Was kannst du in Süden mehr verlangen?

#5105206
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Schau Dir lieber mal den jährlichen Gehalts-Thread hier an. Ich denke 
pauschal kann man da kaum etwas sagen.

Z.B. wenn ich mich recht entsinne ist der Chemie-Tarif in Bayern etwa 5 
% niedriger als in Baden-Württemberg. Wenn der Standort aber München 
ist, wird es auch wieder anders aussehen durch Zulage.
Gast #5105245
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Bei der Rechtschreibung sehe ich schwarz, weil Firmen auf so was achten.
Die Einladungshürde und noch so einiges mehr musst du erst mal stemmen,
bevor du auch nur entfernt an Kohle denken kannst. Eher wird man um dich
einen riesen Bogen machen.
Statt hier wie der ewig Gestrige zu fragen, bemühe doch mal die 
Forensuche.
Wenn da nicht das steht, was du suchst, dann wird ein neuer Thread 
nichts dran ändern.
Beitrag #5105443 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5105451
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Im Stepstone Gehaltsreport für berufserfahrene Ingenieure, quer durch 
alle Betriebsgrößen, Standorte und Tätigkeiten:

Bayern: 67800€
BadenWü: 68200€

NRW: 67800€

also da gibts keinen Unterschied.

http://www.stepstone.de/gehaltsreport/

Natürlich ist das alles im Mittel. Beispielsweise für Bayern: In Minga 
solltest du mehr bekommen. Im Woid weniger, wenn es da überhaupt Stellen 
gibt. Dann die Lebenshaltungskosten ... Aber NRW scheint sich finanziell 
zu lohnen!

Bei den Einstiegsgehältern:
Bay: 48000 €   +4%
BaWü: 51000 €  +11%
NRW: 46000€    +0%

Offtopic: Wenn ihr euch für eine Mentalität dieser drei Länder 
entscheiden müsstet, welche wäre es?
Gast #5105781
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HamburgerMitKäse schrieb:
> Offtopic: Wenn ihr euch für eine Mentalität dieser drei Länder
> entscheiden müsstet, welche wäre es?

Da wo ich bin :-)

Wer noch eine Studie zu regionalen Gehaltsunterschieden, diesmal 
Nettogehälter, haben möchte: 
https://unternehmen.union-investment.de/dms/Startseite/Presseservice/Publikationen_Downloads/Studien/2017/Bildungsstudie_2017.pdf 
Seite 36 und 37. Die Sieger sind Freiburg (für FH Absolventen) und 
Darmstadt (für Uni Absolventen).
#5106050
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Jack schrieb:
> 
https://unternehmen.union-investment.de/dms/Startseite/Presseservice/Publikationen_Downloads/Studien/2017/Bildungsstudie_2017.pdf

~3800€ netto im Schnitt für Bawü? Das ist bei Steuerklasse 1 mit einem 
Kind eine EG16 oder EG17. Und in Ostdeutschland rund 2900€ netto, d.h. 
im Durchschnitt ungefähr 5000€ brutto. Hat man bei der Studio brutto und 
netto verwechselt oder rechne ich falsch?

Einfach mal vergleichsweise beim Entgeltatlas der Arbeitsagentur 
irgendwelche Berufe mit "Master" eingeben. In Ostdeutschland ist der 
Schnitt immer <4k brutto...
Gast #5106173
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Jack schrieb:

> Wer noch eine Studie zu regionalen Gehaltsunterschieden, diesmal
> Nettogehälter, haben möchte:
> 
https://unternehmen.union-investment.de/dms/Startseite/Presseservice/Publikationen_Downloads/Studien/2017/Bildungsstudie_2017.pdf
> Seite 36 und 37. Die Sieger sind Freiburg (für FH Absolventen) und
> Darmstadt (für Uni Absolventen).

Worin liegt denn der Sinn pauschaler Gehaltsvergleiche zwischen 
Universität und Fachhochschule über die Gesamtheit aller Absolventen? 
Das Fächerspektrum ist an Universitäten doch deutlich breiter als an 
Fachhochschulen.

Interessant wäre doch der Bereich, in dem sich das Fächerangebot von 
Fachhochschulen und Universitäten hauptsächlich überschneiden. Siehe 
Bild.
Angehängte Dateien:
Gast #5106180
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NRW ist im ~50km Radius um Köln und Düsseldorf mittlerweile auch 
übertrieben teuer. Weiter östlich/nördlich kann man sicherlich mit 
weniger Lebenshaltungskosten klar kommen.

Was zieht einen denn in das überteuerte München? Keine Parkplätze, viel 
zu teure Immobilien und damit viel zu hohe Haltungskosten...
(Firma: --------------) #5106231
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elmo schrieb:
> Was zieht einen denn in das überteuerte München?
Du hast wohl die Wahl?
> Keine Parkplätze, viel
> zu teure Immobilien und damit viel zu hohe Haltungskosten...
Und wo willste dann hausen?
An der Ex-Zonengrenze?
Oder gleich an der polnischen Grenze?
Echt da brummt ja das  Leben!
Billiger Wodka und zum Tanken kann man ja auch zum Polen rüber, da kauft 
man ja auch gleich was zum quarzen.
Da bekommt sogar der Hartzi noch was für seine Regelsatz-Euronen!
Frag mich bloß warum dort die Akademikerdichte so gering ist?
Hat sich das in der Münchner Ossi-Kolonie noch nicht rumgesprochen?
(Firma: --------------) #5106245
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Jack schrieb:
> HamburgerMitKäse schrieb:
>> Offtopic: Wenn ihr euch für eine Mentalität dieser drei Länder
>> entscheiden müsstet, welche wäre es?
>
> Da wo ich bin :-)
>
> Wer noch eine Studie zu regionalen Gehaltsunterschieden, diesmal
> Nettogehälter, haben möchte:
> 
https://unternehmen.union-investment.de/dms/Startseite/Presseservice/Publikationen_Downloads/Studien/2017/Bildungsstudie_2017.pdf
> Seite 36 und 37. Die Sieger sind Freiburg (für FH Absolventen) und
> Darmstadt (für Uni Absolventen).

Naja!

Aber wer sich die Studie mal anschaut, der sollte die Seiten ab 48 
durchlesen.
Dann wird einem klar, wie man die Zahlen verstehen sollte.

Hart ist die Seite 51 mit den
Barwerten, also die abgezinsten (Diskontrate = Inflationsrate) 
Kapitalwerte zum jetzigen Zeitpkt.:

Wer eine Lehre macht, schlägt denjenigen mit Meister oder 
Technikertitel!

Und bei der graphischen Darstellung der durchschnittlichen 
Nettoeinkommen scheint auch ein bißchen der Bezug verloren gegangen.
Da bekommt der Studi doch glatt nebenbei 4200 netto zusammen! Warum der 
Helfer dann nur 10000 netto zusammenbekommt?
Oder wie es sein kann das es noch "Schülerbafög" gibt?
Sowas wurde doch 1985 "abgeschafft" für diejenigen die bei den Eltern 
wohnen.
Und warum man während der  Meister-/Technikerausbildung kein Einkommen 
hat?
Ist da keine Zeit?
Oder hat man da wieder das Ziel der Auftraggeber der Studie mehr im Auge 
gehabt?
Also Eltern die für`s Studium ihrer Kleinen schon mal was zurücklegen?
#5106565
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Sorry für das OT

Cha-woma M. schrieb:
> Und warum man während der  Meister-/Technikerausbildung kein Einkommen
> hat?
> Ist da keine Zeit?

Bei der Studie ging man wohl von 1 Jahr Vollzeitunterricht für Meister 
und Techniker aus. Aber für Industriemeister ist Vollzeitunterricht 
unüblich, bei Techniker gibt es das durchaus öfter - dauert aber 2 
Jahre.

Ob sich diese Fortbildungen wirklich finanziell lohnen, wenn man sie 
selbst finanziert?

Für meinen Techniker im Fernlehrgang habe ich fast 15.000 EUR für 
Lehrgangsgebühren, Bücher, Fahrtkosten und Übernachtungen gezahlt. Für 
Präsenzunterricht und Prüfungen gingen fast zwei Jahresurlaube drauf. 
Dazu noch das eigentliche Lernen mit min. 2400 Unterrichtsstunden (ist 
etwa die Theorie-Stundenzahl für Bachelor).

Dass wieder reinzuholen ist recht schwierig. In meinem Bereich (Chemie) 
ist dazu der staatlich geprüfte Techniker kaum bekannt bei den 
Unternehmen oder sie kennen nur den IHK-Labortechniker (eher 
Industriemeister).
Gast #5106592
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elmo schrieb:
> Was zieht einen denn in das überteuerte München?

Was die Menschen eben an der Urbanität reißt, die Bequemlichkeit
und Lebensqualität. Manche wollen z.B. das Oktoberfest oder die
Wiesen unbeschwert besuchen. Auch sind Arbeitsplätze deutlich
mehr vorhanden als in der Provinz. Großstätte haben schon einiges
zu bieten, aber auch Regionen oder Provinzen haben ihren Reiz.

Cha-woma M. schrieb:
> Wer eine Lehre macht, schlägt denjenigen mit Meister oder
> Technikertitel!

Ohne abgeschlossene Lehre kann man weder den Meister, noch den
Techniker machen, da das eine Zugangsvorraussetzung ist.
Wenn ein Geselle besser verdienen würde, bräuchte man mit
seinem Abschluss nicht schwadronieren, sondern verschweigt
ihn einfach.

Cha-woma M. schrieb:
> Und warum man während der  Meister-/Technikerausbildung kein Einkommen
> hat?

Aber nur in Vollzeit. Man kann auch in Teilzeit den Abschluss machen.
Beides hat Vor-und Nachteile.
Gast #5106656
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Was eher von theoretischer Natur ist. Jedenfalls bei uns im Süden. Du 
musst nachweisen dass du 7 Jahre praktisch einer Arbeit eines 
Facharbeiters nachgegangen bist. Dann kommt aber die Hürde der 
Warteliste. Unser aktueller Geselle der den Techniker macht musste 1 
Jahr warten weil er im Abschlusszeugnis nur eine 1,8 im Schnitt hatte. 
Da bezweifle ich stark dass hier jemand ohne Berufsausbildung überhaupt 
eine Chance hat. Wenn dann im Norden. Aber der Techniker aus dem Norden 
wird bei uns nicht so recht anerkannt.
#5106671
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Cha-woma M. schrieb:
> Irrtum!
> Die Zulassungsregelungen lassen einen weiten Spielraum.
> Vorallem war beim Techniker es schon immer so, das man auch ohne
> abgeschlossenen Lehre den machen konnte.
> BE war da oft die Voraussetzung.

Das ist nicht vor allem beim Techniker so. Externenprüfungen nur mit 
Berufspraxis werden oft ermöglicht, sogar für die Lehre an sich. Hier 
ein paar Beispiele:
IHK Chemielaborant: 4,5 Jahre einschlägige Berufspraxis
IHK Industriemeister Chemie: 4 Jahre einschlägige Berufspraxis
Staatlich geprüfter Techniker Chemietechnik: 7 Jahre einschlägige 
Berufspraxis
Beitrag #5106714 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5106796 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5107211 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5107510 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5107772 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5107904 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5107930 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5108597
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Makler schrieb im Beitrag #5106796:
> Wuchermieten kann man auch verlangen, weil den Südener (in spe) eh
> die Sonne und Hitze das Hirn verbrutzelt haben und sich damit immer ein
> Depp findet, der auch fast 2/3 vom Netto rüberschiebt.

Mh, wir zahlen 1/6 vom Haushaltseinkommen für unsere 80qm 3-Zimmer.
Zugegeben ist das etwas außerhalb. Man ist aber mit den ÖPNV auch in der 
Regel in 25 Minuten in der Innenstadt.
Wir könnten uns aber auch ein Haus in Alt-Bogenhausen mieten, dann wären 
wir aber immer noch bei unter 1/2 vom Haushaltseinkommens.
(Firma: --------------) #5108874
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Grad ein Gespräch mit einem Münzhändler geführt.

Der hat vor kurzen die Bekanntschaft von einen Päärchen gemacht.
Beide arbeiten als Programmierer bei einen Ing.-DL für Audi in IN.
Die beiden kommen aus dem Ausland und verdienen zusammen ca. 2600€ Netto 
im Monat.

Weiviel weniger würden die beiden in  Köln wohl verdienen?
Gast #5109643
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Cha-woma M. schrieb:
> Der hat vor kurzen die Bekanntschaft von einen Päärchen gemacht.
> Beide arbeiten als Programmierer bei einen Ing.-DL für Audi in IN.
> Die beiden kommen aus dem Ausland und verdienen zusammen ca. 2600€ Netto
> im Monat.
Ich geh mal davon aus dass die beide das selbe bekommen also jeder 1300 
netto also grob 2600€ brutto pro Person.
2600€ brutto bekommen hier Friseusen oder Hilfskräfte, eher mehr, weil 
für so ein Hungerlohn einfach keiner mehr freiwillig arbeitet, das wäre 
netto Hartz4 incl Wohngeld.
Normalerweise wissen ausl. Arbeitskräfte die anspruchsvollere Aufgaben 
ausführen genau was sie wert sind und sind schnell im nächsten Land wo 
besser bezahlt wird, deshalb blieb kein "Computerinder" oder 
Ukrainer,... hier der sich mit Butterbroten abspeisen lassen soll und 
das ist heute nicht anders. Kein Entwickler arbeitet für so ein 
lächerliches Gehalt, vielleicht ein paar gescheiterte Existenzen im 
Web/Werbeumfeld (das sind dann eher doof-masochistisch veranlagte 
Deutsche) aber in der Industrie? Im Leben nicht.

Ich halte die Zahlen für falsch, entweder wurde was missverstanden, in 
schlechtem Deutsch falsch ausgedrückt, der Münzhändler hat was 
verwechselt,...
Beitrag #5110012 wurde von einem Moderator gelöscht.

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