Hallo,
ich habe eine total simple Schaltung, trotzdem funktioniert sie
nicht....
Ich habe eine DC 12V Spannunsquelle, welche auf 3.3V konventiert werden
soll. Dazu nutze ich den R-78E3.3-0.5 DC/DC Convertor.
Grundsätzlich läuft der Arduino (habe nur das Gefühl, die Software
stürzt nach Minuten ab), aber sobald ich FTD1232 auf den Arduino Mega
ansecke, kann ich keine Software hochladen, die RX/TX Lampen am Arduino
blinken nicht, sie läuchten durchgehend, Arduino muss paar mal resetet
werden, damit die Software startet.
Sobald ich die Spannungsquelle von DC/DC Convertor wegnehme, kann ich
Software hochladen.
Betreibe ich den Arduino mit einen 3.3V Netzteil, funktioniert alles
korrekt, nur sobald der DC/DC Convertor zum Einsatz kommt, nicht mehr.
Messe ich den Stromdurchfluss von der 3.3V Leitung auf die 12V Leitung,
zeigt mir das Messgerät 600 an, ist das normal?
Danke für eure Hilfe!
Meine Glaskugel sagt, dass irgendwo die GND-Verbindungen nicht alle
miteinander verbunden sind und sich die Masse irgendwo ihren Weg bahnt
bzw irgendwo etwas eingekoppelt wird.
Der Schaltplan, den du gepostet hast entspricht garantiert nicht der
Realität. Wo ist der Arduino, wo die TX bzw RX Verbindungen?
Und am besten ein Foto vom Aufbau...
Und was ist bitte Durchfluss von 3.3V- auf die 12V-Leitung? Das klingt,
als ob du das Messgerät im Strommodus genau dort dazwischen geschaltet
hast, also zwischen 3.3V und 12V.
Und was meinst du mit 600? Äppel, Eier, Elefanten?
Übrigens sollte man den DC/DC eh mit Kondensatoren an Ein- und Ausgang
betreiben, typisch 10µF.
Und mit "Stromdurchfluss" meine ich den Diodenmesser, welcher anzeigt,
ob eine Verbindung besteht oder auch nicht (der Pieper :-) ..)...
Wenn ich auf 3.3V zu 12V anhalte, zeigt das Messgerät 600 an.
Baue ich auf der 3.3V Leitung eine Diode ein, so dass der "Diodentester"
am Messgerät 3.3V zu 12V keinen Durchfluss mehr zeigt, funktioniert
plötzlich alles.
Ist das Normal??? Sollte ich auf einen anderen DC Wandler ausweichen,
oder kann ich das sorglos mit der Diode belassen?
Falls ich mich geirrt habe und du tatsächlich Probleme mit dem Messen
hast, lies dir doch bitte mal durch, wie man Strommessungen durchführt.
Meist schaltet man das Messgerät dazu in den sogenannten
“Strom-Mess-Modus“, bei einfacheren häufig durch Aufschriften wie “mA“,
„A“ o.ä. gekennzeichnet. Bei einfacheren Messgeräten muss auch der
richtige Messbereich gewählt werden - ich hoffe, du weißt, was du
erwartest?
Außerdem misst man Strom in Serie (aka in Reihe) zu einem Verbraucher.
Die Messstrippen müssen also nicht nur in den richtigen Buchsen stecken,
sondern auch zwischen dem 3.3V-Ausgang und dem zu versorgenden
Digitalteil.
Die Angabe 600 zeigt uns übrigens, dass du ein besonders einfaches
Messgerät benutzt, was zwar nicht per se schlecht ist, aber einfach der
Anschlag des Messgeräts.
Nee, mal im Ernst: versuch doch mal, ein wenig über das Messen
elektrischer Größen zu lesen. Vielleicht wird dir dann auch klar, dass
der Diodentest völlig daneben ist. Damit misst man typischerweise eben -
wie der Name sagt - Dioden, aber eben weder Strom, noch Spannung.
Es liegen 3.3V an, wo 3.3V anliegen sollten, ebenso das gleiche bei 12V.
Nur zur eigentlichen Frage: Ist es normal, dass ich eine Diode benötige,
damit der Arduino korrekt funktioniert?
Habe den DC/DC bereits ersetzt, auch den Arduino, gleiches Problem.
Gibt es DC/DC Konvertor, die nicht Mikrocontroller geeignet sind???
2.9V liegen nun an :-)
Naja, der Arduino würde bei solchen Strömen vermutlich anfangen zu
leuchten... :)
Radio Eriwan würde aber auf deine Frage klar sagen: jein.
Es kommt halt immer darauf an.
Dein DCDC müsste passen, aber irgend etwas spuckt dir dazwischen.
Die schon erwähnten Kondensatoren an Ein-/Ausgang des DCDC fehlen
vermutlich immer noch. Am Eingang reicht ein Elko, 10µF/25V, am Ausgang
würde ich Tantal oder Keramik nehmen, 1...10µF/5V, bei Tantal unbedingt
Polung beachten, sonst evtl Auge = aua.
Versuch doch mal, solche Kondensatoren dazu zu stecken?
Pd G. schrieb:> Dein DCDC müsste passen, aber irgend etwas spuckt dir dazwischen.> Die schon erwähnten Kondensatoren an Ein-/Ausgang des DCDC fehlen> vermutlich immer noch. Am Eingang reicht ein Elko, 10µF/25V, am Ausgang> würde ich Tantal oder Keramik nehmen, 1...10µF/5V, bei Tantal unbedingt> Polung beachten, sonst evtl Auge = aua.> Versuch doch mal, solche Kondensatoren dazu zu stecken?
Habe gerade nur 300uF zuhause :o... Kann man die hinten & vorne zum
testen auch verwenden?
300µF?!
Das klingt nach uralten Blech-Elkos mit Schraubgewinde...
Kannst ja mal ein Foto einstellen, aber zumindest am Ausgang des DCDC
ist er nicht verwendbar.
Am Eingang kannst du ihn durchaus mit anstecken, auch wenn er etwas zu
fett ist.
Aber am Ausgang, also der 3.3V-Seite, auf gar keinen Fall - weil der
DCDC sonst auf eine sehr starke und dazu große, kapazitive Last
arbeitet. Das mögen die selten. Da aber der C am Eingang eher unwichtig,
dafür der am Ausgang wichtiger ist, solltest du dir irgendwo einen C in
angegebener Größe suchen/ablöten/abknipsen/was-auch-immer und dann an
deinen Aufbau stecken.
Ach so, nur falls es dir nicht klar ist: dein 1000µF ist ein Elko. Schon
deshalb wäre er am Ausgang dieses DCDC nicht geeignet.
Eine Beschreibung zum Elko findest du z.B. hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytkondensator
P.S. manchmal ist man so vernagelt, dass man selbst Begriffe
missverständlich verwendet - ich rede von mir. Also: als Elko wird in
der Technik meist ein Aluminium-Elektrolyt-Kondensator bezeichnet. Ein
Tantal ist natürlich streng genommen auch ein Elko, aber ich kenne
niemanden, der zur Tantal-Perle “Elko“ sagt. Nur um das noch einmal
klarzustellen.
Hmm, oder du überlegst nochmal, ob dieser Ansatz der beste ist?
Ein Arduino zieht m.W. nicht sehr viel Strom, so dass du die 3.3V auch
mit einem Linearregler aus 12V erzeugen könntest. Ein solcher
Linearregler, realisierbar mit einem Baustein oder einer einfachen
Widerstand-Z-Dioden-Kombination, wäre deutlich preiswerter als ein
Kondensatorsortiment. Früher haben Bastler solche Kondensatoren aus
alten Leiterplatten recycelt und damit maximal ihre Gesundheit durch
Lötdämpfe belastet - aber Geld gespart. :)
Versuch doch bitte noch einmal den Strom zu messen, der in der
3.3V-Leitung fließt, indem du diese Leitung durch die Mrssstrippen
deines Multimeters ersetzt. Und dieses schaltest du auf “20m“, was für
20mA steht.
Also das da auf dem Bild sieht für mich ganz nach einen Mega 2560 CORE
aus. Der hat kein Seriell-USB-Wandler onboard sondern dafür im Kabel,
das man dran steckt. Dieses Kabel versorgt dann aber die Platine vom
Mega über den USB-Port. Sieht man auch an der Pin-Bezeichnung VCC an dem
Programmierport.
Was also wohl passiert ist, dass sich deine 3,3V vom Wandler mit den 5V
vom USB beißen. Und womöglich kommen auch noch GND-Probleme dazu. Also
bitte nur die eine oder andere Stromversorgung dran, dann funktioniert
das schon. Hast ja selber gesagt ohne Wandler geht es.
Wenn es mit Wandler auch gehen soll dann musst du nur den VCC-Pin des
Programmierkabels nicht verbinden. Dann sollte das auch einfach
funktionieren. Ich hab das mal rot markiert der Einfachheit halber...
Bastler schrieb:> Wenn es mit Wandler auch gehen soll dann musst du nur den VCC-Pin des> Programmierkabels nicht verbinden. Dann sollte das auch einfach> funktionieren. Ich hab das mal rot markiert der Einfachheit halber...
Getestet, funktioniert leider auch nicht...
Auch wenn der DC/DC Wandler auf der 12V Seite nicht mit Spannung
versorgt ist, tritt dsa Problem. Erst, wenn ich diesen auf der Schaltung
entferne, funktioniert alles problemlos.
Im übrigen funktioniert ein 3.3V Netzteil problemlos, dort habe ich
diese Probleme nicht...
Irgendwie ist das alles komisch?? Ich könnte den DC/DC Wandler die Tage
mit durch einen LD1117V33 ersetzen und schauen...`?
Ok, habe nun festgestellt, wenn in den Mikrocontroller mit 3,15V oder
weniger versorge, funktioniert alles korrekt.
Sobald die VCC Versorgung am Mikrocontroller 3,2V oder mehr ist, fangen
die Probleme an :-/ ...