Debian treibt mich in den Wahnsinn - openvpn startet nach Update nicht mehr

#5103957
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Hallo Zusammen,
das man bei Debian seit einiger Zeit von den normalen init-scripten weg 
zu systemctl gegangen ist ist ja allgemein bekannt.

Nun habe ich meinen Server geupdated und der Spass geht los...

Installiert habe ich nun Version 9.1.

Netwerkinterfaces heissebn aufeinmal nichtmehr eth0, das lies sich durch 
Einträge in der grub-config wieder ändern.

Nun versuche ich verzeifelt meine openvpn-server wieder als Dienst beim 
booten starten zu lassen. geht nicht, macht er nicht, wieso weiss ich 
gerade nicht.

manuelles Starten geht aber, wie sage ich systemd das er es bitte auch 
beim boot startet?

Danke für jeden Tipp
#5103977
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ja hab ich gemacht "systemctl enable openvpn@vpn.service" -> nun scheint 
er zu versuchen den Dienst vor dem Netzwerk zu starten. Das schlägt 
fehl.

Dann steht noch da das er Clientsdienste starten will, aber auf der 
Maschine sind garkeine Clientprofile installiert.

Später im Bootprozess heisst es der Service ist gestartet, ist er aber 
nicht, das virtuelle Adapter kommt auch nicht hoch.

Starte ich manuell, geht der Dienst.
#5104046
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Okay ich will mir mal antworten:

Meine bisherige config lag in /etc/openvpn

Diese musste ich nach /etc/openvpn/server verschieben.

Zur Konfig gehört alles, was mit dem Server zu tun hat, sprich 
ccd-Verzeichnis, server.conf, Zertifikate, Keys usw.

dann passt alles soweit, das man den dienst

openvpn-server@.service via systemctl aktivieren und starten kann.
Gast #5104725
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Sven L. schrieb:
> Nun habe ich meinen Server geupdated und der Spass geht los...
> Installiert habe ich nun Version 9.1.
> Netwerkinterfaces heissebn aufeinmal nichtmehr eth0, das lies sich durch
> Einträge in der grub-config wieder ändern.

Bei einem Upgrade bleiben die Namen der Netzwerkinterfaces explizit 
erhalten!
Außer man erlaubt dem System die alte Konfiguration mit einer neuen zu 
überschreiben.
Gast #5104808
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KvK schrieb:
> in der /etc/crontab @reboot ...

????

Norbert schrieb:
> Bei einem Upgrade bleiben die Namen der Netzwerkinterfaces explizit
> erhalten!
> Außer man erlaubt dem System die alte Konfiguration mit einer neuen zu
> überschreiben.

Also mir ist nicht erinnlerlich, das mich das System gefragt hat.

Das hätte ja irgendwo bei der Installation des Bootloaders passieren 
müssen oder?

Die Netzwerkkonfig hat er auf jedenfalls mal nicht angepasst.

Naja mittlerweile läuft die Kiste zum Glück wieder.
Gast #5104926
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bei openvpn ist auch der "unrooted modus" interessant.

jedenfalls finde ich es erforderlich user und group zu setzen:

gestartet wird als root dann verlieren sich die privilegien und benutzer 
"user" unter "group" in einem chroot /var/vpn verzeichnis. im chroot 
müssen die auth-Daten liegen, damit bei einem zusammenbruch der 
verbindung automatisch die verbindung wieder aufgebaut werden kann. eine 
replay attacke ist möglich und dafür gibt es eine einstellung.

über dnscript kann dns verschlüsselt werden. das muss nach einer 
bestehenden verbindung passieren sonst gehen dns-abfragen übers normale 
netz.

mit systemd ist zwar alles möglich aber sehr kompliziert. ich starte vpn 
deswegen per hand und überwache die logs in verschiedenen fenstern.

openvpn hat immer noch jede menge macken. mittlerweile läuft es aber 
praktisch unterbrechungsfrei bei mir.
#5104965
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Also bei mir läuft openvpn seit Jahren zufriedenstellend.

Das nachdem Update nichts mehr geht, weil die Config in anderen 
Verzeichnisen gesucht wird, war halt doof.

Mit dem als anderer User / Gruppe laufen ist halt abhängig davon, was 
man mit eigenen Scripten noch machen möchte.

Möglichkeiten hat man recht viele, ist halt zum Teil etwas dürftig 
dokumentiert.
Gast #5104966
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https://www.debian.org/releases/stretch/amd64/release-notes/ch-whats-new.en.html

2.2.8. New method for naming network interfaces

The installer and newly installed systems will use a new standard naming 
scheme for network interfaces instead of eth0, eth1, etc. The old naming 
method suffered from enumeration race conditions that made it possible 
for interface names to change unexpectedly and is incompatible with 
mounting the root filesystem read-only. The new enumeration method 
relies on more sources of information, to produce a more repeatable 
outcome. It uses the firmware/BIOS provided index numbers and then tries 
PCI card slot numbers, producing names like ens0 or enp1s1 (ethernet) or 
wlp3s0 (wlan). USB devices, which can be added to the system at any 
time, will have names based upon their ethernet MAC addresses.
1
This change does not apply to upgrades of jessie systems; the naming will continue to be enforced by /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules. For more information, see /usr/share/doc/udev/README.Debian.gz or the upstream documentation
Gast #5204455
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Sven L. schrieb:
> Dann weiss ich auch nicht was schief gegangen ist... Aber sei es drum.

Sven L. schrieb:
> Ja aber ich will meinen Dienst über den Dienstmanager / Initscript
> starten und keinen Cronjob einrichten.
>
> Wie geschrieben ist das Problem ohnehin gelöst.

Ja und wie hast das Problem nun gelöst, das wäre ja mal Interessant.
#5204459
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kein debian fan schrieb:
> Ja und wie hast das Problem nun gelöst, das wäre ja mal Interessant.

Sven L. schrieb:
> Okay ich will mir mal antworten:
>
> Meine bisherige config lag in /etc/openvpn
>
> Diese musste ich nach /etc/openvpn/server verschieben.
>
> Zur Konfig gehört alles, was mit dem Server zu tun hat, sprich
> ccd-Verzeichnis, server.conf, Zertifikate, Keys usw.
>
> dann passt alles soweit, das man den dienst
>
> openvpn-server@.service via systemctl aktivieren und starten kann.

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