewiesen und Bosch lehnte die von VW verlangten Modifikationen ab, so daß VW die Steuergeräte selber umprogrammieren mußte, um die Abgasreinigung teilweise abzuschalten.
Dipl.- G. schrieb: > Axel hat schon recht; rechtlich ist das, meine ich, höchstens grob > fahrlässig. Bei VW & Co. war es "Kreativität", bei GMC Dämlichkeit, was zu den "Problemen" führte. Was dann aber folgte - bei VW & Co. Lüge bis zum Abwinken und bei GMC leugnen und ignorieren - ist in beiden Fällen Vorsatz. Der "Fall" Bosch ist in etwa so, als würde man den Hersteller des Messers für die Mordtat verantwortlich machen - aber in den USA ist auch das kein Problem, vor allem, wenn man damit kräftig Kohle machen kann. (Über die US-Gefängnis-Industrie reden wir andermal...)
Uhu U. schrieb: > Dipl.- G. schrieb: >> Axel hat schon recht; rechtlich ist das, meine ich, höchstens grob >> fahrlässig. > > Bei VW & Co. war es "Kreativität", bei GMC Dämlichkeit, was zu den > "Problemen" führte. Kreativität ist Vorsatz, Dämlichkeit ein Versehen. Da ist schon rechtlich ein erheblicher Unterschied. Und die Regeln waren relativ klar. Ein Verstoss gegen die Abgaswerte kostet pro Auto eine Strafe in Höhe von um die 40.000US$, da ist VW noch erheblich drunter geblieben. GM hatte dahingegend Glück, weil sie eine Strafe für ein einmaliges Fehlverhalten (also wohl Nichtinformation der Öffentlichkeit) die eben nicht mit der Zahl der Autos multipliziert wird. Das Inverkehrbringen der Autos mit gefährlichen Zündschlössern war wohl nicht strafbar. > > Was dann aber folgte - bei VW & Co. Lüge bis zum Abwinken und bei GMC > leugnen und ignorieren - ist in beiden Fällen Vorsatz. > Ja, der ist aber nicht wirklich strafbar. Grundsätzlich hat ein Täter das Recht, die Straftat zu leugnen. Alles in allem kann man daraus jedenfalls nicht ableiten, dass die US Justiz VW besonders schlecht behandelt hat. VW hat sich besonders dämlich verhalten, das ist mal sicher. Gruss Axel
Axel L. schrieb: > VW hat sich besonders dämlich verhalten, das ist mal sicher. Wenn man Absicht unterstellt, war es nicht dämlich.
Dipl.- G. schrieb: > Ist ja Unsinn. Die Japaner und Koreaner bauen allesamt in den USA. Wo ist das ein Unterschied zu VW? http://www.volkswagengroupamerica.com/facts.html >Plant Size: 1,400 Acres >Employment: More than 3,200 Volkswagen employees >More than 9,500 indirect supplier employees
In die deutschen Schaumschlägerfirmen stecke ich keinen Cent mehr. Mein Geld bekommt jetzt der Chinese.
naah? bist doch nicht etwa mit deutschen Auto-Aktien auf die Schnauze gefallen...?
F. B. schrieb: > Mein > Geld bekommt jetzt der Chinese. Welcher denn? Nicht, daß wir zufällig beide den Gleichen unterstützen. Das wäre doch wirklich jammerschade -meinst Du nicht auch? :) -Feldkurat-
● J-A V. schrieb: > bist doch nicht etwa mit deutschen Auto-Aktien > auf die Schnauze gefallen...? Nein, habe und hatte keinen deutschen Autobauer im Depot.
Matthias S. schrieb: > Dipl.- G. schrieb: >> Ist ja Unsinn. Die Japaner und Koreaner bauen allesamt in den USA. > > Wo ist das ein Unterschied zu VW? > http://www.volkswagengroupamerica.com/facts.html > >>Plant Size: 1,400 Acres >>Employment: More than 3,200 Volkswagen employees >>More than 9,500 indirect supplier employees Der Unterschied ist, daß VW erst seit vergleichsweise kurzer Zeit in den USA produziert. In Nordamerika kamen nämlich "seit Anbeginn der Zeit" die VWs aus Mexiko, wo VW sein amerikanisches Hauptwerk hat. Teil des "deals" ist gewesen, daß VW zwei Milliarden Dollar in Chattanooga investieren und die Arbeitsplätze erhalten muß. Ganz ehrlich, ich hätte mich aus dem Markt mit einem Schlag zurückgezogen und bestenfalls ein indirektes Importnetzwerk über "manufacturer reps" aufgebaut. Da hätten die Amis ein doofes Gesicht gemacht und begriffen, daß sie an die VW-Kozernmutter nicht rankommen, sondern nur an die rechtlich "völlig unabhängige" VW-Tochter VW USA Inc. Es kann ja nicht sein, daß hier einseitig auf die Ausländer eingewirkt wird. Ihr in Deutschland wißt überhaupt nicht, welche Bigotterie hier abgegangen ist. Idioten, die als Zweitwagen einen überschweren, durch und durch dreckigen V8-Pickup fahren, sagen ohne die Fratze zu verziehen, wie betrogen und persönlich verletzt sie sich fühlen, daß aus dem Auspuff eines Dieselautos Abgase rauskommen. Das pathetische Ergriffensein stellte jede Rede des Wendehalspfaffen Gauck in den Schatten! In Wirklichkeit ratterten bei allen die Dollarzeichen in den Augen... Ich weiß bis heute nicht, was die mit meinem Diesel-Passat gemacht haben; 3 Jahre alt, kein einziges Problem, fuhr einwandfrei, für US-Verhältnisse atemberaubend geringer Verbrauch (40 miles/gallon, 46 miles/gallon highway). Durchaus möglich, daß dieses tolle Auto einfach verschrottet wird, falls kein Export in die Dritte Welt erfolgen darf. Ein Wahnsinn. Und in den meisten Bundesstaaten ist nichtmal ein Tatbestand erfüllt - die ganze Sache ist genau genommen ein rein kalifornisches Problem. In Staaten wie Texas oder Oklahoma gibt es keine Abgasvorschriften. Dort kann niemand gezwungen werden, daß Auto zurückzugeben oder umrüsten zu lassen. Ich habe es nur gemacht, weil mir eben weit über 30k Dollar quasi mit dem Quirl in den Hals gestopft wurden und ich mir dadurch mal eben nebenbei einen geilen AMG kaufen konnte.
Dipl.- G. schrieb: > Ihr in Deutschland wißt überhaupt nicht, welche Bigotterie hier > abgegangen ist. Wer im Westen aufgewachsen ist, dem wurde eben eingeimpft, dass alles gut ist, was Uncle Sam über den Atlantik schickt und dass die USA das Paradies auf Erden sind. Das geht aus dem Hirn nicht mehr so ohne weiteres heraus, ohne Angstzustände zu produzieren... Edit: Und jetzt kommen die Miesen und beweisen, dass das stimmt, was ich schreibe...
Uhu U. schrieb: > Das geht aus dem Hirn nicht mehr so ohne > weiteres heraus, ohne Angstzustände zu produzieren... das ging und geht vielen Ostlern auch so.
● J-A V. schrieb: > das ging und geht vielen Ostlern auch so. Aber die können schlecht behaupten, sie hätten nicht gewusst, was da gespielt wird, Karl-Eduard sei Dank...
Etwas würde mich noch interessieren: Wegen dem VW-Abgasskandal ist in den USA ein deutscher Manager seit 7 Monaten inhaftiert: "Oliver S. wird wohl in zwei Anklage- punkten auf schuldig plädieren: Ver- schwörung zum Betrug sowie Verstoß ge- gen die Luftreinhaltegesetze. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe ..." http://www.ard-text.de/index.php?page=114# Hier im Lande hingehen halten die verantwortlichen Manager Pressekonferenzen mit führenden Politikern ab und gehen hinterher ungestraft nach Hause. Sind die Amis hier etwas übereifrig, oder sind unsere Strafverfolgungsbehörden zu lasch ? Betrug ist doch ein Straftatbestand - oder war das mal ? Dann: Gibt es bei uns keine Luftreinhaltegesetze ?
Hier gibt es kein Unternehmensstrafrecht wie in den USA
Gustav K. schrieb: > Hier im Lande hingehen halten die verantwortlichen Manager > Pressekonferenzen mit führenden Politikern ab und gehen hinterher > ungestraft nach Hause. > > Sind die Amis hier etwas übereifrig, oder sind unsere > Strafverfolgungsbehörden zu lasch ? > Betrug ist doch ein Straftatbestand - oder war das mal ? > > Dann: Gibt es bei uns keine Luftreinhaltegesetze ? https://de.m.wikipedia.org/wiki/Systemrelevanz
Gustav K. schrieb: > Sind die Amis hier etwas übereifrig, Unterschiedliche Rechtstradition. Überspitzt: In D ist alles verboten, was nicht erlaubt ist, und in den USA ist alles erlaubt, was nicht verboten ist. Soll heissen: In den USA geht man erst einmal davon aus, dass sich die Unternehmen freiwillig sauber verhalten. Wenn sie das allerdings nicht tun, dann gibts den grossen Knüppel. In D ist es andersrum. Die Leute erwarten vom Staat eine proaktive Sorge für Sicherheit. Wenn es dann schief läuft, dann hat der Staat versagt, weil er hier beispielsweise fest beide die Augen zugedrückt hat. Wie gesagt, das war überspitzt. Trotzdem sind natürlich auch hier Untersuchungen im Gang. Auch die EU könnte sich noch melden. Auch wird ebendeshalb mittlerweile wieder angeregt, Sammelklagen einzuführen, auch damit nicht jeder Dieselbesitzer einzeln klagen muss und aufgrund Überlastung des Justizsystems 20 Jahre später eine Entschädigung kriegt.
Abradolf L. schrieb: > Hier gibt es kein Unternehmensstrafrecht wie in den USA Gegen Köpfe kann man auch hier vorgehen, wenn persönliches Verschulden nachgewiesen werden kann. Beim Unternehmensstrafrecht geht es um juristische Personen, nicht um natürliche. Hier wurde der Witzbold angeführt, der seinen Florida-Urlaub verlängern darf, weil er vorher selber das FBI auf seine Spur brachte. Das ist eine natürliche Person, keine juristische.
A. K. schrieb: > Hier wurde der Witzbold angeführt, der seinen Florida-Urlaub verlängern > darf, weil er vorher selber das FBI auf seine Spur brachte. Das ist eine > natürliche Person, keine juristische. Mein Mitgefühl mit dem Herrn hält sich auch sehr in Grenzen...
Es ist halt in D. so, dass Verantwortlichkeit und damit strafrechtliche Verfolgbarkeit über diverse Strukturebenen verteilt und nicht in Personen konzentriert wird. Sämtliche Zulassungsverfahren und Gestzgebungsverfahren werden so strukturiert dass, Entscheidungsträger für die Folgen ihrer Entscheidungen nicht haftbar gemacht werden können. Ich persönlich nenne das die "Organisierte Verantwortungslosigkeit", als nicht justitiable Form der Organisierten Kriminalität, abgeschaut beim und entwickkelt vom "Beamtentum". Die machen alle "nur ihren Job." Jaha, aber icht guhut! ..., oder eben doch, je nach Perspektive. Im Ergebnis werden nur die Personen bestraft, welche aus Dummheit oder Arroganz das Kartell der Verantwortungslosigkeit gefährden. z.B. Daum, Zumwinkel, Hoeneß,.... Genau genommen fällt der Floridaptient in beide Kategorien, was beweist, auch in den USA gilt das elfte gebot. "Lass Dich nicht erwischen!" Namaste
Beitrag #5101449 wurde von einem Moderator gelöscht.
Es gibt durchaus Stimmen, die interpretieren die SPIEGEL- Fakten ein wenig anders: http://www.boerse-am-sonntag.de/titelthema/artikel/rufmord-an-der-autoindustrie-8741.html Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen. Man wird sehen...
Автомат К. schrieb: > http://www.boerse-am-sonntag.de/titelthema/artikel/rufmord-an-der-autoindustrie-8741.html Dieser Beitrag ist ein Witz. Zitat: > [...] denn: Der Luftwiderstand beginnt generell erst bei > einer Geschwindigkeit von 80 km/h relevant zu werden. > Ablesen kann man diese Tatsache an unseren LKWs, die > – ohne dass es einer Absprache bedurfte - jegliche > aerodynamische Gestaltung vermissen lassen. Und: > Hauptsache Klamauk. Dem kann ich nur zustimmen. Allerdings aus andere Perspektive wie der Verfasser des Artikels: > Florian Josef Hoffmann ist Rechtsanwalt Damit ist alles gesagt.
Beitrag #5101928 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5101930 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5101961 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5101967 wurde von einem Moderator gelöscht.
Dipl.- G. schrieb: > Ihr in Deutschland wißt überhaupt nicht, welche Bigotterie hier > abgegangen ist. Idioten, die als Zweitwagen einen überschweren, durch > und durch dreckigen V8-Pickup fahren, sagen ohne die Fratze zu > verziehen, wie betrogen und persönlich verletzt sie sich fühlen, daß aus > dem Auspuff eines Dieselautos Abgase rauskommen. Das erinnert mich stark an die Zeit, als Audi mit seinen CD5000 einst Schiffbruch erlitt und in Sendungen wie "60 minutes" sogar von Toten sprach. Noch Jahre danach fiel quasi jeden amerikanischen Autofahrer beim Begriff "Produkthaftung" das Audi-Logo ein (teilweise geistert das noch heute durch deren Köpfe). Auch damals haben sich die deutschen Autobauer derart arrogant hingestellt, daß sie trotz der später nachgewiesenen 0 Toten die Marke für eine ganze Generation verbrannt hatten. Und jetzt stellt sich VW Chef Matthias Müller hin und sagt, 'er werde seinen Ingenieuren nicht auftragen, sich um vergangene Probleme zu kümmern, wir schauen nach vorn.' Sorry, aber das ist doch der Kernsatz eines "for sale and forget" -Geschäfts - Hauptsache neues verkaufen, support ist nicht gewollt. Damit ist wohl auch klar, wie der VW-Konzern grundsätzlich mit Problemen und Kunden umgeht: "Reparatur nicht möglich, kaufen sie doch einen neuen (fehlerbehafteten) Wagen". (geplante Obsoleszenz?!) Und so rutscht die Marke VW nun auch unter die Qualitätsanforderungen von Tata India oder sonsigen dritte-Welt-Autobauern. Achja, mal zum vergleich*: was beispielsweise deutschlandweit an Honda Accords verkauft wurde, konnte zahlenmäßig ein einzelner VW-Händler gegenhalten. In den USA ist es genau andersrum: was VW USA dort an Wagen verkauft, vertickt ein großer einzelner Hondahändler in der gleichen Zeit. Während VW stolz auf sein (einzelnes) Produktionswerk in den USA ist, hat beispielsweise Honda gleich ein ganzes Dutzend Autofabriken (ohne Motoräder etc.) Das ist also verkehrte Welt. Der US-Markt kann problemlos auf die paar Schrottkarren verzichten (denn die Amis halten z.b. Kia und Hyundai* für besser als VW!), aber der "weltkonzern" VW will sich die Blöße nicht geben, schon_wieder vom Kontinent geprügelt worden zu sein. *ich hab 'honda vs vw' bzw. Kia deshalb gewählt, weil hier die Unterschiede am größten sind
Unbekannt U. schrieb: >> Florian Josef Hoffmann ist Rechtsanwalt > > Damit ist alles gesagt. eigentlich nicht: "Die normierte Größe des AdBlue-Tanks, die angeblich zu klein und deshalb Anlass für den Abgasskandal gewesen sein sollen." .. + Diese Kolumne ... (okay, wenigstens der Verlag distanziert sich davon, indem er es als "Meinung" präsentiert) Florian Josef Hoffmann ist Rechtsanwalt in Düsseldorf, er schreibt überdies regelmäßig für überregionale Blätter und Portale, ... (scheint wohl als Jurist auch nicht allzu erfolgreich zu sein) ergo: er ist bezahlter lobbyarbeiter. Und noch ein grottenschlechter dazu. Er liefert schlecht zusammengestoppelte Beiträge, deren Aussagekraft durch eigene und offensichtliche Widersprüche gegen null geht. In der Pharmabranche kennt man solche Beiträge zuhauf, allerdings würde er bei solcher stupiden Machart dort keinen auftrag kriegen. Eigentlich hat er damit der Autobranche einen Bärendienst erwiesen. Ob er sich darüber im Klaren ist? Und seine Auftraggeber?
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.