Hallo zusammen, ich hab ein kleineres Problem, bei dem ich etwas Starthilfe brauchen könnte. Ich möchte ein hochfrequentes Digitalsignal mit 5 Mhz auf einen Ausgang legen. Mit dem Basys 2 FPGA bekomme ich das relativ leicht über VHDL hin. Leider ist das mit immensem Rechen-, Kompilierungsaufwand verbunden. Idealvorstellung wäre eine Erweiterungsplatine für beispielsweise den Arduino, die eine stabile CLK abbildet und basierend darauf die vom Arduino in den Speicher gelegten Werte nacheinander auf einen Ausgang legt. Es geht um etwa 500-1000k binäre Einzelwerte, die nacheinander auf den Ausgang müssen. Danke schon mal im Voraus für eure Hilfe!
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
Rubbel D. schrieb: > Es geht um etwa 500-1000k binäre Einzelwerte, die nacheinander auf den > Ausgang müssen. Mit konstantem zeitlichen Abstand? Dann könntest Du die SPI-Schnittstelle des Arduino o.ä. dafür nutzen, die wird mit Deiner Samplerate von 5 MHz getaktet und muss mit 625 kHz Takt nachgeladen werden. Die 64 bis 128 kByte Sampledaten passen bei größeren AVRs auch in den Programmspeicher, der ATmega2560 hat beispielsweise 256 kByte.
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
Ja, die Signale sollen in konstantem zeitlichen Abstand erfolgen. Ich fürchte die 5Mhz sind nicht stabil, da der Arduino ja nicht gerade mit Rechenleistung gesegnet ist und nebenher noch einen Webserver abbilden muss. Ich dachte daher an einen Rucksack mit eigenem Oszillator, der nur getriggert wird und dann den Ram von 0-x abgrast und das jeweilige Signal auf den Ausgang legt.
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
Rubbel D. schrieb: > ch fürchte die 5Mhz sind nicht stabil, da der Arduino ja nicht gerade > mit Rechenleistung gesegnet ist und nebenher noch einen Webserver > abbilden muss. Ach so, ein Webserver muss da auch noch drauf. Warum fällt Dir das jetzt erst ein?
Beitrag #5097806 wurde von einem Moderator gelöscht.
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
Rubbel D. schrieb: > Ich fürchte die 5Mhz sind nicht stabil, da der Arduino ja nicht gerade > mit Rechenleistung gesegnet ist und nebenher noch einen Webserver > abbilden muss. Das wird dann kein AVR sondern eine der Cortex-M bastierten Varianten der Arduinos. Die haben dann nämlich auch DMA und mehr RAM - und auch den benötigen Flash Speicher, denn ein Webserver füllt den Flash eines AVR ja schon alleine. Solche Anforderungen schreibt man bitte in den 1. Beitrag mit rein!
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
Rubbel D. schrieb: > 500-1000k binäre Einzelwerte Meinst du damit einen binären Zustand (also 0 oder 1) oder einen Binärwert ala (01,1001 o.ä.)? Weil selbst bei Bit-Werten sind das ja schon 125.000 Byte bzw. ~122 KByte... So mal als Größenordnung - bei den STM32 müsstest du da dann schon in Richtung Foundation- bzw. Advanced-Line schauen. Aber selbst da ist der maximale DMA Transfer auf 65.000 bytes begrenzt.
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
Rubbel D. schrieb: > Ich dachte daher an einen Rucksack mit eigenem Oszillator, der nur > getriggert wird und dann den Ram von 0-x abgrast und das jeweilige > Signal auf den Ausgang legt. Schön, schön, aber wie kommen die Werte ins RAM? Was kommt da noch an Anforderungen hinterher? Geschieht das Einlesen und das Auslesen der Daten abwechselnd oder gleichzeitig? Ist die Ausgabe einmalig oder kontinuierlich? Usw. usw. Georg
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
Jim M. schrieb: > den benötigen Flash Speicher, denn ein Webserver füllt den Flash eines > AVR ja schon alleine. Hmm, komisch. Ich habe schon auf einem Mega16 einen Webserver am Laufen gehabt. Denselben Webserver kann ich auch auf einem Mega1284P laufen lassen. Aber wie soll der es dann schaffen, den 8 mal größeren Flash des 1284P gleichermaßen zu "füllen", das musst du mir jetzt mal erklären. Nach meinen Beobachtungen tut er das nämlich nicht, sondern bescheidet sich, genau wie auf dem Mega16, mit knapp über 14k Flash. Ich hatte das auch genau so erwartet, aber du scheinst da über Erkenntnisse zu verfügen, an die ein Normalsterblicher unmöglich gelangen kann...
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
@C-Hater... Ist sowieso hinfällig, da z.b. ein Mega1284p schon komplett mit seinen "Binärwerten" gefüllt wäre. Da fehlen dann auch die 14k für den Webserver. Somal er die 5Mhz da wirklich schwer bis garnicht erreicht hätte. Ein PWM wäre ja gegangen aber irgendwie muss er auf die Pulse auch noch seine "Binärwerte" synchronisieren UND dann muss ja nebenbei noch ein Webserver laufen... Das wird knifflig :-) Wie gesagt, die Anforderung schreit ja quasi schon nach DMA auf einem Cortex.
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
DraconiX schrieb: > Ist sowieso hinfällig, da z.b. ein Mega1284p schon komplett mit seinen > "Binärwerten" gefüllt wäre. Da fehlen dann auch die 14k für den > Webserver. Somal er die 5Mhz da wirklich schwer bis garnicht erreicht > hätte Hmmm... Also meine 1284P besitzen zwei SPI-master-fähige UARTS, die jeweils mit 10MHz Takt operieren können. Es wäre also kein allzu großes Problem, an eine davon eine SD-Card als Datenspender anzuschliessen und die andere als Ausgabeport zu verwenden. Aber mag ja sein, dass es noch irgendwie "abgerüstete" 1284P gibt, wer weiss das schon so genau...
Re: Anfängerproblem: Gespeichertes Signal auf Basis einer definierten Frequenz auf einen Ausgang leg
Warum gleich so Arrogant?! Hat dir jemand etwas getan oder darfst du zu Hause nicht über deine Frau? Ja klar kann man das sicherlich auch mit SPI über ne SD-Card machen - gibt es denn beim 1284p direkt eine Möglichkeit diese Daten Bitweise mit einem Timer (fsoc/4 = 5Mhz) auf einen Pin zu geben? Dies ist eine ernst gemeinte Frage! Bitte keine Arrogante Antwort ;-)
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