Davon abgesehen daß nach der Wahl nicht vor der Wahl ist:
Ich finds gar nicht so schlecht, wenn die Arbeitnehmer allein über ihre
Weiterbildungsmaßnahmen entscheiden könnten.
Allerdings bin ich etwas irritiert, Deutschland ist doch seit 2015 mit
so vielen Fachkräften beschenkt worden, und da braucht es immer noch
Weiterbildungen?
Wühlhase schrieb:> Allerdings bin ich etwas irritiert, Deutschland ist doch seit 2015 mit> so vielen Fachkräften beschenkt worden, und da braucht es immer noch> Weiterbildungen?
Ja, natürlich. Die Fachkräfte für Besitzübertragung benötigen umbedingt
einen Lockpickingkurs, das erleichtert die Arbeit.
Fachkräfte für Detailhandel mit Spezialisierung auf psychoaktive
Erzeugnisse benötigen eine Weiterbildung im Bereich IT-Sicherheit, zum
Schutz vor staatlichen Abhörmaßnahmen
Der Dorfpolizist benötigt ebenfalls eine Weiterbildung im Bereich der
interkulturellen Kommunikation und Konfliktlösung. Hierzu gehört etwa
das Erlernen der, im afrikanischen Raum, gut verständlichen
Sjambok-Sprache.
Für Polizisten in Großstädten bietet sich eine umfassende Weiterbildung
im Bereich der kultursensiblen Verdächtigenbefragung an, kompetente
Referenten mit Vlakplaas-Erfahrung sind in Deutschland allerdings
Mangesware. Hier gibt es ihn also, den Fachkräftemangel
> Nahles will 20.000 Euro für Weiterbildung geben
Nein, WILL sie nicht.
Dafür gäbe es im Bundestag sofort eine Mehrheit (Grüne, SPD, Linke).
Oder hab ich da was überlesen... Achso, erst NACH der Wahl, alles klar.
genervt schrieb:> Alberne Reime und Wortspielchen gehören jedenfalls nicht dazu.
Das beruhigt mich ungemein. Da sind wir schon zu zweit.
>> Btt: Sprachreisen oder Gourmetkochkurse währen auch noch eine Option.> Bierbraukurse, Sommelierkurse...
Was lange währt, wird endlich gut.
-Feldkurat-
genervt schrieb:> Eventuell gibts bald ja Anbieter für ein "erweitertes" Abitur:>> https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/ar...
Das Problem ist doch, dass die jungen Leute zu wenig Druck haben.
Deshalb würde ich Schulgebühren einführen, die sich nach den
finanziellen Möglichkeiten der Eltern richten.
Selbstverständlich bekommen alle Schüler ausnahmslos ein Kredit, niemand
soll von der Schule ferngehalten werden, im Gegenteil! Nach der Schule
würden die jungen Leute einen gewissen Druck haben, da sie die Kredite
zurückzahlen müssen. Dann wird sich ein Abiturient genau überlegen, ob
er 4 Jahre in Südamerika verplempern will.
Letzendlich geht es darum, wie wir die Fachkräftelücke wieder schließen.
Im Artikel ist es sehr schön beschrieben am Fall der fehlenden
Informatikkompetenzen. Und so können wir uns es nicht leisten, 2
Jahrgänge vom Arbeitsmarkt künstlich wegzuhalten. Und wir können nicht
jammern, weil verstärkt junge Leute aus dem Ausland geholt werden und
gleichzeitig die deutschen Jugendlichen jahrelang vor sich sinnlos
hinträumen.
Maximilian Simmer schrieb:> ...nur Blödsinn...
Das Bildungssystem hat an die jedenfalls grandios versagt.
Am Besten wählst du im September CDU und hoffst das die dan endlich
gemeinsam mit der SPD den Fachkräftemangel beheben, die Asylkrise lösen,
die Euro-Krise endlich in den Griff kriegen, dann leben wir alle wieder
in Freiheit und die Kriminalitätsrate wird auch wieder sinken.
Diese Förderidee wird sich nicht durchsetzen, weil es dann
zu noch mehr Ungerechtigkeiten kommen wird. Eher hat es das
Potenzial wieder missbraucht zu werden, wie das ja früher
auch schon mit solchen Geschenken vor gekommen ist.
Die Firmen müssen halt in die Pflicht genommen werden.
Nur wenn die einen nachhaltigen Job garantieren,
dürfte gefördert werden, aber das z.Zeit gelebte Konzept
hat kaum Wirkung, weil die Firmen machen, was sie wollen.
Die müssen sich ja auch nicht verantworten, vor niemanden.
Hohe Forderungen und große Klappe, mehr bekommt man nicht
von der Wirtschaft. Das zeigt ja auch die Berichterstattung
über die Hartzer. Mag sein, das viele für den Arbeitsmarkt
ungeeignet sind, aber wenn man die im Regen stehen lässt,
dann muss sich da auch keiner wundern. Allerdings sind nicht
alle Hartzer ungeeignet. Zumindest kann man dann den Firmen
auch bei ihrer törichten Suche zusehen. ;-b
genervt schrieb:> Btt: Sprachreisen oder Gourmetkochkurse währen auch noch eine Option.> Bierbraukurse, Sommelierkurse...
Wie WÄRE es mit einem Deutschkurs?
Wühlhase schrieb:> Ich finds gar nicht so schlecht, wenn die Arbeitnehmer allein über ihre> Weiterbildungsmaßnahmen entscheiden könnten.
Das ist doch heute schon so. Jeder kann entscheiden ob er selbst in eine
Weiterbildung sein Geld investieren will.
Achso, habe gerade gelesen: Die staatliche Förderung durch
Meister/Aufstiegs-Bafög wurde nach den vielen Kürzungen wieder
aufgestockt. Anstatt ca. 30 % wie früher gibt es inzwischen jetzt wohl
40 % Erstattung der Kosten. Dazu noch evtl. zinsgünstige Darlehen mit
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg.