Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verhalten Schaltnetzteil


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von Wiz (Gast)


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Hallo,

es geht um folgendes....ich habe ein Schaltnetzteil, dass 230v AC in 24v 
DC wandelt.
Mit einem Mosfet kann ich die 24v des Netzteils schalten (pwm). 
Hintergrund ist, dass die Last ein Motor mit großen Einschaltstrom ist.
Das Netzteil kann den einschaltstrom des Motors nicht 
treiben.....deswegen will ich mittels pwm den eingangskondensator im 
Motor langsam aufladen, um somit den hohen einschaltstrom zu umgehen.

Es funktioniert leider nicht so wie gedacht. Entweder Schaltet das 
Netzteil wegen dem einschaltstrom nicht durch....trotz pwm oder es geht 
nur einmal, ein erneutes schließen und öffnen des Motors führt zum 
gleichen Problem (Netzteil schaltet nicht durch). Erst durch Ausschalten 
des Netzteils und warten....wieder einschalten lässt das Netzteil 
durchschalten.

Jemand ne Idee? Oder hat meine Theorie einen Denkfehler?

Gruß
Wiz

von Patrick J. (ho-bit-hun-ter)


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Hi

Der PWM wird Dir nicht den gigantischen Strom-Hunger des Motor weg 
machen - Dein Netzteil wird also Aufgrund eines Überstrom abschalten.

Wenn Du, BEVOR die Überstromabschaltung greift, den Stromfluß wieder 
senkst (beim PWM wohl auf Null), sollte Das vll. funktionieren.

Da könnte es sein, daß Dein Netzgerät die Taktung zwischen Kurzschluß 
und lastlos nicht so recht mag.

Du kannst probieren, eine Spule zu integrieren.
Diese wird den Strom nur (relativ) langsam ansteigen lassen (viel Zeit 
um den Ausgang abzuschalten) und dann den Strom nicht abrupt auf Null 
sinken lassen, sondern den Strom 'so lange wie irgend möglich' aufrecht 
halten.
Durch Ansteuerung per PWM bekommst Du so einen einstellbaren Strom hin, 
Den Netzgerät wie Motor wohl eher mögen.

MfG

von Wiz (Gast)


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Hallo,

Ja das Netzteil braucht eine Mindestlast....deswegen mag es pwm wohl 
nicht, wenn der lastlose Zustand zu lange anhält.

Danke

von der schreckliche Sven (Gast)


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Hallo Wiz!
Wieso soll das Netzteil eine Mindestlast brauchen?
Deine ganze Problembeschreibung finde ich etwas nebulös.
Der Motor sollte eigentlich auch mit begrenztem Strom anlaufen.
Was meinst Du mit "Eingangskondensator im Motor"?
Wenn`s nicht mehr Details gibt, gibt`s nur einen Rat: stärkeres 
Netzteil.

von Wiz (Gast)


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Die Mindestlast ist bei vielen schaltnetzteilen nötig, hat was mit dem 
Regelkreis zu tun.

Das Netzteil schaltet nicht durch wegen zu hohen einschaltstrom...der 
durch den Kondensator im Motor verursacht wird.
@sven

von Mani W. (e-doc)


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Was macht wohl eine PWM-Regelung/Steuerung?

Ein/Aus mit einer niedrigen (hundert Hz) bis hoher (KHz) Taktrate, die
den Motor und die Induktivität ständig fordert, das Netzteil damit
überfordert ist und einfach nichts funktioniert...


Und ein Osszi würde alles zeigen, oder nicht?

von Mani W. (e-doc)


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Wiz schrieb:
> Das Netzteil kann den einschaltstrom des Motors nicht
> treiben.....deswegen will ich mittels pwm den eingangskondensator im
> Motor langsam aufladen, um somit den hohen einschaltstrom zu umgehen.

Den "Eingangskondensator" solltest mal definieren!

Wo befindet sich der und welche Kapazität?

Keine Induktivität davor?


Bitte, ein Schaltplan wäre besser als 1001 Worte!!!

von Mark S. (voltwide)


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Der hohe Anlaufstrom eines Motors hat wohl mit einem etwaigen 
Kondensator recht wenig zu tun.

von Mani W. (e-doc)


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Mark S. schrieb:
> Der hohe Anlaufstrom eines Motors hat wohl mit einem etwaigen
> Kondensator recht wenig zu tun.

Eben!

von Harald W. (wilhelms)


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Wiz schrieb:

> es geht um folgendes....ich habe ein Schaltnetzteil, dass 230v AC in 24v
> DC wandelt.

Nimm ein normales Netzteil mit 50Hz-Trafo, und es gibt
keine Probleme. Allerdings sollte der Gleichrichter für
den Anlaufstrom (typisch sechsmal Nennstrom) des Motors
ausgelegt werden.

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