Löcher in Hörner bohren.

Gast #5121859
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Jeder von Euch hat doch eine Armbanduhr. Die 4 Teile von dem 
Stahlgehäuse wo das Armband befestigt ist nennt man Hörner.
Wie bitte werden denn da die Löcher für die Federbolzen reingebohrt, 
sodass man die von außen nicht sieht?
Mann könnte ja auch die Löcher mit einem langen Bohrer direkt von außen 
durch 2 Hörner bohren und die Außenseiten verschweißen und sauber 
verputzen. Das glaube ich aber nicht.
Oder man bohrt die mit einer mikroskopischen Winkelbohrmaschine von 
inner nach außen. Jedoch habe ich so einen kleinen Winkelvorsatz 
(Kegelradgetriebe) noch nicht gesehen.
Oder man gießt das Gehäuse mit entsprechenden Losteilschiebern für die 
Löcher. Allerdings ist hier auch der Platz nicht vorhanden, um dort eine 
Austoßmechanik unter zu bringen. Und auch wenn das gehen würde, würde 
das Losteil aufgrund der Schmelztemperatur von dem Gehäusewerkstoff 
ähnlich einer Lötspitze innerhalb kurzer Zeit verbrennen oder zumindest 
verzundern.

MfG. Urwefi
Gast #5121944
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Urwefi schrieb:
> Jeder von Euch hat doch eine Armbanduhr. Die 4 Teile von dem
> Stahlgehäuse wo das Armband befestigt ist nennt man Hörner.
> Wie bitte werden denn da die Löcher für die Federbolzen reingebohrt,
> sodass man die von außen nicht sieht?
> Mann könnte ja auch die Löcher mit einem langen Bohrer direkt von außen
> durch 2 Hörner bohren und die Außenseiten verschweißen und sauber
> verputzen. Das glaube ich aber nicht.
> Oder man bohrt die mit einer mikroskopischen Winkelbohrmaschine von
> inner nach außen. Jedoch habe ich so einen kleinen Winkelvorsatz
> (Kegelradgetriebe) noch nicht gesehen.
> Oder man gießt das Gehäuse mit entsprechenden Losteilschiebern für die
> Löcher. Allerdings ist hier auch der Platz nicht vorhanden, um dort eine
> Austoßmechanik unter zu bringen. Und auch wenn das gehen würde, würde
> das Losteil aufgrund der Schmelztemperatur von dem Gehäusewerkstoff
> ähnlich einer Lötspitze innerhalb kurzer Zeit verbrennen oder zumindest
> verzundern.
>
> MfG. Urwefi


Nicht schritt zwei vor Schritt eins machen, d.h.:

Hörnchen löchli machen
Dann
Hörnchen mit löchli an Gehäuse fix dranmachen
Hurra
Fertig!
#5122171
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#5126280
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Peter II schrieb:
> kann man die Löcher nicht extern bohren und dann dort einsetzen.

Aber Peter!

Da kommen Menschen an einem sonnigen Tag bei angenehmen Temperaturen aus 
dem Büro nach Hause und haben eine Dreckslaune, eben, weil sie >8 
Stunden in diesem Stall gehockt haben. Anschiss gekriegt, Urlaub 
gestrichen etc.

...und dann kommst Du und machst einen Scherz...

Das kannst Du hier komplett vergessen!
:)))
(Von mir gab +1 dafür)
Gast #5126477
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Martin K. schrieb:
> Und wie soll das ovale Loch entstehen? Der Bohrer bohrt doch ein gerades
> Loch, wenn auch nicht im rechten Winkel zum Horn.

Dann schau Dir mal das Loch nicht in Bohrrichtung an, sondern im rechten 
Winkel zum Horn. Oder Zeichne das Bauteil in drei Ansichten mit einer 45 
Grad Übertragungslinie, an dieser Du die Kurvenform der schrägen Bohrung 
überträgst.
Gast #5126633
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Urwefi schrieb:
> Oder man bohrt die mit einer mikroskopischen Winkelbohrmaschine von
> inner nach außen. Jedoch habe ich so einen kleinen Winkelvorsatz
> (Kegelradgetriebe) noch nicht gesehen.

Vielleicht gibt es Sachen, die du noch nicht gesehen hast.

Urwefi schrieb:
> Oder man gießt das Gehäuse mit entsprechenden Losteilschiebern für die
> Löcher. Allerdings ist hier auch der Platz nicht vorhanden, um dort eine
> Austoßmechanik unter zu bringen.

Achso, du meinst Plastegehäuse.
Warum nicht.
Oder einen Dorn warmmachen, reindrücken, rausziehen, fertig ist das 
Loch.
#5126638
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michael_ schrieb:
> Achso, du meinst Plastegehäuse.
> Warum nicht.
> Oder einen Dorn warmmachen, reindrücken, rausziehen, fertig ist das
> Loch.

So einen Schlaumeier hatte ich damals mal in der Ausbildung. Es sollte 
eine LED (5mm) in eine Plexiglasscheibe eingelassen werden. Ich habe mir 
einen "Winkelbohrer" gebaut. Der Ausbilder meinte, mit einem heißen Dorn 
ginge das auch. Auf meine Frage, wohin denn das überschüssige Material 
hin soll, hatte er keine Antwort.

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