Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bauteile für Boost-Regler wählen


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von suchender (Gast)


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Ich habe zum Vergleich ein fertiges Modul 
(http://mklec.com/modules/power-modules/voltage-current-regulators/200W-DC-DC-boost-converter-6-35v-to-6-55v-module) 
welches meine Anforderungen erfüllt, aber knapp nicht in mein Gehäuse 
passt.
Uin: 13-17V
Uout: 36-41V
Iout: 5A
Uripple: 150mVpp

Last werden vier 50W LEDs sein, einzeln über je einen IRF3205 per PWM 
gesteuert.

Nun suche ich passende Bauteile für einen eigenen Converter.
Als Grundlage nutze ich 
https://learn.adafruit.com/diy-boost-calc/the-calculator

Als Basis habe ich mir den MCP 1632 
(http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A200/MCP1632.pdf) 
ausgesucht (die Bauteile sollten möglichst bei Reichelt erhältlich sein)

MosFET: IRF3205 
(http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/irf3205.pdf)
eine 1,5µH SMD Induktivität 
(http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/B400/PISM.pdf)
Schottky: MBR 10100 
(http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A400/MBR1060_MBR10100%23ON.pdf)
Eingangselko: 1000µF 35V Low-ESR 
(cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/B300/DS_PANASONIC_FR.pdf)
Ausgangselko: 2x 150µF 63V Low-ESR (selbes Datenblatt)

Wäre nett, wenn jemand drüberschauen könnte, ob das so hinhaut, es ist 
nicht mein erster Boost Converter, aber der erste für >500mA

von Boris O. (bohnsorg) Benutzerseite


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Ich frag mal keck nach, ob die LEDs mit Konstantstrom beschickt werden, 
dann ist ein Boost-Konverter auch mit hysterischer Regelung machbar und 
die Rippel-Spannung ist bei LEDs ziemlich gleich. Schließlich fehlt noch 
die PWM-Regelung per MOSFET, ein paralleler Kurzschluss oder als 
schneller Schalter der Versorgung (= die schlechtere Idee)?

Wenn du bisher deine Konverter mit dem Adafruit-Rechner entworfen hast, 
dann solltest du in diesem Fall das fertige Modul und das größere 
Gehäuse kaufen. Ansonsten die übrigen Posts zu LED-Konstantstromquellen 
durcharbeiten.

von suchender (Gast)


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Boris O. schrieb:
> Wenn du bisher deine Konverter mit dem Adafruit-Rechner entworfen hast,
> dann solltest du in diesem Fall das fertige Modul und das größere
> Gehäuse kaufen.

Dabei lernt man aber nix.

Boris O. schrieb:
> als
> schneller Schalter der Versorgung (= die schlechtere Idee)?

Als schneller Schalter (wenige kHz) im GND Pfad. Was ist daran schlecht?

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

Du möchtest einen Stepup-Wandler bauen, der 200 Watt am Ausgang liefern 
kann.


Dafür wäre eine Spule mit Ringkern und mehreren parallelen Drähten, so 
daß sie auf genügend Querschnitt kommen, besser geeignet als die 
zierliche SMD-Drossel.

Die 10A-Diode sollte mindestens eine mit 25A sein.

Von den von Dir angegebenen Elkos würde ich eher die fünffache Menge 
verbauen.

5V Gatespannung könnten gerade so ausreichen, dürfte aber knapp werden, 
da die Ansteuerung mit 5V laufen wird. Ich halte es für "optimistisch".

Probiere es aus und mache Deine Erfahrungen. Ein Labornetzteil zur 
Versorgu g bei der Inbetriebnahme ist Gold wert.

Und Du hast vergessen den unbedeutenden Shunt als induktivitätsarmen 
Typen auszuwählen mit dem zur Drossel passenden Wert.

Mit freundlichem Gruß

: Bearbeitet durch User
von hobbyist (Gast)


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Christian S. schrieb:
> Dafür wäre eine Spule mit Ringkern und mehreren parallelen Drähten, so
> daß sie auf genügend Querschnitt kommen, besser geeignet als die
> zierliche SMD-Drossel.

Im fertigen Modul ist ein ca. 13x6x5mm Ringkern mit 14 Windungen aus 
2x0,32mm² verbaut und das bei 117kHz, daher hielt ich die Baugröße der 
SMD Drossel für realistisch.

Christian S. schrieb:
> Die 10A-Diode sollte mindestens eine mit 25A sein.

Warum das? Gut gekühlt ist sie.

Christian S. schrieb:
> Von den von Dir angegebenen Elkos würde ich eher die fünffache Menge
> verbauen.

Warum das?  Für Angstelkos ist leider kein Platz...

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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> Dafür wäre eine Spule mit Ringkern und mehreren parallelen Drähten,
> Christian S. schrieb:
> Die 10A-Diode sollte mindestens eine mit 25A sein.
>
> Warum das? Gut gekühlt ist sie.

Um die dreifache Spannung erhalten zu können, verdreifacht sich der 
momentan  Strom.


>
> Christian S. schrieb:
> Von den von Dir angegebenen Elkos würde ich eher die fünffache Menge
> verbauen.
>
> Warum das?  Für Angstelkos ist leider kein Platz...

Über praktische Erfahrung verfügst Du wohl nicht.

Ihr Leute, Ihr könnt euren Namen ändern wie ihr wollt und bauen was ihr 
wollt und billigkram für 11 Euro als die Nonplusultra-Maschine ansehen, 
aber fragt später nicht, warum das Teil schon kaputt ist und wie man es 
für 2 Euro repariert bekommt.

Und was kommt von Dir bezüglich des Shunts?

nee, diesmal nicht.

: Bearbeitet durch User

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