Forum: Offtopic Nächste Runde: Kartellvorwürfe gegen Autobauer


von Cyblord -. (Gast)


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von Feldkurat K. (feldkurat)


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Abradolf L. schrieb:
> Ein stolzer Industriezweig den wir da haben....

In 2-3 Jahren wird es dann heißen:
"Ein stolzer Industriezweig den wir da hatten ...

:((

-Feldkurat-

von Cyblord -. (Gast)


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von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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to late,sollte man meinen, sie sind schon am Galgen.

Mehr als ein deal auf ewig hinter Gittern kommt da nur mit Lobbyjustiz 
raus. Aber warum nicht, sie haben mehr nicht zu verlieren.


Namaste

von Uhu U. (uhu)


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Es gehört schon eine gewaltige Selbstüberschätzung gepaart mit einem 
ordentlichen Maß politischer Dummheit dazu, zu glauben, diese 
Machenschaften würden nie heraus kommen. Dass speziell die USA jede 
Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte 
diesen Idioten eigentlich klar sein müssen. Wenn sie in dieser Situation 
auch noch echte Gründe liefern,  bestraft zu werden, dann ist das der 
Gipfel der Idiotie.

Es ist eben doch ein Unterschied, die Regierung eines Duodezfürstentums 
wie der BRD zu kaufen und es mit dem Welt-Hegemon aufzunehmen.

Wie wenig ernst die Sache in Managmentkreisen genommen wurde, zeigt der 
Fall des VW-Managers, dem nichts besseres einfiel, als seinen Urlaub in 
den USA verbringen zu wollen. Nun wird er sehr, sehr viel Zeit haben, 
über diese Dummheit in einem US-Knast nachzudenken.

Was ihn dort erwartet, kann man z.B. hier: http://www.jenssoering.de/ 
nachlesen...

von (prx) A. K. (prx)


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Uhu U. schrieb:
> Wie wenig ernst die Sache in Managmentkreisen genommen wurde, zeigt der
> Fall des VW-Managers, dem nichts besseres einfiel, als seinen Urlaub in
> den USA verbringen zu wollen.

Er nahm es durchaus ernst. So ernst, dass er vorher eigens beim FBI 
anfragte, ob das Pflaster heiss sei. Das brachte die überhaupt erst auf 
die Idee.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgasaffaere-wie-ein-vw-manager-in-die-faenge-des-fbi-geriet-1.3327263

von Uhu U. (uhu)


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So hat der Idiot doch nur auf sich aufmerksam gemacht...

von (prx) A. K. (prx)


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Ob das wohl für eine Werbekampagne für Urlaub in heimischen Gefilden 
taugt? Gerüchten zufolge könnte für manche Chefs auch die Türkei als 
Urlaubsziel ausfallen. Die Dominotheorie, neu interpretiert.

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Gerüchten zufolge könnte für manche Chefs auch die Türkei als
> Urlaubsziel ausfallen.

Was an diesen Gerüchten dran ist, erfahren sie durch eine Anfrage beim 
Pavian in Ankara ;-)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Uhu U. schrieb:
> Dass speziell die USA jede
> Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte
> diesen Idioten eigentlich klar sein müssen.

Das ist auch so gar nicht wahr. Denn die Japaner verkauften 2016 so 
viele Autos wie lange nicht mehr in den USA.
"In der Autowelt diesseits der Trucks geben auf dem US-Markt die Japaner 
den Ton an. Toyota Camry und Corolla, Honda Civic, Honda Accord und 
Nissan Altima heißen hier die Limousinen-Lieblinge der Amerikaner."
http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-top-50-usa-2016-8453360.html

von Uhu U. (uhu)


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Matthias S. schrieb:
> Das ist auch so gar nicht wahr. Denn die Japaner verkauften 2016 so
> viele Autos wie lange nicht mehr in den USA.

Japan brauchen sie eben für kommenden den Krieg gegen China. Als die BRD 
noch Frontstaat war, hatten wir auch Narrenfreiheit. Ab 1990 war Schluss 
damit und die vorher steuerfrei importierbaren Dollar-Bananen mussten 
fortan verzollt werden - nach der feindlichen Übernahme der DDR hatten 
Südfrüchte als Neidfaktor für die Ossis ausgedient.

von (prx) A. K. (prx)


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Uhu U. schrieb:
> und die vorher steuerfrei importierbaren Dollar-Bananen mussten
> fortan verzollt werden

Wobei dieser Zoll keine Idee der Amerikaner war. Sondern eine 
protektionistische Idee der EU (*). Von der die Amerikaner wenig 
begeistert waren, denn das ging zu deren Lasten (also Dole&Co).

*: Auch in der EU gibts "Bananenrepubliken". ;-)

von Lutz H. (luhe)


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Die Beseitigung der Deutschen Autoindustrie geht so einfach.

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Von der die Amerikaner wenig begeistert waren

Ja logisch. Vorher mussten die Europäer aus strategischen Gründen, i.S. 
Zoll zurückstecken. Als die Mauer gefallen war, fiel dieser Sachzwang in 
seiner Alternativlosigkeit einfach weg.

Interessant an dem Vorgang ist vor allem, wann die erste Ableitung den 
Sprung macht ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Lutz H. schrieb:
> Die Beseitigung der Deutschen Autoindustrie geht so einfach.

Abwarten. Irgendwie wird man das schon wieder zurechtkungeln. Ein paar 
Milliarden wirds schon kosten. Aber so gerne manche EU-Konkurrenten das 
Erbe antreten würden (hat da eigentlich schon jemand am Auspuff 
geschnüffelt?), so ganz wird man den Automarkt nicht den Chinesen und 
Japanern überlassen wollen.

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Ein paar Milliarden wirds schon kosten.

Die Deutsche Bank hat das schon hinter sich, zumindest zu einem großen 
Teil. Wie sie jetzt dasteht, kann man leicht an den Börsencharts des 
Institutes ablesen...

Alfred Herrhausen wollte sie seinerzeit schon zu einem Global Player 
machen. Es wird gemunkelt, dass das der wahre Grund für die unter den 
Augen seiner Bewacher perfekt plazierte Sprengfalle war, der er zum 
Opfer fiel.

von Feldkurat K. (feldkurat)


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Lutz H. schrieb:
> Die Beseitigung der Deutschen Autoindustrie geht so einfach.

Ja eben. Aber das glauben manche Realitäts-Allergiker nicht, wie man 
sieht.

Das Land ist stehend K.O. -aber die Kapelle spielt unverdrossen das hohe 
Lied vom Wirtschaftsstandort sonders Hausen. Die Kulissen wackeln aber 
schon.

-Feldkurat-

von Vn N. (wefwef_s)


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Uhu U. schrieb:
> Dass speziell die USA jede
> Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte
> diesen Idioten eigentlich klar sein müssen.

Mit nicht mal vier Prozent spielt VW wahrlich keine große Rolle in den 
USA, wenn man Konkurrenz beseitigen wollen würde, wären die Asiaten 
wichtiger...
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249338/umfrage/marktanteile-der-automobilhersteller-in-den-usa/
Also wieder nix mit der Verschwörungstheorie.

Uhu U. schrieb:
> Als die BRD
> noch Frontstaat war, hatten wir auch Narrenfreiheit. Ab 1990 war Schluss
> damit und die vorher steuerfrei importierbaren Dollar-Bananen mussten
> fortan verzollt werden - nach der feindlichen Übernahme der DDR hatten
> Südfrüchte als Neidfaktor für die Ossis ausgedient.

Das ging aber nicht von den USA aus, im Gegenteil...
https://de.wikipedia.org/wiki/Bananenkrieg
Aber die Realität passt halt nicht ins Weltbild.

Lutz H. schrieb:
> Die Beseitigung der Deutschen Autoindustrie geht so einfach.

Wohl eher Selbstbeseitigung...

Uhu U. schrieb:
> Ja logisch. Vorher mussten die Europäer aus strategischen Gründen, i.S.
> Zoll zurückstecken. Als die Mauer gefallen war, fiel dieser Sachzwang in
> seiner Alternativlosigkeit einfach weg.

Wie jetzt? Zuerst erklärst du, die Amerikaner haben uns die Bananen 
weggenommen, weil sie die BRD als Partner nicht mehr brauchten, und 
jetzt plötzlich war es doch ganz anders?
Ich mach mir die Welt,...

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Es gehört schon eine gewaltige Selbstüberschätzung gepaart mit einem
> ordentlichen Maß politischer Dummheit dazu, zu glauben, diese
> Machenschaften würden nie heraus kommen. Dass speziell die USA jede
> Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte
> diesen Idioten eigentlich klar sein müssen. Wenn sie in dieser Situation
> auch noch echte Gründe liefern,  bestraft zu werden, dann ist das der
> Gipfel der Idiotie.
>
Was das jetzt mit den USA zu tun hat ?

Diese Kartellgeschichten sind doch bisher nur ein europäisches Thema.

Allerdings bin ich persönlich ganz froh darüber, dass wenigstens die 
Amies den Verantwortlich gründlich die Hammelbeine lang ziehen, die 
deutschen Behörden sind da ja doch eher freundlich gesinnt. Was meiner 
Meinung nach mit die Ursache für die ganzen Probleme ist. Im Übrigen 
gehen die Amerikaschen Behörden mit US Firmen nicht viel anders um.

Gruss
Axel

von Uhu U. (uhu)


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vn n. schrieb:
> Mit nicht mal vier Prozent spielt VW wahrlich keine große Rolle in den
> USA, wenn man Konkurrenz beseitigen wollen würde, wären die Asiaten
> wichtiger...

VW ist ein Global Player, bei dem 1. was zu holen ist und 2. sich das 
Gleichgewicht zwischen den großen Marktteilnehmern sich auf diese Weise 
verschieben läßt und 3. - nicht zu vergessen - natürlich auch 
US-innenpolitisches damit bedient wird.

Aber solche subtilen Zusammenhänge sieht der gemeine Jubel-Ami natürlich 
nicht...

> Das ging aber nicht von den USA aus, im Gegenteil...

Au Mann, wie wärs, wenn du einfach nachliest, was ich oben zu dem Punkt 
geschrieben habe?

> Wie jetzt? Zuerst erklärst du, die Amerikaner haben uns die Bananen
> weggenommen, weil sie die BRD als Partner nicht mehr brauchten, und
> jetzt plötzlich war es doch ganz anders?

Tja, lesen... Aber wenn der Geifer in Strömen fließt, setzt die Birne 
vollkommen aus.

von Korax K. (korax)


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Uhu U. schrieb:
> nach der feindlichen Übernahme der DDR

Du wirst mir langsam sympathisch.. ;o)

von Uhu U. (uhu)


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Axel L. schrieb:
> Was das jetzt mit den USA zu tun hat ?

Ganz einfach: die haben es erkannt und für sich genutzt. Das Berliner 
Regime hat das nicht gemacht, obwohl die natürlich wussten, dass es da 
nicht mit rechten Dingen zugeht - das pfiffen die Spatzen schließlich 
seit 10 Jahren von den Dächern...

Wie geschickt man in USA Wirtschafts- und Machtpolitik zu verquicken 
versteht, sieht man an dem Gas-Embargogesetz gegen Russland: es wird der 
Markt für US-Fracking-Gas in Europa geschaffen, das gegen das russische 
hier nicht konkurrenzfähig ist, es wird Russland geschädigt und vor 
allem Deutschland, aber auch die übrigen EU-Staaten, die günstiges 
russisches Erdgas beziehen.

Und dann ist da auch noch der derzeit größte LNG-Exporteur Katar, auf 
das die übrigen Menschenrechtsfreunde vom Persischen Golf - nach einem 
kleinen Stubser aus Washington - gerade einschlagen. Wem nutzt es?

Sieger ist die US-Fracking-Industrie... Welch ein Zufall...

Und natürlich haben die Fracker mit der Automobilindustrie nicht das 
Geringste zutun... wie kann man nur auf solche elenden 
Verschwörungstheorien kommen...

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Was das jetzt mit den USA zu tun hat ?
>
> Ganz einfach: die haben es erkannt und für sich genutzt. Das Berliner
> Regime hat das nicht gemacht, obwohl die natürlich wussten, dass es da
> nicht mit rechten Dingen zugeht - das pfiffen die Spatzen schließlich
> seit 10 Jahren von den Dächern...
>

Als Du Deinen Post gepostet hast, ging es um die Kartellvorwürfe. Was 
haben die Amerikaner damit zu tun ?

Gruss
Axel

von Uhu U. (uhu)


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von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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höchst studierte Manager... die wissen schon, was sie tun.
Und im Dialog mit der Politik befindet man ja auch.

VW und das Land Niedersachsen
...hmm was war da noch...?

wenn man da jetzt nur ansatzweise glaubwürdig sein will,
müssten da überall rekordverdächtig viele Kopfe rollen.

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Was haben die Amerikaner damit zu tun ?
>
> Das kannst du hier:
> 
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-was-der-kartell-vorwurf-mit-dem-diesel-skandal-zu-tun-hat-a-1159436.html
> nachlesen...

Darum geht es hier aber nicht.

Gruss
Axel

von Lutz H. (luhe)


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Axel L. schrieb:
> Darum geht es hier aber nicht.
>
> Gruss
> Axel

Das Erste ist ein Zug vor dem Zweiten, wie beim Schach.
Ein Zug nach dem anderen, bis die Autoindustrie, wie die Atomindustrie, 
schachmatt ist.

von Axel L. (axel_5)


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Lutz H. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Darum geht es hier aber nicht.
>>
>> Gruss
>> Axel
>
> Das Erste ist ein Zug vor dem Zweiten, wie beim Schach.
> Ein Zug nach dem anderen, bis die Autoindustrie, wie die Atomindustrie,
> schachmatt ist.

Ist hier aber auch nicht. Die Amies haben mit den Kartellvorwürfen 
schlicht nichts zu tun. Dass die beteiligten Firmen nicht nur Preise 
abgesprochen haben, sondern auch noch die Abgasthemen, ist für diese 
natürlich zusätzlich peinlich, aber die Amerikaner haben die Autofirmen 
nicht wegen der Kartellvorwürfe dran. Aber das kann natürlich noch 
kommen.

Und selbst wenn, es kann niemand den Amerikanern vorwerfen, dass sie VW 
zu Unrecht beschuldigen. Und die Strafen stehen so im Gesetz, die konnte 
VW vorher lesen und das haben die mit Sicherheit auch.

Übrigens gibt es hier ja durchaus eine Menge Leser, die bei den 
Zulieferern arbeiten, die unter diesen Absprachen gelitten haben. Wie 
auch solche, die viel zu viel für ein schlechteres Auto bezahlt haben. 
Aber es wird lieber über die Amies gejammert.

Gruss
Axel

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Uhu U. schrieb:
> Japan brauchen sie eben für kommenden den Krieg gegen China. Als die BRD
> noch Frontstaat war, hatten wir auch Narrenfreiheit.

Noch 'ne Verschwörung? Du weisst aber schon, das Aufmarsch gerade in 
Europa, genauer gesagt an der östlichen Grenze Polens stattfindet und 
nicht etwa auf den japanischen Inseln?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-operation-atlantic-resolve-usa-verlegen-panzer-nach-osteuropa-a-1128920.html
https://www.welt.de/politik/ausland/article159078296/Deutsche-Leopard-Panzer-werden-an-russische-Grenze-verlegt.html
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/03/26/gegen-russland-us-truppen-brechen-von-der-oberpfalz-nach-polen-auf/

von Uhu U. (uhu)


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Axel L. schrieb:
> Dass die beteiligten Firmen nicht nur Preise
> abgesprochen haben, sondern auch noch die Abgasthemen, ist für diese
> natürlich zusätzlich peinlich, aber die Amerikaner haben die Autofirmen
> nicht wegen der Kartellvorwürfe dran.

Aber wegen der Folgen... Ist das so schwer zu verstehen, oder arbeitest 
du daran, für die goldene Scheuklappe nominiert zu werden?

von Uhu U. (uhu)


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Matthias S. schrieb:
> Noch 'ne Verschwörung?

Nö. Es reicht, die internationalen Nachrichten zu lesen.

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Dass die beteiligten Firmen nicht nur Preise
>> abgesprochen haben, sondern auch noch die Abgasthemen, ist für diese
>> natürlich zusätzlich peinlich, aber die Amerikaner haben die Autofirmen
>> nicht wegen der Kartellvorwürfe dran.
>
> Aber wegen der Folgen... Ist das so schwer zu verstehen, oder arbeitest
> du daran, für die goldene Scheuklappe nominiert zu werden?

Nö, sondern weil VW geschummmelt hat. Da andere Hersteller es 
hinbekommen haben, kann das keine Folge der Absprachen gewesen sein.

Wobei das schon eine geile Kombination wäre. VW trifft illegale 
Absprachen mit den anderen Herstellern, die dann dazu führen, dass sie 
die Abgaswerte nur noch mit illegaler Software einhalten können.

Und zum Schluss: Wenn das so wäre, und die Amies hätten VW deswegen am 
Haken, dann hätten die das wirklich verdient und man könnte den Amies 
beim besten Willen keine ausländische Konkurrenzschädigung vorwerfen. 
Man müsste diese Manager dann in den Bau stecken, schon um 
sicherzustellen, dass sie sich nicht fortpflanzen.

Gruss
Axel
PS: Auf Beiträge mit persönlichen Angriffen reagiere ich nicht mehr.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Tja, lesen... Aber wenn der Geifer in Strömen fließt, setzt die Birne
>vollkommen aus.

Genau, Uhu. Und jetzt lies dir mal deine eigenen Beiträge durch, wobei 
du ständig diesen Satz memorierst.

von (prx) A. K. (prx)


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Axel L. schrieb:
> Nö, sondern weil VW geschummmelt hat. Da andere Hersteller es
> hinbekommen haben, kann das keine Folge der Absprachen gewesen sein.

Ähmmm, die anderen scheinen ja wohl mitgeschummelt zu haben, zumindest 
die anderen Deutschen. Und wie es aussieht, war das Teil der Kungelei.

> Man müsste diese Manager dann in den Bau stecken, schon um
> sicherzustellen, dass sie sich nicht fortpflanzen.

Und dafür taugen die Amis besser als wir. Also dafür, Bosse hinter 
Gitter zu bringen.

von F. B. (finanzberater)


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Abradolf L. schrieb:
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article166894619/Mutmasslichem-Auto-Kartell-drohen-Bussgelder-in-Milliardenhoehe.html
>
> Ein stolzer Industriezweig den wir da haben, ...

Sowas passiert halt, wenn man nur noch Schwätzer und Schaumschläger 
sowie Quotenfrauen und -migranten einstellt. Ich habe mich schon vor 
Jahren gefragt, wie lange die deutschen (Automobil-)Konzerne ihre 
technische Marktführerschaft wohl noch aufrecht erhalten können, bei den 
Auswahlkriterien. Ehemalige Kollegen, die ihre Projekte in unserer 
Klitsche an die Wand gefahren haben und völlig überfordert waren, sind 
dann zu großen Konzernen oder Consultingfirmen gewechselt. Deswegen 
kriegen die auch nichts mehr auf die Reihe außer bescheißen, betrügen 
und Politiker schmieren, um die eigene Unfähigkeit zu verschleiern.

von Uhu U. (uhu)


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Witzig finde ich, dass jeder Autofahrer weiß und wußte, dass die 
Verbrauchsangaben der Hersteller mit der Realität überhaupt nichts zu 
tun haben. Wer 1+1 im Kopf ausrechnen kann, konnte daraus nur schließen, 
dass auch die Angaben über die Emissionen nicht stimmen können.

Dienstlimousine und Chauffeur erweisen sich als echtes 
Erkenntnishindernis.

von Feldkurat K. (feldkurat)


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Uhu U. schrieb:
> Witzig finde ich, dass jeder Autofahrer weiß und wußte, dass die
> Verbrauchsangaben der Hersteller mit der Realität überhaupt nichts zu
> tun haben.

Das ist Dein Humor, so wie man ihn kennt. Frage: Was hätten die Leute 
in Kenntnis der falschen Angaben tun sollen? Holzroller statt PKW 
kaufen?

-Feldkurat-

Beitrag #5088545 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5088585 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Purzel H. (hacky)


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Die Anklage ist sinnvoll. Bevor's die Amis machen. Denn wenn die Amis 
Anklage  erheben gehen die Straf-Euros nach Amerika. So bleiben sie in 
Europa...

von Uhu U. (uhu)


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Zwölf M. schrieb:
> Die Anklage ist sinnvoll. Bevor's die Amis machen. Denn wenn die Amis
> Anklage  erheben gehen die Straf-Euros nach Amerika. So bleiben sie in
> Europa...

Das ist wohl zu kurz gedacht. Wenn die Lumpen in Europa abgestraft 
werden, heißt das nicht, dass sie von den Amis nichts mehr zu 
befürchten haben.

von F. B. (finanzberater)


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Uhu U. schrieb:
> Das ist wohl zu kurz gedacht. Wenn die Lumpen in Europa abgestraft
> werden, heißt das nicht, dass sie von den Amis nichts mehr zu
> befürchten haben.

Jetzt geht's ihnen hoffentlich an die Eier, den Autokonzernen. Die 
Zulieferer unter Preisdruck setzen, damit den eigenen Versagern weiter 
fette Gehälter bezahlt werden können.

von Uhu U. (uhu)


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Auch das ist zu kurz gedacht. Was meinst du, was mit den Leuten 
passiert, die für die Automobilkonzerne und die Zulieferer arbeiten, 
wenn es "ihnen hoffentlich an die Eier" geht?

von Feldkurat K. (feldkurat)


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F. B. schrieb:
> Jetzt geht's ihnen hoffentlich an die Eier, den Autokonzernen.

Du wirst auch erst munter, wenn Deine vorgeblichen Aktiendepots soviel 
wert sind, daß Du daraus Zigaretten drehen kannst.

-Feldkurat-

von Lutz H. (luhe)


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Axel L. schrieb:
> die viel zu viel für ein schlechteres Auto bezahlt haben.
> Aber es wird lieber über die Amies gejammert.

Die Amiautos auch so preisgünstig und leistungsfähig, weil die Autos 
durch Strafzahlungen und Schmerzensgeld besser werden. Der IS fährt 
Diesel, irgendeinen Grund wird es haben.

Durch die Gesetzte für die Flexibilisierung ist der 
Informationsaustausch zwischen den Firmen erzwungen. Mal arbeitet ein 
Leihknecht bei BMW, dann bei AUDI, wechselt zu VW und geht dann zu Opel 
und so weiter. Die Zeit des technologischen Wettbewerbes zwischen den 
Firmen hat sich auf einen Wettbewerb der Strafzahlungen verlagert.

von Holm T. (Gast)


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Axel L. schrieb:

>
> Nö, sondern weil VW geschummmelt hat.

Die haben nicht "geschummelt". Die haben vorsätzlich betrogen mit der
Absicht der Gewinnmaximierung.

Gruß,

Holm

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Witzig finde ich, dass jeder Autofahrer weiß und wußte, dass die
> Verbrauchsangaben der Hersteller mit der Realität überhaupt nichts zu
> tun haben. Wer 1+1 im Kopf ausrechnen kann, konnte daraus nur schließen,
> dass auch die Angaben über die Emissionen nicht stimmen können.
>
> Dienstlimousine und Chauffeur erweisen sich als echtes
> Erkenntnishindernis.

Das war schon jedem klar, aber ich ging beim Verbauch zumindest davon 
aus, dass die halbwegs gleich getrickst haben im Rahmen der Gesetze und 
somit zumindest vergleichbar waren. Wenn VW also auf dem Prüfstand einen 
halben Liter weniger braucht als Ford, würde ich das auch in der 
Realität erwarten, auch wenn die absoluten Werte nicht stimmen. Meine 
Frau bracht mit unserem Auto auch immer ein bis zwei Liter mehr als ich, 
von daher sind absolute Werte eh Illusion.

Wenn aber natürlich der eine bei den Abgasen bescheisst, kann der den 
Motor natürlich ganz anders auslegen und wird im Vergleich beser 
aussehen.

Davon abgesehen hat man bei den Verbräuchen Abweichungen von vielleicht 
30% oder meinetwegen 50%, bei den Abgasen von 300%. Das ist schon eine 
andere Grössenordnung.

Gruss
Axel

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Axel L. schrieb:
> dass die halbwegs gleich getrickst haben im Rahmen der Gesetze und
> somit zumindest vergleichbar waren.

Ausserdem wurde sowas ja auch von Autopresse und -Magazinen getestet. 
Aber wer kommt schon drauf, das Abgaswerte in DE gar nicht von 
unabhängigen Instituten geprüft, sondern einfach durchgewunken werden im 
Glauben, das das schon stimmen wird, was der Hersteller erzählt?

von Feldkurat K. (feldkurat)


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>>Nächste Runde: Kartellvorwürfe gegen Autobauer

Ich finde das so unfair, daß man immer den Gleichen für Alles 
verantwortlich machen will:

http://www.wassertruedingen.de/images/2010/Feb/04/m_2765.jpg

-Feldkurat-

Beitrag #5090273 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gustav K. (hauwech)


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von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wie hiess das jetzt in den Nachrichten?

Ein Informationsfluss zwischen den Konzernen sei ganz normal.

ein chinesischer Autobauer ist letztlich auch ein Konzern.


;)

naah, da sollnse ma nich so rumpamp'n wenne
Schina-Schüssel so'n büschn wie'n Audi aussieht, wa?

von Andy P. (bakaroo)


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aus dem Spiegel-Artikel:
"Am Ende gingen... die Vertriebsleute in den herstellerübergreifenden 
Arbeitskreisen als Sieger aus den Debatten hervor."

So kommt es mir schon seit ca der Jahrtausendwende vor: Die meissten 
Eigentümlichkeiten an deutschen Autos sehen nicht nach Deutscher 
Ingenierskunst aus, sondern eher per Excel-Tabelle von irgendwelchen 
Zahlenschiebern zusammengklickt.
Wenn ich mich an meine letzten Dienstwagen zurückerinnere,(auch der 
aktuell genutzte A6) - allesamt haben - bei weniger km-Leistung eine ca 
10fach höhrere Werkstattzeit als mein privater Japaner.

Da gehen Sachen kaputt wie Fensterheber oder Steuergeräte...
Und schaut man sich die Teile genauer an denkt man.. okay, so filigran 
auf kante gebaut.... bei den Japanern sieht dann meisst die Lösung ganz 
anders aus und macht den Eindruck, daß es mindestens zwei ganze 
autoleben hält.

Egal was dabei rauskommt: hoffen wir mal, daß es für genug Veränderungen 
reicht, damit die deutschen autobauer wieder Autos bauen, die wenigstens 
die 6monatige Gewährleistung problemlos überstehen - und nein, zur Zeit 
halten das weder Porsche, Audi, BMW, Mercedes oder die ganzen 
Billigschraubenbuden wie VW, Opel und Ford.

Zitat eines Freundes: "wäre ich nur bei meinem Renault geblieben!"

Schließlich steht der deutschen Automobilindustrie noch eine Aufholjagd 
vor der Tür: den mMn. 25 jahre Rückstand in Sachen Autoelektrik und 
E-Antrieb.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Andy P. schrieb:
> Da gehen Sachen kaputt wie Fensterheber oder Steuergeräte...

bei meiner Karre wars grad der Hupen-Kontakt.
Plötzlich hupts einfach nicht mehr

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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btw: wenn der Austausch von tech. Infos normal ist,
warum hat man dann immer noch selbst im eigenen Konzern zwischen den 
Modellen so viele verschiedene Teile, dass da auch ja nix untereinander 
passt?

welche Fakten werden dann bei solchem Gedanken-Austausch geklärt?
Eben der, dass nix passen soll?

von Matthias L. (limbachnet)


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● J-A V. schrieb:
> warum hat man dann immer noch selbst im eigenen Konzern zwischen den
> Modellen so viele verschiedene Teile, dass da auch ja nix untereinander
> passt?

Welche Autos meinst du? Gerade bei den aktuell viel gescholtenen 
VW/Seat/Skoda/usw. gibt's schon seit langen Jahren diese 
Modell-Plattformen, innerhalb derer möglichst viele Teile untereinander 
passen!?

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Matthias L. schrieb:
> Modell-Plattformen, innerhalb derer möglichst viele Teile untereinander
> passen!?

was passt wo untereinander?

von Thomas W. (thomas_v2)


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Andy P. schrieb:

> Wenn ich mich an meine letzten Dienstwagen zurückerinnere,(auch der
> aktuell genutzte A6) - allesamt haben - bei weniger km-Leistung eine ca
> 10fach höhrere Werkstattzeit als mein privater Japaner.
>
> Da gehen Sachen kaputt wie Fensterheber oder Steuergeräte...
> Und schaut man sich die Teile genauer an denkt man.. okay, so filigran
> auf kante gebaut.... bei den Japanern sieht dann meisst die Lösung ganz
> anders aus und macht den Eindruck, daß es mindestens zwei ganze
> autoleben hält.

Jau! Dienstwagen, und du lässt dir natürlich die ausgetauschten Teile 
zur Analyse von der Werkstatt aushändigen und analysierst diese dann im 
Detail zwecks Rechnungsstellung an deinen Arbeitgeber.

Mir dünkt da fährt jemand höchstens mit dem Fahrrad zum AA.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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● J-A V. schrieb:
> was passt wo untereinander?

Oh, manchmal passt ein bisschen was. Beim Skoda Octavia hintere rechte 
Türverriegelung war der Rechner(!) defekt und hat den Bus blockiert. 
Tatsächlich hat der Rechner aus dem Passat reingepasst, wenn man ihn aus 
seinem Plastikrahmen rausgepolkt hat und in den vom Skoda reinfummelte.
* da muss man aber erstmal drauf kommen.
* der Plastikrahmen war nichts mit Baukastensystem, da hat Skoda was 
ganz anderes als VW gemacht.
* Eine defekte Türverriegelung? WTH? Ich dachte bis zu diesem Zeitpunkt, 
das sowas gar nicht kaputt gehen kann. Der stolze Besitzer musste mit 
einem Seil die Türe zubinden, damit die Kiste nicht ausgeräumt werden 
konnte. Knöpfchen drücken geht nicht, weil die Tür gar kein Knöpfchen 
hat :-P

von Icke ®. (49636b65)


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● J-A V. schrieb:
> was passt wo untereinander?

Viel mehr als du dir vorstellen kannst. Unter anderem passen Fahrwerks-, 
Brems- und andere Verschleißteile vom Golf4 auch bei Audi A2/A3, Seat 
Ibiza/Cordoba/Leon/Toledo sowie Skoda Octavia/Fabia/Roomster. Beispiel:

http://www.bandel-online.de/bremsanlage/bremsscheiben__belaege_sets/vorne__hinten_komplett/4_bremsscheiben__belaege_vorne_hinten_vw_golf_4_14_16__polo_9n__audi_a3_16_i109_35512_0.htm

Bei Motorenteilen ist die Kompatibilität noch größer, da viele Motoren 
marken- und modellübergreifend verbaut werden.

von Thomas (kosmos)


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Hab ja schon immer vermutet das die sich mit 4 Rädern pro Auto 
abgesprochen haben.

von (prx) A. K. (prx)


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Uhu U. schrieb:
> Auch das ist zu kurz gedacht. Was meinst du, was mit den Leuten
> passiert, die für die Automobilkonzerne und die Zulieferer arbeiten,
> wenn es "ihnen hoffentlich an die Eier" geht?

Sie rufen bei Seehofer an. SCNR

von Lutz H. (luhe)


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A. K. schrieb:
> Was meinst du, was mit den Leuten
>> passiert, die für die Automobilkonzerne und die Zulieferer arbeiten,
>> wenn es "ihnen hoffentlich an die Eier" geht?

All thinks are made in china.

von John D. (Gast)


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Dein Englisch-Wörterbuch kommt offensichtlich auch aus China...

von Lutz H. (luhe)


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Die Basis einer religiösen Glaubensrichtung.

von F. B. (finanzberater)


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Uhu U. schrieb:
> Auch das ist zu kurz gedacht. Was meinst du, was mit den Leuten
> passiert, die für die Automobilkonzerne und die Zulieferer arbeiten,
> wenn es "ihnen hoffentlich an die Eier" geht?

Autos werden immer gebaut und gekauft. Dann halt vom Chinesen. Ich kauf 
sowieso keine deutschen Autos, da zu teuer und ich das gesparte Geld 
lieber investiere. Autos benötigen Bauteile, also sind die Zulieferer 
die Gewinner, da ihre Position gegenüber den Autobauern gestärkt wird. 
Die Mitarbeiter der Automobilkonzerne haben lange genug auf Kosten der 
Zulieferer wie Maden im Speck gelebt. Jetzt wird es Zeit, dass es ihnen 
an die Eier geht.


Feldkurat K. schrieb:
> Du wirst auch erst munter, wenn Deine vorgeblichen Aktiendepots soviel
> wert sind, daß Du daraus Zigaretten drehen kannst.

Ich habe keine Autobauer im Depot, nur einen Zulieferer. Und der liefert 
beispielsweise auch an Tesla. Beim Umstieg auf Hybride bzw. E-Mobilität 
wird sich seine Wertschöpfung, Gewinn und Aktienkurs vervielfachen. 
Jetzt wäre ein günstiger Einstiegszeitpunkt, da die Zulieferer mit in 
den Abwärtsstrudel gezogen werden, obwohl sie langfristig die Gewinner 
sein werden, wenn die Machtposition der Automobilkonzerne nach 
Zerschlagung des Kartells erodieren wird.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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jetzt kommt das KBA beim Dieselgate mit ins Spiel.
das entwickelt sich alles noch in richtig interessante Richtungen.

also solange das Halogenfrei ist und rauchfrei läuft,
mache ich mir um Altöl- und Plastikverfeuerung überhaupt keine Sorgen.
Das läuft sauberer als manches Fahrzeug.

von Dipl.- G. (hipot)


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vn n. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Dass speziell die USA jede
>> Gelegenheit nutzen, die ausländische Konkurrenz zu schädigen, hätte
>> diesen Idioten eigentlich klar sein müssen.
>
> Mit nicht mal vier Prozent spielt VW wahrlich keine große Rolle in den
> USA, wenn man Konkurrenz beseitigen wollen würde, wären die Asiaten
> wichtiger...
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249338/umfrage/marktanteile-der-automobilhersteller-in-den-usa/
> Also wieder nix mit der Verschwörungstheorie.

Ist ja Unsinn. Die Japaner und Koreaner bauen allesamt in den USA.

Die Konkurrenz soll auch nicht beseitigt sondern gemolken werden.
GMC war pleite. Ganz pleite. Und die hatten auch schon ihre "defeat 
devices". Jüngst tötete man wissentlich über 100 Menschen mittels 
defekter Zündschlösser und die Strafen waren in beiden Fällen lächerlich 
gering verglichen mit VW.
Hätten die Japaner nicht den US-amerikanischen Markt wäre VW längst - 
mit Abstand - der größte Autobauer der Welt. Die Jungs kriegt man nicht 
klein, schon gar nicht mit dem VW-Gesetz im Rücken. Aber...Geld kann man 
da raustragen lassen. Kistenweise! 15 Milliarden bezahlt VW aus der 
Portokasse.
Die Dieseloffensive ist tot. GMC freut sich, daß deren Skandal - bei dem 
im Ggs. zu VW Menschen nachweisbar getötet und das 
wissentlich/absichtlich in Kauf genommen wurde - keine Wellen gemacht 
hat.

Und jetzt versucht man es bei Daimler. Hahaha.

Den größten Airbagzulieferer hat man Dank technischen Defekts kürzlich 
gleichmal aus Familienbesitz übernommen und vereinnahmt. 
Industriespionage, Technologieklau und Patentverletzungen via FBI, CIA 
usw. sind Dank Snoweden sehr gut dokumentiert.

Et cetera, et cetera, perge perge.

von Axel L. (axel_5)


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Dipl.- G. schrieb:
> vn n. schrieb:

> Die Konkurrenz soll auch nicht beseitigt sondern gemolken werden.
> GMC war pleite. Ganz pleite. Und die hatten auch schon ihre "defeat
> devices". Jüngst tötete man wissentlich über 100 Menschen mittels
> defekter Zündschlösser und die Strafen waren in beiden Fällen lächerlich
> gering verglichen mit VW.

Die haben die schlechten Zundschlösser aber nicht mit der Absicht 
eingebaut, vorsätzlich Gesetze zu brechen. Das mit den "defeat devices" 
zu vergleichen ist grob falsch.

Gruss
Axel

von Uhu U. (uhu)


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Axel L. schrieb:
> Die haben die schlechten Zundschlösser aber nicht mit der Absicht
> eingebaut, vorsätzlich Gesetze zu brechen. Das mit den "defeat devices"
> zu vergleichen ist grob falsch.

Aber sie wußten von dem Problem seit langem und haben nichts dagegen 
unternommen - wo ist also der Unterschied zum Vorsatz?

von Dipl.- G. (hipot)


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Uhu U. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Die haben die schlechten Zundschlösser aber nicht mit der Absicht
>> eingebaut, vorsätzlich Gesetze zu brechen. Das mit den "defeat devices"
>> zu vergleichen ist grob falsch.
>
> Aber sie wußten von dem Problem seit langem und haben nichts dagegen
> unternommen - wo ist also der Unterschied zum Vorsatz?

Axel hat schon recht; rechtlich ist das, meine ich, höchstens grob 
fahrlässig. Zumindest bezüglich des Einbaus. Die Handhabung der 
Fehlfunktion allerdings erfolgte ganz klar aus "niederen Beweggründen" 
(Habsucht) und es wurde sich niederträchtig verhalten (Geld wichtiger 
als Menschenleben).

Wie das jedoch im US-Recht funktioniert, weiß ich nicht. Dort gibt es ja 
außer Totschlag (manslaughter) mehrere verschiedene Abstufungen von Mord 
(first degree murder, ...), während im Deutschen der Tatbestand des 
Mordes enggefaßt und eineindeutig vom Totschlag abgegrenzt ist.

Edit: Sogar Bosch muß blechen, obschon die sich nach normalem 
Rechtsverständnis wasserdicht abgesichert hatten. VW wurde ordnungsgemäß 
auf möglichen Mißbrauch hingewiesen und Bosch lehnte die von VW 
verlangten Modifikationen ab, so daß VW die Steuergeräte selber 
umprogrammieren mußte, um die Abgasreinigung teilweise abzuschalten.

von Uhu U. (uhu)


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Dipl.- G. schrieb:
> Axel hat schon recht; rechtlich ist das, meine ich, höchstens grob
> fahrlässig.

Bei VW & Co. war es "Kreativität", bei GMC Dämlichkeit, was zu den 
"Problemen" führte.

Was dann aber folgte - bei VW & Co. Lüge bis zum Abwinken und bei GMC 
leugnen und ignorieren - ist in beiden Fällen Vorsatz.

Der "Fall" Bosch ist in etwa so, als würde man den Hersteller des 
Messers für die Mordtat verantwortlich machen - aber in den USA ist auch 
das kein Problem, vor allem, wenn man damit kräftig Kohle machen kann.

(Über die US-Gefängnis-Industrie reden wir andermal...)

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Dipl.- G. schrieb:
>> Axel hat schon recht; rechtlich ist das, meine ich, höchstens grob
>> fahrlässig.
>
> Bei VW & Co. war es "Kreativität", bei GMC Dämlichkeit, was zu den
> "Problemen" führte.

Kreativität ist Vorsatz, Dämlichkeit ein Versehen. Da ist schon 
rechtlich ein erheblicher Unterschied.

Und die Regeln waren relativ klar. Ein Verstoss gegen die Abgaswerte 
kostet pro Auto eine Strafe in Höhe von um die 40.000US$, da ist VW noch 
erheblich drunter geblieben. GM hatte dahingegend Glück, weil sie eine 
Strafe für ein einmaliges Fehlverhalten (also wohl Nichtinformation der 
Öffentlichkeit) die eben nicht mit der Zahl der Autos multipliziert 
wird. Das Inverkehrbringen der Autos mit gefährlichen Zündschlössern war 
wohl nicht strafbar.
>
> Was dann aber folgte - bei VW & Co. Lüge bis zum Abwinken und bei GMC
> leugnen und ignorieren - ist in beiden Fällen Vorsatz.
>
Ja, der ist aber nicht wirklich strafbar. Grundsätzlich hat ein Täter 
das Recht, die Straftat zu leugnen.

Alles in allem kann man daraus jedenfalls nicht ableiten, dass die US 
Justiz VW besonders schlecht behandelt hat.

VW hat sich besonders dämlich verhalten, das ist mal sicher.

Gruss
Axel

von Lutz H. (luhe)


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Axel L. schrieb:
> VW hat sich besonders dämlich verhalten, das ist mal sicher.

Wenn man Absicht unterstellt, war es nicht dämlich.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Dipl.- G. schrieb:
> Ist ja Unsinn. Die Japaner und Koreaner bauen allesamt in den USA.

Wo ist das ein Unterschied zu VW?
http://www.volkswagengroupamerica.com/facts.html

>Plant Size:   1,400 Acres
>Employment:   More than 3,200 Volkswagen employees
>More than 9,500 indirect supplier employees

von F. B. (finanzberater)


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In die deutschen Schaumschlägerfirmen stecke ich keinen Cent mehr. Mein 
Geld bekommt jetzt der Chinese.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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naah?
bist doch nicht etwa mit deutschen Auto-Aktien
auf die Schnauze gefallen...?

von Feldkurat K. (feldkurat)


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F. B. schrieb:
> Mein
> Geld bekommt jetzt der Chinese.

Welcher denn? Nicht, daß wir zufällig beide den Gleichen unterstützen.
Das wäre doch wirklich jammerschade -meinst Du nicht auch?
:)
-Feldkurat-

von F. B. (finanzberater)


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● J-A V. schrieb:
> bist doch nicht etwa mit deutschen Auto-Aktien
> auf die Schnauze gefallen...?

Nein, habe und hatte keinen deutschen Autobauer im Depot.

von Dipl.- G. (hipot)


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Matthias S. schrieb:
> Dipl.- G. schrieb:
>> Ist ja Unsinn. Die Japaner und Koreaner bauen allesamt in den USA.
>
> Wo ist das ein Unterschied zu VW?
> http://www.volkswagengroupamerica.com/facts.html
>
>>Plant Size:   1,400 Acres
>>Employment:   More than 3,200 Volkswagen employees
>>More than 9,500 indirect supplier employees

Der Unterschied ist, daß VW erst seit vergleichsweise kurzer Zeit in den 
USA produziert. In Nordamerika kamen nämlich "seit Anbeginn der Zeit" 
die VWs aus Mexiko, wo VW sein amerikanisches Hauptwerk hat.
Teil des "deals" ist gewesen, daß VW zwei Milliarden Dollar in 
Chattanooga investieren und die Arbeitsplätze erhalten muß. Ganz 
ehrlich, ich hätte mich aus dem Markt mit einem Schlag zurückgezogen und 
bestenfalls ein indirektes Importnetzwerk über "manufacturer reps" 
aufgebaut. Da hätten die Amis ein doofes Gesicht gemacht und begriffen, 
daß sie an die VW-Kozernmutter nicht rankommen, sondern nur an die 
rechtlich "völlig unabhängige" VW-Tochter VW USA Inc.
Es kann ja nicht sein, daß hier einseitig auf die Ausländer eingewirkt 
wird.

Ihr in Deutschland wißt überhaupt nicht, welche Bigotterie hier 
abgegangen ist. Idioten, die als Zweitwagen einen überschweren, durch 
und durch dreckigen V8-Pickup fahren, sagen ohne die Fratze zu 
verziehen, wie betrogen und persönlich verletzt sie sich fühlen, daß aus 
dem Auspuff eines Dieselautos Abgase rauskommen.
Das pathetische Ergriffensein stellte jede Rede des Wendehalspfaffen 
Gauck in den Schatten! In Wirklichkeit ratterten bei allen die 
Dollarzeichen in den Augen...
Ich weiß bis heute nicht, was die mit meinem Diesel-Passat gemacht 
haben;
3 Jahre alt, kein einziges Problem, fuhr einwandfrei, für 
US-Verhältnisse atemberaubend geringer Verbrauch (40 miles/gallon, 46 
miles/gallon highway). Durchaus möglich, daß dieses tolle Auto einfach 
verschrottet wird, falls kein Export in die Dritte Welt erfolgen darf. 
Ein Wahnsinn.
Und in den meisten Bundesstaaten ist nichtmal ein Tatbestand erfüllt - 
die ganze Sache ist genau genommen ein rein kalifornisches Problem. In 
Staaten wie Texas oder Oklahoma gibt es keine Abgasvorschriften. Dort 
kann niemand gezwungen werden, daß Auto zurückzugeben oder umrüsten zu 
lassen.

Ich habe es nur gemacht, weil mir eben weit über 30k Dollar quasi mit 
dem Quirl in den Hals gestopft wurden und ich mir dadurch mal eben 
nebenbei einen geilen AMG kaufen konnte.

von (prx) A. K. (prx)


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A. K. schrieb:
> Abwarten. Irgendwie wird man das schon wieder zurechtkungeln.

q.e.d.

von Uhu U. (uhu)


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Dipl.- G. schrieb:
> Ihr in Deutschland wißt überhaupt nicht, welche Bigotterie hier
> abgegangen ist.

Wer im Westen aufgewachsen ist, dem wurde eben eingeimpft, dass alles 
gut ist, was Uncle Sam über den Atlantik schickt und dass die USA das 
Paradies auf Erden sind. Das geht aus dem Hirn nicht mehr so ohne 
weiteres heraus, ohne Angstzustände zu produzieren...

Edit:
Und jetzt kommen die Miesen und beweisen, dass das stimmt, was ich 
schreibe...

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Uhu U. schrieb:
> Das geht aus dem Hirn nicht mehr so ohne
> weiteres heraus, ohne Angstzustände zu produzieren...

das ging und geht vielen Ostlern auch so.

von Uhu U. (uhu)


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● J-A V. schrieb:
> das ging und geht vielen Ostlern auch so.

Aber die können schlecht behaupten, sie hätten nicht gewusst, was da 
gespielt wird, Karl-Eduard sei Dank...

von Gustav K. (hauwech)


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Etwas würde mich noch interessieren: Wegen dem VW-Abgasskandal ist in 
den USA ein deutscher Manager seit 7 Monaten inhaftiert:

"Oliver S. wird wohl in zwei Anklage-
punkten auf schuldig plädieren: Ver-
schwörung zum Betrug sowie Verstoß ge-
gen die Luftreinhaltegesetze. Ihm droht
eine mehrjährige Haftstrafe ..."

http://www.ard-text.de/index.php?page=114#

Hier im Lande hingehen halten die verantwortlichen Manager 
Pressekonferenzen mit führenden Politikern ab und gehen hinterher 
ungestraft nach Hause.

Sind die Amis hier etwas übereifrig, oder sind unsere 
Strafverfolgungsbehörden zu lasch ?
Betrug ist doch ein Straftatbestand - oder war das mal ?

Dann: Gibt es bei uns keine Luftreinhaltegesetze ?

von Cyblord -. (Gast)


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Hier gibt es kein Unternehmensstrafrecht wie in den USA

von Le X. (lex_91)


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Gustav K. schrieb:
> Hier im Lande hingehen halten die verantwortlichen Manager
> Pressekonferenzen mit führenden Politikern ab und gehen hinterher
> ungestraft nach Hause.
>
> Sind die Amis hier etwas übereifrig, oder sind unsere
> Strafverfolgungsbehörden zu lasch ?
> Betrug ist doch ein Straftatbestand - oder war das mal ?
>
> Dann: Gibt es bei uns keine Luftreinhaltegesetze ?

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Systemrelevanz

von (prx) A. K. (prx)


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Gustav K. schrieb:
> Sind die Amis hier etwas übereifrig,

Unterschiedliche Rechtstradition. Überspitzt: In D ist alles verboten, 
was nicht erlaubt ist, und in den USA ist alles erlaubt, was nicht 
verboten ist.

Soll heissen: In den USA geht man erst einmal davon aus, dass sich die 
Unternehmen freiwillig sauber verhalten. Wenn sie das allerdings nicht 
tun, dann gibts den grossen Knüppel.

In D ist es andersrum. Die Leute erwarten vom Staat eine proaktive Sorge 
für Sicherheit. Wenn es dann schief läuft, dann hat der Staat versagt, 
weil er hier beispielsweise fest beide die Augen zugedrückt hat.

Wie gesagt, das war überspitzt. Trotzdem sind natürlich auch hier 
Untersuchungen im Gang. Auch die EU könnte sich noch melden. Auch wird 
ebendeshalb mittlerweile wieder angeregt, Sammelklagen einzuführen, auch 
damit nicht jeder Dieselbesitzer einzeln klagen muss und aufgrund 
Überlastung des Justizsystems 20 Jahre später eine Entschädigung kriegt.

von (prx) A. K. (prx)


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Abradolf L. schrieb:
> Hier gibt es kein Unternehmensstrafrecht wie in den USA

Gegen Köpfe kann man auch hier vorgehen, wenn persönliches Verschulden 
nachgewiesen werden kann. Beim Unternehmensstrafrecht geht es um 
juristische Personen, nicht um natürliche.

Hier wurde der Witzbold angeführt, der seinen Florida-Urlaub verlängern 
darf, weil er vorher selber das FBI auf seine Spur brachte. Das ist eine 
natürliche Person, keine juristische.

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Hier wurde der Witzbold angeführt, der seinen Florida-Urlaub verlängern
> darf, weil er vorher selber das FBI auf seine Spur brachte. Das ist eine
> natürliche Person, keine juristische.

Mein Mitgefühl mit dem Herrn hält sich auch sehr in Grenzen...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Es ist halt in D. so, dass Verantwortlichkeit und damit strafrechtliche 
Verfolgbarkeit über diverse Strukturebenen verteilt und nicht in 
Personen konzentriert wird. Sämtliche Zulassungsverfahren und 
Gestzgebungsverfahren werden so strukturiert dass, Entscheidungsträger 
für die Folgen ihrer Entscheidungen nicht haftbar gemacht werden können. 
Ich persönlich nenne das die "Organisierte Verantwortungslosigkeit", als 
nicht justitiable Form der Organisierten Kriminalität, abgeschaut beim 
und entwickkelt vom "Beamtentum". Die machen alle "nur ihren Job."

Jaha, aber icht guhut! ..., oder eben doch, je nach Perspektive.

Im Ergebnis werden nur die Personen bestraft, welche aus Dummheit oder 
Arroganz das Kartell der Verantwortungslosigkeit gefährden. z.B. Daum, 
Zumwinkel, Hoeneß,....

Genau genommen fällt der Floridaptient in beide Kategorien, was beweist, 
auch in den USA gilt das elfte gebot. "Lass Dich nicht erwischen!"

Namaste

Beitrag #5101449 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Автомат К. (dermeckrige)


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Es gibt durchaus Stimmen, die interpretieren die SPIEGEL- Fakten ein 
wenig anders:

http://www.boerse-am-sonntag.de/titelthema/artikel/rufmord-an-der-autoindustrie-8741.html

Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen. Man wird sehen...

von Unbekannt U. (Gast)


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Автомат К. schrieb:
> 
http://www.boerse-am-sonntag.de/titelthema/artikel/rufmord-an-der-autoindustrie-8741.html

Dieser Beitrag ist ein Witz. Zitat:

> [...] denn: Der Luftwiderstand beginnt generell erst bei
> einer Geschwindigkeit von 80 km/h relevant zu werden.
>  Ablesen kann man diese Tatsache an unseren LKWs, die
> – ohne dass es einer Absprache bedurfte - jegliche
> aerodynamische Gestaltung vermissen lassen.

Und:

> Hauptsache Klamauk.

Dem kann ich nur zustimmen. Allerdings aus andere Perspektive wie der 
Verfasser des Artikels:

> Florian Josef Hoffmann ist Rechtsanwalt

Damit ist alles gesagt.

Beitrag #5101928 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5101930 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5101961 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5101967 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andy P. (bakaroo)


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Dipl.- G. schrieb:
> Ihr in Deutschland wißt überhaupt nicht, welche Bigotterie hier
> abgegangen ist. Idioten, die als Zweitwagen einen überschweren, durch
> und durch dreckigen V8-Pickup fahren, sagen ohne die Fratze zu
> verziehen, wie betrogen und persönlich verletzt sie sich fühlen, daß aus
> dem Auspuff eines Dieselautos Abgase rauskommen.

Das erinnert mich stark an die Zeit, als Audi mit seinen CD5000 einst 
Schiffbruch erlitt und in Sendungen wie "60 minutes" sogar von Toten 
sprach.
Noch Jahre danach fiel quasi jeden amerikanischen Autofahrer beim 
Begriff "Produkthaftung" das Audi-Logo ein (teilweise geistert das noch 
heute durch deren Köpfe).
Auch damals haben sich die deutschen Autobauer derart arrogant 
hingestellt, daß sie trotz der später nachgewiesenen 0 Toten die Marke 
für eine ganze Generation verbrannt hatten.
Und jetzt stellt sich VW Chef Matthias Müller hin und sagt, 'er werde 
seinen Ingenieuren nicht auftragen, sich um vergangene Probleme zu 
kümmern, wir schauen nach vorn.'
Sorry, aber das ist doch der Kernsatz eines "for sale and forget" 
-Geschäfts - Hauptsache neues verkaufen, support ist nicht gewollt.
Damit ist wohl auch klar, wie der VW-Konzern grundsätzlich mit Problemen 
und Kunden umgeht: "Reparatur nicht möglich, kaufen sie doch einen neuen 
(fehlerbehafteten) Wagen". (geplante Obsoleszenz?!) Und so rutscht die 
Marke VW nun auch unter die Qualitätsanforderungen von Tata India oder 
sonsigen dritte-Welt-Autobauern.

Achja, mal zum vergleich*: was beispielsweise deutschlandweit an Honda 
Accords verkauft wurde, konnte zahlenmäßig ein einzelner VW-Händler 
gegenhalten.
In den USA ist es genau andersrum: was VW USA dort an Wagen verkauft, 
vertickt ein großer einzelner Hondahändler in der gleichen Zeit.
Während VW stolz auf sein (einzelnes) Produktionswerk in den USA ist, 
hat beispielsweise Honda gleich ein ganzes Dutzend Autofabriken (ohne 
Motoräder etc.)
Das ist also verkehrte Welt. Der US-Markt kann problemlos auf die paar 
Schrottkarren verzichten (denn die Amis halten z.b. Kia und Hyundai* für 
besser als VW!), aber der "weltkonzern" VW will sich die Blöße nicht 
geben, schon_wieder vom Kontinent geprügelt worden zu sein.

*ich hab 'honda vs vw' bzw. Kia deshalb gewählt, weil hier die 
Unterschiede am größten sind

von Andy P. (bakaroo)


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Unbekannt U. schrieb:
>> Florian Josef Hoffmann ist Rechtsanwalt
>
> Damit ist alles gesagt.

eigentlich nicht:
"Die normierte Größe des AdBlue-Tanks, die angeblich zu klein und 
deshalb Anlass für den Abgasskandal gewesen sein sollen."
..  +
Diese Kolumne ...   (okay, wenigstens der Verlag distanziert sich davon, 
indem er es als "Meinung" präsentiert)
Florian Josef Hoffmann ist Rechtsanwalt in Düsseldorf, er schreibt 
überdies regelmäßig für überregionale Blätter und Portale, ...
(scheint wohl als Jurist auch nicht allzu erfolgreich zu sein)

ergo: er ist bezahlter lobbyarbeiter. Und noch ein grottenschlechter 
dazu. Er liefert schlecht zusammengestoppelte Beiträge, deren 
Aussagekraft durch eigene und offensichtliche Widersprüche gegen null 
geht. In der Pharmabranche kennt man solche Beiträge zuhauf, allerdings 
würde er bei solcher stupiden Machart dort keinen auftrag kriegen. 
Eigentlich hat er damit der Autobranche einen Bärendienst erwiesen. Ob 
er sich darüber im Klaren ist? Und seine Auftraggeber?

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