Feldbeeinflussung

#5108089
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Die E-Feldlinien stehen bei einem idealen (und Metall jetzt mal als 
ausreichend ideal gesehen) Leiter immer senkrecht zur Oberfläche. Daher 
wird das E-Feld immer verändert, es sei denn die E-Feldlinien waren 
vorher schon senkrecht zur dann eingebrachten Platte und das Potential 
stimmt
#5108169
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Weil es gut in diesen Thread reinpasst:

Ich habe eine Frage bezüglich elektrisch gepumpten Laser. Der klassische 
aufbau ist ja, dass man in einer Röhre mit zwei Elektroden an den Enden 
das enthaltene Gas durch Hochspannung ionisiert. Siehe Bild 1.

Dann gibt es normalerweise auch noch eine Spule außen rum, die durch ihr 
Magnetfeld den Strom in die Mitte der Röhre konzentriert. Dadurch wird 
das Gas auch in der Mitte mehr gepumpt. Aber natürlich verzerrt die 
Spule das elektrische Feld. Siehe Bild 2.

Ist die ungleichmäßige Verteilung des Gradienten in der Röhre in Bild 2 
nicht ungünstig? Ich meine die Elektronen werden doch dann vor allem in 
der Nähe der Elektroden beschleunigt. Dort wird dann auch das Gas 
gepumpt, was die Bündelung durch die Spule wieder hinfällig machen 
würde.
Oder ist es so, dass die Dichte des Gases so gering ist, dass im Mittel 
die Elektronen erst in die Mitte der Röhre kommen, ehe sie auf ein 
Gasmolekül treffen? Aber dann würden doch auch viele Elektronen 
ungebremst auf die Kathode treffen und die Energie würde verheizt?
Angehängte Dateien:
Gast #5109606
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Ahh, ich hatte einen Denkfehler. Es ist relativ egal ob um die röhre ein 
Leiter ist oder nicht. Durch den Stromfluß fällt ja im Gas eine Spannung 
ab. Die Laserröhre ist quasi ein Widerstand, der sein eigenes Feld 
erzeugt!

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