Hallo,
ich verstehe dass Datenblatt nicht recht. Ich habe eine
Eingangsspannung von 17V und möchte nun mittels Poti die
Ausgangsspannung zwischen 2 und 4 Volt einstellen können. Als Poti habe
ich ein Spindeltrimmer mit 500Ohm zur Verfügung. Wie groß muss der
Widerstand am Ausgang sein? Der fließende Strom beträgt maximal 100mA.
Gruß
Stefen
500Ohm ist recht wenig...
Du brauchst einen Widerstand (zwischen Output und Adj), durch den ein
Strom fliesst, der dafür sorgt, dass über dem Spindeltrimmer 2,75V
abfallen, wenn über ihm eine Spannung von 1,25V abfallen.
Die 100µA habe ich jetzt mal vernachlässigt.
Ganz nett, nur funktioniert der bei mir nicht, wenn ich eine
Ausgangsspannung eingeben will. Es kommt immer "NaN", was wohl "Not
a Number" bedeuten soll.
Für R2 kann ich Werte eingeben, aber dann muß ich mich ja an meine
gewünschte Ausgangsspannung rantasten. Das kann es ja wohl nicht sein,
oder?
Falls es von Bedeutung ist, ich verwende Firefox 1.5.0.1 unter Windwos
XP Pro SP2.
Hi,
Ich grab den Thread nochmal aus, da mir gerade noch so ein online
Calculator über den Weg gelaufen ist, bei dem man offensichtlich (im
Gegensatz zu dem oben verlinkten) jede beliebige Kombination eingeben
kann:
http://www.bemworld.de/lm317.php
Klar ists halbwegs sinnlos sowas zu verweden, da die Formel doch sehr
trivial ist, aber vielleicht hilfts ja dem ein oder anderem irgendwie.
Grüsse
@ Michael L. (michaelx)
>http://www.dieelektronikerseite.de/Tools/LM317.htm
Ist ja alles ganz nett, vor allem das Holzdesign, aber wer so eine
einfache Formel nicht aus dem Datenblatt ablesen und im Taschenrechner
rechnen kann, sollte sich lieber ein anderes Hobby suchen.
Michael L. schrieb:
> Na dann will ich auch noch einen Link beisteuern, da wird zusätzlich> noch die Berechnung für die Verwendung als Konstantstromquelle> angeboten:>> http://www.dieelektronikerseite.de/Tools/LM317.htm
Der Link ist sicher eine Hilfe für "quick & dirty" Abschätzungen.
Leider sind die wesentlichen Randbedingungen nicht abgefangen worden,
z.B Warnung über mindest sinnvollen Querstrom über R1/R2 oder Grenzen
der Konstantstromquelle.
Und so kann man den LM317 bequem als Konstantstromquelle für 1mA
"berechnen, was aber in der Realität mit heutzutage erhältlichen LM317
NICHT funktionsfähig ist.
Man(n) sollte also stets das LM317-Datenblatt bereithalten, bevor man
derart in die Irre geführt wird ,-)
Schön, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, den 317-Rechner auf Herz und
Nieren zu testen. Da haben auch die Anfänger was davon, ist mir nicht
aufgefallen. Man weiß ja normalerweise, was man in etwa einsetzen muss.
Die Formeln hab ich irgendwann mal in meinem Taschenrechner
einprogrammiert, aber eh ich den wieder rausgekramt habe, ist der Link
schonaufgerufen ...
Für so etwas braucht man keine "Online-Rechner", ein bisschen gesundes
Matheverständnis reicht.
Laut Datenblatt ist
(Zuordnung r und R siehe Skizze "blau".) Aufgelöst nach r:
Wenn Uout im Bereich 2...4 V regelbar sein soll, muss r den Bereich
überdecken. Die Differenz zwischen größtem und kleinstem r (Poti am
linken/rechten Anschlag) beträgt also einerseits 1.6 R und andererseits
500 Ohm, denn das ist der Poti-Bahnwiderstand. Also muss 1.6 R = 500 Ohm
sein, woraus R = 312.5 Ohm folgt.
0.6 R ist dann 187.5 Ohm und das ist der erforderliche
Poti-Serienwiderstand - fertig. Siehe Skizze "rot".
Die Ausgangslast des LM317 durch den Poti-Spannungsteiler liegt dann
zwischen 500 Ohm und 1 kOhm. Das ist bei den kleinen Ausgangsspannungen
völlig OK.
Ah, ein Schlauberger!
Mit Mathematik allein kommt man übrigens auch nicht all zu weit, wenn
man nicht sieht, dass der Strom des ADJ-Pins mit in die Berechnung
eingeht.
Im Anhang ist mal die vollständige Formel.
> Ah, ein Schlauberger!
Richtig, ein Schlauberger- im Gegensatz zum Korinthenkacker! Er hat
nämlich den Strom durch den Widerstandsteiler so gross gemacht, dass der
ADJ-Strom vernachlässigt werden kann- SO macht man das......
Bensch schrieb:
>> Ah, ein Schlauberger!>> Richtig, ein Schlauberger- im Gegensatz zum Korinthenkacker! Er hat> nämlich den Strom durch den Widerstandsteiler so gross gemacht, dass der> ADJ-Strom vernachlässigt werden kann- SO macht man das......
Das kann auch Zufall sein. Außerdem ging es davor gerade um die
Unzulänglichkeiten der vereinfachten Berechnungen.
Wenn man eine Schaltung fest hinten dran hat, dann kann man die beiden R
auch größer machen, denn besonders beim 317L fallen 10mA durch den
Teiler schon deutlich ins Gewicht.
Ist ja kein Problem, sich über den durch Vernachlässigung von Iadj
bedingten Fehler Klarheit zu verschaffen: Durch den Spannungsteiler von
Uout nach GND fließen etwa 4 mA (= 2 V/500 Ohm). Iadj ist laut
Datenblatt 50 µA groß und das sind nur 1.25 % von 4 mA.
Weiterhin kann man sich überlegen, dass der Poti-Serienwiderstand von
187.5 Ohm auch "mit Iadj" gleich bleibt. Das muss so sein, weil Uout
linear von r abhängt.
Wenn man die Rechnung "mit Iadj" explizit durchführt, sieht man, dass
sie gar nicht so viel komplizierter ist. Das Prinzip ist genau dasselbe:
Man löst dann
nach r auf mit dem Ergebnis
Wenn Uout im Bereich 2...4 V regelbar sein soll, muss r den Bereich
überdecken. Die Differenz vom maximalen zum minimalen r-Wert ist wieder
mit den 500 Ohm Bahnwiderstand des Potis gleichzusetzen:
Ergebnis: Der relative Fehler in R ist gerade etwa so groß wie der
relative Fehler durch Iadj am Spannungsteilerstrom, denn 1/(1 + x) ist
für kleine x ungefähr gleich 1 - x.
Mit Iadj = 50 µA ergibt sich R = 316.4 Ohm (statt 312.5 Ohm bei
Vernachlässigung von Iadj).
Es ist u.a einer der Vorteile des LM317, das der Strom durch den ADJ Pin
so klein ist, dass man ihn für die üblichen Anwendungen (2% Genauigkeit)
vernachlässigen kann.
Da die Toleranz der Referenzspanung im LM317 in der gleichen
Größenordnung liegt, ist es wirklich sinnfrei hier auf Details in
Gleichungen einzugehen.
Beim 78xx/79xx ist das eher ein beachtenswertes Problem, da dort der
Strom deutlich größer ist.
Da die Toleranz der Referenzspanung im LM317 in der gleichen
Größenordnung liegt, ist es wirklich sinnfrei hier auf Details in
Gleichungen einzugehen.
Ausserdem hat ja auch noch der Iadj eine ziemliche Toleranz, was die
ganze schöne exakte Rechnung endgültig zum Scherz macht.....
Weil der LM317 intern so aufgebaut ist, daß er die Ausgangsspannung so
ausregelt, daß der Adj Pin 1,25V negativer ist als der Ausgang. Über den
Spannungsteiler kann man jetzt also (innerhalb der Grenzen des Bauteils)
einstellen wie hoch er die Ausgangsspannung regeln soll.
Hallo,
ich muss den Thread mal nach vorn holen, da ich eine Frage zum LM317
habe.
Ich habe ein Tischnetzteil (30 Volt, 400 mA, 12 Watt) und möchte 48 LEDs
dranbasteln. Jeweils 9 in Reihe (bei 3 Volt, ca. 20mA) + Vorwiderstand,
wobei sich dieser ja durch R = (28.75 V(out) - 9 V(ref) * 3) / 0.02 A
berechnet. 1.25 Volt braucht der LM317 ja von Haus aus.
Bezogen auf den Schaltplan aus dem Datenblatt (ohne Kondensatoren) und
aus dieser Diskussion habe ich nun folgendes errechnet:
R1 sei 150 Ohm, somit brauche ich ein Potentiometer, welches maximal auf
3450 Ohm einstellbar ist. Ist das erstmal soweit richtig?
Die Rechnung, die ich mir dazu zugrunde gelegt habe, sieht
folgendermaßen aus:
R2 = ( 30 / 1.25 - 1) * R1
Oder rechne ich hier mit einer Ausgangsspannung abzüglich der 1.25 Volt
für den LM317, also 28.75 Volt?
Und noch eine weitere Frage: Da im Datenblatt Widerstände an bestimmten
Stellen skizziert werden, gehe ich mal davon aus, dass sie auch nicht
durchbrennen. Das mag zwar sein, aber ich möchte dies ungern einfach nur
so hinnehmen, sodass sich mir die Frage stellt, wie ich die
Verlustleistung an den beiden Widerständen R1 und R2 berechnen kann (R2
auf maximal-Anschlag).
Gruß,
Vitali
Warum verwendest du den LM317 nicht als Stromquelle.
Obwohl du für jeden Strang auch noch einen Widerstand benötigst damit
sich der Strom einigermaßen gleich aufteilt.
Der LM317 sollte dazu dienen, dass ich die LEDs dimmen kann, indem ich
ihnen weniger Spannung / Strom zur Verfügung stelle.
Ich weiß nicht genau, ob der LM317 als Konstantstromquelle mit einem
Poti funktioniert und auch nicht, wie ich den Widerstand berechne.
Bin noch neu auf dem Gebiet und das wird meine erste richtige
"Schaltung", wenn sie denn mal fertig wird.
Hinzu kommt noch, dass ich den komischen Pfeil über R1 in dieser
Zeichnung
(http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:LM317_constant_current.png)
nicht verstehe :/.
Ok, also ist im Schaltplan aus dem Wiki bereits ein Poti verbaut. Das
ist gut zu wissen.
Dann brauch ich jetzt nen Poti, der mir bei 0 Ohm nen Strom von 30mA
liefert und bei maximalem Anschlag nen Strom von 0mA.
Das Datenblatt besagter LEDs sagt zum Thema Betriebsspannung folgendes:
- 2.9 Volt ... 20mA -> normale Betriebsspannung
- 4.0 Volt ... 30mA -> maximal verträgliche Spannung
Da der LM317 hier als Konstantstromquelle verwendet wird, regelt sich
die Spannung automatisch, richtig?
Bei V(in) von 30 Volt habe ich nachher (V(out)) effektiv nur noch 28.75
Volt zur Verfügung, die sich auf jeden Strang aufteilen.
Dafür bräuchte ich dann ein Poti mit einem Widerstand von:
R = 1.25 V / 0.03 A = 41,7 Ohm
Dieser hier
(http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=B1212;GROUPID=3076;ARTICLE=11802;SID=26Xq-EqKwQARoAAENB2k472841b3387f07ffd549d8074d242336a)
würde dann passen, wenn ich vor jeden LED Strang noch nen Widerstand von
75 Ohm hänge?
Hi,
Hubert G. schrieb:> Warum verwendest du den LM317 nicht als Stromquelle.> Obwohl du für jeden Strang auch noch einen Widerstand benötigst damit> sich der Strom einigermaßen gleich aufteilt.
das würde bedeuten, dass er fünfmal eine Konstantstromquelle bauen
müßte.
Wenn es sich nicht um High-Power-LEDs handelt, sind Widerstände zur
Strombegrenzung hinreichend sicher und genau.
Grüße
Leonardo W. schrieb:> man kann an einer Konstantstromquelle nur einen Strang anschließen.
Das ist ziemlich suboptimal, da die Leuchtkraft von nur einem Strang
alles andere als ausreichend sein wird.
Highpower LEDs gehen nicht, weil das vorhandene Netzteil nicht genug
Strom liefern kann.
Vitali schrieb:> Ich habe ein Tischnetzteil (30 Volt, 400 mA, 12 Watt) und möchte 48 LEDs> dranbasteln. Jeweils 9 in Reihe (bei 3 Volt, ca. 20mA) + Vorwiderstand,> wobei sich dieser ja durch R = (28.75 V(out) - 9 V(ref) * 3) / 0.02 A> berechnet. 1.25 Volt braucht der LM317 ja von Haus aus.>> Bezogen auf den Schaltplan aus dem Datenblatt (ohne Kondensatoren) und> aus dieser Diskussion habe ich nun folgendes errechnet:> R1 sei 150 Ohm, somit brauche ich ein Potentiometer, welches maximal auf> 3450 Ohm einstellbar ist. Ist das erstmal soweit richtig?>> Die Rechnung, die ich mir dazu zugrunde gelegt habe, sieht> folgendermaßen aus:> R2 = ( 30 / 1.25 - 1) * R1
Sind diese Ausführungen denn soweit richtig?
Hallo, der LM317 Noob schon wieder.
Muss diesen Thread nochmal ausgraben, obwohl er nur indirekt was mit dem
Thema zu tun hat. Ich hoffe ihr könnt es mir verzeihen.
Oben den angehängten Schaltplan habe ich auf einem Steckbrett
zusammengesteckt. Als Spannungsquelle habe ich eine 9 Volt Blockbatterie
verwendet, die nicht mehr 100%ig voll geladen ist.
Ergebnisse der Messung:
- LED 1 Spannung: 2.86 Volt
- LED 2 Spannung: 2.85 Volt
- LED 3 Spannung: 2.86 Volt
- LED 4 Spannung: 2.85 Volt
- Anliegende Spannung zwischen In und LED 4: 8,1 Volt
- Anliegende Spannung zwischen R1 und LED 4: 6,85 Volt
Bis hierhin noch alles OK. Das verwunderliche (zumindest für mich) ist
nun: Überall fließt ein Strom von 12.5 mA. Eigentlich sollte sich der
Strom aufteilen (also dass an beiden Strängen 6.25 mA fließen), wenn ich
das Prinzip des Stromteilers richtig verstanden habe, oder etwa nicht?
Kann mir jemand dieses Phänomen erklären?
Hab die Schaltung jetzt in 3 verschiedenen Layouts zusammengesteckt,
wobei das letzte Layout exakt aussah wie der obige Schaltplan.
Ach ja: Verwendet wurde eine 9 Volt Blockbatterie, ein LM317T, ein 100
Ohm Metallschichtwiderstand (1% Toleranz) und blaue LEDs, die einen
maximalen Betriebsstrom von 20 mA haben.
Wäre super, wenn ihr mir das erklären könntet, denn ich versteh's nicht.
Du wirst was falsch gemessen haben. Und LEDs schaltet man nicht
parallel, da muss jeweils noch ein kleiner Widerstand rein zur
Symmetrierung.
Außerdem ist die Eingangsspannung grenzwertig gering für die blauen
LEDs.
Gemessen habe ich an jeder LED einzeln. Also Plusklemme vom Multimeter
an Anode, Minusklemme vom Multimeter an Kathode der Leuchtdiode. Und das
halt bei jeder LED.
Multimeter stand auch auf Amperemessung.
Vitali schrieb:> Also Plusklemme vom Multimeter> an Anode, Minusklemme vom Multimeter an Kathode der Leuchtdiode.
Du schaltest also das Amperemeter parallel zu dem Bauteil, für das du
den Strom messen willst? Das geht nicht. Du schließt damit die LED kurz
so dass der gesamte Strom über diesen Strang fließt.
Strommessung erfolgt immer mit dem Instrument in Serie zum Bauteil, bei
der Spannungsmessung liegt es parallel.
Joa... Scheine in der Tat falsch gemessen zu haben. Habe nicht gewusst,
dass man Strom anders misst als Spannung :/.
Naja, jedenfalls Danke für die Information.
hallo an alle,
habe eine ksq aus einem lm317 und einem 15 ohm wiederstand geschaltet.
dieser sollte eigentlich ca. 83mA durchlassen.
mit dem multimeter messe ich aber stets werte von 160 - 170mA im
stromkreis.
kommen durch die komponenten wirklich nur die 83mA und der rest landet
im lm317 und wiederstand?
bin etwas versunsichert weil die led nich unbedingt über 100mA ziehen
sollte.
schon mal danke an alle
2 Möglichkeiten:
Die 15 Ohm stehen nur auf dem Papier, aber nicht auf dem Widerstand.
Anschlüsse des 317 verwechselt.
Der 317 braucht außerdem einen kleinen Kühlkörper. Zwar nicht unbedingt,
aber es ist besser.
die 15 ohm sind nachgemessen und stimmen. ist auch ein 1w widerstand mit
1%. die anschlüsse sind gemäß dem genannten schema gemacht. habe auch
extra mit datenblatt abgeglichen.
gekühlt ist er nicht da das ganze eigentlich nur 1w hat und 0,5 bis 0,6
davon in den led landen.
vll gehts mit der strommessgenauigkeit meines multimeters auch nur in
den keller weil die batterien zur neige gehen?
die led sind auf 100 - 120mA max ausgelegt. die müssten bei 170mA ja
sofort durchschmoren. sie werden in der praxis aber nicht mehr als
handwarm was auch dafür spricht dass mit der messung was nicht passt und
im stromkreis nur um die 80mA fließen.
ich dachte nur vll bin ich ja über einen anfängerfehler gestolpert wo
ein außenstehender sofort abhilfe kennt.
nochmal zum vrständnis:
lm317 mit 15ohm widerstand. bedeutet, dass der gesamte kreislauf auf
83mA begrenzt ist. mehr sollte eigentlich nicht fließen oder? und die
spannungsdifferenz zwischen stromverbraucher und stromquelle wird im
lm317 und im widerstand in wärme umgewandelt. die sollten demnach
entsprechend belastbar sein.
ist das soweit richtig?
noch eine kleine frage zum schluss:
wenn ich mit dem wiederstand den maximal strom begrenzt habe, kann ich
dann einfach noch nen poti als veränderbaren zusatzwiderstand zum
widerstand schalten und damit zwischen x(0) und 83mA "dimmen"?
den poti direkt zur stromquelle dürfte ja ne dumme idee sein oder?
dann schon mal danke für die hilfe und gute nacht
led-bastler schrieb:> lm317 mit 15ohm widerstand. bedeutet, dass der gesamte kreislauf auf> 83mA begrenzt ist. mehr sollte eigentlich nicht fließen oder?
Genau, mehr geht nicht.
led-bastler schrieb:> und die> spannungsdifferenz zwischen stromverbraucher und stromquelle wird im> lm317 und im widerstand in wärme umgewandelt. die sollten demnach> entsprechend belastbar sein.
Auch richtig.
led-bastler schrieb:> wenn ich mit dem wiederstand den maximal strom begrenzt habe, kann ich> dann einfach noch nen poti als veränderbaren zusatzwiderstand zum> widerstand schalten und damit zwischen x(0) und 83mA "dimmen"?
Das Poti muss in Reihe zum 15 Ohm Widerstand. Es muss allerdings den
Strom und entsprechende Leistung abkönnen (Drahtpoti)
(und wechsle die Batterie vom Messgerät, dann noch mal messen)
Wenn Du den Strom veränderst, ändert sich übrigens auch der Farbton der
LED. Wenn eine Helligkeitssteuerung über einen größeren Bereich geplant
sein sollte, sind andere Lösungen notwendig (PWM).
led-bastler schrieb:> nochmal nachgemessen. mit frischen batterien.> 161,2 mA>> es ist mir ein rätsel...
Welche Spannung steht den ueber den Widerstand an bei 161mA ?
Schon mal mit dem Skope am Regler gemessen ob der nicht eventuell
schwingt.
naja - 1,25V und 15Ohm und 160mA passen ja wohl nicht ganz zusammen.
Entweder mist dein MM Mist, oder aber der LM317 schwingt wirklich.
Schalte doch mal auf AC am MM - evtl. kann man ja noch bißchen AC
messen, wenn Du in den mV-Bereich runtergehst (auch wenn das MM keine
hunderte kHz macht - bißchen kommt doch noch meistens durch)
Oder eben doch mal einen kleinen C am Einganng und Ausgang nach Masse.
über einer beliebigen einzelnen LED knapp 6v
über beide LED gut 12v
Gut - auch wenn das eigentlich über LED's nicht möglich sein sollte, so
scheint das wohl doch eine Schwingung anzuzeigen.
Also mal die 100nF Kerkos probieren.
Dann mach doch mal folgendes noch:
Schalte noch einen weiteren Widerstand von 15 Ohm in Reihe zu den LEDs.
Dann miss die Spannung mal an dem. (Sollten dann auch 1.2V sein).
Nur um mal auszuschliessen das dein Messgeraet im Strombereich einen
defekt hat. (Kann ja sein).
Gibts ne andere schlaue Möglichkeit das zu testen? hab hier sonst keinen
einzigen Widerstand mehr rumliegen.
Für den Fall dass der lm317 schwingt. was heißt das dann genau? Dass die
Messung manipuliert ist und in Wirklichkeit doch nur der berechnete
Strom fließt? Besteht dann überhaupt handlungbedarf?
Meine sorge gilt in erster linie den LED die ja aber nur "handwarm"
werden. Zweitens läuft das ganze auf Akku weshalb ich auch gern hätte
dass nicht auf einmal das doppelte verbraucht wird ;-)
led-bastler schrieb:> Gibts ne andere schlaue Möglichkeit das zu testen? hab hier sonst keinen> einzigen Widerstand mehr rumliegen.
Um jetzt diese Schaltung und dein Multimeter mit zu testen geht der
Trend wohl zum Zweitwiderstand.
Wenn du nur dein Multimeter testen willst kannst du jetzt den Widerstand
an eine bekannte Spannungsquelle schliessen und den Strom messen.
>Für den Fall dass der lm317 schwingt. was heißt das dann genau?
Dann ist dort eine hochfrequente Schwingung ueberlagert.
>Dass die>Messung manipuliert ist und in Wirklichkeit doch nur der berechnete>Strom fließt?
Wenn dein Multimeter nicht defekt ist kann es sein das der Strom dort
wirklich fliesst.
> Besteht dann überhaupt handlungbedarf?
Ja ! Diese wilden Schwingungen koennen den Regler aufheizen. Auch in
Punkto EMV ist das nicht gut. Du willst doch keinen Stoersender bauen.
Ich gehe davon aus, daß Dein Messgerät in der Strommessung fehlerhaft
ist. Es scheint das doppelte anzuzeigen. Das Fehlerbild kenne ich von
einem Bekannten, wenn man versucht hat, Spannung im Strommessbereich zu
messen.
Jens G. schrieb:> Oder eben doch mal einen kleinen C am Einganng und Ausgang nach Masse.
Das sollte man tunlichst vermeiden bei dieser Schaltung. Die LEDs gehen
sonst schnell defekt. Schwingen würde der 317 nur, wenn die Dropspannung
unter 2,5 bis 3 V wäre. und das ist sie hier nicht.
ich glaube der letzte vorschlag ist leider richtig. mein geliebtes
multimeter hat wohl irgendwie n kleinen hauweg.
habs grad mal spaßhalber an der 10A buchse gemessen. ergebnis 0,07A was
ja erstaunlich nah an den 80 mA ist.
gleich noch ne schlaue frage. mochte gerne mehrere von den strängen
verbauen.
nachdem es recht aufwendig ist mehrere lm317er zusammenzulöten und v.a.
das mit dem dimmen dann für jeden strang einzeln ist mochte ich gerne
die einzelnen led in reihe und dann 2 bis 3 stränge parallel schalten.
ja parallel ist bei led nie wirklich gut aber an ner konstantstromquelle
dürfte das doch in ordnung gehen? möchte eben dass sich alle 6 led mit
einem dimmer dimmen lassen.
led-bastler schrieb:> ja parallel ist bei led nie wirklich gut aber an ner konstantstromquelle> dürfte das doch in ordnung gehen?
Und wie soll sich da der Strom genau aufteilen ?
Da wist du schon mehrere KQ aufbauen muessen. Soviel Arbeit ist das ja
jetzt nun bei gerade mal 2 Bauteilen auch wider nicht.
@Andrew
Zum wievielten male ist schon erklärt worden dass das mit dem
Parallelschalten von LEDs so nicht klappt.
okok keine parallelschaltung, die led werdens mir wohl danken
und ja die ksq sind nicht wirklich das problem...ich möchte aber dass
alles mit einem regler dimmbar ist. wenn ich aber in jede ksq zum
widerstand nen eigenen dimmer bau hab ich im endeffekt derer mehrere.
zum anderen muss ich für jeden strang extra kabel verlegen. aber ok dann
muss die ksq und damit der dimmer eben zu den led.
6 led macht wahrscheinlich 3 ksq,(muss mal testen ob drei in reihe auch
geht da sie nur 3,2 typ spannung haben und der 12v akku in der regel ja
eher um die 12,5 liegt)
gibt es zumindest eine möglichkeit dass man das zentral mit einem poti
dimmen kann?
schon mal danke für die tipps und ein großes lob für die hilfe bis
jetzt. so kompetent, hilfsbereit und sachlich geht es heutzutage
(leider) in nur wenigen foren zu
das ist aber doch eigentlich genau der selbe aufbau nur mit ner anderen
ksq.
hier ist der einstellbare widerstand ja im gesamtkreis. das wäre bei der
variante mit lm317 doch genauso möglich nur ist das problem bei beiden,
dass man erst mal n poti braucht, der mehrere watt mitmacht.
es ist doch viel effizienter den bereitgestellten strom über die ksq zu
verringern anstatt im gesamtkreis einen großteil der energie zu
vernichten.
(schließlich läuft das ganze ja auch auf akku)
led-bastler schrieb:> das ist aber doch eigentlich genau der selbe aufbau nur mit ner anderen> ksq.>
Ja.
> hier ist der einstellbare widerstand ja im gesamtkreis. das wäre bei der> variante mit lm317 doch genauso möglich nur ist das problem bei beiden,> dass man erst mal n poti braucht, der mehrere watt mitmacht.
Die sind rar und teuer. Auch brauchst du fuer jede KQ ein Poti. Hier
brauchst du nur eins.
> es ist doch viel effizienter den bereitgestellten strom über die ksq zu> verringern anstatt im gesamtkreis einen großteil der energie zu> vernichten.> (schließlich läuft das ganze ja auch auf akku)
Egal wie du es anstellst in allen Faellen verheizt du gleich viel.
Oder wie funktioniert deine Dimmerschaltung ?
Wenn du das nicht willst hilft dir nur eine PWM.
nach dem parallelschalten ja ein no go ist --> 3ksq mit 2led oder 2ksq
mit 3led. mal schaun was der testlauf sagt.
einen einzelnen strang hätte ich gedimmt indem ich einen poti in reihe
zum widerstand in die ksq gebaut hätte. im optimalfall ist bei 3 led in
reihe ja kaum spannung zu vernichten. bei den leistungsdaten der led
sollte aber auch sonst ein 0,5w poti ausreichen.
meiner meinung vernichte ich damit die energie um die gedimmt wird ja
nicht, weil ich durch erhöhten widerstand in der ksq den strom im
kreislauf weiter nach unten limitiere. also z.b. 40mA statt 80mA
nachdem durch den zusätzlichen widerstand auch die stromstärke
verringert wird, wird gesamt weniger strom benötigt --> wenn der poti
zum einsatz kommt verringert er gleichzeitig die leistung, dass das mit
den 0,5w ja locker reichen dürfte.
dieser plan war bis jetzt zurechtgelegt. allerdings soll das ja eine
einzelne lichteinheit werden. also will ich alle 6led und damit die
verschiedenen ksq mit nur einem "dimmer" in der helligkeit regulieren
können.
und bei dem letzten problem bin ich in der realisierung noch auf dem
holzweg. ich müsste dann ja quasi den variablen widerstand in allen ksq
mit einem regler einstellen können.
Ueberlege mal genau was meine Schaltung macht.
Anstatt den Widerstand kleiner zu machen aendere ich einfach die
Spannung ueber ihm. Also wird der Strom kleiner den die KQ liefern kann.
Der OP sorgt dafuer. Die Leistung die der LM317 oder die Transistor KQ
vernichtet ist in beiden Faellen gleich. Es gibt da keinen Trick damit
das nicht so ist.
Nur das du beim OP mit einem Poti kleiner Leistung alle einstellen
kannst.
aber in dem fall landen hohe energiemengen im poti was er nicht aushält.
wenn ich den poti in reihe zum lm317 widerstand schalte nimmt er nur die
energiedifferenz zur quellspannung beim jeweiligs eingestellten
widerstand und dem daraus resultierenden strom auf.
wenn das mit den 3 led klappt können es maximal 3v sein die in den
widerständen vernichtet werden müssen.
bei 40mA wäre der benötigte gesamtwiderstand in der ksq also gut 30ohm.
demnach müsste der poti auf knapp 20 ohm stehen (15ohm sind ja fest
verbaut)
also 20 ohm und 40 mA ...die welt wird da an wärme nicht frei. denke mal
das ist fast zu vernachlässigen.
wenn ich aber einen poti in der gesamtschalung hab muss er von den
vollen 80mA die spannung um mehrere volt absenken wenn ich das richtig
verstehe.
außerdem fließen immer 80mA aus dem akku.
oder sehe ich da was vollkommen falsch?
led-bastler schrieb:> wenn ich aber einen poti in der gesamtschalung hab muss er von den> vollen 80mA die spannung um mehrere volt absenken wenn ich das richtig> verstehe.
Der Poti in meiner Schaltung ist 10KOhm. Der steuert nur die OPs an.
Da wird nix warm. Einen 20Ohm Poti zu bekommen der 1W aushaelt wird
schwer werden.
In meiner Schaltung kannst du den Strom von 0 .. 80mA einstellen.
led-bastler schrieb:> oder sehe ich da was vollkommen falsch?
Ich glaube ja.
ist es möglich für 2 lm317 schaltungen den selben widerstand und poti zu
schalten? dann wären alle in reihe geschaltet und trotzdem alle über den
poti zu dimmen.
Hallo, ich krame mal diesen alten Thread aus.
Ich hatte mir das alles schön gedacht...
Ein LM317 als KSQ ein Poti um den Strom einzustellen und dann beliebige
(immer nur eine Led) LEDs.
Damit wollte ich verschiedene LEDs vergleichen und anschauen wie die bei
welchem Strom aussehen und wie stark sie leuchten.
Hat auch eigentlich ganz gut geklappt.
Nur als ich dann eine LED mit 1000mA dran hatte ist das Poti in Rauch
aufgegangen. Klar, hätte ich mir auch denken könne.
Meine Frage ist jetzt nur, ist es überhaupt möglich was ich vorhatte.
Das Poti müss ja dann ganz schön was abkönnen, oder?
Ich habe 20V Vin und nur eine LED (z.B. 3.2V) die aber 1000mA kann.
Ich bin mir nicht ganz sicher was das Poti jetzt abbekommt aber auf
jeden Fall ja die 1000mA,oder? Dann die restlichen 16,8V -1,2V das LM317
also 15,6V x 1A = 15 Watt???? Kann das Stimmen?
Also müsste ich dann die Vin verkleinern oder mehre LEDS in Reihe
schalten, oder?
Ihr merkt sicher schon das ich nicht so fit bin was Elektronik angeht.
> Das Poti müss ja dann ganz schön was abkönnen, oder?
Na ja, 1 Ampere, das war nun nicht schwer.
Ein 250 Ohm Poti müsste also 250 Watt haben, damit es 1A aushält, eine
leichte Rechnung die du auch vorher hättest machen können.
Ja aber 250Watt, was soll das denn für ein Poti sein? Gibt es das
überhaupt?
Also muss ich doch die Schaltung immer an die LED anpassen und kann
nicht nur einfach den Strom einstellen.
Könnte ich erst einen LM317 als Spannungsregler davor setzten um die 20V
runter zu bringen und dann mit dem Zweiten den Strom Regeln?
Ich will nicht für jeden neue LED was neues zusammenlöten müssen...
Die Rechnung ist falsch. Um 1000 mA = 1A aus einem LM317 zu bekommen
braucht man einen 1,25 Ohm Widerstand. Mit
P = I^2 * R
ergibt das 1,25 W. Solche Widerstände gibt es. Auch als Potentiometer
(Drahtpotentiometer), allerdings sind die nicht genau einzustellen und
kosten etwas mehr. Dazu die rund 15 W die im LM317 selber verblasen
werden und das Ganze ergibt eine nette kleine Heizung.
So langsam dürftest du nun verstehen, warum eine LM317-Stromquelle nicht
als der Weisheit letzter Schluss gilt.
@ Hannes Jaeger (pnuebergang)
>Die Rechnung ist falsch. Um 1000 mA = 1A aus einem LM317 zu bekommen>braucht man einen 1,25 Ohm Widerstand. Mit>P = I^2 * R>ergibt das 1,25 W. Solche Widerstände gibt es.
Stimmt, aber das war gar nicht die Frage.
> Auch als Potentiometer>(Drahtpotentiometer), allerdings sind die nicht genau einzustellen und>kosten etwas mehr.
Das Problem ist aber, wenn man ein Poti haben will, das den Bereich 1,25
Ohm bei 1A bis meinetwegen 125 Ohm bei 10mA abdecken soll, muss es eien
Leistung von ca. 125W haben. Nicht, weil die dort abfallen, sondern weil
in der 1,25Ohm Stellung viel Leistung, nämlich die 1,25W über nur 1% der
Widerstandsbahn abfallen. Anerenfalls wird der poti lokal überhitzt.
Alles in allem nicht wirklich sinnvoll. Es gibt deutlich bessere,
variable konstantstromquellen.