PT1000 auslesen über Arduino für Heizbett

OP #5090552
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Hallo zusammen,

ich sitze momentan an meiner Bachelorthesis und muss ein Heizbett für 
meinen 3d-Drucker (Renkforce 500) bauen.
Ich habe mich durch das Forum ein wenig durchgelesen, aber nichts 
passendes gefunden.

Kurze Erklärung erstmal zu meinem Projekt.

Ich werde mehrere kleine Platten haben, die ich dann auf 
unterschiedliche Temperatur bringen möchte.(Ein Foto dazu habe ich 
hinzugefügt.) Der Bereich sollte zwischen 0-150 Grad liegen, da auf den 
Platten eine Glasplatte liegen wird und diese ca 80 grad warm werden 
sollte.

Um diese Platten zu erwärmen, werde ich alle über externe Stromquellen 
ansteuern müssen. Die Platten bestehen aus einer sehr dünnen nicht 
leitenden Aluminiumplatte oben, einem Heizdraht von Conrad, 
Wärmeleitpaste um verkleben und einer Keramikplatte für die Unterseite 
um wenig Hitze nach unten zu verlieren.

Mein Betreuer möchte nun von mir, dass ich die Temperatur der Platten 
mit PT1000 Sensoren ermittel. Dafür habe ich den "guten" PT1000 
Messwandler und einen PT1000 Sensor ( Später werden es 8 Sensoren sein 
für jede Platte eine und glaube 8 Messwandler, da der Messwandler nur 1 
Sensor auslesen kann?). Die Genauigkeit kann 3-4C sein.

Nun zu meinen Fragen:

Wie kann ich den Messwandler am besten mit dem Arduino betreiben? Ich 
muss dafür ja ein Programm schreiben womit ich die Temperatur des 
Sensors abgreifen kann. Der Arduino soll einmal zum auslesen der 
Temperatur verwendet werden und zum anderen soll ich eine Regelung für 
die 8 Platten schreiben um diese aufzuwärmen.

Ich würde mich im Bereich des Programmierens als sehr schlecht Betiteln.
Daher würde mir jede Hilfe zurecht kommen.

Ich danke euch schonmal jetzt dafür, dass ihr euch zumindest die Mühe 
gemacht habt, diesen Text durchzulesen.

PS: Ich muss den PT1000 Sensor mit dem PT1000 Messwandler benutzen ( 
Habe auch einen PT100 sensor und einen PT100 Messwandler. Die darf ich 
auch benutzen), da es so vorgegeben ist.

Gruß
Taha
Angehängte Dateien:
#5090576
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Welcher Messwandler? Warum den PT1000 nicht mit eigener Beschaltung 
direkt an den ADC des Arduino anschliessen?
Für 3-4K Genauigkeit ist ein Messwandler rausgeschmissenes Geld. Das 
lässt sich mit Bauteilen für 50 Cent und ein paar Zeilen Code 
erschlagen.
Nebenbei lernt man auch noch was.
OP #5090587
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Harald W. schrieb:
> Taha A. schrieb:
>
>> Wie kann ich den Messwandler am besten mit dem Arduino betreiben?
>
> Wie gut, das es nur einen einzigen Meßwandler gibt,
> der von Millionen von Menschen benutzt wird. Der
> Erbauer dieses Meßwandlers ist vermutlich der reichste
> Mensch auf dieser Welt. :-)



Habe vergessen zu erwähnen das es der von Pollin ist :D

Tut mir leid leute :)
#5090689
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Taha A. schrieb:
> Dafür habe ich den "guten" PT1000 Messwandler

Ach den.

Taha A. schrieb:
> Habe vergessen zu erwähnen das es der von Pollin ist

Welchen ? Der hat 2.

Taha A. schrieb:
> 
https://www.pollin.de/p/bausatz-pt1000-messwandler-810144?&gclid=CNnTttPiptUCFYU_GwodsmcCRw

Oh no.

Tonne auf, Schaltung rein, Tonne zu, Bachelorarbeit nicht bestanden weil 
zielgerichtet den grössten Schrott gekauft.

Die Schaltung ist dermassen mieserabel, die liefert eher die Temperatur 
des Spannungsreglers als die Temperatur des Sensors.

Als Bachelor schon Problem mit einem Temperaturegelprogramm zu haben und 
dann jegliche Schaltng fertig akufen, ist auch sehr anspruchslos, das 
ist Grundschulniveau. Hat man euch eigentlich in den ersten 4 Jahren 
nichts beigebracht ?

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.7.8

Da du mehrere auslesen willst, lohnt sich die Schaltung mit dem MCP3424.

Taha A. schrieb:
> ich muss den Messwandler aber verwerden. Ist wie gesagt Vorgabe.

Kein Wunder, daß deine Uni so schlecht ist, daß du bisher nichts gelernt 
hast, wenn der Professor auch keine Fachkenntnisse hat.

Mach ihm mal eine Fehlerechnung mit den Toleranzen und 
Temperaturabhängigkeiten der verwendeten Bauteile, dmit er erkennt, wie 
mies die Schaltung ist. Dann wäre wenigstens die Bachelor-Arbneit zu 
etwas wert.
#5090778
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Taha A. schrieb:
> ich sitze momentan an meiner Bachelorthesis und muss ein Heizbett für
> meinen 3d-Drucker (Renkforce 500) bauen.

Du willst doch dabei auch was lernen, oder?
Daher sehe davon ab irgendwelche fertigen Bausätze "gedankenlos" zu 
verwenden. Sag Deinem betreuer, ob Du denn nicht einen eigenen 
Meßwandler bauaen kannst. Des Weiterem solltest Du auch lernen warum man 
bei einem PT1000 einen Meßwandler benötigt, und vorallem sich darüber 
Gedanken machen wie man mit den Meßwerten umgeht (Bereich, Auflösung.... 
usw).
Schaumal, mit diesen paar Sätzen ist Deine Bachelor Asrbeit zu 
mindetsens zu 40% gegliedert ;-)

Im Anhang, wie ich mal einen PT1000 verwendet habe. Erarbeite Dir selbst 
wie die Schaltung arbeitet, der rest kommt von selbst, wenn Du diesen 
Schritt gemeistert hast.
Angehängte Dateien:
#5091611
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@Rufus:
Theoretisch könnte man Heizleistung sparen.
Dazu müssten die einzelnen Bereiche allerdings thermisch weitestgehend 
entkoppelt sein.

Bei einem so kleinen Druckbett dürfte es aber nicht sinnlvoll sein.
Bei deutlich größeren Druckbetten halte ich es für sinnvoll.
#5091666
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Taha A. schrieb:
> ... da auf den
> Platten eine Glasplatte liegen wird und diese ca 80 grad warm werden
> sollte.

Ich drucke ABS mit ca. 110 Grad. Konstruiere lieber so, das du die auch 
erreichen kannst, sonst äegerst du dich später nur.
Bei einem Druckbett von ca. 210x135 (oder hab ich mich verlesen?) würde 
ich nicht den Aufwand für ein mehrfach geteiltes Heizbett machen. Es 
lohnt nicht wirklich.

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