Hallo, weiß jemand, was für einen Frequenzgang ein Ferrochrom-Band (Musik-Kassette) hat? Haben solche Bänder eigentlich auch einen Kompressionseffekt bei großer Aussteuerung.
Den ersten Teil der Frage kann man pauschal nicht beantworten. Je nach verwendetem Recorder und Aussteuerrung siehts anders aus. Bis ca -20dB dürften noch Höhen >10kHz vorhanden sein. Kompression: Ja, wenn das Band sättigt. Zusätzlich ordentlich Klirr. Fällt aber nicht so auf weil die obere Frequenzgrenze dann bei ein paar Kilohertz liegt.
Danke für die schnelle Antwort! Sehe schon, die Zusammenhänge sind komplexer als von mir angenommen. Gibt es denn irgendwo Diagramme für verschiedene Aussteuerungen, die den jeweiligen Frequenzgang zeigen?
Sättigung und Klirr sind hier eigentlich dasselbe, oder? Ich glaube, es gibt auch einen Mechanismus für die Rekonstruktion hoch ausgepegelter Bänder, die wegen der Sättigung schon klirren. Ist ein schneller Expander.
>Michael X.
Was soll -20dB bedeuten?
Das ist ein logarithmisches Verhältnis zweier Spannungen, Ströme oder
auch Leistungen.
Also Einheiten los !
Leistung: 0dBm entspricht 1mW, hat man +6dB Verstärkung so wird aus 0dBm
+6dB = 6dBm entspricht 2,0mW.
Also denkbar wären dBµV,dBµA usw.
Karl M. schrieb: > Was soll -20dB bedeuten? > > Das ist ein logarithmisches Verhältnis zweier Spannungen, Ströme oder > auch Leistungen. Exakt. -20 dB ist da wo die Ausgangsspannung um den Faktor 10 abgefallen ist. Bei dem o.g. Tonband liegt dieser Punkt auf der Frequenzgangkurve jenseits von 10 kHz.
soul e. schrieb: > Exakt. -20 dB ist da wo die Ausgangsspannung um den Faktor 10 abgefallen > ist. Fehlt aber noch die Bezugsfrequenz. Das dürften 1KHz sein. Ralph Berres
Dirk schrieb: > Musik-Kassette Was ist denn das schon wieder für neumodisches Zeug? Muß man das jetzt haben?
Die obere Frequenzgrenze ist nicht nur durch das Material bestimmt, sondern u.a. auch durch die jeweilige Bandlaufgeschwindigkeit und die Spaltbreite von Schreib- und Lesekopf.
"Haben solche Bänder eigentlich auch einen Kompressionseffekt bei großer Aussteuerung." Das haben doch alle Bänder prinzipiell. FeCr war damals schon ein verbesserter Bandtyp, wenn das Gerät für Reineisen nicht geeignet war. MfG
Mark S. schrieb: > Die obere Frequenzgrenze ist nicht nur durch das Material > bestimmt, > sondern u.a. auch durch die jeweilige Bandlaufgeschwindigkeit und die > Spaltbreite von Schreib- und Lesekopf. ... und in ganz erheblichem Masse von der korrekten Justage der A/W-Köpfe (Azimut).
Jochen P. schrieb: > ... und in ganz erheblichem Masse von der korrekten Justage der > A/W-Köpfe (Azimut). Ja, aber das ist hauptsächlich für die Austauschbarkeit der Bänder zwischen verschiedenen Geräten wichtig. Solange das Band auf dem gleichen Laufwerk aufgenommen und wiedergegeben wird, hat eine Schiefstellung der Spalte nur wenig Einfluß.
Hallo, hier ist einiges zu finden: Suchbegriffe "fecr tonband frequenzgang" http://www.theimann.com/Analog/Misc_Tech/Entz_Konst/index.html http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?PHPSESSID=t8916b2djq0v5u7kbo0j8lao55&topic=4701.0;prev_next=next#new So genau möchtest Du es vermutlich gar nicht wissen. Mit freundlichem Gruß
>Solange das Band auf dem gleichen Laufwerk aufgenommen und wiedergegeben >wird, hat eine Schiefstellung der Spalte nur wenig Einfluß. Da kommen dann höchstens krumme Töne raus ;-)
Jens G. schrieb: >>Solange das Band auf dem gleichen Laufwerk aufgenommen und wiedergegeben >>wird, hat eine Schiefstellung der Spalte nur wenig Einfluß. > > Da kommen dann höchstens krumme Töne raus ;-) Nein, "schräge Musik". :-) http://www.schraege-musik.de/
Mit welchen Bandgeschwindigkeiten arbeiten eigentlich die Profigeräte beim Fernsehen? Die hatten doch auch MAZ und die beansprucht sicher viel höhere Datenvolumina. ?
http://www.magnetbandmuseum.info/das_ton_band.html http://www.fernsehmuseum.info/meilensteine-der-vtr-entwicklung.html Vorsicht, die enthalten Röhren: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Optacord_500 https://de.m.wikipedia.org/wiki/Quadruplex MfG
15 IPS (inch per second) war wohl in den Tonstudios gängig.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.