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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug [S] Verteiler für 70mm² Kabel


Autor: think_big (Gast)
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Hallo zusammen,

es passt vielleicht nicht ganz zum Stichwort "Mikro-", aber ich muss 
drei Kabel mit Querschnitt 70mm² bzw. 95mm² miteinander verbinden.
An den Kabeln sind Rohkabelschuhe M8 oder M10.

Da habe ich schon einmal so etwas gesehen, was quasi wie eine 
Mini-Hutschiene aussieht mit einem isolierten Sockel und einem "Dorn", 
d.h. mit nur einem einzigen M8er oder M10er Bolzen drin, auf den die 
Rohrkabelschuhe aufgeschraubt werden. Wie heißt so etwas und wo gibt es 
das?


Hintergrund:
Es geht um eine Fahrzeuginstallation. Der Ladestrom der LiMa wird über 
eine Trenndiode auf zwei Batteriebänke aufgeteilt. Bank 2 soll als 
Starterbatterie für den Anlasser dienen. Noch einmal 6 Meter 95mm² Kabel 
zu verlegen möchte ich aber vermeiden. Der Anlasser ist ja in der Nähe 
der Trenndiode, und da liegt schon ein 95mm²-Kabel. Leider sind die 
Schrauben weder am Anlasser noch an der Trenndiode lang genug um zwei 
Rohkabelschuhe aufzunehmen.
LiMa ---- Trenndiode --- Verteiler --- Batteriebank 2
                            |
                         Anlasser
Ich brauche also einen "Verteiler" zwischen Anlasser und Trenndiode, wo 
ich die drei Kabel verbinden kann und der fest und sicher montierbar 
ist.

Autor: Mein Gott Walter (Gast)
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think_big schrieb:
> LiMa ---- Trenndiode --- Verteiler --- Batteriebank 2

Und wo ist deine Batteriebank 1?
Muss ja eigentlich vor der Trenndiode sein.
Das heisst dann daß die Batteriebank 2 1V weniger Ladespannung erhält, 
also nie annähernd voll geladen wird.
Wenn das so ist dann überdenke dein Konzept schnellstens.

Kann die LiMa den Spannungsabfall an der Diode ausregeln?

Es gibt fertige Lösungen für den Camper/Caravanbereich die 
funktionieren!

Autor: ich (Gast)
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Potentialausgleichsschiene z.B.
https://www.dehn.de/de/204/5217/Familie-html/5217/...

auf die passende Länge kürzen

oder nur Isolatoren mit Gewindestange und Unterlegscheiben zwischen den 
Kabelschuhen verwenden

Autor: ich (Gast)
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Autor: Andreas B. (buyman)
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Also im Endeffekt so etwas: 
http://www.mta.it/en/battery-distribution-units ?

Autor: Ooooh (Gast)
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Willst Du ein Feuer entfachen?

Zeige bitte mal an Hand von guten Fotos was du vorhast.

Autor: think_big (Gast)
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@ich
Danke!
Das geht schon in die richtige Richtung.
Wenn man den Isolator quadratisch und mit vier Befestigungsschrauben 
bekommen könnte...
Es ist nämlich (wie immer auf einem Boot) sehr eng.
Das hier( Artikel-Nr. E0313):
http://www.sutars.com/skyllermarks-produkter/koppl...
wäre im Prinzip geeignet, ist mir aber schon zu breit.
Ähnliches habe ich schon einmal in quadratisch mit nur einem Bolzen 
gesehen, wo man die Kabelschuhe dann auch "stapeln" durfte.

Aber wenn ich nach -schiene, -leiste oder -bar suche, dann kommen 
natürlich nur längliche mit mehreren Anschlüssen als Treffer.

Andreas B. schrieb:
> Also im Endeffekt so etwas:
> http://www.mta.it/en/battery-distribution-units ?
Das auf dem drittletzten Bild ist nahe dran. Aber es dürfte gerne etwas 
schmaler sein...
Wie gesagt, am besten nur ein Bolzen und die Kabelschuhe übereinander.


Und für unseren Freund Walter...

Hallo Walter,

schöner schlauer Spruch und keine Information.
Die Batteriebank 1 ist natürlich ebenfalls hinter der Trenndiode.
Die "Trenndiode" ist ein Ladestromverteiler, der den Ladestrom auf zwei 
oder mehrere Batteriebänke aufteilt, und gleichzeitig unerwünschte 
Ausgleichsströme zwischen den Bänken unterbindet.
Das Ding wird im Schiffbau meist immer noch als "Trenndiode" bezeichnet, 
obwohl moderne Ladestromverteiler meist mit MOSFETs arbeiten und damit 
einen erheblich geringeren Spannungsabfall (< 0,2V) haben. Der Regler 
des Generators bekommt dann über eine Messleitung die Spannung an der 
Batteriebank als Feedback. Darauf wird geregelt, und deshalb bekommt 
die Batteriebank auch ihren vollen Saft.

Für Dein Wohnmobil ist das wahrscheinlich eher weniger interessant, aber 
immerhin hast Du jetzt wieder etwas gelernt.
Nur ich weiß leider immer noch nicht, wie so ein Verteiler heißt und wo 
ich den kaufen kann.

Autor: Bla (Gast)
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Schau mal nach Phoenix Contact Hochstrom Verbinder HV M10/1
Gibt es auch mit kleiner Stromschiene und mehreren Bolzen drauf als HV 
M10/2

Autor: Schwachstromerle (Gast)
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Warum nicht einfach ein Stück Gewindestange M8/M10 mit entspr. Anzahl 
Muttern & U-Scheiben?

Die Materialwahl je nach Fokus auf Salzwassertauglichkeit oder niedere 
Übergangswiderstände Inox oder ECu. Mit Batt.Polfett einschmieren.

Spannungslage? 12V? 24V? 36V? 48V?  (wg. Isolation drumrum...)

Autor: think_big (Gast)
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Schwachstromerle schrieb:
> Warum nicht einfach ein Stück Gewindestange M8/M10 mit entspr. Anzahl
> Muttern & U-Scheiben?

Ja, genau so hatte ich das jetzt provisorisch zusammengeflickt, fühle 
mich aber nicht recht wohl damit, weil ich das Konstrukt nicht so gut 
vibrationsfest und isoliert irgendwo fixieren kann.
Isolierband und Bügelschelle ist da nicht so ganz das, was ich mir unter 
"sicher" vorstelle. ;-)
Es sind zwar nur 12V, aber auf der einen Seite zwei Batteriebänke mit 
zusammen über 1000 Ah und auf der anderen Seite ein Generator mit 
150A... das wird wie Silvester...

Daher suche ich nach einer Lösung, die ich mit Schrauben sicher isoliert 
und fest in eine Rückwand schrauben kann.

Autor: think_big (Gast)
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Ahhhh - typischer Fall von Wortfindungsstörung...

Eine Schiene oder eine Leiste ist zweidimensional. Ich wollte etwas 
eindimensionales. Aber was kann noch eindimensionaler sein als ein... 
Punkt!

Und siehe da, wenn man statt nach "Sammelschiene" nach 
"Sammelstützpunkt" sucht, dann wird man auch fündig:
https://www.philippi-online.de/sammelschiene-boots...
http://www.bepmarine.com/en/products/connectors%20...

@ich, @Bla, @Schwachstromerle und @Andreas B. (buyman): Vielen Dank für 
den ehrlichen Versuch der Hilfe.

Über Walter und seine "Ooooh" Reinkarnationen sowie ihre vergeblichen 
Versuche zur Selbstbeweihräucherung breiten wir lieber den schonenden 
Mantel des Schweigens...

Autor: Michi (Gast)
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think_big schrieb:
> Für Dein Wohnmobil ist das wahrscheinlich eher weniger interessant, aber
> immerhin hast Du jetzt wieder etwas gelernt.

think_big schrieb:
> Über Walter und seine "Ooooh" Reinkarnationen sowie ihre vergeblichen
> Versuche zur Selbstbeweihräucherung breiten wir lieber den schonenden
> Mantel des Schweigens...

Der einzige der sich hier selbstbeweihräuchert bist du. Dir sollte schon 
klar sein, dass du dir diese Arroganz nur leisten kannst weil du eben 
anonym im Forum unterwegs bist. Das ist weder im echten Leben noch hier 
im Forum erwünscht oder gerne gesehen. Würdest du dich in deinem 
Freundeskreis so verhalten dann wären es bald keine Freunde mehr. Dass 
du dich von Walters Post gleich derart angegriffen fühlst sagt mehr als 
deine - menschlich gesehen - unsägliche Antwort aus. Das gute an 
arroganten Menschen wie dir ist, dass die Schule des Lebens auch dich 
früher oder später einholen wird. Es sind nämlich die Menschen mit dem 
größten Ego die es dann härtesten trifft.

Autor: Cerberus (Gast)
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think_big schrieb:
> Daher suche ich nach einer Lösung, die ich mit Schrauben sicher isoliert
> und fest in eine Rückwand schrauben kann.

Dann würde ich mal einen Elektriker fragen, der mit seiner praktischen
Erfahrung in Montagetechnik glänzen kann. So ein Stützpunkt allein
reicht nicht wenn man nicht auch Zugentlastungen und Isolationstechniken
berücksichtigt. Eine Abzweigdose und etwas Pertinax kann da schon 
reichen.
Irgendwo muss man auch mal vernünftig sein und ein bisschen Geld
dafür ausgeben, wenn das eigene Wissen und Können an Grenzen stößt.

Autor: Ooooh (Gast)
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Im Schiffsbau gelten besondere Regeln!

Autor: think_big (Gast)
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Hallo Michi,

Michi schrieb:
> diese Arroganz nur leisten kannst weil du eben
> anonym im Forum unterwegs bist

Ich bin hier genau so (viel oder wenig) anonym wie Du, Walter, "ich", 
Ooooh, Bla oder Schwachstromerle.
Diese Anonymität hat aber "ich", Bla und Schwachstromerle nicht daran 
gehindert, einen ehrlichen Versuch zur Hilfe zu leisten.
Da Du selbst von "leisten können" sprichst: Dies ist die einzige 
Leistung, die hier zählt und die Du hier bewerten kannst - die Hilfe- 
Leistung .

Walter und Ooooh ist diese nicht gelungen. Sie sind nicht einmal auf die 
Frage eingegangen.

Bei einigen hier im Forum führt diese vermeintliche Anonymität offenbar 
zu einem Verlust der Identität. Sie vergessen selbst, wer sie sind.
Dann basteln sie sich aus 10% Andeutungen und 90% eigener Phantasie ein 
Bild ihres "Gegners" zusammen, auf das sie dann mit schlauen Sprüchen 
einhacken wie ein Wellensittich auf sein eigenes Spiegelbild. Denn 
letztlich ist es das: ein Spiegel ihrer selbst.

Michi schrieb:
> Das gute an
> arroganten Menschen wie dir ist, dass die Schule des Lebens
Oh, die Schule des Lebens... Lieber Micha, da gibt es noch etwas, was Du 
über das Leben wissen solltest:
Das Leben ist nicht gerecht.
Wenn Du also jemanden als arrogant empfindest, Dich das piekt, peinigt 
und ärgert, dann musst Du damit ganz allein fertig werden. Denn 
derjenige wird in seinem Leben nicht einfach deshalb auf die Schnauze 
fallen, weil Du Dir das so wünschst oder weil Du ihn für arrogant hältst 
und er es gerechterweise verdient hätte.
Die Welt ist nicht gerecht. Sie war es nie.
Aber:
Jedes Mal, wenn jemand hier oder sonstwo eine Frage beantwortet oder 
etwas Hilfe leistet, wird sie etwas besser.

Wem hast Du mit Deinem Posting geholfen? Welche Frage hast Du 
beantwortet?

Autor: think_big (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Zugentlastungen und Isolationstechniken
> berücksichtigt. Eine Abzweigdose und etwas Pertinax
Interessante Idee.
Vielleicht könntest Du einen konstruktiven Vorschlag für eine 
Zugentlastung machen für eine fest verlegte 95mm²-Leitung mit 
Rohrkabelschuhen, die auf einen M10er Bolzen geschraubt sind? Und von 
welchem Zug diese dann entlastet wird?


Ooooh schrieb:
> Im Schiffsbau gelten besondere Regeln!
Ja, genau. So ist es.
Ein ganzer Haufen sogar. Beim Bau, bei der Ausrüstung und im Betrieb.
Und nun?

Autor: Der Andere (Gast)
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Bei deiner Arroganz und Ignoranz ist wahrscheinlich dann auch die 
Feuerwehr schuld falls dein Böötchen wegen deines Gepfusches abbrennt.

Autor: Axel R. (Gast)
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Gerade beim Boot nicht pfuschen!
https://www.philippi-online.de/fileadmin/philippi/...

[SSP 1 Bestell-Nr.: 700102003]

sieht doch gut aus... (wurde aber schon ansatzweise genannt)
Statt das Produkt einfach in den Warenkorb legen zu können, wurde ein 
"Anfragekorb" angelegt. Finde ich unseriös - ist aber ein anderes Thema.
Preis hätte mich schon interssiert. :|
Das ganze schraubst Du auf eine dickere POM-Platte und klebst das mit 
Sika-Flex fest.
Leider erlebe ich viel zu oft, das "versierte Bastler" (sicher mit guter 
Absicht) sich an den Booten zu schaffen machen und sich dann wundern, 
wenn nach zwei Monaten schon wieder die neuen Batterien hinüber sind.

der TO hat Recht: das ist auf dem Boot, wo der 6-Zylinder (oder 2x8Zyl?) 
nicht nur kurz (wie beim Auto) mal eben hochdreht, sondern Dauerlast 
sieht, eine komplett andere Hausnummer !!!

Ich helf hin und wieder bei den "elektrischen Sachen" am Boot und habe 
schon einiges in den letzen Jahren erlebt. Ehrenwort: ich weis, wovon 
ich schreibe ^.,.^
https://www.facebook.com/Propellerschmidt-168854003258171/

StromTuner

EDIT. Hey - seid nett zueinander... Seid froh, das ihr alle gesund seid.
StromTuner

Autor: think_big (Gast)
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Hallo Axel,

schön, dass noch jemand antwortet, der weiß, worum es geht.

Axel R. schrieb:
> Gerade beim Boot nicht pfuschen!
Eben. Deshalb muss das Provisorium jetzt weg, bevor die Kiste wieder aus 
dem Trockendock kommt.

Axel R. schrieb:
> [SSP 1 Bestell-Nr.: 700102003]
>
> sieht doch gut aus...
Der hier von BEP Marine gefällt mir noch etwas besser:
http://www.bepmarine.com/en/702b
1. Abdeckkappe. Es könnte ja mal ein Kühlwasserschlauch platzen oder 
abrutschen.
2. 4 Schrauben = mehr Stabilität bei seitlicher Krafteinwirkung.
Von Philippi gibt's auch einen mit 4 Schrauben (EKS Bestell-Nr.:
6 1690 0147 auf derselben Katalog-Seite, aber ohne Abdeckkappe.

Axel R. schrieb:
> Preis hätte mich schon interssiert. :|
Den EKS finde ich für sehr angenehme 9,50 €. Der von BEP kostet ca. 30 
€.

Axel R. schrieb:
> Das ganze schraubst Du auf eine dickere POM-Platte und klebst das mit
> Sika-Flex fest.
Der Sammelstützpunkt kommt in den Motorraum und wird dort auf einer der 
zugelassenen, feuerhemmenden Dämmplatten montiert. Alles ganz 
ordentlich. ;-)

Autor: think_big (Gast)
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Axel R. schrieb:
> Leider erlebe ich viel zu oft, das "versierte Bastler" (sicher mit guter
> Absicht) sich an den Booten zu schaffen machen
Die zerstören ja nur ihr eigenes Boot. Das ist nicht so schlimm.

Viel schlimmer sind die, die das mit fremdem Eigentum machen.
Gerade in südlichen Gefilden gibt es solche. Meist gescheiterte 
Existenzen aus Nord-, Mittel- oder Westeuropa, die sich - beseelt vom 
Drang ihr Arbeitsleben in der Sonne zu verbringen - "Experte" nennen und 
irgendwo auf die Lauer legen und auf diejenigen Eigner warten, die zwar 
Geld aber keine Ahnung haben. An deren Schiffen kann man dann ja seine 
Erfahrungen machen.
Sie sind leichte Opfer: Keine Ahnung, vielleicht noch mangelnde 
Sprachkenntnisse und verunsichert durch den Improvisationsgeist und die 
Kreativität der einheimischen Monteure, wenden sie sich voll Vertrauen 
an den schlau herumblähenden "Experten" aus dem Heimatland.

Autor: anfaenger (Gast)
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Ohne jetzt alles gelesen zu haben: Dein Suchbegriff lautet 
"Strompfosten".

Autor: Axel R. (Gast)
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anfaenger schrieb:
> Ohne jetzt alles gelesen zu haben: Dein Suchbegriff lautet
> "Strompfosten".

"in der Taaat" 😂😂😂
Da komm einer drauf, so ein Teil "Strompfosten" zu nennen. ;)

StromTuner

Autor: Hans-Georg Lehnard (h-g-l)
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Wenn du die Kabel schon verlegt hast suche nach Stromschienen-Isolator.

Sonst könntest du evtl. kurzschlussfeste Kabel mit Silikon-Gummi 
Isolierung benutzen, da darf der Leiter bis zu 180° warm werden.

Autor: Scherzmann (Gast)
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>
> "in der Taaat" 😂😂😂
> Da komm einer drauf, so ein Teil "Strompfosten" zu nennen. ;)
>
Nach der Vollbitverschlüsselung auch der Vollstrompfosten mit 
hochgeskillten Amperes

Autor: think_big (Gast)
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anfaenger schrieb:
> Ohne jetzt alles gelesen zu haben: Dein Suchbegriff lautet
> "Strompfosten".

Danke für den Tipp.
Mit diesem Suchwort bekomme ich tatsächlich noch mehr bzw. andere 
Treffer als mit "Sammelstützpunkt". Mit Sammelstützpunkt bekomme ich nur 
Treffer aus dem nautischen Bereich.
Allerdings finde ich keine günstigeren Angebote als die, die ich schon 
habe. - Merkwürdig. Normalerweise werden die Dinge immer dreimal so 
teuer, sobald jemand "Boot", "Yacht" oder "Schiff" drauf schreibt...

Hans-Georg L. schrieb:
> Wenn du die Kabel schon verlegt hast
Die Kabel sind schon drin, zum größten Teil noch Werft-Installation. 
Allerdings musste ich den Motor tauschen, und der hat einige andere 
"Features" als der alte, so dass ich nun zwei Kabel irgendwo in 
Motor-Nähe verbinden muss.

Autor: wastler (Gast)
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think_big schrieb:
> Interessante Idee.
> Vielleicht könntest Du einen konstruktiven Vorschlag für eine
> Zugentlastung machen für eine fest verlegte 95mm²-Leitung mit
> Rohrkabelschuhen, die auf einen M10er Bolzen geschraubt sind? Und von
> welchem Zug diese dann entlastet wird?

Also echt jetzt, das ist wirklich einfach. Wenn wir schonmal beim 
Schiffsbau sind, dann kann man wohl erwarten, dass der Erbauer 
wenigstens einen einfachen Sackstich beherrscht. Den um eine Holzplanke 
o.ä. rum und dann kann man den Kahn vermutlich am Kabel abschleppen.

Autor: think_big (Gast)
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wastler schrieb:
> Wenn wir schonmal beim
> Schiffsbau sind, dann kann man wohl erwarten, dass der Erbauer
> wenigstens einen einfachen Sackstich beherrscht.

Ihn beherrscht, damit er ihn vermeiden kann?
Ein Sackstich ist wohl das Allerletzte, was Du in der Seefahrt finden 
wirst: Geringe Knotenfestigkeit und nach starkem Zug schwer zu lösen.

wastler schrieb:
> dann kann man den Kahn vermutlich am Kabel abschleppen.

Die Zugfestigkeit von Weichkupfer, wie es für Leitungen verwendet wird, 
beträgt 120 - 200 N/mm². Bei 95mm² also zwischen 11 und 19 kN.

Zum Vergleich: Die Bruchlast einer 10mm Ankerkette liegt bei über 100kN, 
die von einem 20mm Festmacher (die laut GL nur bei kleinen Booten unter 
15 m verwendet werden sollten) ebenfalls bei etwa 100kN.

Mit dem Kabel möchtest Du wohl nicht einmal Dein Auto abschleppen.
Aber Du hast schon Recht:
Mir war völlig schleierhaft, von welchem Zug über 1t man dieses Kabel 
denn entlasten sollte. Aber wenn es hier Leute gibt, die ihre Kabel als 
Abschleppseil einsetzen...

Autor: Bla (Gast)
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Naja so ganz blöd ist die Idee jetzt auch nicht. Ich würde da doch schon 
eine kurze Abfangschiene montieren und die Kabel daran befestigen.
Einfach damit nicht jede Vibration usw. nur vom Kabelschuh aufgefangen 
werden muss.
Das ist zwar alles schon stabil bei den Querschnitten, aber eben auch 
der empfindlichste Punkt.

Autor: herbert (Gast)
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think_big schrieb:
> Axel R. schrieb:
> Leider erlebe ich viel zu oft, das "versierte Bastler" (sicher mit guter
> Absicht) sich an den Booten zu schaffen machen
>
> Die zerstören ja nur ihr eigenes Boot. Das ist nicht so schlimm.
>
> Viel schlimmer sind die, die das mit fremdem Eigentum machen.
> Gerade in südlichen Gefilden gibt es solche. Meist gescheiterte
> Existenzen aus Nord-, Mittel- oder Westeuropa, die sich - beseelt vom
> Drang ihr Arbeitsleben in der Sonne zu verbringen - "Experte" nennen und
> irgendwo auf die Lauer legen und auf diejenigen Eigner warten, die zwar
> Geld aber keine Ahnung haben. An deren Schiffen kann man dann ja seine
> Erfahrungen machen.
> Sie sind leichte Opfer: Keine Ahnung, vielleicht noch mangelnde
> Sprachkenntnisse und verunsichert durch den Improvisationsgeist und die
> Kreativität der einheimischen Monteure, wenden sie sich voll Vertrauen
> an den schlau herumblähenden "Experten" aus dem Heimatland.

genau... es gibt diverse Werften in Lübeck und Kiel die ebenfalls 
Elektrikarbeiten anbieten. Und deren Arbeit ist in der Regel unter aller 
Kanone. Ich würde mich ebenfalls als versierter Bastler bezeichnen, aber 
was dort "ausgebildete" Elektriker verzapfen, ist Abenteuerlich. Kannst 
dich ja mal in irgendeine Bootshalle bewegen und deren 
Indoor-Strom-Verkabelung angucken um die Schiffe in derHalle mit Strom 
zu versorgen. Da wird einfach irgendein Holzkasten zusammengeschustert, 
Starkstrombuchse mit n paar Spax Schrauben dran, noch n paar ungeeichte 
Stromzähler rein, alles noch schön wild kreuz und quer irgendwie 
verkabeln, paar Kabelbinder rum und schon gehts ab. Mich wundert schon 
lange nicht, dass diese Hallen gerne mal abfackeln. Mit Glück wurden 
noch n paar Sicherungen irgendwo eingebaut.

Von den Verkabelungen der Hallentore wollen wir gar nicht anfangen.

Also was willst du hier erzählen. Ich hab schon an einigen Schiffen 
rumgeschraubt, aber noch nie eine Verkabelung gesehen, die irgendeiner 
Norm entspricht. Das liegt daran, dass die Ausrüstung immer weiter 
gewachsen ist, die Schiffe beim Bau aber niemals dafür ausgelegt waren. 
Ausserdem müsste man theoretisch jedes Jahr ne Vollabnahme machen, da 
auf einem Schiff selbst Edelstahl abfängt zu rosten. Selbst Spezialkabel 
sind nach kürzester Zeit oxidiert, auch im verschlossenen Schrank ohne 
Wasserkontakt.

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