Hallo zusammen, ich habe letztens Informationen über einen neuen PIC bekommen der direkt mit 40V betrieben werden kann. Leider finde ich diese nicht mehr und habe auch sonst keinen Erfolg mit der Suche im Internet. Kann mir hier evtl. jemand helfen wie dieser PIC heißt?
Hallo Achim, Danke, der ist leider schon älter, das war etwas neueres.
DraconiX schrieb: > Hmm... "Wide Operating Voltage Range (2.0V-5.5V)" Bei den F Typen. Die HV Typen sind mit '2V-User Defined' spezifiziert, was aber nichts anderes bedeutet, als das sie einen internen Shuntregler haben, der mit externem Serienwiderstand zusammen erlaubt, die MC an einer höheren Betriebsspannung zu betreiben. Die I/O Charakteristiken ändern sich dadurch aber kein bisschen, man kann z.B. keineswegs 20 oder 30V auf einen MC Eingang legen. Intern nämlich läuft der PIC immer noch mit 5V. So gesehen kann man mit einem externen Regler jeden MC zum 'HV' Typ machen.
Uwe schrieb: > ich habe letztens Informationen über einen neuen PIC bekommen der direkt > mit 40V betrieben werden kann. Leider finde ich diese nicht mehr und > habe auch sonst keinen Erfolg mit der Suche im Internet. Kann mir hier > evtl. jemand helfen wie dieser PIC heißt? Gab's nie, es gab ETL9422 und ähnliche mit 9V und die uralten PMOS mit 17V aber damals waren das erst Mikroprozessoren und noch keine Mikrocontroller.
Christoph K. schrieb: > waren das wirklich 17V oder eher +5 / -12V? Es könnten auch -17V gewesen sein IIRC. Der Intel 4004 wollte z.B. -15V +-5% sehen. Uwe schrieb: > ich habe letztens Informationen über einen neuen PIC bekommen der direkt > mit 40V betrieben werden kann. Wenn der die 40V auch an den IO-Pins vertragen können soll, dann willst Du den nicht bezahlen. Die Spannung treibt die benötigte Chipfläche durchs Dach. Externe Pegelwandler sind viel billiger.
Wozu soll so etwas sinnvoll sein? Mit Ausnahme von ein paar CMOS-Schaltkreisen kann doch niemand etwas mit so "hohen" Spannungen anfangen. Dass es einen Chip gegeben haben kann, der mit mehr als 20V Eingangsspannung, 08/15 Ausgangspegel (3.3 oder 5V) generiert hat, kann ich mir sowieso nicht vorstellen.
Hab es gefunden. Anwendungsfälle gibt es viele, z.B. direkt 400V Mosfets mit 16V ansteuern. http://www.microchip.com/wwwproducts/en/MCP19123
Die HVs sind quasi eine Jugendsünde von Microchip. Gedacht z.B. für einfachste und kleinste 230V-Anwendungen um den externen Linearregler zu sparen. Ein 230V-Signal wurde dann einfach per 100k oder mehr angeschlossen, den Reste machten die Climb-Dioden. Ein 0-Durchgang z.B. war so relativ einfach erkennbar. In Zeiten von DC-DC-Wandlern in der Größe eines Stecknadelkopfes ist das natürlich heute alles Quatsch.
Uwe schrieb: > Hab es gefunden. Anwendungsfälle gibt es viele, z.B. direkt 400V Mosfets > mit 16V ansteuern. > > http://www.microchip.com/wwwproducts/en/MCP19123 Das ist ein Step-Down-Regler mit eingebautem Mikrocontroller. Wen ich das richtig sehe, sind die Ein- und Ausgänge des Controllers aber auch nur für 5V ausgelegt, alle für höhere Spannungen spezifizierten Pins gehören zum Schaltregler.
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