Die Berechnung der GPS-Position erfolgt über die Signallaufzeit von den GPS-Satelliten zum GPS-Empfänger. Dazu senden die Sats laufend Signale, die mit der Sende-Uhrzeit versehen sind. Habe ich das soweit (vereinfacht) richtig verstanden ? Aber um die Laufzeit der Signale zu bestimmen, benötigt doch der Empfänger die hochgenaue Uhrzeit. Woher bekommt er die ? Von den Sats bekommt er sie ja immer mit einer zunächst mal unbekannten Verzögerung. Wie geht der Trick ? MfG Willi
Willi schrieb: > Wie geht der Trick ? er wertet die Differenzen der Zeiten aus. die Absolute Zeit ist dann egal.
Die absolute Zeit wird aber auch berechnet. Es ist mindestens der Empfang von vier Satelliten nötig. Daraus ergeben sich vier Zeitdifferenzen, also vier bekannte Grössen. Gesucht sind die Koordinaten im Raum (x, y & z) sowie die absolute Zeit t. Dies sind also vier unbekannte Grössen. Über die bekannte Lichtgeschwindikgeit c last sich ein Gleichungssystem aufstellen, welches die vier bekannten und die vier unbekannten Grössen enthält. Es ist bestimmt und last sich nach den unbekannten Grössen auflösen. Details sind hier beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/GPS-Technik
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