In der z-Transformation wird die Frequenzachse auf den Einheitskreis
abgebildet.
Hier kann man das so grob erkennen.
https://www.eit.hs-karlsruhe.de/mesysto/fileadmin/images/Skript_TDS_V_6_0_9/Kapitel_5_1/Grafik_5_1_3_HQ.png
Bei 1 liegt die Frequenz 0. Links, bei -1, liegt die halbe
Abtastfrequenz. nach oben sind die positiven Frequenzen abgebildet, nach
unten die negativen.
Die DFT gibt nun einfach Werte entlang dieses Einheitskreises aus. Bei
der halben Abtastfrequenz bricht das ganze um auf die negativen
Frequenzen und geht wieder gegen null. Also:
0 => positive Frequenzen (Betrag ansteigend) => Nyquist Frequenz =>
negative Frequenzen (Betrag absteigend) => 0
Wenn man ein reellwertiges Eingangssignal hat, dann sind die positiven
und negativen Frequenzanteile immer gleich vorhanden (der Imaginärteil
der komplexen "Frequenzen" exp(i*2*pi*f) und exp(-i*2*pi*f) hebt sich
genau auf).
Übrig bleibt ein reelles Signal.
Somit ist die FFT/DFT eines reellen Eingangssignals immer symmetrisch.
Bsp. Ein Cosinus:
Es sind zwei Frequenzen. Einmal positiv und einmal negativ enthalten.
Für ein komplexwertiges Eingangssignal ist das nicht so:
Dieses enthält nur die positive Frequenz 'omega'. Im negativen Bereich
(rechte Hälfte der DFT) fehlt der Peak bei der Frequenz. Das Bild ist
also nicht symmetrisch.
Was die Phase angeht, so ist diese für reelle Signale invertiert. Ist
die Phase bei der Frequenz f +10°, so beträgt sie bei der entsprechenden
negativen Frequenz -f -10°.
Das Spektrum eines reellen Signals weist also nur im Betrag (!) diese
Achsensymmetrie auf. Die Phase ist punktsymmetrisch.
Für komplexe Signale ist wiederum jede mögliche Form möglich.
Ich hoffe ich habe das halbwegs übersichtlich rübergebracht.