Hallo Leute, ich brauche für ein Projekt eine Notstromversorgung. Benötigt werden ca. 300Wh. Es muss aber möglichst günstig sein. Da die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall sehr gering ist, muss die Notstromversorgung nicht wieder aufladbar sein. Mobil muss das ganze auch nicht sein. Die Energie muss nach ca. 1 Jahr auch noch vorhanden sein. Vom Gewicht dürften aber ca. 20kg nicht überschritten werden. Also z.B. eine Gel-Batterie würde ausscheiden. Kann mir da jemand von euch etwas empfehlen? Benötigt wird am Ende eine Spannung von 12V und ca. 300mA Strom. So rein vom Gefühl würde ich sagen, dass ich einfach 18650er Zellen nehme. Für ca. 3€ habe ich da 9-10Wh. Wären nach dem Projekt auch wiederverwertbar.
Würde ich auch sagen. Eine Adresse für 18650 Zellen mit gutem Preis/Leistungsverhältnis: https://www.nkon.nl/rechargeable/18650-size/samsung-icr18650-26h.html 32 Zellen verschaltet als 4S8P liefern rd 300Wh Dazu ein Low Drop 12V Regler: https://www.reichelt.de/ICs-LM-2000-LM-25576/LM-2940-CT12/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=5466&ARTICLE=39453 Die Akkus können hierbei bis fast 3V/Zelle entladen werden, bevor die Ausgangsspannung unter 12V sinkt. Das sind etwa 95% Ausnutzung.
AA Alkaline Zellen haben ca. 3 Wh, wiegen ca. 24g und kosten grob 20ct/Stück 300Wh wären also 100 Zellen, 2,4kg für 20€. Disclaimer: Alle Angaben aus dem Kopf, grobe Fehler vorbehalten, bitte selber überprüfen
Hallo, ich biete 13,90 Eur für knapp 500Wh in 1,61 kg: https://www.weidezaunshop24.de/weidezaun-48/weidezaunbatterie/weidezaunbatterie-trocken-batterie-9volt-55ah-alkalisch.html bei 1 Jahr Lagerdauer sollte man die 3%/Monat Selbstentladung bei LiIon (bei max 25 Grad) schon berücksichtigen. Meist darf hierfür die Zelle auch nur zu 50% geladen sein (sonst ist die Selbstentladung höher). Gruß Anja
Würde auch die 9V-Batterie in kombination mit einem Stepup-Wandler bevorzugen. Die kann dann bis auf 3-4Volt leer gelutscht werden, bis die Spannung dann erst zusammenbricht. Stepupwandler für 12Volt kosten keine 5 Euro. (z.B. https://eckstein-shop.de/Pololu-12V-Step-Up-Spannungsregler-U3V12F12?curr=EUR&gclid=EAIaIQobChMI_OPisszn1QIV1hXTCh3DbgjJEAQYASABEgKGNvD_BwE)
Ein ganz normaler 12V Bleigel Akku und fertig! Immer diese Akademiker!
Guten Morgen, Schreiber! Vgl. Post von Anja Weitere Lösung: Laternenbatterien. 6V 15Ah. Zwei seriell (12V) und genügend parallel. Wandler entfällt wie beim Gelakku. Ist in der Summe etwas teurer, aber lange haltbar. Gruß - Werner
Schreiber schrieb: > Eine Weidezaun-Batterie?! Diese 9V-Batterie müsste aber über 400mA für die nötigen 12V/300mA liefern. Bei einer solch hohen Stromentnahme kann nicht die gesamte Kapazität genutzt werden. Ich würde 2 der Zaunbatterien und einen Stepdown nehmen. Damit wären auf jeden Fall noch längere Lagerzyklen möglich. Karls Q. schrieb: > Würde auch die 9V-Batterie in kombination mit einem Stepup-Wandler > bevorzugen. Die kann dann bis auf 3-4Volt leer gelutscht werden, bis die > Spannung dann erst zusammenbricht. Ab 7V steckt nicht mehr viel verwertbare Energie in der Batterie, denn bei 3V müsste die dann leere Batterie wegen der konstanten Last einen Strom von 1,2A liefern... Dimitri R. schrieb: > Benötigt wird am Ende eine Spannung von 12V Wie konstant? Wofür?
Lothar M. schrieb: > Diese 9V-Batterie müsste aber über 400mA für die nötigen 12V/300mA > liefern. Bei einer solch hohen Stromentnahme kann nicht die gesamte > Kapazität genutzt werden. Ich würde 2 der Zaunbatterien und einen > Stepdown nehmen. Damit wären auf jeden Fall noch längere Lagerzyklen > möglich. Wieso würdest du da einen Stepdown nehmen und nicht beide Batterien parallel und einen Stepup? Lothar M. schrieb: > Wie konstant? Wofür? Sowohl die Spannung als auch der Energieverbrauch ist relativ konstant. Kann sich maximal um ein paar mA schwanken. Mikrocontroller + induktive Last.
Dimitri R. schrieb: > > Wieso würdest du da einen Stepdown nehmen und nicht beide Batterien > parallel und einen Stepup? > Ein StepUp muss einen hohen Eingangsstrom in einen niedrigeren wandeln. Die Verluste in den beteiligten Bauteilen (Rdson etc) sind I² x R und der hohe Eingangsstrom geht quadratisch in die Verluste ein. Daher ist ein StepDown effizienzbedingt die bessere Wahl, wenn man es sich aussuchen kann.
Habe vor Jahrzehnten schon Laternenbatterien mit 6V und 150Ah gesehen. Die wogen vielleicht 1Kg und passten in diese mobilen Leuchten an Baustellen. Konnte es damals selbst nicht glauben! Was das vom Typ her für Zellen waren, keine Ahnung. Vermutlich einfach Alkaline. Die Batterien waren nicht quadratisch wie übliche Laternenbatterien, sondern rechteckig, und eine Batterie füllte den Platz aus, in dem sonst zwei normale Laternenbatterien stehen. Auch enthielten sie keine Rundzellen, sondern 4 flache Zellen. Eine Suche ergab leider nichts. Offenbar wird sowas nicht mehr hergestellt, zugunsten schnell leerer Batterien, mit denen sich unterm Strich viel mehr Geld verdienen lässt.
Der Dreckige Dan schrieb: > Habe vor Jahrzehnten schon Laternenbatterien mit 6V und 150Ah gesehen. > Die wogen vielleicht 1Kg und passten in diese mobilen Leuchten an > Baustellen. Konnte es damals selbst nicht glauben! Genau, vor Jahrzehnten war die Batterietechnik weiter als heute? 150Ah bei 1 Kg Gewicht, da würde die Autoindustrie Purzelbäume schlagen. Die klassischen Laternenbatterien mit 6 Volt haben < 10Ah.
Finde es durchaus verständlich wenn man es nicht glaubt, dabei ist die Erklärung recht einfach... Die Batterie war wie gesagt ca. doppelt so voluminös, wie die üblichen Laternenbatterien. Dazu war ihr Volumen praktisch komplett mit Chemie gefüllt, nicht nur mit sperrigen Rundzellen, deren halbes Volumen wieder nur aus ihrem Metallbecher besteht. Und ohne jetzt zu googeln, darf man annehmen, daß übliche Laternenbatterien wohl Zink-Kohle-Zellen enthalten. Anders lässt sich ihre lächerliche Kapazität kaum noch erklären, da hat ja jede Alkali-Monozelle weitaus mehr.
Jörg R. schrieb: > Der Dreckige Dan schrieb: >> Habe vor Jahrzehnten schon Laternenbatterien mit 6V und 150Ah gesehen. >> Die wogen vielleicht 1Kg und passten in diese mobilen Leuchten an >> Baustellen. Konnte es damals selbst nicht glauben! > > Genau, vor Jahrzehnten war die Batterietechnik weiter als heute? > 150Ah bei 1 Kg Gewicht, da würde die Autoindustrie Purzelbäume schlagen. > > Die klassischen Laternenbatterien mit 6 Volt haben < 10Ah. Die ca. 1kg wiegen haben doppelt so viel.
Also 33 und 50Ah finden sich bei solchen Batterien auf Anhieb... Und das sind dann wohl noch olle Rundzellen, wie man dem hohen Gewicht entnehmen kann. Jetzt noch den Zinkbecher durch Folie ersetzt und den Raum ausgefüllt, dann sollte man heutzutage wohl eher nach 200Ah googeln.
Der Dreckige Dan schrieb: > Also 33 und 50Ah finden sich bei solchen Batterien auf Anhieb... Das sind die Alkali-Mangan und die Zink-Luft Varianten.
Bernd K. schrieb: > Ein StepUp muss einen hohen Eingangsstrom in einen niedrigeren wandeln. > Die Verluste in den beteiligten Bauteilen (Rdson etc) sind I² x R und > der hohe Eingangsstrom geht quadratisch in die Verluste ein. > > Daher ist ein StepDown effizienzbedingt die bessere Wahl, wenn man es > sich aussuchen kann. nicht unbedingt, da gleiches auch umgedreht gild.. mit synchrongleichrichtung kann man noch eta verbessern, aber es gibt bei beiden topologieen "gute" und "schlechte" beispiele.. :-) Karls Q. schrieb: > Stepupwandler für 12Volt kosten keine 5 Euro. > (z.B. > https://eckstein-shop.de/Pololu-12V-Step-Up-Spannungsregler-U3V12F12?curr=EUR&gclid=EAIaIQobChMI_OPisszn1QIV1hXTCh3DbgjJEAQYASABEgKGNvD_BwE) was hier noch nicht erwähnt wurde war, ob die usv lösung nahtlos übergeben sollte oder nicht. wenn ja, wie meistes, spielt der leerlaufstrom ne große rolle, das verlinkte modul ist mit 2ma ein jahr lang schon relativ gefräßig. gleiches gild natürlich auch bei step-down.. wäre eventuell mit nem großen pufferkondensator/super-cap aund anschließendem stand-by-aufwachen hinzufummeln.. oder auch von der normalen betriebsspannung zum akku/trockenbatterie per relativ hochohmigen widerstand die 2ma gegenzuspeisen/kompensieren... oder auch durch ne diodenverschaltung/energierichtung.. nen akku wäre hierfür natürlich deutlich besser geeignet.. und könnte auch auf konstant 100% übers jahr ladeerhalten werden..
Hartmut . schrieb: >> Daher ist ein StepDown effizienzbedingt die bessere Wahl, wenn man es >> sich aussuchen kann. > nicht unbedingt, da gleiches auch umgedreht gild... Kannst du deinen Gedankengang dazu mal darstellen? Bei gleichem Ausgangsstrom ist ein Stepdown sicher problemloser, weil der Spulenstrom zugleich immer auch durch die Last fließt. Beim Stepup wechselt die Energiequelle für die Last dauernd ab: mal die Spule, mal der Kondensator. Und weil in der "Freilaufphase" (=Spule versorgt die Last) gleichzeitig der Kondensator geladen und die Last versorgt werden muss, muss der Spulenstrom höher sein. Bei einer Spannungsverdopplung ist der Spulenstrom also doppelt so hoch und damit auch der Strom durch den Mosfet.
Dimitri R. schrieb: > Sowohl die Spannung als auch der Energieverbrauch ist relativ konstant. > Kann sich maximal um ein paar mA schwanken. Mikrocontroller + induktive > Last. Mal wieder eine Geheimsache. Was ist das genau für eine Last? Evt kann man sich bei einer induktiven last den Step down sparen und die Last selber stromregeln. Wie genau müssen die 12V eingehalten werden? Für den µC brauchst du ja eh einen separaten Stromregler
Der Dreckige Dan schrieb: > Habe vor Jahrzehnten schon Laternenbatterien mit 6V und 150Ah gesehen. > Die wogen vielleicht 1Kg und passten in diese mobilen Leuchten an > Baustellen. Konnte es damals selbst nicht glauben! naja.. 15,0 Ah wohl.. die doppelten, 4LR25-2 , haben die besten 33Ah , zink kohle 19 Ah oder 17 Ah .. hier z.b. Varta high energy https://www.google.de/search?q=6V+33Ah&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=pjWdWbaVAsiP0gWPm65A Lothar M. schrieb: > Kannst du deinen Gedankengang dazu mal darstellen? hatte ich ansatzweise schon.. Ein StepDown muss einen niedrigen Eingangsstrom in einen hohen Ausgangsstrom wandeln. den "verlustreichen" rdson kann ich beim step-up heutzutage beliebig verkleinern, und damit diese verluste vernachlässigbar machen. ist nur ne geldfrage. beim step-down kann ich selbst für viel geld keine verlustarme diode kaufen. daher bleibt nur die synchrongleichrichtung, die zwar deutlich mehr schaltungsaufwand bedeutet, dann aber sehr verlustarm realisiert werden kann. je niedriger die ausgansgspannung, desto wichtiger wird Vf.. bei höheren strömen um so mehr. bei den sachen die hier interessieren (12V 0,3A) spielt das aber eine eher untergeordnete rolle.. am wirkungsgrad stärksten ist gar keine wandlung ---> direkt 12v akku /batterie und fettich..
Hartmut . schrieb: > naja.. 15,0 Ah wohl.. Nein, 150Ah. Die schlüssige Erklärung dazu siehe weiter oben. Und das war in den 90er Jahren vom industriellen Zulieferer, da gab es noch nicht den heute üblichen China-Betrug. Ob es nun Alkaline waren, keine Ahnung, ist ewig her. Zink-Kohle kann man ausschließen. Vom Aufbau her 4 flache Wannen aus Kunststofffolie. Irgendein bröseliges, dunkles Zeugs darin. Insgesamt sehr leicht, da kaum Metall enthalten war. Erinnere mich noch an sehr geringe Strombelastbarkeit. Ein Kumpel kam hinzu und staunte, daß seine 40Kg 75Ah-Autobatterie nur den gleichen Energiegehalt hatte...
Der Dreckige Dan schrieb: > Nein, 150Ah. Die schlüssige Erklärung dazu siehe weiter oben. Sicher nicht 150Ah, da wären die weit schwerer als 1kg gewesen.
Also wie gesagt, kein Problem, wenn man es nicht glaubt, ging mir ja auch so. Wollte eigentlich nur dem TO sagen, daß es durchaus extrem leichte Energiequellen mit hoher Wattstundenzahl geben kann. Und zwar noch erheblich mehr, als uns der Chinese zur Zeit gönnt. Wie und warum es geht, siehe weiter oben. Hirn Einschalten muss dazu allerdings vor Kaffeesatz oder Morgenurin gehen.
Der Dreckige Dan schrieb: > Hirn Einschalten muss dazu allerdings vor > Kaffeesatz oder Morgenurin gehen. Fass dir mal selber ans Hirn. Alkali-Mangan: Theoretische spezifische Energie: 450 Wh/kg Praktische spez. Energie: 90 bis 105 Wh/kg Bei deiner angeblichen Wunderbatterie sinds aber 900Wh/kg. Erzähl deine Märchen anderen.
Der Dreckige Dan schrieb: >> naja.. 15,0 Ah wohl.. > > Nein, 150Ah. Die schlüssige Erklärung dazu siehe weiter oben. kann ich auch keine erklärung entdecken.. hast halt das komma über die jahre vergessen.. alles gut.. :prost:
Es gab große Baustellenlampenbatterien (Glühfaden) mit (aus meiner Erinnerung) 12V 120Ah. (kein Kommafehler) Sie hatten teilweise einen 3 Poligen Kaltgeräteanschluss (männlich). Mit diesen konnte man einen Kassettenrekorder fast ewig betreiben. Kann auch sein, das sie mehr wie 1Kg wogen. Sie waren wie gesagt doppelt so groß wie die neuen. Langsam in den früheren Zweitausendern waren nur noch die kleinen Dinger drinne. Bevor mir jemand unterstellt ich hätte Baustellenbeleuchtung beschädigt. Hab ich nicht! MfG
Robert schrieb: > 12V 120Ah. (kein Kommafehler) [...] > Kann auch sein, das sie mehr wie 1Kg wogen. Viel mehr.
Robert schrieb: > https://baustellenabsicherung24.de/batterie-konsta... > > Aber noch keine 12V, gabs aber Und noch keine 900Wh/kg, auch wenn das mit Zink-Luft zumindest theoretisch möglich wäre. Für den TE sind Zink-Luft Batterien aber ungeeignet, zu hohe Selbstentladung.
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