technische Frequenzen bei Shunts für Messtechnik

Gast #5095918
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Ok vielen Dank.

Ganz konkret geht es um die Frage ob man einen Burster 1240-0,1 Shunt 
auch zum Kalibrieren bei 1kHz verwenden kann. Leider finde ich im 
Datenblatt keine weiteren Angaben zum Frequenzgang.
Gast #5097437
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Im Prinzip könnte man die parasitäre Induktivität auf Grund der 
Abmessungen schätzen (ggf. sogar Berechnen lassen mt passender 
Software), oder wenn man ein passendes Geräte hat ggf. auch nachmessen. 
Parasitäre Kapazitäten sollten bei eine 0.1 Ohm shunt noch zu 
vernachlässigen sein, lediglich Wirbelströme könnte ggf. noch 
zusätzliche Beiträge zum Ersatzschaltbild bringen.

Bei 0.1 Ohm und 1 kHz entspricht einer Induktivität von ca. 15 µH. 
Parasitäre Induktivitäten muss man eher so im Bereich 10-100 nH 
vermuten. Mit leichten Fehlern muss man bei 1 kHz ggf. rechnen, aber 
wohl noch nicht zu viel.
#5097514
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Lurchi schrieb:
> Bei 0.1 Ohm und 1 kHz entspricht einer Induktivität von ca. 15 µH.
> Parasitäre Induktivitäten muss man eher so im Bereich 10-100 nH
> vermuten. Mit leichten Fehlern muss man bei 1 kHz ggf. rechnen, aber
> wohl noch nicht zu viel.

Das herum rechnen ist gerade nicht befriedigend.

Zum einen hat Burster hohes Qualitätsbewusstsein, zum anderen werden die 
technisch versierten Kunden für unmündig erklärt und man liefert keine 
konkreten Messwerte zur komplexen Impedanz. Für einen Ingenieur ist der 
Ausdruck "technische Frequenzen" wischi, waschi. Man könnte gleich 
sagen, das brauchst Du nicht zu wissen. Wenn ich einen 
Kalibrierwiderstand einsetzen müsste, dann hätte ich aber die Rails 
gerne gewusst.
mfg klaus

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