Der Artikel ist zwar alt aber vielleicht stehen noch andere vor
ähnlichen Fragen.
Zuerst:
Papierisolierte Drähte mit Bleimantel sind aus einer Zeit in der Muffen
noch gelötet wurden und Papier war das Mittel der Wahl um die
Temperaturen
zu bestehen.
Diese Art von Kabeln liegen noch Kilometerweise aktiv herum und solange
sie
trocken sind haben sie überlegene elektrische Eigenschaften, aber Kabel
über fünfzig, sechzig Jahre werden irgendwann auch hin wenn der
Korrosionsschutz nachläßt.
Derartige Betriebszeiten kennt man von heutigen Produkten nicht mehr
so...
LSA-Technik funktioniert bei Drahtdurchmessern zwischen 0,35 und 0,9mm
einwandfrei, Papier oder Kunststoff ist Banane.
Allerdings müssen Bleikabel selbstverständlich absolut Wasserdicht und
in
Muffen mit Trockenmittel verarbeitet werden, sie funktionieren nur dann
einwandfrei. Gilt übrigens auch für Kunststoffisolierung aber mehr wegen
Kontaktkorrosion.
Darum müssen EVz für Papierisolierte Drähte zwingend vergossen sein,
innen oder aussen, Punkt.
Oder man mufft eben ein längswasserdichtes, heißt fettgefülltes
Kunststoffkabel an und das kann mehr oder weniger offen an einem
Verteiler angelegt werden.
Noch Fragen? ;)