Moin,
Vielleicht mal ein kleines Bildchen, spart ja >1000 worte:
1 | + L/2 L/2 +--------+
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2 | ----+--UUUUU-UUUUU--+---|switcher|
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3 | | | | |
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4 | --- C2 C1 --- | |
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5 | --- 10u --- | |
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6 | | | | |
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7 | ----+---------------+---| |
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8 | +--------+
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So ungefaaehr stell' ich mir das mal vor. Die Spule hab' ich mal in 2
hintereinandergeschaltete Spulen unterteilt, nur zwengs der Berechnung
und Optik.
Dann sieht man besser die 2 Grundsiebkettenhalbglieder aus jeweils einer
Spule und einem Kondensator.
Macht dann also ein Filter 3. Ordnung, mit hoffentlich 18dB/Octave
Flankensteilheit irgendwo ganz hinten im Sperrbereich.
So 18dB*4 waeren doch ca. 72dB, das waer doch als Daempfung vielleicht
gar nicht so schlecht.
Also 4 Oktaven unterhalb der Schaltfrequenz des Switchers waeren dann
ca.
2MHz/16 = 125kHz.
Dann waere L/2 so ungefaehr = 1/((2*pi*125kHz)²*10uF)=162nH
Das andere Grundsiebkettenhalbglied wird einfach ruebergespiegelt:
Macht dann also fuer die komplette Spule so ca. vielleicht 330nH und den
C2 auch 10uF.
Unangenehm wirds jetzt halt, wenn die Stromaufnahme des Schaltreglers
grad irgendwo mit der Grenzfrequenz dieses Filters wackelt - das hat da
leider etwas Resonanz. Um das zu daempfen, kann man hergehen und eine
Spule mit niedrigerer Guete einbauen, also hoeherem Rdc. Darf halt nicht
so hoch sein, dass es qualmt oder der Schaltregler nicht mehr genug
Spannung unter Volllast kriegt. Daher kann man dann, so man's grad
passend hat oder kriegt, Ferritebeads statt "richtiger Spulen"
einsetzen.
Dass die 10uF halt entsprechend niedriges parasitaeres Gedoens haben
sollten, und so sie es nicht haben, das durch entsprechende
Parallelschaltungen nachgemacht werden kann, wurd' ja schon
angesprochen.
Macht halt 'nen Unterschied, ob ich einen 10uF axialen Elko aus einem
Dualplattenspieler der 80er Jahre ausgebaut hab' (gute Qualitaet, spielt
heute noch) oder einen SMD-Vielschicht-Keramikkondensator im 0603
Gehaeuse oder noch kleiner einsetzen kann...
Gruss
WK