Hallo
Bald kommt meine UV LED Lampe. Der Hersteller betreibt die LED mit 700mA
was das maximum ist was die LED bei entsprechender Kühlung verträgt. Da
die Kühlung der LED auf dem Board eher suboptimal ist, wir einem geraten
einen 19 Ohm widerstand einzusetzen.
Auf meine Frage in den entsprechenden Boards wird nicht darauf
eingegangen oder andere Vorschläge gemacht. Ich habe es satt immer
andere Antworten zu lesen die meine Frage nicht beantworten. Darum
versuche ich es hier und hoffe auf eine klare und einfache Antwort.
Spannung LED Seite 3.8V und 700mA
Welche der folgenden Varianten ist richtig um die Spannung bei 3.8V zu
belassen , aber den Strom um 200mA auf 500mA zu senken?
Variante 1 oder Variante 2?
Zitat aus dem Forum:
"for the Convoy Nichia LED I would strongly advise to make a resistor
parallel to the LED which eats up 200mA
R=U/I=3.8V/0,2A=19 Ohms
P=U*1=3.8V*0.2A=0.76W"
Sollte ja nicht schwer sein die Frage zu beantworten,,,
Danke euch
Wenn die LED an einer Konstantstromquelle (KSQ) hängt (wie es
üblicherweise der Fall ist), und der Strom der KSQ kann nicht geändert
werden, dann muß der R parallel zur LED geschaltet werden, damit er
einen Teil des Stroms übernimmt.
Das Zitat aus dem Forum ist also richtig.
Nitec0re schrieb:> Bald kommt meine UV LED Lampe.
Schön!
Nitec0re schrieb:> Der Hersteller betreibt die LED mit 700mA
Aha!
Nitec0re schrieb:> Auf meine Frage in den entsprechenden Boards wird nicht darauf> eingegangen oder andere Vorschläge gemacht. Ich habe es satt immer> andere Antworten zu lesen die meine Frage nicht beantworten.
Und du meinst das wird hier anders?
Nitec0re schrieb:> Welche der folgenden Varianten ist richtig um die Spannung bei 3.8V zu> belassen , aber den Strom um 200mA auf 500mA zu senken?
Dazu muss man wissen welche Eigenschaften Die Strom-/Spannungsversorgung
hat!
Nitec0re schrieb:> Variante 1 oder Variante 2?
Konstantspannungsquelle = 1
Konstandstromquelle = 2
Nitec0re schrieb:> Zitat aus dem Forum:>> "for the Convoy Nichia LED I would strongly advise to make a resistor> parallel to the LED which eats up 200mA> R=U/I=3.8V/0,2A=19 Ohms> P=U*1=3.8V*0.2A=0.76W"
Da hast du doch deine Antwort! Was passt dir daran nicht?
>Nitec0re schrieb:>> WAS IST PARALLEL?>OH MEIN GOTT!!!
Ja, das habe ich eben auch gedacht.
Du weist wirklich nicht, was "parallel" heist? Wie ist sowas möglich?
Im übrigen hast Du das auch gar nicht gefragt, sondern nur, welche
Variante richtig ist.
Habe ich richtig verstanden,
daß Du diese Lösung in Deiner Taschenlampe
einsetzen möchtest? Super Idee! Wir schlagen
jedoch vor, eine 38.5A KSQ zu verwenden, denn
dann wird die Berechnung des Widerstands
sowie dessen Beschaffung erheblich einfacher,
denn ein 19 Ohm Widerstand ist sehr teuer
und extrem schwer beschaffbar (Vorsicht, man
wollte Dich austricksen)!!!
Bei 38.5A kommst Du dagegen mit einem
Wald-und-Wiesen 0.1R Zement-Typ aus, den es
überall zu kaufen gibt. Weiterhin kann die
Schaltung als effektiver Taschwärmer dienen.
Bei Bedarf schicken wir Dir gern eine Brochüre
mit weiteren nützlichen Schaltungstricks und
-kniffen zu.
MfG
Ihr VdB
Verband der Batteriehersteller schrieb:> Bei Bedarf schicken wir Dir gern eine Brochüre> mit weiteren nützlichen Schaltungstricks und> -kniffen zu.
Horowitz/Hill? :-)
Nitec0re schrieb:> Danke. Einfach Antworten sind doch immer die bestens. Mehr wollte ich> auch nicht wissen.
Also, einfache, falsche Antworten sind besser als komplizierte,
richtige?
Solange wir den Innenaufbau Deiner Taschenlampe nicht kennen,
ist eine "richtige" Antwort nicht möglich.
Na ja, ich frage mich, wie jemand, der den Unterschied zwischen Reihe
und parallel erfragen muss, in der Lage sein wird, einen Widerstand mit
18 Ohm>1W in diese Taschenlampe zu implementieren...
Aber ich frag ja man bloß... Vielleicht gibts da einen Trick...
Jens G. schrieb:> Wenn die LED an einer Konstantstromquelle (KSQ) hängt (wie es> üblicherweise der Fall ist), und der Strom der KSQ kann nicht geändert> werden, dann muß der R parallel zur LED geschaltet werden, damit er> einen Teil des Stroms übernimmt.
OMFG. Wie maximal bescheuert muß man denn sein, um den teuren
Batteriestrom einer Taschenlampe (!) in einem Widerstand parallel zur
LED zu verheizen? Selbstverständlich würde man in einem solchen Fall
eine Konstantstromquelle mit passendem Strom verwenden (bzw. bauen).
Der Andere schrieb:> Anderen unbemerkt die Augen verblitzen?
Im Gegensatz zu IR, welches man wirklich nicht bemerkt, kommt
es bei UV meist zu Fluoreszenzeffekten in der Linse, sodas man
zumindest gewarnt ist. Derart hohe Leistungen können allerdings
auch bei kurzzeitiger Bestrahlung Schäden auslösen.
Nitec0re schrieb:> Welche der folgenden Varianten ist richtig um die Spannung bei 3.8V zu> belassen , aber den Strom um 200mA auf 500mA zu senken?
Keine.
Nitec0re schrieb:> Auf meine Frage in den entsprechenden Boards wird nicht darauf> eingegangen oder andere Vorschläge gemacht
So st das Leben, man bekommt nicht immer seine Wunschvorstellung
"einfach und gut und ohne eigene Arbeit" erfüllt.
Die Frage ist zunächst mal, aus welcher Quelle die LED versorgt wird.
Eine Konstanstromquelle ? Dann hilft der Parallelwiderstand. Ist jedoch
die Versorgung direkt aus Batterien (Innenwiderstand er Batterie dient
als Strombegrenzung) oder an einer Festspannunngsquellee mit eigeneem
Vorwiderstand, dann wäre erst mal die Frage, auf welche LED die
Teschenlampe zuvor ausgelegt war: Eine 3.2V Weisslicht-LED ? Dann kann
es bei 3.8V schon passieren, daß sie gar nicht mehhr leuchtet.
Du wirst also zunächst mal rausfinden müssen, wie deine Taschenlapme
genau aufgebaut ist und funktioniert.
Hallo
nur mal als Hinweis an alle außer den TO:
Nichts, aber auch absolut gar nichts ist selbstverständlich.
Für uns als (Hobby-)Elektroniker selbstverständliche Begriffe und deren
Auslegung im Bereich der Elektrotechnik sind nicht naturgegeben einen
absoluten Laien und auch wohl nicht wirklich Interessierten (nur aus der
Not heraus muss eine Info erfragt werden)selbstverständlich.
Bitte seid doch offener und versucht euch in andere hin zu denken, wer
weis denn schon was ein Anderer sich unter Parallel vorstellt - nicht
immer muss unsere technisch-mathematische "Technikerlogik" auch in die
Vorstellungs- und Gedankenwelt von anderen Mitmenschen passen.
Und man kann auch ohne jegliches theoretisches Wissen z.B. den
händischen Vorgang des Löten erlernt haben, oder glaubt ihr das der
(die) angelernte Chinesische Wanderarbeiter(-in) versteht warum er/sie
jetzt 8 Stunden am Tag einen bestimmten Darht/ Bauteil anlötet?
Auch, oder gerade besonders im virtuellen Leben sollte Freundlichkeit
und Mitmenschlichkeit den höchsten Wert haben.
Jemand
Jemand schrieb:> Bitte seid doch offener und versucht euch in andere hin zu denken, wer> weis denn schon was ein Anderer sich unter Parallel vorstellt - nicht> immer muss unsere technisch-mathematische "Technikerlogik" auch in die> Vorstellungs- und Gedankenwelt von anderen Mitmenschen passen.
warum denn nicht?
fahren wir alle auf mehrspurigen Strassen parallel zum Ziel sind alle
schneller gleichzeitig am Ziel als wenn wir auf einer einspurigen
Strasse seriell fahren würden, damit sollte auch für Nichttechniker
parallel und seriell zu unterscheiden sein.
Nichts, aber auch absolut gar nichts ist selbstverständlich.
Stimmt! ob dus glaubst oder nicht, auch ich habe den Anhalter durch die
Galaxis mehrfach gelesen, und da steht exakt genau das drinne, was du
meinst.
Joachim B. schrieb:> fahren wir alle auf mehrspurigen Strassen parallel zum Ziel sind alle> schneller gleichzeitig am Ziel als wenn wir auf einer einspurigen> Strasse seriell fahren würden, damit sollte auch für Nichttechniker> parallel und seriell zu unterscheiden sein.
Kaum.
Wenn alle direkt hintereinader fahren, sind alle fast gleichzeitig am
Ziel.
Fahren alle parallel, braucht man nicht nur mehr Strassen (bzw. breitere
mit mehr Fahrspuren) sondern man muss auf den letzten warten, der durch
welchen Umstand auch immer behindert wurde.
Klar, trat die Behinderung auf der einen Fahrbahn ein, auf der alle
hintereinander fihren, dann kommen in dem Fall alle später an, und im
Durchschnitt wäre die parallele Fahrt schneller gewesen.
Statistisch kommen beide Varianten gleichwahrscheinlich innerhalb
derselben Zeit an.
Jemand schrieb:> absoluten Laien
Ein solcher absoluter Laie, der sogar die einfachsten Grundbegriffe
aus dem Physik-Schulunterricht vergessen hat, sollte sich nicht mit
Elektrik beschäftigen, da er die Folgen seiner Bastelei nicht ab-
schätzen kann.
Michael B. schrieb:> Statistisch kommen beide Varianten gleichwahrscheinlich innerhalb> derselben Zeit an.
Stimmt. Wenn ich zwei gleichlange Längen mit pro meinetwegen 30cm
nebeneinander (also parallel) lege, habe ich statistisch gesehen zwar
noch immer eine Gesamtlänge von 30cm, aber wenn eine dieser Längen aus
Kunststoff, die andere aber aus Plastik ist, kann es aufgrund der
Erdkrümmung und des unterschiedlichen Temperaturkoeffizieten dieser
Materialien doch zu einer erheblichen Abweichung vom theoretischem
Mittel kommen.
So ähnlich ist es auch, wenn ich diese beiden Längen hintereinander (in
Reihe) lege. Man weiß nie so ganz genau, wie lang die Gesamtstrecke sein
wird, respektive um wieviel diese Strecke von den theoretisch richtigen
60cm abweicht. Wegen Planck. Wegen dem ist es ja auch so, dass die Tage
hier bei uns zwar ca. 24 Stunden lang sind, aber durchaus verschiedene
Breiten haben können.
Am Äkwator - also bei den Negern - ist das natürlich auch so, nur etwas
anders.
Und so weiter.
Hi
Harald W. schrieb:> Ein solcher absoluter Laie, der sogar die einfachsten Grundbegriffe> aus dem Physik-Schulunterricht vergessen hat, sollte sich nicht mit> Elektrik beschäftigen, da er die Folgen seiner Bastelei nicht ab-> schätzen kann.
Soll Er, parallel dazu, etwa noch mit Mechanik anfangen?
Wobei man dann dort die Maschinen auch eher seriell benutzt, als Alle
(parallel) gleichzeitig.
Allerdings hätte Es Darwin dann leichter ... dann muß Der aber wiederum
vermehrt viel Mehr 'Teilnehmer' nahezu gleichzeitig ... naja, Ihr wisst
schon :)
MfG