Forum: Platinen KiCad auf IPAD


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von Lutz H. (luhe)


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Für  OS X von Appel existiert ein Download.
Kann dieser auch auf einem IPAD eingesetzt werden?

von Base64 U. (6964fcd710b8d77)


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wäre mir neu das man irgendetwas das nicht aus dem apple store kommt auf 
iphone/ipad geräten ausführen kann

auserdem hast du auf dem ipad eine arm prozessor architektur und auf den 
osx geräten eine x86_64, kann nicht gehen ohne weiteres.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Lutz H. schrieb:
> Für  OS X von Appel existiert ein Download.

Apple.

> Kann dieser auch auf einem IPAD eingesetzt werden?

iPad.

Nein. OS X läuft (von sehr archaischen Varianten abgesehen) nur auf 
x86-Prozessoren, 64-Bit, während das Betriebssystem des iPad (iOS) auf 
einem ARM läuft. Komplett andere Prozessorarchitektur, nicht kompatibel.

Du kannst natürlich Dir einen Apple-Developer-Account zulegen, Dir das 
kostenlose XCode herunterladen und versuchen, KiCad auf iOS zu portieren 
... aber das wird Dich mindestens die nächsten paar Jahre in Anspruch 
nehmen.


Was Du machen kannst: Lass KiCad auf einem PC laufen (egal, ob das nun 
ein Mac, ein Windows-PC oder ein Linux-PC ist) und bediene diesen mit 
dem iPad fern - es gibt sowohl RDP- als auch VNC-Clients für iOS.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rufus.

Rufus Τ. F. schrieb:

> Was Du machen kannst: Lass KiCad auf einem PC laufen (egal, ob das nun
> ein Mac, ein Windows-PC oder ein Linux-PC ist) und bediene diesen mit
> dem iPad fern - es gibt sowohl RDP- als auch VNC-Clients für iOS.

Ich sehe das Problem eher in einer anderen Ecke....CAD mit so einer 
Briefmarke von iPad kann nur eine Qual sein.

Ich benutze KiCad auch am Netbook, aber das ist schon fast wie Panzer 
fahren: Man sieht die Welt nur durch Sehschlitze.
Bei einem iPad hat man dann keinen Sehschlitz mehr, sondern schaut durch 
die Pappröhre einer Klopapierrolle. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Lutz H. (luhe)


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Ich hatte daran gedacht Objekte in der Größe eines Footprints einer 
Leuchtdiode zu bearbeiten. Dafür ist der Aufwand einer Portierung etwas 
groß.
Die Möglichkeit der Fernbedienung werde ich mir ansehen.

Vielen Dank für die Antworten.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
> CAD mit so einer Briefmarke von iPad kann nur eine Qual sein.

Die Briefmarke hat eine sehr hohe Auflösung, so daß man Dinge ohne 
Detailverlust auch kleiner darstellen kann. Wenn's die Augen hergeben 
... und man sich, wenn sie's nicht tun, nicht zu eitel ist, das zu 
korrigieren.

Aber ich denke, daß das Bedienkonzept einer auf Maus- und 
Tastaturnutzung ausgelegten Software sehr gründlich mit dem 
Touch-Bedienkonzept eines Tablets beißt; und anders als mit einem 
x86-Tablet, auf dem man ein natives Windows laufen lassen kann, ist es 
auch nicht möglich, eine Mausbedienung nachzurüsten.

Bei teureren iPad-Varianten (iPad Pro) könnte man mit dem als 
überteuertes Zubehör verkauften "Pen" arbeiten, der bietet eine 
erheblich höhere Auflösung als die Touchbedienung.

Mit einem Windows-Tablet sieht das anders aus, da kann man nicht nur 
Tastaturen, sondern auch Mäuse anschließen, und damit jede stinknormale 
Windows-Software mit bedienen - auf winzigen Bildschirmen, was wieder 
die Augenfrage in den Raum stellt.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rufus.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> CAD mit so einer Briefmarke von iPad kann nur eine Qual sein.
>
> Die Briefmarke hat eine sehr hohe Auflösung, so daß man Dinge ohne
> Detailverlust auch kleiner darstellen kann. Wenn's die Augen hergeben

Schon, aber dann muss man ewig scrollen. Und Übersicht ist bei CAD auch 
eine Nummer. Obwohl es bei "nur footprint" wie der TO erwähnte, nicht 
ganz so kritisch ist.

> ... und man sich, wenn sie's nicht tun, nicht zu eitel ist, das zu
> korrigieren.

Dir ist klar, dass das Grenzen hat? Eine Brille zu tragen ist leider 
immer eine Behinderung, selbst mit den besten Brillen.
Ich habe übrigens zwei Gleitsichtbrillen, eine für Bildschirm und weit, 
und eine für Bildschirm und ganz nah, zum Löten und inspizieren.

Trotz Gleitsicht wechsele ich also ständig die Brillen.

Aber abgesehen von Beschlagen, Regen und verrutschen gibt es oft 
Situationen, wo ich etwas nicht in den Fokus bekomme, wenn ich z.B. den 
Kopf in ein Gehäuse stecke und für ganz nah nach oben schiele, aber der 
Nahsichtbereich bei Gleitsicht halt nach unten geht. Natürlich kann ich 
die Brille auf den Kopf stellen, aber das kostet halt Zeit, und eine 
Brille verkehrtherum auf rutscht auch leichter.

> Aber ich denke, daß das Bedienkonzept einer auf Maus- und
> Tastaturnutzung ausgelegten Software sehr gründlich mit dem
> Touch-Bedienkonzept eines Tablets beißt;

Das denke ich mir auch.

> und anders als mit einem
> x86-Tablet, auf dem man ein natives Windows laufen lassen kann, ist es
> auch nicht möglich, eine Mausbedienung nachzurüsten.

Ich hatte mich mal mit dem Gedanken getragen, auf einem x86er Tablett 
Linux zu installieren. Aber dazu sind im allgemeinen zusätzliche 
Klimmzüge nötig, weil das Bios verrigelt ist, wie ich gelesen habe. :(
Und weil ich das ganze nur als PDF-Reader zum mitnehmen verwenden 
wollte, ist der Aufwand zu groß. Was anderes möchte ich nicht mit einem 
Tablett machen müssen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


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Bernd W. schrieb:
> Schon, aber dann muss man ewig scrollen. Und Übersicht ist bei CAD auch
> eine Nummer.

Smartphones haben ähnliche Auflösungen, wie "richtige" Bildschirme - nur 
stellen sie das Bild mit allen Details im Hosentaschenformat dar.

Für extrem Kurzsichtige ohne Brille mag das gehen, andere müssen eben 
mit einer Lupenbrille ran...

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
> Schon, aber dann muss man ewig scrollen.

Nein, nicht wenn man Dinge kleiner darstellt.

Das iPad hat (außer die ältesten Modelle) eine Auflösung von mindestens 
2048 x 1536 Pixeln; damit können viele Desktopmonitore nicht mithalten.

Nur ist das ganze dann halt wirklich sehr, sehr klein.

von Johannes S. (jojos)


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Bernd W. schrieb:
> Aber abgesehen von Beschlagen, Regen und verrutschen gibt es oft
> Situationen,

Mit dem Tablet draussen im Regen, am Besten noch ohne Intenetverbindung 
im Regenwald, seine Layouts zu bearbeiten? Also ihr habt Use Cases, da 
staune ich nur :-)

Für das iPad bzw. iPhone habe ich von Wyse die PocketCloud als RDP 
Client, das funktioniert sehr gut. Für die Maus gibt es einen extra 
Cursor mit dem das Zielen einfach und präzise geht und auch die rechte 
Maustaste zu bedienen ist. Für Fernwartung Top, Layouts möchte ich damit 
aber trotzdem nicht versauen.

von il Conte (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das iPad hat (außer die ältesten Modelle) eine Auflösung von mindestens
> 2048 x 1536 Pixeln; damit können viele Desktopmonitore nicht mithalten.

Ich sehe das  andersrum (und irgendwie pragmatischer )
Mit der Darstellungsfläche von 7000 cm*cm meiner ACER Monitore können
deine iPads im entferntesten nicht mithalten.

Man bekommt ja richtig einen Hustenanfall wenn man liest,
da wollen Leute mit solchen 'G_ambling-Pads' ernsthaft CAD betreiben 
:-((

von Uhu U. (uhu)


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il Conte schrieb:
> da wollen Leute mit solchen 'G_ambling-Pads' ernsthaft CAD betreiben

Die eigentliche Anwendung ist wohl eher Angeben...

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Johannes.

Johannes S. schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> Aber abgesehen von Beschlagen, Regen und verrutschen gibt es oft
>> Situationen,
>
> Mit dem Tablet draussen im Regen, am Besten noch ohne Intenetverbindung
> im Regenwald, seine Layouts zu bearbeiten?

Ich besitze kein Tablett. Ich bezog mich auf meine Brillen, nicht auf 
ein Tablett.

> Also ihr habt Use Cases, da
> staune ich nur :-)

In meinem derzeitigen Job sitze ich fast immer im Trockenen, wenn es 
auch oft sehr warm ist.
Aber in den Jobs davor stand ich oft im Regen, Schneesturm oder 
alternativ in der heissen Sonne oder sonst einer nur begrenzt angenehmen 
Umgebung. Im Allgemeinen mache ich mir darüber aber keinen Kopf, ich bin 
es seit meiner Jugend so gewohnt. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Jan L. (ranzcopter)


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il Conte schrieb:
> Ich sehe das  andersrum (und irgendwie pragmatischer )
> Mit der Darstellungsfläche von 7000 cm*cm meiner ACER Monitore können
> deine iPads im entferntesten nicht mithalten.

..hat ja wohl auch niemand behauptet, es ging um den "erhöhten 
Scrollbedarf" - den es wg. Auflösung - bei allerdings eingergehender 
Winzigkeit - eben eigentlich nicht gibt...
Tatsächlich stimmt das meines Wissens nach aber auch nicht so ganz, da 
das Display zwar diese hohe Auflösung hat, die Software diese aber gar 
nicht 1:1 ansteuern kann, sondern ein Gutteil davon automatisch für 
Anti-Aliasing etc. "in Hardware" genutzt wird...

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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il Conte schrieb:
> Mit der Darstellungsfläche von 7000 cm*cm meiner ACER Monitore

Quadratzentimeterangeban sind bei Auflösungsvergleichen ziemlich 
sinnlos, wie auch reine Größenangaben von Monitoren.



Jan L. schrieb:
> Tatsächlich stimmt das meines Wissens nach aber auch nicht so ganz, da
> das Display zwar diese hohe Auflösung hat, die Software diese aber gar
> nicht 1:1 ansteuern kann

Wenn Du vom iPad redest: Nein. Ist nicht so, war noch nie so. Das kann 
schon seit dem iPad 3 (das erste "retina"-Modell) die Auflösung 
tatsächlich nativ ansteuern.

von il Conte (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Quadratzentimeterangeban sind bei Auflösungsvergleichen ziemlich
> sinnlos, wie auch reine Größenangaben von Monitoren.

Die Rede ist von der Darstellungsfläche
Steht sogar in deinem Zitat so.

Das war eigentlich schon beim 'Bleistift-CAD' so, dass Schaltpläne
kleiner DIN A4 schlecht zu händeln waren, geschweige denn zu zeichnen.
Das hatte auch damals nicht mit der (Druck)Auflösung zu tun!

Also ich hab noch nie einen Lötknecht gesehen der sich mit einem DIN A 5
(oder kleiner) Schaltplan abgefunden hätte.
(Den hätte er höchstens mit aufs 'Häusel' genommen und dort recycelt ;-)

Deine iPads mögen zwar eine gute Auflösung haben,
aber deshalb sind sie noch lange nicht zum CADeln zu gebrauchen.

von Lutz H. (luhe)


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il Conte schrieb:
> Also ich hab noch nie einen Lötknecht gesehen der sich mit einem DIN A 5
> (oder kleiner) Schaltplan abgefunden hätte.


smarte Schaltungsentwicklung:

Es kommt ein Schaltzeichen auf ein Din A4 Blatt und an jeden Anschluss 
jeweils ein  Netzname. :-)

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