Guten Tag in die Runde, als Neuling in diesem Forum habe ich folgende Frage an euch. Habe bisher leider noch keine adäquate Lösung gefunden. Ich möchte ein Produkt entwickeln, dass, um es mal runterzubrechen, die Position eines Objektes auf einer kreisförmigen Oberfläche bestimmt. Da ich meine Idee nur ungern preisgeben möchte, seht mir bitte nach, dass ich nicht schreiben kann, worum es genau geht. Die Idee besteht daraus, dass ich auf einem kreisförmigen Metallrahmen eine IR-Lichtschranke installiere, bei der Sender und Empfänger direkt gegenüberliegen. Beide Elemente sollen sich nun solange im Kreis bewegen, bis sie einen Punkt gefunden haben, an dem das Signal durchbrochen wird. Nachdem die erste Koordinate gefunden ist, sollen S&E weiterfahren, bis dieser Punkt erneut erkannt wird, dann natürlich aus einer anderen Perspektive. Wenn ich in Geometrie aufgepasst habe, habe ich nun zwei Koordinaten und damit einen eindeutig identifizierbaren Punkt auf einer Ebene. Nun komme ich zum eigentlichen Problem: Wie lässt es sich technisch am geschicktesten umsetzen, die Signale zu verarbeiten? Mein erster Gedanke ging Richtung Raspberry, da die Verarbeitungseinheit möglichst klein gehalten werden soll. Gibt es da besondere Lichtschranken, die ich benutzen sollte, oder meint ihr, dass das so wie beschrieben nicht umsetzbar ist? Solltet ihr Verständnisfragen haben, immer raus damit, ich versuche sie dann zu beantworten.
Also wenn Sender und Empfänger sich immer genau gegenüber liegen (also 180° auseinander liegen) und sich auch gleichmäßig im Kreis bewegen, hast du immer nur eine Koordinate. Denn wenn du sie das zweite mal siehst, haben lediglich Sender und Empfänger die Position getauscht. Du kannst also höchstens erkennen, auf welcher Linie sich dein Objekt befindet.
Simon-Julius S. schrieb: > Nachdem die erste Koordinate gefunden ist, sollen S&E > weiterfahren, bis dieser Punkt erneut erkannt wird Du misst auf der Linie zwischen Sender und Empfänger, das ist ein Durchmesser. Die Stellungen, bei denen der Strahl unterbrochen wird, liegen 180 Grad gegenüber. Daraus lässt sich GARNICHTS bestimmen. Deine Geometriekenntnisse sind wohl eher unterirdisch, daher zur Erklärung: es handelt sich um ein und diesselbe Gerade, da kann man keinen Schnittpunkt bestimmen (bzw. unendlich viele, was aber auch nicht weiterhilft). Georg
Entweder sind deine Geometriekenntnisse doch etwas eingerostet, oder die Beschreibung ist absichtlich so verkehrt gehalten, weils so geheim sein soll. Um auch was sachliches beizutragen: Wie groß ist denn der Kreis? Für eine Auswahl einer passenden Lichtschranke ist das meiner Meinung nach eine nicht ganz unberechtigte Frage. Was mich dann zur nächste Fragen führt: Warum nicht einfach eine Kamera drüberhängen, mit passender Bildverarbeitung? Oliver
Simon-Julius S. schrieb: > Da > ich meine Idee nur ungern preisgeben möchte, seht mir bitte nach, dass > ich nicht schreiben kann, worum es genau geht. Was bekomme ich denn vom Kuchen ab wenn ich dir helfe und du mit meiner Idee Millionen verdienst?
Simon-Julius S. schrieb: > Da > ich meine Idee nur ungern preisgeben möchte, seht mir bitte nach, dass > ich nicht schreiben kann, worum es genau geht. Unter diesen Umständen will wahrscheinlich auch niemand Hilfe preisgeben!
Martin schrieb: > Was bekomme ich denn vom Kuchen ab Wenn seine Idee seinen Geometriekenntnissen entspricht, solltest du dir keine Hoffnungen machen. Georg
Was willst du mit dem Signal machen? Zur Auswertung einer Lichtschranke genügt ggf. ein Attiny 45. Als Lichtschranke kann man eine LED mit einer Linse und eine Fotodiode nutzen. Ist wahrscheinlich das Einfachste.
Ein Objekt auf einer Scheibe! Steht dieses nicht exakt in der Mitte, so bekommst Du nach genau 360° eine Unterbrechung und je nach Position bald darauf noch eine. Daraus etwas abzuleiten ist einfachste Geometrie. Die Genauigkeit hängt aber im großen und ganzen von drei Faktoren ab: 1. Dem Durchmesser des Objektes. Alternativ müsstest Du diesen aus Deinen Daten bestimmen. 2. Der Dicke (möglichst Dünn) des Lichtstrahls. Am Besten eine Laserlichtschranke. 3. Der Genauigkeit der Drehwinkelerfassung. Notfalls ein Stepper mit einer starken Untersetzung. So richtig eindeutig werden die Ergebnisse aber nie sein.
Ach so, ich vergaß! Falls Du nicht irgendwelche komplexen Berechnungen anstellen willst, ist auch eine Himbeere völlig überdimensioniert. Im Gegentum. Ein einfacherer Grübler ist auch einfacher zu dressieren.
Sebastian S. schrieb: > Steht dieses nicht exakt in der Mitte, so bekommst Du nach genau 360° > eine Unterbrechung und je nach Position bald darauf noch eine. > Daraus etwas abzuleiten ist einfachste Geometrie. Um aus der Aussage etwas abzuleiten, braucht es nicht mal einfachste Geometrie ;) Oliver
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