Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ausgangstrafo bei Röhrenverstärkern


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von Andreas M. (andreas_m62)


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Ist es möglich, die Übertrager aus der 100V-Beschallungstechnik
als Ausgangstrafo für kleinere Röhrenverstärker zu verwenden?

: Verschoben durch Admin
von Peter D. (peda)


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Nein.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Warum nicht?

von Lothar M. (zwickel)


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Andreas M. schrieb:
> Ist es möglich, die Übertrager aus der 100V-Beschallungstechnik
> als Ausgangstrafo für kleinere Röhrenverstärker zu verwenden?

Kommt darauf an wie klein der Röhrenverstärker und wie gross der Trafo 
ist.
Wenn der Anodenstrom der Endröhre den Trafo schon in die magn. Sättigung 
bringt, kommt nichts gescheites mehr dabei raus.

von Lothar M. (zwickel)


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Andreas M. schrieb:
> Warum nicht?

Ich nehme an, dass du die 100V-Wicklung in die Anodenleitung zur 
Endröhre bringen willst. Der Ruhestrom der Endröhre wird dabei den 
Eisnkern des Trafos schon erheblich vormagnetisieren, sodass nichtmehr 
viel Übertragungskaüazität übrig bleibt.

Solche Trafos brauchen einen relativ grossen Luftspalt.

von Helmut S. (helmuts)


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Andreas M. schrieb:
> Warum nicht?

Weil der normalerweise nur eine Primärwicklung hat. Du benötigst einen 
Trafo mit geteilter Primärwicklung damit du zwei Röhren im Gentakt 
anschließen kannst.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Naja, für NF-Verwendung ist er eigentlich gedacht gewesen.
Auf dem Übertrager steht was von 10 Watt.
Er hat einen sekundären, galvanisch getrennten 8 Ohm Ausgang.
Und für einen A-Verstärker mit einer Röhre dürfte doch eine 
Primärwicklung reichen, oder?
Hochohmig genug müßte er dort ja sein.

von Georg G. (df2au)


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Andreas M. schrieb:
> Und für einen A-Verstärker mit einer Röhre dürfte doch eine
> Primärwicklung reichen, oder?
> Hochohmig genug müßte er dort ja sein.

Warum fragst du im Forum, wenn du dann doch alle Ratschläge ablehnst?

Der Trafo muss nicht nur "hochohmig genug" sein, er muss in der Impedanz 
auch passen und er muss den Gleichstromanteil wegstecken können. Nach 
deiner Logik würde ein Universaltrafo für alle kleinen Röhrenendstufen 
ausreichen.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Die Antwort steht schon da, musst du nur lesen.

-für Eintakt-Endstufen fehlt der Luftspalt
-für Gegentakt fehlt die zweite Wicklung

Also für beides unbrauchbar.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Es ist kein Universal-Trafo für Netzteile.

Was wäre, wenn ich den 5 Watt-Anschluß als Mittelanzapfung (Gegentakt) 
nehmen würde?

Siehe Foto

: Bearbeitet durch User
von Helmut S. (helmuts)


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Andreas M. schrieb:
> Es ist kein Universal-Trafo für Netzteile.
>
> Was wäre, wenn ich den 5 Watt-Anschluß als Mittelanzapfung (Gegentakt)
> nehmen würde?
>
> Siehe Foto

Dann hast du viel zu wenig Induktivität. Damit bekommst du dann eine 
untere Grenzfrequenz von vielleicht 1kHz. Außerdem hast du dann doch gar 
keine vernünftige Isolation mehr. Bedenke die Anode der Röhre hängt an 
200V bis 300V.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (zwickel)


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Naja, es wird schon gehen....irgendwie.

Als ich in jungen Jahren mein Amateurfunkgedöns gebaut habe, musste ich 
nehemen was es gibt. Da hat mich Vormagnetisierung und Luftspalt nicht 
interessiert.
Da habe ich für den Ausgangsübertrager des NF-Teils sogar Netztrafos 
(220/12V)genommen und es hat irgendwie funktioniert.

Eintaktendstufe (EL95) durch die Primärwicklung gespeist und den 
Lautsprecher an die 12V-Sekundärseite, hat gefunzt......zumindest für 
das Funkergequake.

Auch umgekehrt, die AM-Modulation auf die gleiche Weise erzeugt, QQE 
03/12 als Senderöhre gespeist durch die Primärwicklung .......ging.

Wenn man keine Ansprüche an die Qualität stellt, geht 
das......irgendwie.

von R. M. (Gast)


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An der Isolation dürfte bei diesem Trafo eigentlich nicht gespart worden 
sein, wenn man 100V in den 10W-Eingang einspeist, müssten am 
0,5W-Eingang theoretisch etwa 440V raus kommen.
2W-Eingang als Mittelabgriff könnte schon gehen (ideal wäre 2,5W).
Der Frequenzgang wird ohnehin nicht berauschend werden, die Technik ist 
ja hauptsächlich für Sprache gedacht.
mfG

von Автомат К. (dermeckrige)


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H.Joachim S. schrieb:
> Die Antwort steht schon da, musst du nur lesen.

Allesamt unvollständig.

> -für Eintakt-Endstufen fehlt der Luftspalt
> -für Gegentakt fehlt die zweite Wicklung
>
> Also für beides unbrauchbar.

Richtig.

Jedoch bei einer Push-Pull-Endstufe mit Röhren sollte der Übertrager 
durchaus funktionieren.

von michael_ (Gast)


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Ich habe hier gerade auch zwei 3W 6Ohm von diesen Übertragern.

Ich habe bei einem an umschachteln gedacht.
Die Bleche sind allemal besser als von Netztrafos.

Bei der Isolation habe ich keine Bedenken.

Als Netztrennung in einem Allstromgerät wird er sowieso nicht verwendet.

von Peter R. (pnu)


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1. Röhren brauchen für optimale Ausnutzung einen durch Imax und UB 
bestimmten Lastwiderstand von z.B. 4kOhm. Für einen 4-Ohm Lautsprecher 
muss das Übersetzungsverhältnis dann sqrt (1000) sein, also 31:1 Sonst 
kann  der mögliche Stromhub oder der mögliche Spannungshub an der Röhre 
nicht ausgenutzt werden.

2. Ohne Luftspalt wird meist die Sättigung des Eisens durch die 
DC-Komponente erreicht, eine Halbwelle des Signals wird stark gekappt.

Man muss sich halt mit der Tatsache zufrieden geben: "es geht", aber 
nicht in jeder Hinsicht optimal.

-früher Begrenzungseinsatz
-starke Unsymmetrie des Ausgangssignals
-schlechter Frequenzgang
sind einige der Dinge, die da entstehen.

Eine direkte Gefährdung der Röhre entsteht nicht, außer durch 
Übersteuerung mit zu hohem Eingangssignal.

der maximale Strom wird durch die Arbeitspunkteinstellung  bestmmt 
(Kathodenwiderstand) und UB bestimmt die Maximale Spannung an der Röhre.

von Peter R. (pnu)


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Was die Isolierung angeht: 100V-Trafos werden maximal mit 141,... V 
belastet,
Röhren maximal mit dem zweifachen der Anodenspannung (UB etwa 
240V...300V).
Da besteht schon ein Unterschied. Aber Trafos haben fast immer 
erhebliche Reserve, was die Isolation angeht. Meist werden sie sowieso 
auf eine durch VDE bestimmte Grenze im Bereich 2KV zwischen primär und 
sekundär ausgelegt.

von R. M. (Gast)


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Peter R. schrieb:
> Was die Isolierung angeht: 100V-Trafos werden maximal mit 141,... V
> belastet

Wenn der Trafo nur eine Primärwicklung hätte, richtig.
Diese ELA-Trafos haben aber mehrere Primärwicklungen in Reihe.
Alle in Reihe, für die niedrigste Ausgangsleistung (höchstes 
Übersetzungsverhältnis).
Die kleinste, für die höchste Ausgangsleistung (niedriges 
Übersetzungsverhältnis), in diesem Falle läuft aber der Wickungsteil für 
die niedrige Ausgangsleistung leer mit und transformiert die 
Eingagsspannung etwas hoch.
Nur mal so als Anregung zum Nachdenken.

von Harald W. (wilhelms)


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Автомат К. schrieb:

> -für Gegentakt fehlt die zweite Wicklung

> Jedoch bei einer Push-Pull-Endstufe mit Röhren sollte der Übertrager
> durchaus funktionieren.

Man könnte ja auch eine Vollbrücke aus zwei N-Röhren und zwei P-Röhren
bauen. :-)

von oldeurope O. (Gast)


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Suchwort: Seriengegentakt.
Schau mal bei den Applikationsbeispielen für die EL86.
Dann machst Du eine sog. eisenlose Endstufe halt mit dem
ELA-Übertrager.

LG
old.

von Georg G. (df2au)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Suchwort: Seriengegentakt.
> Schau mal bei den Applikationsbeispielen für die EL86.

Preisfrage: Wegen der zulässigen 100V zwischen Faden und Kathode nimmt 
er dann einen zweiten Heiztrafo und spart dadurch wieviel?

Warum hat sich dieser Typ Endstufe nicht durchgesetzt? Auch PPP 
(Parallel-Push-Pull) war ein rein akademischer Versuch.

von oszi40 (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Warum nicht?

In Jogis Röhrenbude ist alles schön erklärt. Man muß nur lesen.
http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstaerker.htm
http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstaerker/AUe-EL84PP/Uebertrager.htm

Wenn der NF-Trafo schlecht ist, hilft manchmal eine gute Gegenkopplung.

CO2 ist ihm N. schrieb:
> sog. eisenlose Endstufe

Hat sich leider kaum durchgesetzt. Dann kam der Transistor ins Spiel.

von Einer (Gast)


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Ich habe schon mehrere Röhrenverstärker
mit diesen Transformatoren gebaut.
Man muß halt die Schaltung entsprechend anpassen dann geht's.
Im Bassbereich hat man natürlich die zu erwartenden Schwächen.

Also einfach versuchen.

von oldeurope O. (Gast)


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Einer schrieb:
> Im Bassbereich hat man natürlich die zu erwartenden Schwächen.

Lothar M. schrieb:
> Wenn der Anodenstrom der Endröhre den Trafo schon in die magn. Sättigung
> bringt, kommt nichts gescheites mehr dabei raus.

Beides Korrekt, das muss aber nicht sein.
Es lohnt aber mal zu schauen, ob man nicht nachträglich
den Luftspalt hinzufügen kann.

Ich habe das mal in einem Blog zusammengefasst:

https://air-gap.blogspot.de/2017/07/universal-ausgangsubertrager-rs.html

Mit Bildern, Anleitung und Oszillogrammen die deutlich zeigen wie
sich der Luftspalt positiv auswirkt.

LG
old.

von michael_ (Gast)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Es lohnt aber mal zu schauen, ob man nicht nachträglich
> den Luftspalt hinzufügen kann.

Hatte ich ja schon mit dem Umschachteln gesagt.
Bei meinen alten Trafos kann das gehen.
Wenn die neuen geschweißt sind, geht das natürlich nicht.

Meine mit den 12,8KOhm würde ich nur für Batterieröhren nehmen.
Bei deinem Bsp. mit der EL84 würde ich aber lieber einen 
ausgeschlachteten Ausgangstrafo nehmen.
Die gibt es doch genug.

von oldeurope O. (Gast)


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michael_ schrieb:
> Meine mit den 12,8KOhm würde ich nur für Batterieröhren nehmen.
> Bei deinem Bsp. mit der EL84 würde ich aber lieber einen
> ausgeschlachteten Ausgangstrafo nehmen.

Ist ein Universal-Übertrager:
1-4 D-A beispielsweise, ist für die EL84 geeignet.
http://www.de.rs-online.com/web/p/audio-transformatoren/2106475/?searchTerm=RS+210-6475

LG
old.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Der ist doch hübsch.
Aber:
3 Ω bis 15 Ω Mikrofonspulen über vier Anzapfungen, 3,5 W  :-)

von oldeurope O. (Gast)


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H.Joachim S. schrieb:
> Aber

Sprachtool übersetzung ...

ärgerlich ist:
>> 4 kΩ bis 15 kΩ über vier Anzapfungen einschl. Mittelanzapfung, 40 mA (DC)
DC und dann kein Luftspalt.

LG
old.

von DAC (Gast)


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Meine Erfahrung ist auch, dass sowas meistens irgendwie funktioniert.

Eintakt-A ohne Luftspalt mit einer Anodenspannung von 50V an EL84 und 
einem Lautsprecher mit gutem Wirkungsgrad sollte bereits funktionieren.
Auch mit einem Trafo 230V/6V.

Für eine Gegentakt-Endstufe kannst Du einen Netztrafo 230V/2x6V o.ä. 
nehmen.
Wichtig ist, dass die Spulen für 6V jeweils eigene Anschlüsse haben 
(also nicht bloß eine Mittenanzapfung). Dann kannst du die Phasen so 
anschließen, wie Du sie brauchst.
Je nach Trafogröße sollte das Audioergebnis ganz brauchbar sein (Trafo 
zu klein= zu wenig Bass weil zu wenig Eisen; Trafo zu groß=zu wenig 
Höhen wg. der parasitären Wickelkapazitäten oder so)

Mit einer gewissen Gegenkopplung sollte man den Frequenzgang 
einigermaßen linearisieren können.

Es gab, glaube ich auch mal ein Elektorprojekt mit einem Netztrafo als 
Ausgangsübertrager für eine Gegentaktendstufe. so weit ich mich 
erinnere, wurde ein bestimmter Typ Netztrafo vorgeschlagen, der zufällig 
schon von sich aus relativ gute Audioeigenschaften hatte.

Wenn der Ausgangswiderstand um 50% abweicht, macht das übrigens nicht 
allzu viel aus, die Leistungseinbuße ist dann glaube ich irgendwo bei 
unter 20% und die meisten Röhren machen das auch mit.

Wichtig!!! Der Lautsprecher oder ein anderer Widerstand muss immer am 
Trafoausgang angeschlossen sein, sonst gibts Brutzel (Trafodurchschlag).

von Georg G. (df2au)


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DAC schrieb:
> Wichtig!!! Der Lautsprecher oder ein anderer Widerstand muss immer am
> Trafoausgang angeschlossen sein, sonst gibts Brutzel (Trafodurchschlag).

Kannst du das irgendwie physikalisch begründen?

Nimm als Versuch doch mal einen normalen Netztrafo und schliesse nur die 
Primärwicklung am Netz an. Was passiert dann? NICHTS.

von michael_ (Gast)


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Kann'ste glauben!
Manches ist eben wie es ist.

Ein Röhrenverstärker ist kein Kraftwerk.

von oldeurope O. (Gast)


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Georg G. schrieb:

Georg G. schrieb:
> Nimm als Versuch doch mal einen normalen Netztrafo und schliesse nur die
> Primärwicklung am Netz an. Was passiert dann? NICHTS.

Weil die Netzspannung von einer Spannungsquelle kommt.

Die EL84 Pentode, ist in Katodenbasisschaltung eine
Stromquelle.
Deren Innenwiderstand beträgt etwa 50K Ohm.

Wenn Du ihr über das Steuergitter mitteilst, sie
möge den Anodenstrom um 80mA ändern, macht das
50K*80mA = 4000V.

Und wenn Du sie komplett sperrst* oder im
Betrieb zupfst, entfällt der Innenwiderstand.


LG
old.

*Siehe Zeilenendstufe im TV

von Georg G. (df2au)


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michael_ schrieb:
> Kann'ste glauben!

CO2 ist ihm N. schrieb:
> Wenn Du ihr über das Steuergitter mitteilst, sie
> möge den Anodenstrom um 80mA ändern, macht das
> 50K*80mA = 4000V.

Wer von euch beiden bezahlt mir den neuen Monitor? Der alte hat 
Kaffeeflecken bekommen.

Wenn ihr hier in die Gegend kommt, führe ich euch aber gern einen 
leerlaufenden Röhrenverstärker vor.

von oldeurope O. (Gast)


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Georg G. schrieb:
> Wenn ihr hier in die Gegend kommt, führe ich euch aber gern einen
> leerlaufenden Röhrenverstärker vor.

Was für Röhren in welcher Schaltung?

LG
old.

von Georg G. (df2au)


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Bin zu faul, alles aus dem Regal zu räumen. Vom Volksempfänger über 
Oktal-Röhre (U-irgendwas) und Standard EL84 bis PPP mit ECL80 (?) ist 
einiges vorhanden. Aber auch die PP mit 2* EL34 (Gitarrenverstärker in 
den 60ern) haben das klaglos überstanden.

von 2⁵ (Gast)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Die EL84 Pentode, ist in Katodenbasisschaltung eine
> Stromquelle.
> Deren Innenwiderstand beträgt etwa 50K Ohm.
>
> Wenn Du ihr über das Steuergitter mitteilst, sie
> möge den Anodenstrom um 80mA ändern, macht das
> 50K*80mA = 4000V.

Darf man so rechnen? Evtl. würde die nackte Röhre auf 4kV hochgehen. 
Aber die Impedanz des externen Übertrages begrenzt doch die Spannung. 
Wenn der 10kOhm hat, sind das evtl. nur 10k Ohm * 80mA = 800V.

von oldeurope O. (Gast)


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Georg G. schrieb:
> Bin zu faul

Das hätte ich jetzt an Deiner Stelle auch gesagt.

LG
old.

von 2⁵ (Gast)


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DAC schrieb:
> Für eine Gegentakt-Endstufe kannst Du einen Netztrafo 230V/2x6V o.ä.
> nehmen.

Sicher? Bin jetzt kein Röhrenexperte, aber ich hätte an die 230V Seite 
des Trafos die Röhren angeschlossen und an die 6V die Lautsprecher. 
Hätte also, für Gegentakt, eher nach einem (primär) 2x115V Trafo 
gesucht. Aber evtl. habe ich da zu wenig Ahnung!

von oldeurope O. (Gast)


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2⁵ schrieb:
> Darf man so rechnen? Evtl. würde die nackte Röhre auf 4kV hochgehen.

Die braucht dazu die Induktivität vom leerlaufenden Übertrager.

Du darfst das auch in LTspice simulieren.

LG
old.

von Georg G. (df2au)


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2⁵ schrieb:
> Hätte also, für Gegentakt, eher nach einem (primär) 2x115V Trafo
> gesucht.

Was auch richtiger gewesen wäre.

von 2⁵ (Gast)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Die braucht dazu die Induktivität vom leerlaufenden Übertrager.
>
> Du darfst das auch in LTspice simulieren.

Ich glaube dir schon, dass hier hohe Spannungen induziert werden. Der 
Übertrager wirkt ja wie eine Induktionsspule, der keine Energie entzogen 
wird. Bei schnellen Stromänderungen geht die Spannung hoch.

Ich fand nur die Rechnung, auf den Innenwiderstand der Röhre bezogen, 
fraglich.

von oldeurope O. (Gast)


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2⁵ schrieb:
> Ich fand nur die Rechnung, auf den Innenwiderstand der Röhre bezogen,
> fraglich.

Solange die Röhre nicht gesperrt ist, kannst Du das machen.

michael_ schrieb:
> Manches ist eben wie es ist.

Mach doch mal die Rechnung für eine Triode auf.
Dann kommt das Aha-Erlebnis.


LG
old.

von DAC (Gast)


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Habe noch nie einen Röhrenverstärker lastlos betrieben. Bei meinen 
Röhrenamps
hängt standardmäßig ein festverlöteter 200-Ohm-Widerstand parallel zum 
Lautsprecherausgang (damit man wenigstens einen 200-Ohm-Abschluss hat, 
wenn die LS-Leitung unterbrochen ist).

Allgemein sagt man, dass bei Röhre und AÜ immer sekundär Last 
angeschlossen sein muss. Das gleiche sagt man auch bei 
Röhren-Sende-Endstufen.

Weil mir AÜs zu teuer sind, will ich es auch nicht ohne testen. Ende! 
:-)

von Günter Lenz (Gast)


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Um noch mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen.

Andreas M. schrieb:
>Ist es möglich, die Übertrager aus der 100V-Beschallungstechnik
>als Ausgangstrafo für kleinere Röhrenverstärker zu verwenden?

Ja es geht, die Dinger lassen sich leicht auseinander nehmen
(Sie haben EI-schnittbleche) und man kann dann mit ein stück
Pappe einen Luftspalt einfügen.

von oldeurope O. (Gast)


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Günter Lenz schrieb:
> man kann dann mit ein stück
> Pappe einen Luftspalt einfügen.

Lothar M. schrieb:
> Solche Trafos brauchen einen relativ grossen Luftspalt.

Ein relativ grosser Luftspalt geht zu Lasten der Induktivität.
Deshalb muss man den optimalen Luftspalt ausmessen
um nicht Induktivität zu verschenken, was zu Lasten
der Tieftonwiedergabe geht. Mit diesen Übertragern
ist man da sowieso schon am Limit.

http://air-gap.blogspot.de/

Beachtet auch den 2009ner Blog, da könnt Ihr sehen
wie sich ein zu grosser und ein zu kleiner Luftspalt
auswirkt.

LG
old.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
"...Die 100V Technik ist eine Technik, mehr als nur 2 Lautsprecher an 
einen Verstärker anzuschließen, bei großen Leitungslängen, für eine 
Durchsage- oder Hintergrundbeschallung..."
Quelle: http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-40.html

Der Übertrager soll hier genau andersherum betrieben werden, also 
zweckentfremdet, das ist schon klar.

Die Frage war, ob es geht.
Meine Antwort:
Das hängt vom Übertrager ab.

Günter Lenz schrieb:

> Ja es geht, die Dinger lassen sich leicht auseinander nehmen
> (Sie haben EI-schnittbleche) und man kann dann mit ein stück
> Pappe einen Luftspalt einfügen.

Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber:
Genaueres:
http://www.hifimuseum.de/uebertrager-technik-teil2.html
Dieser Artikel stammt von Gerhard Haas aus 1985/1987

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von oldeurope O. (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Der Übertrager soll hier genau andersherum betrieben werden

Die 100V Seite zur Röhre und die 8 Ohm zum Lautsprecher.
Was ist da andersherum?

Karl B. schrieb:
> Dieser Artikel stammt von Gerhard Haas aus 1985/1987
Finde da nichts zu Eintakt A.
Nur das Circlotron Unity Coupled von von Mc Intosh?
http://commentatroehrenbude.blogspot.de/2015/04/ppp.html
Kein Luftspalt, ganz andere Baustelle ...

LG
old.

von Peter D. (peda)


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Es gab mal ein Radio mit eisenloser Röhrenendstufe, dafür wurden 
spezielle 200 Ohm Lautsprecher gefertigt. Es wurde der besonders saubere 
Klang beworben, da ja Trafos immer das Sorgenkind waren.

Zumindest früher ließen sich keine guten Breitbandtrafos fertigen. 
Bessere Radios hatten daher immer 2 Trafos im Anodenzweig der EL84, 
einer für die Bässe und Mitten und einer für die Höhen.
Manche Radios hatten auch als Hochtöner einen Elektrostaten, der direkt 
an der Anode hing.

von Harald W. (wilhelms)


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Peter D. schrieb:

> Es gab mal ein Radio mit eisenloser Röhrenendstufe, dafür wurden
> spezielle 200 Ohm Lautsprecher gefertigt.

Ich habe 800 Ohm in Erinnerung,
> Es wurde der besonders saubere
> Klang beworben, da ja Trafos immer das Sorgenkind waren.

Tja, damals kannte man eben noch keine Transistoren. :-)
Wobei die ersten Schaltvorschläge für Transistorverstärker
auch Ausgangstrafos und teilweise sogar Treibertrafos
enthielten. Damals waren Trafos wohl billiger als Transistoren.

> Bessere Radios hatten daher immer 2 Trafos im Anodenzweig der EL84,
> einer für die Bässe und Mitten und einer für die Höhen.

(Schalt-)Beispiel?

> Manche Radios hatten auch als Hochtöner einen Elektrostaten, der direkt
> an der Anode hing.

Hmm, brauchte der nicht eine etwas höhere Spannung?

von Peter D. (peda)


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Harald W. schrieb:
> (Schalt-)Beispiel?

http://85.144.220.212/nvhr/Gerufon_57W.pdf

Hmm, brauchte der nicht eine etwas höhere Spannung?

200k an 275V als Vorspannung und 2,5nF als Frequenzweiche.

Dann hatte ich noch einen Beethoven mit getrennten Trafos:

http://www.gfgf.org/GFGF-Schaltplandienst/SternRadioRochlitz_Beethoven2_sch.pdf

Die riesige AZ12 zerbrach mir und ich habe 2* SY210+100R/4W in den 
Sockel gelötet.

Ich hatte noch weitere Röhrenradios mit 2 Trafos, aber den Typ weiß ich 
nicht mehr.
Vor dem Studium habe ich sie alle verschrottet, in der elterlichen 
Wohnung war kein Platz dafür.

von Georg G. (df2au)


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Peter D. schrieb:
> Dann hatte ich noch einen Beethoven mit getrennten Trafos:

und zwei getrennten Endstufen.

von oldeurope O. (Gast)


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Harald W. schrieb:
>> Manche Radios hatten auch als Hochtöner einen Elektrostaten, der direkt
>> an der Anode hing.
>
> Hmm, brauchte der nicht eine etwas höhere Spannung?

Heute gibt es Elektrostaten mit Transistorverstärker und
Übertrager.

LG
old.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Scherz am Rande :-)

von Karl B. (gustav)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Die 100V Seite zur Röhre und die 8 Ohm zum Lautsprecher.
> Was ist da andersherum?

Hallo,
lass es mich noch einmal mit meinen Worten sagen:

Der TO will das Ganze genau andersherum betreiben.
Der Sinn einer 100V-Anlage (ok. nicht 230V oder 400V das ist schon klar, 
also NF):
Der Verstärker der Lautsprecheranlage liefert am Ausgang 8 Ohm oder so.

Dann kommt ein "dicker" Übertrager, der auf die gesamte 
Gebäude-beschallungsverkabelung (Telefondraht reicht schon) gelegt wird 
und zwecks Vermeidung von größeren Verlusten auf "100V" 
hochtransformiert.
Der Verstärker sieht also 8 Ohm als "Primärseite" dieses Übertragers. 
Die "Sekundärseite" hat dann die 100V.
An jedem Lautsprecher im Altenheim auf den Fluren oder im 
Schwesternzimmer sitzt nun ein Übertrager, der von 100V wieder auf 
niederohmig runter-"transformiert". Dabei kann dann durch Abgriffe an 
der "Sekundärseite" die Lautstärke in gewissen Grenzen voreingestellt 
werden.
So sehe ich eine 100V-Anlage.
Der TO meint nun, ein derartiger Übertrager würde "umgedreht" auf seiner 
nun in dieser Beschaltung als "Primärseite" zu bezeichnenden Seite, also 
der 100V-Seite (die ist ja vom 100V-Technik-Verstärker aus gesehen die 
"Sekundärseite"), mit einer Röhrenendstufe mit der Verstärkerröhre 
(Anode-Schirmgitter-Modulation) im Gleichspannungskreis direkt verbunden 
werden können.

Der Rest ist oben beschrieben.

http://www.neumann-kh-line.com/klein-hummel/globals.nsf/resources/e01.pdf/$File/e01.pdf

"...Beanspruchung eine hohe Zuverlässigkeit. Eine weitere Vereinfachung
bei  der  Installation  bietet  der  von  4  Ohm  auf  100  V 
umschaltbare
Lautsprecher-Ausgang,  so  dass  sowohl  niederohmige  Lautsprecher..."

Dieser Verstärker hat schon einen 100V -Ausgang.
Das hat nicht jeder.

"...Neben der niederohmigen Normalausführung RW 120/N ist auch die
Version  RW  120/H  lieferbar,  die  über  einen  eingebauten  hoch-
wertigen 100V-Leitungsübertrager  in  Breitbandtechnik  mit
Anschlüssen für 1/1 und 1/2 Leistungsaufnahme v.."

Kann auch extern nachgerüstet werden.

"...
https://www.thomann.de/de/rcs_hp_201_r.htm?sid=814368c5afff3190aa5b51c186f5d525

Insofern ist das Ansinnen des TOs eine Entfremdung des Zweckes, für den 
derartige Übertrager ursprünglich konzipiert sind.

Um die Möglichkeiten und evtl. Erfahrungen anderer mit dieser Thematik
auszutesten, wurde der Thread eröffnet.

Die Meinungsbandbreite geht von:
Peter D. schrieb:
> Nein.

bis ja...aber...

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Arnim (Gast)


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Du kannst auch einfach bei der Bucht schauen:

https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=ausgangs%C3%BCbertrager&_sacat=0

Ab ca. 10 euro findet man was.

von Karl B. (gustav)


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Sorry,
war noch nicht ganz fertig.
Der TO hat nicht den dicken Übertrager am Verstärker, sondern den 
(mickrigen) für den Einzellautsprecher.
Da stellt sich doch schon die Frage nach der Leistung, wenn er damit nun 
aus einem Röhrenverstärker mehr "Leistung" als die, die der Übertrager 
bringen kann, herauskitzeln will.
Der Rest ist ja schon beschrieben.




ciao
gustav

von oldeurope O. (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Der TO hat nicht den dicken Übertrager am Verstärker, sondern den
> (mickrigen) für den Einzellautsprecher.

Schön, dass Du Dir jetzt endlich mal das Bild angesehen hat.

LG
old.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
die Ausgangstrafos sind nicht unbedingt immer groß von den Abmessungen 
her.
Der in meinem alten Röhrenradio ist vllt. 6 cm breit und 2 cm tief.
Weiß nicht, was die für eine Lautsprecherleistung haben.
Jedenfalls, Endröhre, Ausgangsübertrager und Lautsprecher müssen 
zueinander passen. Diese Aussage stammt übrigens nicht von mir, sondern 
vom Techniker, der mir vor 20 Jahren das Gerät einmal reparieren musste, 
weil ich 'mal austesten wollte, was passiert, wenn ich den 
Haupt-Lautsprecher abklemme, dann den Lautstärkesteller auf volle Pulle 
drehe...
(Das Gerät hat noch einen Piezo Hochtöner! )
ciao
gustav

P.S.: Der Radiotechniker hat tatsächlich den Übertrager für wenig Geld 
neu bewickelt, so etwas findet man heute wohl nicht mehr so schnell.

: Bearbeitet durch User
von oldeurope O. (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Ist es möglich, die Übertrager aus der 100V-Beschallungstechnik
> als Ausgangstrafo für kleinere Röhrenverstärker zu verwenden?

Mit einer ECC82 solltest Du etwa 2W herausbekommen.

Wo bekommt man den Übertrager?

LG
old.

von Karl B. (gustav)


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Arnim schrieb:
> Du kannst auch einfach bei der Bucht schauen:
>
> 
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=ausgangs%C3%BCbertrager&_sacat=0
>
> Ab ca. 10 euro findet man was.





Hi,
noch ein zweiter Übertrager am Eingang nötig bei (unsymmetrischen) 
NF-Signalen (auf "Masse" bezogen).


Die Neutrik-Serie wird von mir favorisiert.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Günter Lenz (Gast)


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Karl B. schrieb:
>Der TO hat nicht den dicken Übertrager am Verstärker, sondern den
>(mickrigen) für den Einzellautsprecher.
>Da stellt sich doch schon die Frage nach der Leistung, wenn er damit nun
>aus einem Röhrenverstärker mehr "Leistung" als die, die der Übertrager
>bringen kann, herauskitzeln will.

 Andreas M. hat geschrieben:
>als Ausgangstrafo für kleinere Röhrenverstärker zu verwenden?

Also für einen Verstärker der vielleicht eine Sprechleistung
von 0.5W bis 1W hat, 10mA bis 20mA Anodenstrom, wird es keine
Probleme geben wenn ein stück Papier als Luftspalt eingefügt ist.
Es wird funktionieren.

von Karl B. (gustav)


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Karl B. schrieb:
> Die Neutrik-Serie wird von mir favorisiert.

Das Bildchen dazu.



Günter Lenz schrieb:
> Also für einen Verstärker der vielleicht eine Sprechleistung
> von 0.5W bis 1W hat, 10mA bis 20mA Anodenstrom, wird es keine
> Probleme geben wenn ein stück Papier als Luftspalt eingefügt ist.
> Es wird funktionieren.

Deswegen auch nicht mein striktes "Nein" zur Frage.

Ich habe aber noch eine andere Idee.
Die Sache mit den Gegenkopplungen von der "Ausgangsseite" also 8 Ohm 
wieder zurück auf die "Vor"-Stufen.
Die Übertrager haben da oft noch Extra-Wicklungen.

Es kommt jetzt auch darauf an, welche Ideen der TO noch hat.


ciao
gustav

von oldeurope O. (Gast)


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Günter Lenz schrieb:
> Also für einen Verstärker der vielleicht eine Sprechleistung
> von 0.5W bis 1W hat, 10mA bis 20mA Anodenstrom, wird es keine
> Probleme geben wenn ein stück Papier als Luftspalt eingefügt ist.
> Es wird funktionieren.

Ohne Modifikationen am Übertrager:
2W ECC82 PP
Beitrag "z.B. 2W mit ECC82 PP"

von Karl B. (gustav)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Ohne Modifikationen am Übertrager:

Aha.

noch etwas zur Eingangsseite.
Die ist doch symmetrisch?

ciao
gustav

von oldeurope O. (Gast)


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Karl B. schrieb:
> noch etwas zur Eingangsseite.

Primärwicklung?

LG
old.

von michael_ (Gast)


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Arnim schrieb:
> Du kannst auch einfach bei der Bucht schauen:
>
> 
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=ausgangs%C3%BCbertrager&_sacat=0

Mindestens der erste geht nicht. Die sind wechselseitig geschichtet, 
also ELA.

ebay 222591368759

von Karl B. (gustav)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> noch etwas zur Eingangsseite.
>
> Primärwicklung?

Hi,
schau doch mal auf das Schaltbild von Dir.
Es sind zwei Röhren in "Push-Pull"-Technik.
Die Gitter liegen doch NF-Wechselspannungsmäßig nicht auf Massebezug.
Das eine auf NF -UE +
das andere auf NF UE-
Das meinte ich.
Du brauchst für Deine Schaltung einen Eingangssymmetrierübertrager extra 
noch, falls Du mit "üblicher" unsymmetrischer NF-Quelle ansteuern 
möchtest. Oder etwas anderes.

Woher hast Du diesen ominösen Schaltungsvorschlag, würde mich 'mal 
interessieren.
Für NF-Endstufen nimmt man üblicherweise Pentoden.
OK.
Das Rad kann ja immer wieder neu erfunden werden.
Ich hindere niemanden daran.

ciao
gustav

von Andreas M. (andreas_m62)


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Der "TO" hat schon gesehen, daß auf seinem ELA-Übertrager
die maximale Leistung von 10 Watt steht.
Er wollte damit auch keine BOOM-Box bauen
und erwartet auch keine HIFI-Ergebnisse.
Die hochohmige (100 V)-Seite sollte in den Anodenkreis der Röhre.
Die niederohmige (8 Ohm)-Seite an den Lautsprecher.
Das Kernpaket ist ca. 58 x 45 x 18 mm (ca. EI54) groß und hat einen
EI-Aufbau, der wechselseitig gestapelt ist.
Man könnte ihn problemlos einseitig bestücken
und das I-Paket draufsetzen (Luftspalt?).

Der Übertrager ist aus einem alten ELA-Lautsprecher ausgebaut,
der jetzt woanders direkt als 8 Ohm-Lautsprecher verwendet wird.

Es geht auch nicht darum, ob das Bauteil zu 100% passt,
sondern ob so ein Einsatz überhaupt machbar und funktionstüchtig ist.

Für die konstruktiven von den obigen Antworten bis jetzt bedanke ich 
mich
und freue mich auf weitere.

von oldeurope O. (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Hi,
> schau doch mal auf das Schaltbild von Dir.

Ich habe da die Endstufe mit der ECC82 simuliert.
Also den hinteren Abschnitt eines Klasse-A-Trioden-
Gegentakt-Verstärkers.

Beitrag "z.B. 2W mit ECC82 PP"

Dafür geht der Übertrager ohne Umbau.

Andreas M. schrieb:
> ausgebaut

Ach schade. Ich dache den gibt es fürn paar Euronen
auf der Resterampe. Viel zu sehr reingehängt hier ...

Andreas M. schrieb:
> Luftspalt?
Für Eintakt-A:
http://air-gap.blogspot.de/2017/07/universal-ausgangsubertrager-rs.html

Aber da wird Deiner mir zu hochohmig, wenn man die ganze Primärwicklung
nutzen will, was man dabei auch tun sollte.
Vielleicht kann man den Mittelabgriff auch auftrennen und
beide Wicklungen parallel schalten. Das wäre in Ordnung.

LG
old.

von oldeurope O. (Gast)


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Karl B. schrieb:

> Woher hast Du diesen ominösen Schaltungsvorschlag, würde mich 'mal
> interessieren.
> Für NF-Endstufen nimmt man üblicherweise Pentoden.
> OK.
> Das Rad kann ja immer wieder neu erfunden werden.
> Ich hindere niemanden daran.
>
> ciao
> gustav

http://www.mif.pg.gda.pl/homepages/frank/sheets/183/e/ECC82.pdf

Die ECC82 wird auch als Endröhre empfohlen.

LG
old.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ach komm - wenn schon Triodenvertärker dann bitte mit 300B.

von oldeurope O. (Gast)


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H.Joachim S. schrieb:
> Ach komm

In Eintakt ist sie schon ein bissl mager.
Aber mehrerere parallel:
http://triodelington.blogspot.de/2007/10/triodelington.html
Der ist bei mir im täglichen Gebrauch am Sat-Receiver.

300B, 2A3, AD1 usw:
Klanglich gefallen mir die Trioden mit höherem µ
also 10...20 besser. EL84 RL12T15 sind meine Lieblinge.

LG
old.

von Karl B. (gustav)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> EL84 RL12T15 sind meine Lieblinge.

Hi,
davon ist zumindest die erstere eine Pentode, keine Triode,
was meine Aussage oben

Karl B. schrieb:
> Für NF-Endstufen nimmt man üblicherweise Pentoden.

bestätigen dürfte.

Die Schaltung


Beitrag "z.B. 2W mit ECC82 PP"

liefert außer heißer Luft (von den Röhrenheizfäden)  nichts.
Wo ist der Lautsprecher?


Also bitte...
Oder gibt es mittlerweile ein Design-Update?


OK.
Dass eine Schaltung mit LT Spice simuliert wurde, sagt IMHO noch lange 
nichts über ihre Praxistauglichkeit aus.
Genauso könnte ich mit LT Spice simulieren, ob man mit einem Eierbecher 
Radfahren könnte. Die Lösung von LT Spice läge dann in seiner Library 
hinterlegten Muster für Eierbecher, das Prog. sucht dann schon den 
richtigen raus.
Ich persönlich würde die Fragestellung auf die unterschiedliche 
Interpretation der Präposition "mit" beziehen.
Mit dem Eierbecher in der Hand das ginge, zumindest verkehrswidrig 
einhändig...
Aber sich selber draufsetzen?

So kommen mir manchmal einige Threads hier vor.
Geben sich hier Poster Mühe, die Fragestellung der TOs aus ihrer, 
fachlicher Sicht ernst zunehmen, kommen einige mit sprachlichen 
Finessen, um einem das Wort im Munde herumzudrehen, was man noch 
garnicht gesagt hat.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von oldeurope O. (Gast)


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Karl B. schrieb:
> CO2 ist ihm N. schrieb:
>> EL84 RL12T15 sind meine Lieblinge.
>
> Hi,
> davon ist zumindest die erstere eine Pentode

EL84 in Triodenschaltung.

Karl B. schrieb:
> Beitrag "z.B. Beitrag "z.B. 2W mit ECC82 PP"  "
>
> liefert außer heißer Luft (von den Röhrenheizfäden)  nichts.
> Wo ist der Lautsprecher?

Du brauchst einen kochrezeptartigen Bauvorschlag, richtig?

LG
old.

von Karl B. (gustav)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Wo ist der Lautsprecher?

Wenn schon, dann einigermaßen richtig zeichnen.
Da sind nur zwei Wicklungen gezeichnet. Je eine in je einer 
Anodenleitung.
Wozu?
Raten kann ich auch, wie es vielleicht gemeint sein könnte.


https://www.mikrocontroller.net/attachment/337046/M_3587.jpg
Wo sind da eine Mittelanzapfung, bzw. 2 "hochohmige" Wicklungen?
Ich seh keine.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von oldeurope O. (Gast)


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Karl B. schrieb:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/337046/M_3587.jpg
> Wo sind da eine Mittelanzapfung, bzw. 2 "hochohmige" Wicklungen?
> Ich seh keine.

.5 linkes Ende,
2  Mittelanzapfung
0  rechtes Ende der Wicklung.

LG
old.

von Karl B. (gustav)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Du brauchst einen kochrezeptartigen Bauvorschlag, richtig?

Nein.
Mein ECLL800 (Original, nicht 2x Röhren auf eine Fassung adaptiert) 
bestückter Röhrenoldie läuft bestens.
Der hat sogar noch einen Stereodecoder mit 2 x EC92 !
(Scherz/Muss noch auf DAB+ umgeschult werden/scherz Ende)

CO2 ist ihm N. schrieb:
> .5 linkes Ende,
> 2  Mittelanzapfung
> 0  rechtes Ende der Wicklung.

Danke!
Dann kann es ja weitergehen.


Also,
wenn  - wie jetzt oben bestätigt - zwei gleichartige, hochohmige 
Wicklungen vorhanden sind,
müsste ein Gleichspannungs-Magnetisierungsanteil im Kern durch
gegen-"polige" Verschaltung auch eliminiert werden können, ohne die 
"Luftspaltlösung". Nehme an, das wird hier bei den vorgestellten 
Schaltungskonzepten stillschweigend bereits vorausgesetzt.
Insofern ist der geforderte Luftspalt vielleicht gar nicht so relevant.

...womit das Fragenbeantwortungspendel wieder mehr in Richtung "Ja" 
auslenkt...


ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Karl B. schrieb:
> Mein ECLL800 (Original, nicht 2x Röhren auf eine Fassung adaptiert)
> bestückter Röhrenoldie läuft bestens.

In DDR-Radios habe ich sie nie gesehen. Am häufigsten die EL84, in 
kleinen Radios die ECL81 oder EL95. In älteren Radios die UCL11 oder 
UEL51.

Die 80 Jahre alte 300B ist was für Freaks, die meinen, nur exorbitant 
teure Röhren können gut klingen.

von oldeurope O. (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Die 80 Jahre alte 300B ist was für Freaks, die meinen, nur exorbitant
> teure Röhren können gut klingen.

Du kennst echt nicht den Unterschied zwischen
direkt und indirekt geheizten Röhren in Bezug
auf das Ausgangskennlinienfeld?

LG
old.

von Karl B. (gustav)


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Peter D. schrieb:
> In DDR-Radios habe ich sie nie gesehen.

Hi,
kleiner Soundcheck gefällig?
Ohrenschützer nicht vergessen.
(OK. Plötzlich knackt es, ohhhh... was war das...schnell Stecker raus..)

ciao
gustav

von oldeurope O. (Gast)


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Zu Beitrag "z.B. 2W mit ECC82 PP"

Karl B. schrieb:
> Wenn schon, dann einigermaßen richtig zeichnen.
> Da sind nur zwei Wicklungen gezeichnet. Je eine in je einer
> Anodenleitung.
> Wozu?

K L1 L2 1 bedeutet, dass die beiden Wicklungen gekoppelt sind.
So bekommt man eine Wicklung mit Mittelabgriff.

Karl B. schrieb:
> Wo ist der Lautsprecher?

Um die Simulation einfach und übersichtlich zu halten,
habe ich statt einer weiteren Wicklung mit Lautsprecher,
einen Lastwiderstand zwischen die Anoden geschaltet.
Als Lastwiderstände verwende ich gerne die USA-Widerstände.
Das ist hier R3 mit 20K Ohm.

Anbei noch die asc.
Lade Dir einfach mal LTspice runter und spiele damit.
Es gibt gute Tutorials bei youtube und im Forum bekommt
man hierfür auch Hilfe. Viel Spaß. :-)

LG
old.

von Holm T. (Gast)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Die 80 Jahre alte 300B ist was für Freaks, die meinen, nur exorbitant
>> teure Röhren können gut klingen.
>
> Du kennst echt nicht den Unterschied zwischen
> direkt und indirekt geheizten Röhren in Bezug
> auf das Ausgangskennlinienfeld?
>
> LG
> old.

...aber dann nicht 300B sondern VRS328.

Gruß,

Holm

von oldeurope O. (Gast)


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Holm T. schrieb:
> sondern VRS328

dann lieber EL34 in Triodenschaltung.

LG
old.

von oldeurope O. (Gast)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> In Eintakt ist sie schon ein bissl mager.
> Aber mehrerere parallel:
> http://triodelington.blogspot.de/2007/10/triodelington.html
> Der ist bei mir im täglichen Gebrauch am Sat-Receiver.

Eben in der Bude gefunden, unbedingt ansehen:
http://www.holgerbarske.com/etf2010/hb/DSC_0681.jpg

LG
old

von Karl B. (gustav)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Eben in der Bude gefunden, unbedingt ansehen:
> http://www.holgerbarske.com/etf2010/hb/DSC_0681.jpg

Hi,
erinnert mich irgendwie spontan an die alte Elektronenorgel 
(vollbestückt mit Röhren). Da hatte man immer etwas zu tun. 
Schraubenzieher lag schon daneben.
Scherz Welche Bezeichnung hat die Röhre im Hintergrund?/Scherz Ende

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Karl B. schrieb:

> Welche Bezeichnung hat die Röhre im Hintergrund?

Pilsröhre?

von Peter D. (peda)


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Karl B. schrieb:
> Scherz Welche Bezeichnung hat die Röhre im Hintergrund?/Scherz Ende

Ne Radeberger wirds nicht sein, die hat ja ne Abschirmfolie.

von Peter D. (peda)


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Karl B. schrieb:
> Das Rad kann ja immer wieder neu erfunden werden.
> Ich hindere niemanden daran.

Ich bin ganz froh, diese große und schwere Stromfressertechnik nicht 
mehr benutzen zu müssen.

Ein schnuckeliger kleiner 2*500W sinus Class-D mit 96kHz/24Bit Toslink 
Eingang und echt logarithmischem Lautstärkesteller-IC, mehr brauche ich 
nicht, um Musik zu genießen.

Beitrag #5101564 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5101565 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5101567 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #5101589 wurde von einem Moderator gelöscht.
von oldeurope O. (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Stromfressertechnik nicht
> mehr benutzen zu müssen.
>
> Ein schnuckeliger kleiner 2*500W sinus Class-D mit 96kHz

Da treibst Du den Teufel mit dem Beelzebub aus
und generierst zusätzlich noch Elektrosmog.

 ... wurde von einem Moderator gelöscht.
Erklärung:
Der damp tackert permanent bei voller Betriebsspannung
seine 96KHz. Wärend der Schaltflanken entsteht Verlustleistung
egal ob am Ausgang Energie abgefordert wird.

LG
old.

von Litm (Gast)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Der damp tackert permanent bei voller Betriebsspannung
> seine 96KHz. Wärend der Schaltflanken entsteht Verlustleistung
> egal ob am Ausgang Energie abgefordert wird.

Was für ein lächerliches Pseudo-Argument.

Als ob ein paar Momente Stille zwischen den
Musikstücken (und die dabei entstehenden, in Deinen Augen wohl
gewaltigen, "unnötigen" Schaltverluste) irgend etwas an
der Energiebilanz - Vergleich Röhre (Top. beliebig) zu Class D -
ändern könnte.

Typisch.

von oldeurope O. (Gast)


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Litm schrieb:
> Was für ein lächerliches Pseudo-Argument.

Aha, der Röhrenamp braucht 7Watt

Der
Peter D. schrieb:
> Ein schnuckeliger kleiner 2*500W sinus Class-D mit 96kHz/24Bit Toslink
> Eingang und echt logarithmischem Lautstärkesteller-IC,

Braucht ?

LG
old.

von Werner H. (werner45)


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Wenn man bedenkt, daß 50 mW (Milliwatt!) Zimmerlautstärke sind (überall 
im Zimmer zu hören - wenn keiner dazwischenquatscht), sind 2 x 500 W 
Sinus im Wohnzimmer natürlich das mindeste.
Schon die alten Dampfradios mit ihren lächerlichen 8 W konnte man nicht 
voll aufgedreht ertragen.
Oder kauft ihr Boxen mit so schlechtem Wirkungsgrad, daß die 100 W 
brauchen, bis man etwas hört?

Gruß   -   Werner

P.S.: Der Beruf mit der aussichtsreichsten Zukunft scheint Ohrenarzt zu 
sein.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Wer nicht mit Grips auf sich aufmerksam machen kann,
der macht es eben mit Lärm.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Werner H. schrieb:

> sind 2 x 500 W Sinus im Wohnzimmer natürlich das mindeste.

Naja, mit 1kW Sinusleistung kann ich doch immerhin mein ganzes
Stadtviertel mit der von mir geliebten Musik erfreuen. Und
sämtliche Nachbarn sparen den Strom für ein eigenes Radio.

von Mark S. (voltwide)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Litm schrieb:
>> Was für ein lächerliches Pseudo-Argument.
>
> Aha, der Röhrenamp braucht 7Watt
>
> Der
> Peter D. schrieb:
>> Ein schnuckeliger kleiner 2*500W sinus Class-D mit 96kHz/24Bit Toslink
>> Eingang und echt logarithmischem Lautstärkesteller-IC,
>
> Braucht ?
>
> LG
> old.

Naja, so etwa 2W Heizung, 2,5W Anodenverlustleistung, 50Hz Netztrafo mit 
65% Wirkungsgrad - kommt schon hin. Vlt sind dann sogar noch 50mW 
Ausgangsleistung mit drin.

von oldeurope O. (Gast)


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von Mark S. (voltwide)


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So ist es. Wo bleiben in Deiner Bilanz die Heizverluste von ca 2W  und 
die Verluste im Übertrager?

von oldeurope O. (Gast)


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Mark S. schrieb:
> Wo bleiben in Deiner Bilanz die Heizverluste von ca 2W  und
> die Verluste im Übertrager?

Heizung ist mit drin, Verluste im Übertrager
wirken sich nicht auf den Energieumsatz aus.

LG
old.

von Audiomann (Gast)


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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Heizung ist mit drin, Verluste im Übertrager
> wirken sich nicht auf den Energieumsatz aus.

Ah, was???

von Karl B. (gustav)


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Werner H. schrieb:
> Schon die alten Dampfradios mit ihren lächerlichen 8 W konnte man nicht
> voll aufgedreht ertragen.

Hi,
Audiobeispiel oben 2 x 6 Watt. (Nach sog. DHFI-Norm)

Beitrag "Re: Ausgangstrafo bei Röhrenverstärkern"
Mittagsruhe muss eingehalten werden, daher nur ca. 20% aufgedreht.
Karl B. schrieb:
> Jedenfalls, Endröhre, Ausgangsübertrager und Lautsprecher müssen
> zueinander passen.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von oldeurope O. (Gast)


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Mark S. schrieb:
> Wo bleiben in Deiner Bilanz

Audiomann schrieb:
> Ah, was???

Heizung:
0,3A*6,3V=1,89W ca. 2W
V2:
20mA*250V=5W
P_Gesamt=2W+5W=7W

CO2 ist ihm N. schrieb:
> der Röhrenamp braucht 7Watt

LG
old.

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