Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Beste/einfachste Lösung um ein Gerät mobil mit stabilen 12V zu versorgen?


von Tobias C. (tobias_claren)


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Hallo.

Wie versorge Ich am einfachsten mobil ein Gerät mit 12V-Eingang. Nicht 
im Auto.
Aber egal ob KFZ, oder Akkupack, die haben ja nicht immer genau "12V", 
es nimmt ab über den Bereich voll bis leer. Man hat evtl. 3 oder 4 
Lithium-Akkus in Reihe.

Z.B. am Beispiel Kinect.
Ein Netzteil in einen "mysteriösen" Kasten (der evtl. absichtlich die 
Benutzung der Kinect am PC ohne ihn verhindert, 
Subventionierungsgründe), Eingang USB3 und Hohlstecker.
Ausgang direkt zur Kinect mit deren Stecker.
Da will man möglichst nicht mit Spannungen experimentieren.

Diese Akkupacks mit Starthilfefunktion haben an ihrem "12V-Ausgang" wohl 
auch die unveränderte Akkuspannung je nach Ladestand.


Danke...

von fop (Gast)


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Hi,
entweder Du nimmst einen Akku, der immer mehr Spannung hat als Du 
brauchst und einen Buck-Schaltregler oder einen 12V Akku und einen 
Sepic-Schaltregler.
Musst halt Aufwand, Preis und Wirkungsgrad gegeneinander abwiegen.
Einen Akku mit sicher weniger als 12V mit einem Boost Regler habe ich 
eben nicht erwähnt, weil dort auf der Akku Seite des Reglers ein höherer 
Strom fliest und 12V Akkus sowas wie Standard sind.

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Tobias C. schrieb:
> Wie versorge Ich am einfachsten mobil ein Gerät mit 12V-Eingang.
Was für ein Gerät, Welcher Eingangsspannungsbereich?

> Aber egal ob KFZ, oder Akkupack, die haben ja nicht immer genau "12V",
> es nimmt ab über den Bereich voll bis leer. Man hat evtl. 3 oder 4
> Lithium-Akkus in Reihe.
Jedes Gerät hat auch einen Toleranzbereich bei der Eingangsspannung.
Dieser kann allerdings sehr unterschiedlich sein.
Bei 12V-Nennspannung kann der Spannungsbreich sehr eng sein, z.B. 
11,8V...12,2V oder auch recht weit z.B. 8V....15V.

Mobilgeräte kommen in der Regel mit größeren Toleranzen zurecht, die 
mindestens im Bereich der maximalen und minimalen Akkuspannung liegen.

Bei Betrieb mit Primärzellen liegt die max. Spannung bei ca. 1,8V pro 
Zelle und die minimale Entladeschlußspannung sollte bei ca. 1V oder 
darunter liegen.
Gruß Öletronika

von Kai D. (Firma: CAD- und CAE-Konstruktion) (robokai)


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Die Schaltregler sind zu vermeiden. Die Nuckeln die Akkus leer, bis sie 
kaputt sind!

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Kai D. schrieb:
> Die Schaltregler sind zu vermeiden. Die Nuckeln die Akkus leer, bis sie
> kaputt sind!
wo steht denn so was geschrieben?

Jede ordentliche Schaltung mit Akkus sollte eine 
Ladeschluss-Abschaltvorrichtung haben, weil man eben jeden Akku mit 
Tiefentladung kaptt bekommt.  Das gilt auch völlig unabhängig davon, 
welcher Art Spannungsregler evtl. verwendet wird.

Ausnahme sind nur Anwendungen, bei denen der qualifizierte Nutzer selber 
bemerkt, wenn der Akku leer ist und er dann weiß, dass man den Akku 
nicht leer liegen läßt.
Gruß Öletronika

von Tobias C. (tobias_claren)


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"Primärzellen"?
1,8V? Passt auch nicht zu Blei, nicht zu Alkaline-Batterien, nicht zu 
NiMh...
Was füre ein Material ist das? Lithium hat 4,2V Maximal und 3,7V 
Minimum, oder?

Mobilgeräte sind es ja nicht.


Lithium hätte bei 3 in Reihe (und davon beliebig viele parallel) 11,1V 
und 12,6V, oder?
Scheint ganz OK, oder. Das NT der Kinect hat z.B. 12,25V (ohne Last).


"Protected" sollte der Aufbau schon sein.
Also entweder die Zellen, oder der Aufbau selbst.

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Tobias C. schrieb:
> 1,8V? Passt auch nicht zu Blei, nicht zu Alkaline-Batterien, nicht zu
> NiMh...
naja, 1,8V ist für Alkaline etwas zu hoch.
Da habe ich mich etwas geirrt.

Aber ca. 1,7V sind als Leerlaufspannung bei richtig vollen Zellen 
möglich.
Das liegt jedenfalls deutlich höher als die Nennspannung, welche 
üblicherweise mit 1,5V angegeben wird.
Gruß Öletronika

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