Gast
#5103478
Hallo, ich habe eine kurze Verständnisfrage bzgl. der Funktionsweise eines LockInVerstärkers. letztlich handelt es sich hierbei ja um einen synkronen Demodulator? oder besser gesagt um 2 Demodulatoren, da ich ja zu dem "in phase" Signal noch eines um 90° versetzt demoduliere! jetzt ist aber doch die Frage: Wenn ich ein zu detektierendes Signal hab, hat das eine Frequenz f1. dann habe ich ein Referenzsignal, das die Frequenz f2 hat. damit f1 "eine DC-Komponente" wird (etwas salopp gesagt) muss die Bedingung gelten f1 = f2! oder? Unter der Voraussetzung, dass alles in Phase liegt, erhalte ich ja eine DC-Komponente und eine bei der Frequenz 2*f1.... letzteren Anteil bekomme ich sicherlich gut gefiltert? Und habe so mein Signal erfasst? Was ist aber nun mit dem Rauschen, das eine Frequenz hat, die ganz nah an f1 liegt? dann hätte ich doch im demodulierten Signal zusätzlich zu dem DC-Anteil auch noch z.B. ein Signal mit f = 1Hz oder so ähnlich? Quasi was macht den LockInverstärker so "schmalbandig" bzw. warum muss ich denn überhaupt demodulieren? Ich könnte theoretisch doch auch einfach das zu detektierende Signal AD wandeln und dann einfach ein schmalbandiges Bandpassfilter anwenden? Hätte dies dann nicht auch den gleichen Effekt?