Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Arduino 3.3V DC/DC Convertor


von Thomas (Gast)


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Hallo,

ich habe eine total simple Schaltung, trotzdem funktioniert sie 
nicht....

Ich habe eine DC 12V Spannunsquelle, welche auf 3.3V konventiert werden 
soll. Dazu nutze ich den R-78E3.3-0.5 DC/DC Convertor.

Grundsätzlich läuft der Arduino (habe nur das Gefühl, die Software 
stürzt nach Minuten ab), aber sobald ich FTD1232 auf den Arduino Mega 
ansecke, kann ich keine Software hochladen, die RX/TX Lampen am Arduino 
blinken nicht, sie läuchten durchgehend, Arduino muss paar mal resetet 
werden, damit die Software startet.
Sobald ich die Spannungsquelle von DC/DC Convertor wegnehme, kann ich 
Software hochladen.
Betreibe ich den Arduino mit einen 3.3V Netzteil, funktioniert alles 
korrekt, nur sobald der DC/DC Convertor zum Einsatz kommt, nicht mehr.

Messe ich den Stromdurchfluss von der 3.3V Leitung auf die 12V Leitung, 
zeigt mir das Messgerät 600 an, ist das normal?

Danke für eure Hilfe!

von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Meine Glaskugel sagt, dass irgendwo die GND-Verbindungen nicht alle 
miteinander verbunden sind und sich die Masse irgendwo ihren Weg bahnt 
bzw irgendwo etwas eingekoppelt wird.

Der Schaltplan, den du gepostet hast entspricht garantiert nicht der 
Realität. Wo ist der Arduino, wo die TX bzw RX Verbindungen?

Und am besten ein Foto vom Aufbau...

von Pd G. (pdg)


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Und was ist bitte Durchfluss von 3.3V- auf die 12V-Leitung? Das klingt, 
als ob du das Messgerät im Strommodus genau dort dazwischen geschaltet 
hast, also zwischen 3.3V und 12V.
Und was meinst du mit 600? Äppel, Eier, Elefanten?

Übrigens sollte man den DC/DC eh mit Kondensatoren an Ein- und Ausgang 
betreiben, typisch 10µF.

von Thomas (Gast)


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Hoffe, man erkennt was am Bild, habe es eben auf dem Steckboard 
nachgebaut.

Rot ist 12V, grün 3.3V.

von Thomas (Gast)


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Und mit "Stromdurchfluss" meine ich den Diodenmesser, welcher anzeigt, 
ob eine Verbindung besteht oder auch nicht (der Pieper  :-) ..)...
Wenn ich auf 3.3V zu 12V anhalte, zeigt das Messgerät 600 an.

von Pd G. (pdg)


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Diodentest?!
Oops, jetzt sehe ich erst den Ironie-Tag...
Ok, 600, ist doch richtig. Alles in Ordnung.

von Pd G. (pdg)


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:)

von Thomas (Gast)


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Baue ich auf der 3.3V Leitung eine Diode ein, so dass der "Diodentester" 
am Messgerät 3.3V zu 12V keinen Durchfluss mehr zeigt, funktioniert 
plötzlich alles.

Ist das Normal??? Sollte ich auf einen anderen DC Wandler ausweichen, 
oder kann ich das sorglos mit der Diode belassen?

von Pd G. (pdg)


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Falls ich mich geirrt habe und du tatsächlich Probleme mit dem Messen 
hast, lies dir doch bitte mal durch, wie man Strommessungen durchführt. 
Meist schaltet man das Messgerät dazu in den sogenannten 
“Strom-Mess-Modus“, bei einfacheren häufig durch Aufschriften wie “mA“, 
„A“ o.ä. gekennzeichnet. Bei einfacheren Messgeräten muss auch der 
richtige Messbereich gewählt werden - ich hoffe, du weißt, was du 
erwartest?
Außerdem misst man Strom in Serie (aka in Reihe) zu einem Verbraucher. 
Die Messstrippen müssen also nicht nur in den richtigen Buchsen stecken, 
sondern auch zwischen dem 3.3V-Ausgang und dem zu versorgenden 
Digitalteil.

Die Angabe 600 zeigt uns übrigens, dass du ein besonders einfaches 
Messgerät benutzt, was zwar nicht per se schlecht ist, aber einfach der 
Anschlag des Messgeräts.

von Thomas (Gast)


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Ich spreche hiervon :)

von Pd G. (pdg)


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Ich auch.

von Pd G. (pdg)


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Nee, mal im Ernst: versuch doch mal, ein wenig über das Messen 
elektrischer Größen zu lesen. Vielleicht wird dir dann auch klar, dass 
der Diodentest völlig daneben ist. Damit misst man typischerweise eben - 
wie der Name sagt - Dioden, aber eben weder Strom, noch Spannung.

von Thomas (Gast)


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Es liegen 3.3V an, wo 3.3V anliegen sollten, ebenso das gleiche bei 12V.
Nur zur eigentlichen Frage: Ist es normal, dass ich eine Diode benötige, 
damit der Arduino korrekt funktioniert?

von Pd G. (pdg)


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Ganz klar: nein.
Mit der Diode setzt du nur die 3.3V auf etwa 2.6V herunter. Da kann der 
Controller im Arduino gerade noch so arbeiten.

von Thomas (Gast)


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Habe den DC/DC bereits ersetzt, auch den Arduino, gleiches Problem.
Gibt es DC/DC Konvertor, die nicht Mikrocontroller geeignet sind???

2.9V liegen nun an :-)

von Frank L. (hermastersvoice)


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vielleicht wirklich mal den Strom messen? Wenn da mehr als 500mA 
rauskommen, dann geht der Wandler einfach in die Knie.

von Pd G. (pdg)


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Naja, der Arduino würde bei solchen Strömen vermutlich anfangen zu 
leuchten... :)

Radio Eriwan würde aber auf deine Frage klar sagen: jein.
Es kommt halt immer darauf an.

Dein DCDC müsste passen, aber irgend etwas spuckt dir dazwischen.
Die schon erwähnten Kondensatoren an Ein-/Ausgang des DCDC fehlen 
vermutlich immer noch. Am Eingang reicht ein Elko, 10µF/25V, am Ausgang 
würde ich Tantal oder Keramik nehmen, 1...10µF/5V, bei Tantal unbedingt 
Polung beachten, sonst evtl Auge = aua.
Versuch doch mal, solche Kondensatoren dazu zu stecken?

von Thomas (Gast)


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Pd G. schrieb:
> Dein DCDC müsste passen, aber irgend etwas spuckt dir dazwischen.
> Die schon erwähnten Kondensatoren an Ein-/Ausgang des DCDC fehlen
> vermutlich immer noch. Am Eingang reicht ein Elko, 10µF/25V, am Ausgang
> würde ich Tantal oder Keramik nehmen, 1...10µF/5V, bei Tantal unbedingt
> Polung beachten, sonst evtl Auge = aua.
> Versuch doch mal, solche Kondensatoren dazu zu stecken?

Habe gerade nur 300uF zuhause :o... Kann man die hinten & vorne zum 
testen auch verwenden?

von Pd G. (pdg)


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300µF?!
Das klingt nach uralten Blech-Elkos mit Schraubgewinde...

Kannst ja mal ein Foto einstellen, aber zumindest am Ausgang des DCDC 
ist er nicht verwendbar.

von Thomas (Gast)


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Sind doch 1000uF...

von Pd G. (pdg)


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Am Eingang kannst du ihn durchaus mit anstecken, auch wenn er etwas zu 
fett ist.
Aber am Ausgang, also der 3.3V-Seite, auf gar keinen Fall - weil der 
DCDC sonst auf eine sehr starke und dazu große, kapazitive Last 
arbeitet. Das mögen die selten. Da aber der C am Eingang eher unwichtig, 
dafür der am Ausgang wichtiger ist, solltest du dir irgendwo einen C in 
angegebener Größe suchen/ablöten/abknipsen/was-auch-immer und dann an 
deinen Aufbau stecken.

von Pd G. (pdg)


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Ach so, nur falls es dir nicht klar ist: dein 1000µF ist ein Elko. Schon 
deshalb wäre er am Ausgang dieses DCDC nicht geeignet.
Eine Beschreibung zum Elko findest du z.B. hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytkondensator

P.S. manchmal ist man so vernagelt, dass man selbst Begriffe 
missverständlich verwendet - ich rede von mir. Also: als Elko wird in 
der Technik meist ein Aluminium-Elektrolyt-Kondensator bezeichnet. Ein 
Tantal ist natürlich streng genommen auch ein Elko, aber ich kenne 
niemanden, der zur Tantal-Perle “Elko“ sagt. Nur um das noch einmal 
klarzustellen.

von Thomas (Gast)


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von Pd G. (pdg)


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von Thomas (Gast)


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Laut
https://www.recom-power.com/pdf/Innoline/R-78Exx-0.5.pdf
sollte man 10uF verwenden... werde ein set mit verschiedenen größen 
bestellen und testen..

von Pd G. (pdg)


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Hmm, oder du überlegst nochmal, ob dieser Ansatz der beste ist?
Ein Arduino zieht m.W. nicht sehr viel Strom, so dass du die 3.3V auch 
mit einem Linearregler aus 12V erzeugen könntest. Ein solcher 
Linearregler, realisierbar mit einem Baustein oder einer einfachen 
Widerstand-Z-Dioden-Kombination, wäre deutlich preiswerter als ein 
Kondensatorsortiment. Früher haben Bastler solche Kondensatoren aus 
alten Leiterplatten recycelt und damit maximal ihre Gesundheit durch 
Lötdämpfe belastet - aber Geld gespart. :)

Versuch doch bitte noch einmal den Strom zu messen, der in der 
3.3V-Leitung fließt, indem du diese Leitung durch die Mrssstrippen 
deines Multimeters ersetzt. Und dieses schaltest du auf “20m“, was für 
20mA steht.

von Bastler (Gast)



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Also das da auf dem Bild sieht für mich ganz nach einen Mega 2560 CORE 
aus. Der hat kein Seriell-USB-Wandler onboard sondern dafür im Kabel, 
das man dran steckt. Dieses Kabel versorgt dann aber die Platine vom 
Mega über den USB-Port. Sieht man auch an der Pin-Bezeichnung VCC an dem 
Programmierport.

Was also wohl passiert ist, dass sich deine 3,3V vom Wandler mit den 5V 
vom USB beißen. Und womöglich kommen auch noch GND-Probleme dazu. Also 
bitte nur die eine oder andere Stromversorgung dran, dann funktioniert 
das schon. Hast ja selber gesagt ohne Wandler geht es.

Wenn es mit Wandler auch gehen soll dann musst du nur den VCC-Pin des 
Programmierkabels nicht verbinden. Dann sollte das auch einfach 
funktionieren. Ich hab das mal rot markiert der Einfachheit halber...

von Thomas (Gast)


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Bastler schrieb:
> Wenn es mit Wandler auch gehen soll dann musst du nur den VCC-Pin des
> Programmierkabels nicht verbinden. Dann sollte das auch einfach
> funktionieren. Ich hab das mal rot markiert der Einfachheit halber...

Getestet, funktioniert leider auch nicht...

Auch wenn der DC/DC Wandler auf der 12V Seite nicht mit Spannung 
versorgt ist, tritt dsa Problem. Erst, wenn ich diesen auf der Schaltung 
entferne, funktioniert alles problemlos.
Im übrigen funktioniert ein 3.3V Netzteil problemlos, dort habe ich 
diese Probleme nicht...

Irgendwie ist das alles komisch?? Ich könnte den DC/DC Wandler die Tage 
mit durch einen LD1117V33 ersetzen und schauen...`?

von Thomas (Gast)


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Ok, habe nun festgestellt, wenn in den Mikrocontroller mit 3,15V oder 
weniger versorge, funktioniert alles korrekt.
Sobald die VCC Versorgung am Mikrocontroller 3,2V oder mehr ist, fangen 
die Probleme an :-/ ...

von Thomas (Gast)


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Jetzt frage ich mal ganz blöd:
http://www.inhaos.com/uploadfile/otherpic/DS-Mega2560-CORE-V01-EN.pdf
Power Supply + habe ich auf PIN 1, und GND auf PIN 40 angeschlossen, 
sollte korrekt sein, oder?

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