Laderegler kaputt wo bekomme ich Ersatz

Gast #5089382
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Hallo, mein Ladegerät hat den Startversuch nicht überlebt.
Elektriker hat durchgemessen Strom kommt nach dem Wechsel der oberen 
Sicherung, aber nicht in ausreichender Stärke.
Er vermutet die Platine.
Kann jemand helfen wo ich so ein Teil her bekomme, Güde hat nichts und 
ich weis nicht wonach ich fragen soll wenn ich die beim Elektronik 
Händler bestellen will :-(
Vielleicht weis ja auch jemand was durchgebrannt ist und was ich dann 
wechseln muss.
Vielen dank, wenn ich kein Glück habe muss er auf den Schrott wär 
schade.
Hab noch ein paar Detailfotos falls benötigt.
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#5089396
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Eine Ersatzplatine kostet vermutlich so viel wie das ganze Ladegerät.

Wobei die teuren Teil eher der Trafo, Gehäuse und Gleichrichter sind.

Der Mikrocontroller auf der Platine wird die Anschlüsse des Trafos 
umschalten um die draufgezeichnete Ladekurve hinzubekommen.

Wenn man darauf verzichtet sondern das Ladegerät wie früher, ungeregelt, 
verwendet, wird man die ganze Platine rauswerfen können. Dann muss man 
den Akku eben selbst abklemmen wenn er voll ist damit er nicht überladen 
wird.

Was auf der PAltine genau kaputt ist, kann man bei deiner 
Fehlerbeschreibung nicht sagen, es kann ein Thyristor sein, oder auch 
der uC.
#5089410
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Was würde denn benötigt werden zur Fehlerbestimmung?
Oder kann ein anderes Teil von einem anderen Hersteller eingebaut 
werden? Das Güde Matic15 gibt's nicht mehr, Ersatzteile hat Güde keine 
mehr, alles was ich noch beisteuern kann sind die Platinenbezeichnung PS 
oder P²S 24-06 und die vom Foto MATIC 10-15-20.
Ich hab mit Elektrik leider nix am Hut hat mir keiner beigebracht...
Danke
Gast #5089431
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Mario H. schrieb:
> Das Güde Matic15 gibt's nicht mehr, Ersatzteile hat Güde keine
> mehr

Wahrscheinlich hat Güde das direkt aus Fernost bezogen und hat nicht mal 
einen Schaltplan dazu. Die Platinenbezeichnungbringt gar nichts.

Einzige Chance ist das zu jemandem zu bringen der sich mit Elektronik 
auskennt.

Falls es der µC überlebt hat (Chancen sind vieleicht gar nicht so 
schlecht, da es beim Startversuch wohl überlastet wurde) sind vieleicht 
nur der Leistungshalbleiter (Das Teil auf dem Kühlkörper) oder der 
Gleichrichter defekt.
#5089697
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Seltsamer Aufbau mit den 3(4) Dioden die an den Kühlblechen festgeklemmt 
sind.
Scheint aber auch ein konventioneller 50Hz-Trafo drin zu sein.
Das läst sich bestimmt noch reparieren, wenn der µC noch funktioniert.

Gibt’s denn keine Radio+Fernsehwerkstatt  in der nähe?
Die schauen sich das garantiert mal an.
So viel scheint ja in dem Kasten nicht drin zu sein.

Edit:
Hast du ein Multimeter zur Hand?
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Gast #5089843
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Thomas B. schrieb:
läst sich bestimmt noch reparieren, wenn der µC noch funktioniert.
>
> Gibt’s denn keine Radio+Fernsehwerkstatt  in der nähe?
> Die schauen sich das garantiert mal an.


Glaubst du das?
Die haben gerade Lust Stunden an dem Gerät zu
vertrödeln - und das für "nothing"?
Meinst du, die haben sonst nichts zu tun?

Wie bereits vorgeschlagen: den ganzen Elektronikkram rausschmeißen, dann 
aber eine Abschaltung über einem mechanischen Zeitrelais steuern.
Wenn ich diese SMD-Bauteile schon sehe...
#5089971
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juergen schrieb:
> Glaubst du das?
> Die haben gerade Lust Stunden an dem Gerät zu
> vertrödeln - und das für "nothing"?
> Meinst du, die haben sonst nichts zu tun?

Bei uns hier geht das.
Ich meine auch keine Bude die nur Platinen austauschen und Ersatzteile 
bestellen.
Das kann man selber machen.


Und die werden keine Stunde benötigen.
Weil die Plan haben.

Edit:
Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass das für lau oder umsonst ist.
Das hast Du hier geschrieben.

Noch mal Edit:
Wenn die Stunden an dem Gerät basteln ist es besser wenn die den Laden 
dicht machen.
Gast #5092214
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Vielleicht noch was zum Thema:

Nachdem es immer wieder Ärger gegeben hat bei der Aufladung von 
Akkupacks mit elektronischen Ladegeräten bzw. Laborkonstantern, mache 
ich so was nur noch mit dem selbstgewickelten Trafo. Der ist großzügig 
auf 6A ausgelegt.

Die Primärseite war schon vorhanden. Die Sekundarwicklungen sind einmal 
auf 6V und sechsmal auf 2V gewickelt und separat an 4mm-Buchsen 
herausgeführt. Also insgesamt fast 20V. Mit zwei Meßleitungen können die 
gewünschten Spannungen abgegriffen, dem Brückengleichrichter zugeführt 
(angestöpselt) und am Ausgang der Ladestrom an den Ladebuchsen entnommen 
werden.

Spannungs- und Strommesser sind fest eingebaut, besagter Zeit- 
Drehschalter (separat in einem kleinen Kästchen untergebracht mit zwei 
Buchsen für Eingang/Ausgang zur Verhinderung von Überladung.

Primitive Angelegenheit, macht aber keine Probleme und funktioniert gut.


Thomas B. schrieb:
> Sorry wenn ich zu fuchsig rüber kam, hatte den Smiley vergessen.
> Und Gruß an Jürgen :)
>
> Gruß
> Thomas

Macht doch nix weiter.


Gruß Jürgen

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