Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Triggern Tectronix Oszi


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von Benjamin Nels (Gast)


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Liebe Leute,

anbei habe ich eine Frage, da ich nicht weiß, ob ich richtig messe.

Ich habe einen Microcontroller, der mir 4 DC-Spannungen (quasi direkt 
sobald der µC eingeschaltet ist) zur Verfügung stellt.

Mit diesen vier Spannungen gehe ich in 4 Verstärkern und will mir die 
dazugehörigen Ausgangsspannungen anschauen.

Nun meine Fragen:

Als Channel zum Triggern kann ich CH1, CH2, CH3 und CH4 auswählen, 
welches nimmt am besten und warum? Oder ist es egal?

Mein Triggerzeitpunkt kann ich ja frei einstellen.

Da ich Singleshot-verwende, lege ich den Triggerzeitpunkt sehr weit 
links, um die Bildschirmgröße voll auszunutzen, gibt es da auch etwas, 
worauf ich achten muss?

von 1N 4. (1n4148)


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Was willst du mit dem Oszi denn genau messen? Spannungen messe ich eher 
mit dem Multimeter.

von Marek N. (bruderm)


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Ja, es ist egal.

Normalerweise nimmt man den Kanal als Triggerquelle, an dem die 
niedrigste Frequenz erwartet wird.

Den Triggerzeitpunkt hast du auch richtig bestimmt. Ich arbeite auch so 
im Bereich 10...25%, da sieht man, was kurz vor dem Triggern passiert 
ist und was danach. Wenn das Scope genug Speicher hat, dann kann man 
auch noch weiter "vor- und zurückspulen".

Was du beachten musst, ist den Triggerpegel (Level) und Flanke (Slope).
Der Level bestimmt die Spannung, bei deren Durchschreiten der Trigger 
ausgelöst wird, die Slope bestimmt, ob die Spannung dabei eine fallende 
oder steigende Flanke hat.

Wichtig ist auch, dass man dabei DC-Kopplung einstellt für den Trigger 
und den Modus auf "Edge".

Am besten vorher paar Mal durchprobieren, dann kriegt man ein Gefühl, 
wann das Scope "losrennt".

Beste Grüße, Marek

von A. S. (achs)


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Benjamin Nels schrieb:
> gibt es da auch etwas, worauf ich achten muss?

Nein. Du kannst einfach drauf los messen.
Dass Du die Triggerquelle auf alle 4 Kanäle legen kannst dient vor allem 
der Bequemlichkeit. Wenn Du Stunden oder Tage einen Fehler oder ein 
Verhalten beobachtest, so ist es schön, wenn das Signal X immer Kanal 2 
(oder z.B. "blau") ist und Du nicht jedesmal die Signale tauschen musst, 
nur weil Triggern nur auf 1 geht.

Bei statischen Signalen ist der Anwendungbereich vielleicht auch nicht 
ganz so breit. Aber sobald der Zeitverlauf mehr interessiert ist es 
durchaus üblich, sekündlich neu zu starten mit neuen Einstellungen um 
alle Facetten eines Einschaltverhaltens richtig (Amplitude, vorlauf, 
Zeit, Glättung, Kopplung, ...) zu sehen.

Beim Oszilloskop gilt wie so oft: Whatever floats your boat..

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