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Forum: Markt Auftragsarbeit zu vergeben.


Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Guten Tag.

für eine Kleinserie (ca. 25St.) benötige ich Schaltplan/Stückliste,.. 
für folgende Aufgabenstellung:

Funktion:
Nach betätigen eines Tasters beginnt ein 700 Tage (feste Größe!) 
CountDown an dessen Ende eine helle LED geschalten wird.

CountDown Zähler 700 Tage auf 0.
Aktivierungs- und Reset-Taster.
Schalten einer hellen LED nach Ablauf.

Baugröße für die Schaltung incl. Energiequelle ca. 40x40x12mm

Hintergrund ist ein Erinnerungstool für das nächste Klassentreffen. Das 
Gehäuse wird im 3D Drucker entstehen und darin soll die Elektronik 
verbaut werden.

Vorab vielen Dank.
Grüße
Ronald_02

Autor: A. B. (bazzzel)
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Hallo. Braucht es eine Anzeige der Restzeit?

Autor: DAVID ------ (bastler-david)
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ansich machbar.
Problem ist wie soll man auf 4x4 cm irgendeinen IC MIT Netzteil 
unterbringen die meisten Netzteile sind alleine schon mehr wie 4x4 cm?
Und Probleme sehe ich auch was ist wenn strom Ausfall ist ? = Reset.

1
Man könnte ungeachtet der Größe ein RTC Modul und ein atmega zb 328p 
nehmen dieser fragt dann ab ob der gewisse tag ( halt immer xx.xx.xxxx 
ist und wenn ja gibts schaltet es deine LED.
Das geht auch mit Display da kannste dann auch eine mini wetter Station 
draus machen.

2
Oder man macht es mit einen wlan Modul da entfehlt das stellen der 
uhrzeit.
erfordert aber eine wlan Verbindung und eine saubere 
Versorgungsspannung.
Muss aber jeder sein wlan pw raus rücken.

3
Man müste es über lan lösen
aber ob jeder ein lan kabel in der ecke hat wo das teil hinsoll ?

An was hast du dabei eher gedacht ?

ob das alles den Aufwand wert ist hmm musst du wissen.

Autor: Stefan Schmidt (chiefeinherjar)
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4. Man nutzt das DCF-77 Signal und umgeht damit Probleme mit 
Schwankungen beim RTC-Modul

Autor: Gerd E. (robberknight)
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700 Tage ein RTC-Modul zu betreiben schafft eine CR2032 locker. 
Ordentliche RTC-Module haben über die Zeit auch nur wenige Sekunden 
Abweichung.

Aber danach die LED für längere Zeit (=vermutlich mehrere Tage bei dem 
Anwendungszweck) dauerhaft hell leuchten zu lassen schafft die Batterie 
nicht.

Warum so ein Hardware-Teil und kein VServer, der nach 700 Tagen 
automatisch per Cron an alle eine Email schickt?

Ich würde das Kästchen vermutlich in irgendeine Schublade packen und 
dann sieht man es nicht. Wenn es offen rumsteht staubt es nur ein und 
nimmt Platz weg. Das muss schon ein richtiger schöner Blickfang sein 
damit es draußen rumstehen darf.

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Keine Anzeige der Restzeit.
Das nächste Datum zum Treffen wird in das Gehäuse integriert und mit 
einer Milchfolie abgeklebt. Durch die, nach der Laufzeit geschaltene 
LED, wird das Datum sichtbar.

Autor: Achim S. (achs)
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Also ein Uhrenquarz +
(RTCC mit Alarmschwelle über 1 Jahr (selten?)
ODER mini µC mit 3 Pins)

Ich würde Dir die Dinger bauen und zuschicken für 99€ und nach 699 Tagen 
nicht mehr erreichbar sein wegen der Gewährleistung ;-)

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Netzteil soll keines verbaut werden, da der "Reminder" mobil bleiben 
soll. Habe einen Magnet für die Pinwand im Büro/am Kühlschrank 
eingeplant.
Würde das Gerät gerne wieder verwenden (daher der Reset-Knopf i.V.m. 
Batteriewechsel).Der Resetknopf soll nur die Zeit auf 700 Tage stellen.

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Ronald A. schrieb:
> 700 Tage (feste Größe!)

Alle 1 1/2 Jahre Klassentreffen stelle ich mir auch stressig vor :)

Die Idee mit der automatischen Mail scheint mir am sinnvollsten.

DCF77 würde aber den Spieltrieb befriedigen.
Kombiniert mit einer Geburtstagserinnerungsmaschine (wann hatte noch Mal 
Großonkel Charlie Geburtstag?) könnte Das sogar einen brauchbaren WAF 
bekommen.

MfG

Autor: Achim S. (achs)
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Wenn Du nach 2 Jahren Datum und Batterie wechselst, brauchst Du keinen 
Resetknopf. Aber der Macht den Braten natürlich auch nicht fett.

Um das Dingen wirklich zu bauen solltest Du Dein Gehäuse auf Batterie 
und LED abstimmen. Den µC kann man da dann reinfädeln (sind ja nur 5 
Kontakte) wenn da Platz in der Größe eines 5Cent-Stücks bleibt.

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Schlechtes Konzept.

Selbst wenn Du den Reset-Knopf versteckst, verrammelst und verriegelst, 
stellt sich die Frage nach dem Stellen.
Zum einen würde es mich wundern, wenn das nächste (oder übernächste) 
Treffen in genau 700 Tagen stattfindet.
Bekommt jemand das Teil erst 2 Wochen später, so ist ebenfalls Stellen 
angesagt.

Im übrigen: Ja es ist möglich, so ein Teil über 700 Tage mit einer 
Batterie zu versorgen, aber nur, wenn keiner hinschaut und sich nicht - 
nur aus Neugierde - fragt: "wie viele Tage sind es noch"?

Noch was: Ich finde es albern so ein Teil 700 Tage rumliegen zu haben um 
dann "im letzten Moment" die Erleuchtung (in Form einer LED) zu 
bekommen. Da habe ich nämlich schon etwas vor. Soll vorkommen, vor allem 
bei Leuten, die nicht nur von Klassentreffen zu Klassentreffen leben.

Und, und, und

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Das Gehäuseinnere ist noch nicht fertig gestaltet.
Der Reset-Knopf erübrigt sich dann ja wenn die Zeit mit dem einlegen der 
Batterie startet.

Autor: Crazy H. (crazy_h)
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Jetzt vermute ich mal, daß das Treffen alle 2 Jahre (730 Tage) statt 
findet und die Alarmierung 30 Tage vorher statt finden soll. Eine 
Erinnerung am Tage des Treffens erscheint mir etwas sinnfrei.

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Genau so ist der Plan. 365 x 2 - 30

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Geplante Obsoleszenz? Garantiezeit-Rohrkrepierer oder was soll das 
werden?

Autor: Herbert Bechler (herbert_b)
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Ben B. schrieb:
> Geplante Obsoleszenz? Garantiezeit-Rohrkrepierer oder was soll das
> werden?

Lies doch einmal - nur einmal den ersten Beitrag, bevor Du irgendwo 
reinspuckst!

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Hab ich gelesen. Aber verarschen kann ich mich alleine.

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Vielen Dank an alle die sachlich und zielführende geantwortet haben.
Da ich auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem bin, würde ich 
mich freuen wenn es sich jemand zutrauen würde mir eine solche zu 
liefern.

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Ben B. schrieb:
> Hab ich gelesen. Aber verarschen kann ich mich alleine.

Wobei ich mich dann frage, wie Du auf 'geplante Obsoleszenz' kommst.
Bisher gibt es 4 Bauteile - einen µC, einen Widerstand, eine LED, eine 
Echtzeituhr (der Einfachheit als eigenes Einzelbauteil angesehen).
Nach erreichen der 'Haltbarkeit' geht die LED an und meldet 'nu bin ich 
kaputt' ... oder wie dachtest Du Dir das beim Schreiben Deines 
Kommentar?

Selbst wenn, soll das Tier nach Einlegen der Knopfzelle von Vorne 
starten - also 'Obsoleszenz, Vol 2' oder 'der 2.te Versuch'.
'Die nackte Kanone' hatte schön gezählt - StarWars konnte Das aber auch 
- such Dir halt was passendes aus.

MfG

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Die zwei Jahre entsprechen halt sehr genau (und natürlich rein zufällig) 
der gängigen Garantiezeit für Elektrogeräte. Für die Hersteller ist es 
ungemein praktisch, wenn das Gerät pünktlich zwei Wochen danach seinen 
Dienst verweigert.

Autor: Stefan Schmidt (chiefeinherjar)
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Ben B. schrieb:
> Die zwei Jahre entsprechen halt sehr genau (und natürlich rein zufällig)
> der gängigen Garantiezeit für Elektrogeräte. Für die Hersteller ist es
> ungemein praktisch, wenn das Gerät pünktlich zwei Wochen danach seinen
> Dienst verweigert.

Dummerweise sind aber 2 Jahre 730 Tage. Der TO will aber 700 Tage - das 
ist ein Monat zu früh!

Wer rechnen kann ist klar im Vorteil.

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Ok!
Ich bin enttarnt.
Ich bin im Vorstand von Miele und wir suchen unverbrauchte Ideen für ein 
"Zusatzmodul ;-)" für unsere Haushaltsgerätesparte.
Aber einige hier im Forum lassen sich nicht hinters Licht führen. Sorry 
das ich Euch unterschätzt habe.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Siehste - klappt doch. Ich bau Dir sowas gegen Gewinnbeteiligung. ;)

Die Zeitspanne anzupassen, von 700 auf 750 Tage oder so, ist ja nun 
nicht das Problem.

Autor: Stefan Schmidt (chiefeinherjar)
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Ben B. schrieb:
> Die Zeitspanne anzupassen, von 700 auf 750 Tage oder so, ist ja nun
> nicht das Problem.

Wenn der TO das könnte, könnte er es doch gleich selbst entwickeln?
Offensichtlich versteht er davon nichts, was keine Schande ist.
Und wenn er davon etwas verstehen würde, dann würde er selber bauen und 
müsste nicht fragen.

Und komm jetzt nicht damit, dass dann ein zweiter Timer angestoßen wird, 
der dann 50 Tage abzählen soll und dann etwas kaputt macht.
(natürlich lässt er den zweiten Timer - so schlau wie er ist - von einem 
zweiten Entwickler entwickeln!)

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Wer als BWLer nicht selbst auf die Idee kommt, die Zeit zwischen erstem 
Einschalten und 'Kaputt' mitzuzählen (egal was, Sekunden, 
Einschaltvorgänge, Arbeitszyklen), sollte die Sparte wechseln.
Natürlich nur, um das Ergebnis auf gleichbleibender Qualität zu halten 
!!
Und wer jetzt wirklich glaubt, daß eine Obsoleszenz-Schaltung vom 
benachbartem E-Forum abgegriffen werden muß, sollte ebenfalls über 
Spartenwechsel nachdenken ;)

MfG

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Wenn der TO das könnte, könnte er es doch gleich selbst entwickeln?
Das ist am Ende eine Ziffer im Hochsprachen-Quellcode, das zu ändern 
schafft jede Oma.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Mal noch ne konstruktive Idee:

LED lange und hell leuchten zu lassen und dann über Batterie versorgt 
ist nur schwer zu machen und wird groß.

Warum dann nicht sowas wie eine Flipdot-Anzeige, bei der einmal ein 
kleiner Motor oder Magnet gestartet wird, der entweder eine Schirm 
wegschiebt oder einen Zylinder dreht so daß das Datum sichtbar wird.

Dann ist nach Ablauf der Zeit kein permanenter Stromverbrauch nötig und 
das Ganze wird wieder mit Batterie machbar.

Hier ein Beispiel für eine Flipdot-Anzeige, da sieht man das Prinzip:
Youtube-Video "Defibrillator teardown"

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Super Idee!
Anstatt der LED wäre dann ein "Auslöser" (Magnetschalter oder Motor) 
einzuplanen. Damit könnte eine Federkraft beaufschagte Klappe oder ein 
Schieber ausgelöst werden.

Autor: Stefan Schmidt (chiefeinherjar)
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Gerd E. schrieb:
> Warum dann nicht sowas wie eine Flipdot-Anzeige, bei der einmal ein
> kleiner Motor oder Magnet gestartet wird, der entweder eine Schirm
> wegschiebt oder einen Zylinder dreht so daß das Datum sichtbar wird.

Die Idee finde ich auch klasse!

Hmm das bringt mich auf eine gute Idee - bzw du und der TO haben mich 
auf eine Idee für ein kleines privates Projekt gebracht!

Und mit ein paar 18650-Akkus sollte man auch genug Saft für zwei Jahre 
haben...

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Noch ne Idee:

Das Datum auf einem E-Ink-Display anzuzeigen wäre auch noch eine 
Möglichkeit. Hätte auch den Vorteil daß man beim nächsten Klassentreffen 
das Ding leicht auf ein neues Datum reprogrammieren könnte ohne an der 
Mechanik rumfummeln zu müssen.

Ein reflektives LCD (also ohne Hintergrundbeleuchtung) ginge auch. Die 
brauchen zwar einen permanenten Refresh, der ist aber mit sehr wenig 
Strom zu machen.

Kein Dotmatrix mit HD44780, das braucht zu viel Strom, sondern 
7-Segment. Sowas in die Richtung:
https://www.reichelt.de/index.html?ARTICLE=10182

Es gibt vor allem im Low-Power-Bereich viele µCs die schon passende 
LCD-Treiber eingebaut haben. Soeiner wäre zu bevorzugen.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Eine Stopuhr verstecken?

Ebay-Artikel Nr. 292075083777

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Oder noch einfacher: Einen elektronischen Kalender auf Laptop und Handy 
installieren und den Termin dort eintragen.

Autor: Markus M. (adrock)
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- DCF 77 scheidet aufgrund der Baugröße wohl aus, außerdem was ist wenn 
kein Empfang gegeben ist?

- Controller mit RTC und entsprechendem Quartz sollte doch eine 
brauchbare Lösung ergeben, der Controller darf ja zwischendurch auch mal 
kurz aufwachen falls der Alarm nicht über diesen langen Zeitraum 
gestellt werden kann.

- Anzeige: Man müsste ausrechnen, wieviel Energie noch in den Zellen 
steckt wenn sie 2 Jahre lang den Controller im RTC-Modus versorgt haben. 
Evtl. könnte man durch geschickte Programmierung doch eine LED nehmen. 
Nach Ablauf der Zeit könnte man die LED z.B. jede Sekunde blitzen lassen 
und nach 10 Sekunden für 3 Sekunden die LED leuchten lassen um das Datum 
ablesen zu können. Oder wirklich ein kleines LCD und vlt. noch eine 
blitzende LED um Aufmerksmkeit zu erzeugen...

Vom Platz her sollte das machbar sein. Auf die eine Seite der 
Leiterplatte den Batteriehalter für eine entsprechende Zelle (1,5V oder 
3V) und den Controller, auf die andere Seite das Dsiplay. Bei der Lösung 
ohne Display könnte man wahrscheinlich sogar alles auf eine Seite 
bekommen (SMD vorausgesetzt).

Autor: Robin M. (smartnoob)
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Technisch mit Sicherheit machbar. Mich würden jedoch zwei Dinge von der 
Umsetzung abhalten.

1. Tests
Wie kann ich dir garantieren, dass nach 700 Tagen dann wirklich die 
gewünschte Aktion ausgelöst wird und die Batterie bis dahin hält?

2. Produkthaftung
In Deutschland ist das so eine Sache und kann einem den Spaß verderben. 
Streng genommen sind hier schon die entsprechenden Zertifizierungen 
erforderlich. Wenn es jetzt für einen einzigen Nutzer Privat ist, kann 
man das mal ignorieren. Aber bei 25 Stück eher nicht.
Einfacher wäre es daher nur Software zu fordern und eine fertige Platine 
zu verwenden. Möglicherweise gibt es bereits kleine Arduino Boards mit 
einem RTC Modul. Dann müsste man nur noch eine LED anlöten.

Zu guter Letzt kommt noch der Preis. Ich glaube nicht, dass so eine 
Kleinserie besonders erschwinglich wird. Auch hier hätte ein fertiges 
Board seine Vorteile.
Wenn du natürlich nur einen Schaltplan und kein Platinenlayout oder 
fertige Platinen forderst, entfällt wohl der Zertfizierungsprozess.

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Danke nochmals für die tollen Ideen und Tips.
Jetzt wären Nägel mit Köpfen interessant!

- µC und Uhrenquarz
- Batterie
- Flipdot-Anzeige
- ca.40x40x12

Entweder fertig montiert oder als "Bastelanleitung" mit Stückliste und 
Werkzeugliste.
Mir würde auch ein Exemplar reichen das ich dann nachbauen kann.

Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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Wie wärs mit einem AVR-Butterfly? RTC ist drauf, Batterie ist drauf, 
Controller ist drauf. Und wenns nicht unbedingt eine LED sein soll 
sondern eventuell ein LCD sein darf, dann wär das auch schon drauf. 
Würde nur ein bisschen Programm fehlen.

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Ronald A. schrieb:
> Ok!
> Ich bin enttarnt.
> Ich bin im Vorstand von Miele und wir suchen unverbrauchte Ideen für ein
> "Zusatzmodul ;-)" für unsere Haushaltsgerätesparte.
> Aber einige hier im Forum lassen sich nicht hinters Licht führen. Sorry
> das ich Euch unterschätzt habe.

Wie witzig, weil man bei Miele ja auch nur RT-Steuerung von hundert 
unterschiedlichen Haushaltsgeräten kann aber sich nicht zutraut einen 
Tini13, ds1337, 2 Batterien und eine LED zu verbauen.

Autor: Herr Barium (herr_barium)
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Chris F. schrieb:
> Wie witzig,

Ja, gell? Ist doch schön, wenn Dich das erheitert.

> weil man bei Miele ja auch nur RT-Steuerung von hundert
> unterschiedlichen Haushaltsgeräten kann aber sich nicht zutraut einen
> Tini13, ds1337, 2 Batterien und eine LED zu verbauen.

Och, das glaub ich doch nicht.

Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
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Ist ja im Grunde nix all zu wildes, wenn du es selbst aufbaust und in 
Verkehr bringst haftest du auch dafür, wenn alle deine Kumpels "normale" 
Menschen sind die nicht direkt zum Anwalt laufen gibt es da auch keine 
Probleme mit.

Die Frage ist nur was stellst du dir als Entlohnung vor?

Autor: Ronald Ackermann (ronald_02)
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Julian W. schrieb:
> Ist ja im Grunde nix all zu wildes, wenn du es selbst aufbaust und
> in
> Verkehr bringst haftest du auch dafür, wenn alle deine Kumpels "normale"
> Menschen sind die nicht direkt zum Anwalt laufen gibt es da auch keine
> Probleme mit.
>
> Die Frage ist nur was stellst du dir als Entlohnung vor?

Zum Thema Entlohnung kommt darauf an was geliefert wird.

Brauche 28 Stück davon eines mit verkürzter Laufzeit (1-2`)zur Demo.

Bekomme ich -

- die Anleitung
- die Anleitung mit Bauteilen
- die Bauteile als funktionsfahiges Modul
- 2 Stück oder 28 Stück

?

Autor: F. Fo (foldi)
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Achim S. schrieb:
> Also ein Uhrenquarz +
> (RTCC mit Alarmschwelle über 1 Jahr (selten?)
> ODER mini µC mit 3 Pins)
>
Genau, ein Tiny10.

> Ich würde Dir die Dinger bauen und zuschicken für 99€ und nach 699 Tagen
> nicht mehr erreichbar sein wegen der Gewährleistung ;-)

Jau!😂

Autor: F. Fo (foldi)
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Als Reset einfach die Batterie entfernen.

Autor: Peter K. (peter_k)
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Du hast PM.

Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
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Ronald A. schrieb:
> Bekomme ich -
>
> - die Anleitung
> - die Anleitung mit Bauteilen
> - die Bauteile als funktionsfahiges Modul
> - 2 Stück oder 28 Stück

Am besten wäre es wohl man schickt dir einen funktionsfähig aufgebauten 
Prototyp und du lötest dir den Rest selbst zusammen. Bauteile bei 
reichelt kaufen machst am besten auch selbst, spart Porto, Platinen kann 
man dir organisieren wenn du keine Erfahrung bei den Chinesen hast.

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