Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lichtschranke/Raspberry


von Simon-Julius S. (Firma: MeineFirma) (simon180)


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Guten Tag in die Runde,

als Neuling in diesem Forum habe ich folgende Frage an euch. Habe bisher 
leider noch keine adäquate Lösung gefunden.

Ich möchte ein Produkt entwickeln, dass, um es mal runterzubrechen, die 
Position eines Objektes auf einer kreisförmigen Oberfläche bestimmt. Da 
ich meine Idee nur ungern preisgeben möchte, seht mir bitte nach, dass 
ich nicht schreiben kann, worum es genau geht.

Die Idee besteht daraus, dass ich auf einem kreisförmigen Metallrahmen 
eine IR-Lichtschranke installiere, bei der Sender und Empfänger direkt 
gegenüberliegen. Beide Elemente sollen sich nun solange im Kreis 
bewegen, bis sie einen Punkt gefunden haben, an dem das Signal 
durchbrochen wird. Nachdem die erste Koordinate gefunden ist, sollen S&E 
weiterfahren, bis dieser Punkt erneut erkannt wird, dann natürlich aus 
einer anderen Perspektive. Wenn ich in Geometrie aufgepasst habe, habe 
ich nun zwei Koordinaten und damit einen eindeutig identifizierbaren 
Punkt auf einer Ebene.

Nun komme ich zum eigentlichen Problem: Wie lässt es sich technisch am 
geschicktesten umsetzen, die Signale zu verarbeiten? Mein erster Gedanke 
ging Richtung Raspberry, da die Verarbeitungseinheit möglichst klein 
gehalten werden soll. Gibt es da besondere Lichtschranken, die ich 
benutzen sollte, oder meint ihr, dass das so wie beschrieben nicht 
umsetzbar ist?

Solltet ihr Verständnisfragen haben, immer raus damit, ich versuche sie 
dann zu beantworten.

von Michael R. (mr-action)


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Also wenn Sender und Empfänger sich immer genau gegenüber liegen (also 
180° auseinander liegen) und sich auch gleichmäßig im Kreis bewegen, 
hast du immer nur eine Koordinate. Denn wenn du sie das zweite mal 
siehst, haben lediglich Sender und Empfänger die Position getauscht. Du 
kannst also höchstens erkennen, auf welcher Linie sich dein Objekt 
befindet.

von Georg (Gast)


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Simon-Julius S. schrieb:
> Nachdem die erste Koordinate gefunden ist, sollen S&E
> weiterfahren, bis dieser Punkt erneut erkannt wird

Du misst auf der Linie zwischen Sender und Empfänger, das ist ein 
Durchmesser. Die Stellungen, bei denen der Strahl unterbrochen wird, 
liegen 180 Grad gegenüber. Daraus lässt sich GARNICHTS bestimmen.

Deine Geometriekenntnisse sind wohl eher unterirdisch, daher zur 
Erklärung: es handelt sich um ein und diesselbe Gerade, da kann man 
keinen Schnittpunkt bestimmen (bzw. unendlich viele, was aber auch nicht 
weiterhilft).

Georg

von Oliver S. (oliverso)


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Entweder sind deine Geometriekenntnisse doch etwas eingerostet, oder die 
Beschreibung ist absichtlich so verkehrt gehalten, weils so geheim sein 
soll.

Um auch was sachliches beizutragen:

Wie groß ist denn der Kreis? Für eine Auswahl einer passenden 
Lichtschranke ist das meiner Meinung nach eine nicht ganz unberechtigte 
Frage.

Was mich dann zur nächste Fragen führt: Warum nicht einfach eine Kamera 
drüberhängen, mit passender Bildverarbeitung?

Oliver

von Martin (Gast)


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Simon-Julius S. schrieb:
> Da
> ich meine Idee nur ungern preisgeben möchte, seht mir bitte nach, dass
> ich nicht schreiben kann, worum es genau geht.

Was bekomme ich denn vom Kuchen ab wenn ich dir helfe und du mit meiner 
Idee Millionen verdienst?

von Route_66 H. (route_66)


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Simon-Julius S. schrieb:
> Da
> ich meine Idee nur ungern preisgeben möchte, seht mir bitte nach, dass
> ich nicht schreiben kann, worum es genau geht.

Unter diesen Umständen will wahrscheinlich auch niemand Hilfe 
preisgeben!

von Georg (Gast)


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Martin schrieb:
> Was bekomme ich denn vom Kuchen ab

Wenn seine Idee seinen Geometriekenntnissen entspricht, solltest du dir 
keine Hoffnungen machen.

Georg

von Viktor B. (coldlogic)


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Was willst du mit dem Signal machen? Zur Auswertung einer Lichtschranke 
genügt ggf. ein Attiny 45.

Als Lichtschranke kann man eine LED mit einer Linse und eine Fotodiode 
nutzen. Ist wahrscheinlich das Einfachste.

von Sebastian S. (amateur)


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Ein Objekt auf einer Scheibe!
Steht dieses nicht exakt in der Mitte, so bekommst Du nach genau 360° 
eine Unterbrechung und je nach Position bald darauf noch eine.
Daraus etwas abzuleiten ist einfachste Geometrie.
Die Genauigkeit hängt aber im großen und ganzen von drei Faktoren ab:
1. Dem Durchmesser des Objektes. Alternativ müsstest Du diesen aus
   Deinen Daten bestimmen.
2. Der Dicke (möglichst Dünn) des Lichtstrahls. Am Besten eine
   Laserlichtschranke.
3. Der Genauigkeit der Drehwinkelerfassung. Notfalls ein Stepper mit
   einer starken Untersetzung.

So richtig eindeutig werden die Ergebnisse aber nie sein.

von Sebastian S. (amateur)


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Ach so, ich vergaß!

Falls Du nicht irgendwelche komplexen Berechnungen anstellen willst, ist 
auch eine Himbeere völlig überdimensioniert.
Im Gegentum. Ein einfacherer Grübler ist auch einfacher zu dressieren.

von Oliver S. (oliverso)


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Sebastian S. schrieb:
> Steht dieses nicht exakt in der Mitte, so bekommst Du nach genau 360°
> eine Unterbrechung und je nach Position bald darauf noch eine.
> Daraus etwas abzuleiten ist einfachste Geometrie.

Um aus der Aussage etwas abzuleiten, braucht es nicht mal einfachste 
Geometrie ;)

Oliver

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