Hallo,
Ich stehe derzeit vor dem Problem, dass ich mir eine ZVS zur
Zeilentrafoansteuerung und als Induktions"heizung" gebaut habe.
Diese Schaltung benötigt jedoch teilweise über 10A und dafür ist mein
30V 5A Labornetzteil leider nicht ausgelegt.
Nun zur Frage: Lässt sich ein Labornetzteil mit einer Maximalspannung
von ~ 30V und einer maximalen Stromstärke von ≥ 15A preiswert bauen?
Habe bereits einige dieser China-Step-Up-Step-Down-Converter gesehen,
aber diese sind alle bis maximal 10A belastbar und im Dauerbetrieb "nur"
bis 8A (LTC3780).
Es muss auch nicht unbedingt ein stufenlos regelbares Labornetzteil
sein, sondern ein Schaltnetzteil würde es auch tun.
Kann mir leider kein fertiges Netzteil leisten, da ich Abendschüler ohne
Einkommen bin.
Grüße,
Nestade
Ich denke auch, dass der Eigenbau, inklusive Lehrgeld, teurer kommt als
ein Fertigerät. An Deiner Stelle würde ich nach was Gebrauchtem in der
Bucht Ausschau halten.
Hi,
Danke für eure Antworten :)
Sowas ähnliches wie das hier gibt es wohl nicht mit einer
"Belastbarkeit" von 15A, oder?
https://www.youtube.com/watch?v=wI-KYRdmx-E (Besagter LTC3780
Buck-Boost-Converter)
Notfalls muss ich mir wohl eine Alternative suchen, da ich noch Anfänger
bin und auch andere Sachen wie einen Regeltrafo usw. benötige und das
Budget doch recht gering ausfällt.
Muss mal schauen, ob ich irgendwo einen Mikrowellentrafo herbekomme und
den umwickel (bei eBay sind wie immer nur Spinner unterwegs - Einzelkauf
wird sich wohl Aufgrund des Versands).
Was sind denn überhaupt "gängige Werte" für Labornetzteile oberhalb von
10A?
Grüße,
Nestade
Da du nicht genau sagst wie viel du ausgeben kannst oder dein genauer
verbrauch sein wird rate ich einfach mal drauf los und stelle mal eine
Möglichkeit vor.
gesetzt dem fall du kannst mit sagen wir 26,5 volt noch leben.
Und brauchst nur 20A und es wären dir rund 135€ wert.
Dann würde möglicherweise sowas hierin frage kommen.
2x
http://www.ebay.de/itm/24-volt-DC-power-supply-enclosed-switch-mode-24V-10A-240W-/322572002139?epid=1017733561&hash=item4b1aca235b:g:86wAAOSwNSxVfzi7
Andernfalls wären eine LKW battery als zwischen speicher und ein
einzelnes Ladegerät eher deine Preisklasse dann aber woll eher 22-25
volt.
Jonas K. schrieb:> Was sind denn überhaupt "gängige Werte" für Labornetzteile oberhalb von> 10A?
Wieso brauchst Du denn da überhaupt ein Labornetzteil?
Ein einstellbares Festnetzteil sollte da doch auch reichen.
Solche Netzteile sind inzwischen so preiswert, das sich ein
Selbstbau auf keinen fall rentiert. Du müsstest es allerdings
möglicherweise so modifizieren, das es die von Dir gewünschte
Ausgangssdpannung hat.
Ein Labornetzteil kann man zwar benutzen, um den Schwingkreis mit
Konstantstrom zu speisen, aber das muß dafür nicht sein.
Klassische Speisung wäre Z.B. aus der Kombination eines Trafos mit GR,
ELKO, Drossel.
Es könnte aber auch ein Buck-Converter vor den Parallel-Schwinger.
Schau mal in dem Thread.
Beitrag "LM317 als Leistungsregler parallel geschalten"
Da hatte ich mal einen alten Schaltplan von Elektor 1990 gepostet.
Bei verzicht auf aktive Kühlung ist das Gerät nur mit 2 Mann oder
Sackkarre zu transportieren.
Wenn man die Temperaturprobleme in den Griff bekommt ist das Gerät aber
unzerstörbar
und hält ewig.
Wen du einen Blindflug wagen willst ?, schaue mal da nach:
https://www.banggood.com/DP50V15A-DPS5015-Programmable-Supply-Power-Module-With-Integrated-Voltmeter-Ammeter-Color-Display-p-1072236.html?rmmds=search
Ist gruselig nicht für Dauerlast geignet, was herauskommt hat mit einem
Labornetzteil wenig zu tun.
...Puffer eher gut, aber mit Vorsicht zu genießen mehrere 100 Amps.
Für eine Art Heitzug,... überlege es dir selber .(passende Gehäuse usw.
etc. Gehirnschmatz und so,..habe ich nicht.)...
In alten Audioedsufen... nach DC Netzteil suchen, Elko Gleichrichter ist
da schon da…..oder kaputt.
Ich habe mich nicht getraut.
Einige Test/Versuche, sind im Netz vorhanden für das Teilchen.
Leistung kostet….
Verschone bitte deine Mitmenschen.
Leistung bedeutet immer Gefahr.
Wenn ungeregelt reicht und es billig sein soll => Mikrowellentrafo(s)
umwickeln. Sekundärspule runter und stattdessen Elektrikerkabel
draufwickeln. Gibt es je nach gewünschter Spannung/Strom in 2.5/3.5/5/10
etc.mm.
Suche bei ibäh nach einem alten ungeregelten 24V Akkulader. Die gibts da
manchmal billig. Da machst Du dann ein zwei dicke Elkos dahinter und
chon hast Du deine etwa 30V.
Ichbin
ichbin schrieb:> Da machst Du dann ein zwei dicke Elkos dahinter und> schon hast Du deine etwa 30V.
Genau, sogar noch etwas mehr. Wenn es aber genau 30 Volt sein müssen,
gibt es evtl. auf dem Elektrotrödelmarkt noch ein 10er Pack
Leistungstransistoren (2N3055 oder 2N3773) davon schaltest Du 9 Stück
Parallel (im Emitter je einen 0,1 Ohm Widerstand) und einen Transistor
verwendest Du zum ansteuern.
Der eine Ansteuertransistor wird dann mit einer 33 Volt / 5 Watt Z-Diode
angesteuert.
Nachtrag. Die Ladegeräte haben mehr Spannung als 24V. Die gehen ohne
nachgeschaltete Regelung eher nicht.
Da wird es besser sein eine alte 1000VA USV die mit 24V Batteriespannung
gepuffert werden, zu schlachten und den Trafo als Netztrefo zu
missbrauchen.
Ichbin
Hallo
Wie wäre es mit einem 3T12AP als Netzteil. Dann bräuchtest Du "nur" noch
einen leistungsfähigen Trafo mit 30 bis maximal 50V, einen passenden
Gleichrichter und ein paar Elkos.
http://www.datasheetspdf.com/PDF/3T12AP-6130/845624/1
MfG
Diese Anwendung, wo hohe Ströme gefordert sind, hat man ja nicht so
häufig.
Für so einen Fall, warum keinen Schweißinverter nehmen? Der liefert doch
Gleichstrom??
juergen schrieb:> Für so einen Fall, warum keinen Schweißinverter nehmen? Der liefert doch> Gleichstrom??
Ja, aber nicht mit 30V Spannungsbegrenzung. Und über den Ripple reden
wir besser gar nicht.
THOR schrieb:>> Schweißinverter nehmen?> Ja, aber nicht mit 30V Spannungsbegrenzung. Und über den Ripple reden> wir besser gar nicht.
...und beim fluchen lässt man dann das "w" weg.
juergen schrieb:> Diese Anwendung, wo hohe Ströme gefordert sind,> hat man ja nicht so häufig.THOR schrieb:> Ja, aber nicht mit 30V Spannungsbegrenzung.
Ich persönlich halte einen Royer-Converter für richtig Leistung
(Induktionsheizen) auch für klüger an höherer Spannung als 30V.
(Trafo auch aus ähnlich massivem Material wie die Induktionsspule?)
Jedoch kennen wir nicht die verwendeten Transistor-Typen.
Harald W. schrieb:> THOR schrieb:>> Harald W. schrieb:>>> ...und beim fluchen lässt man dann das "w" weg.>>>> ...reden ir?>> weiter oben.
Ich komme grad von nem Festival und finde den gleichen Fäkalienhumor
wieder. Als wäre ich nie nach Hause gekommen.
Jonas K. schrieb:> Kann mir leider kein fertiges Netzteil leisten, da ich Abendschüler ohne> Einkommen bin.
Da Du Keine Angabe machst, wieviel Budget Du hast, gehen wir von Null
euro aus -- wie wäre es daher:
Du leihst dir eine solches Netzgerät, z.B. in dem Du über Deine Schule
Kontakte zu Firmen, Instituten, etc. knüpfst und dort anfragst.
Das erspart dir die finanzielle Ausgabe, und du kannst dennoch ein
passendes Gerät nutzen.
THOR schrieb:> Ich komme grad von nem Festival und finde den gleichen Fäkalienhumor> wieder. Als wäre ich nie nach Hause gekommen.
Vielleiocht waren die anderen Diskutanden auf demselben Festival, nur
hatten im Gegenteil zu dir noch Mobilfunkkontingent ?
Der Eigenbau von Labornetzteilen ist keinesfalls billiger, als ein
fertiges Gerät zu kaufen - selbst wenn man nur die nackten
Materialkosten für ein sehr primitives Modell berücksichtigt.
Vor 30 Jahren war das noch anders.
Stefanus F. schrieb:> Vor 30 Jahren war das noch anders.
Je nach Leistungsklasse. Versorgungen so hoher Leistung sind
auch heute noch nicht ganz billig. Und noch andere Faktoren.
(Was ist evtl. durch Zufall verfügbar / modifizierbar? Welchen
"Stundenlohn" für die eigene Arbeitszeit als Vergleichswert?)
Ich schrieb:> Hat jemand sowas nachgebaut und kann berichten?
Wieso nachgebaut - hier wurde nie ein "Bauplan" diskutiert?
Diskussion ist damals eingeschlafen - nicht ganz ohne Grund.
Immerhin kam auch recht früh keine Reaktion mehr von @nestade.
Speisung eines Royer Converters erfordert kein Labornetzteil,
eine Versorgung mit solch hohem Strom bringt auch so einige
Schwierigkeiten mit sich.
Das wurde beides (in der hier bekannten, teils durchaus etwas
"ruppigen" Weise) klar gemacht - und das war's dann auch schon.
Man kann einen MOT-Kern dazu umwickeln, ist aber viel Arbeit.
(Nebenschluß kann (muß sogar) drin bleiben (Eigenschaft als ein
"Streutrafo" schadet nicht, evtl. sogar Einsparung der Drossel).
Aber man braucht statt einer HV- eine Kleinspannungs-Wicklung,
und das Wickeln an einem eingebauten SpuKö ist recht unlustig.
Da würde ich normalen Trafo (EI- oder LL- Kern-, je zerlegbar,
oder wenigstens Ringkern-) und eine separate Drossel vorziehen.
Mittlerweile habe ich solche Fragen schon dermaßen oft gelesen
(nicht nur hier @µC.net, natürlich auch in anderen Foren), daß
ich überlegte, meine Trafos nach jew. Bedarf umzumodeln und als
Lösung anzubieten. Habe noch genug CuL, nur keine Iso-Folie. :)
Wozu genau brauchst Du denn eine (0V-?)30V (0A-?)>=15A Quelle?
Welche Eigenschaften soll die genau haben? (Vom Zweck bestimmt.)
Und was ist Dein Budget? Das bestimmt auch die Möglichkeiten.
Stefanus F. schrieb:> Eigenbau von Labornetzteilen ist keinesfalls billiger
Bei gleichwertigen Daten und Robustheit gibt es dafür Zustimmung.
Der Eigenbau von Unkapputbaren Labornetzteilen wäre billiger, wenn es
mit marktgängigen Geräten verglichen werden könnte.
Wird eindeutig mehr Schutz benötigt, dann ist es wieder billiger fertige
Labornetzteile zu kaufen und die besondere Schutzschaltung dazwischen zu
hängen.
Stefanus F. schrieb:> Ist auf dem Haupt-Foto im ernst ein Poti abgebrochen?
Ja, sieht so aus... :-) (Das ist sicher eine Sonderversion,
2-Kanal, wo der 2. Kanal den 1. immer trackt... muß wohl so. ;)
Stefanus F. schrieb:> Ich glaube, das Angebot bezieht sich auf das kleinere Modell mit 15V> 2amA (was auch immer das heissen soll).
Antwort erhalten:
"Dies ist eine Auflistung mit mehreren Optionen für 30 V und 15 V.
Aber wir haben jetzt nur 15V auf Lager. Vielen Dank.
Schöne Grüße,
Lily"
Also - aus der hier relevanten Sicht - eben keine Option.
Da der aktuelle Fragesteller ebenfalls nicht mehr antworten
zu wollen scheint, war es das dann wohl mit dem Thema.