Gast
#5095187
Hallo, Publikum! Möchte mich kurz vorstellen: Als ich in die Schule kam, war ich gefühlt der einzige Sven in ganz Oberbayern. Meine Mitschüler kannten außer mir nur noch den "schrecklichen Sven" aus der Trickfilmserie. Und so hatte ich meinen Spitznamen weg. Gelernt habe ich einen Metallberuf. Elektronikbasteln ist mein Hobby, beinahe seit ich denken kann. Und hier habe ich eine Schaltung ausgebrütet, die so gut arbeitet, daß ich sie Euch vorstellen will. Eine kleine Beschreibung: Die "typical application" des LT1249 stellte sich bei mir als ziemlich unbrauchbar heraus. In einer längeren Versuchsreihe fand ich die gezeigte Beschaltung. Die Erwärmung ist bis ca. 80 Watt demaßen gering, daß ich mit Erstaunen feststellte, daß sich die Schmelzsicherung erwärmt. Ob das Ding wirklich gut ist, kann ich aber mangels Equipment nicht beurteilen, ich hab ja nicht mal ein Oszilloskop. Der Gleichspannungswandler erinnert auf den ersten Blick an einen elektronischen Halogentrafo. Es gibt aber einen fundamentalen Unterschied: Die Mitkopplung geschieht nicht strom - sondern spannungsgesteuert, so daß die Schaltung nicht auf eine Mindestlast angewiesen ist. Und da die Mitkopplung aus dem Haupttrafo kommt, sind auch parasitäre Schwingungen in diesem höchst unerwünscht. Die Lösung des Problems ist die Primärwicklung, wie sie auf dem Foto zu sehen ist. Eine knifflige Sache, aber der Aufwand lohnt sich. (Die Primärwicklung zu verschachteln brachte dagegen nichts). Der Wandler ist temporär kurzschlussfest; Für eine träge Sicherung reichts. Getestet habe ich das Teil bis 180 Watt. Mit Ventilator müßte das als Dauerlast möglich sein. Im geschlossenen Gehäuse wie im Bild sind 100 Watt kein Problem. Vielleicht sogar 120. Ich habs noch nicht so ausführlich durchgetestet. Ich freue mich auf Eure Resonanz, Sven.



