Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 22v Bleibatterie laden


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von Christoph (Gast)


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Hallo,
habe eine ehemals 24v Blei Batterie in einem Stapler bei der eine Zelle 
defekt ist, da das ursprüngliche Ladegerät jetzt eine zu hohe 
Ladespannung liefert brauche ich eine Alternative die möglichst einfach 
ist, also kein Modellbauladegerät o.Ä. sondern quasi anstecken und lädt.
Das original Ladegerät hat eine Leistungsangabe von 24v 40A, ein 5-10A 
würden mir reichen, vielleicht kennt jemand ein passendes Gerät für die 
unüblivhe Spannung oder kann mir jemand Modifizierungen/Schaltungen für 
das vorhandene Ladegerät empfehlen.

PS: Es muss keine Profiqualität sein, solange die Batterien irgendwie 
voll werden ist auch die Lebensdauer der Batterie (bereits über 20Jahre) 
zweitrangig.

MfG. Christoph

: Verschoben durch Moderator
von Sebastian S. (amateur)


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Wenn Du die kaputte Zelle nicht überbrücken kannst, vergiss es.

von Michael B. (laberkopp)


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Jedes Labornetzteil kann die Laden, so genau (wie bei LiIon) kommt es 
auf die Einhaltung der Spannunng nicht an, stelle 26.4V ein und klemme 
ab wenn voll, oder stelle 25.3V ein und lasse dauerladen.

von Rainer U. (r-u)


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Wenn DU die Zelle überbrücken kannst, und es Dir auf die Ladezeit nicht 
so ankommt, könntest Du eine potente Glühlampe als "Vorwiderstand" im 
Reihe schalten.

von Old P. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Jedes Labornetzteil kann die Laden, so genau (wie bei LiIon) kommt es
> auf die Einhaltung der Spannunng nicht an, stelle 26.4V ein und klemme
> ab wenn voll, oder stelle 25.3V ein und lasse dauerladen.

Ja, ein LNT kann sowas, aber kann der TE auch soviel Kaffee trinken bis 
der Stapler nach einigen Tagen voll ist?
Ein LNT mit 40A wäre möglich, doch das ist aber nicht mehr Kategorie 
"jedes" ;-)

Old-Papa

von HildeK (Gast)


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Michael B. schrieb:
> stelle 26.4V ein und klemme
> ab wenn voll, oder stelle 25.3V ein und lasse dauerladen.

Eine Zelle ist kaputt! Also: 24.2V bzw. 23.2V.

von HildeK (Gast)


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HildeK schrieb:
> Eine Zelle ist kaputt! Also: 24.2V bzw. 23.2V

Quatsch - du hattest das ja berücksichtigt. Nehme alles zurück.

von Harald W. (wilhelms)


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Michael B. schrieb:

> Jedes Labornetzteil kann die Laden,

Auch viele 24V-Standard-Schaltnetzteile haben einen begrenzten
Einstellbereich für die Ausgangsspannung und begrenzen den
Ausgangsstrom am Ladebeginn. Wie gross ist denn die Kapazität
in Ah der Batterie?

von Andrew T. (marsufant)


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3 Silizium-Dioden, reichlich mehr als 40 belastbar,  in Reihe 
geschaltet, in die Plusleitung des Original Ladegerätes.  Machen 2,4V 
... 3V  Spanungsreduktion.

Also die Dioden reduzieren die Ladespannung um "ziemlich genau das was 
die eine, jetzt defekte, Zelle darstellte"

Bitte die Dioden sehr gut kühlen dort natürlich die zu reduzierende 
Spannung eine entsprechende Verlustleistung erzeugt.

Vorteil: kein eingriff ins Original Ladegerät.
Nachteil: Es fällt schlichtweg Wärme an ...

von Michael B. (laberkopp)


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Harald W. schrieb:
> Auch viele 24V-Standard-Schaltnetzteile haben einen begrenzten
> Einstellbereich für die Ausgangsspannung und begrenzen den
> Ausgangsstrom am Ladebeginn.

Viele (UC3842) begrenzen ihn aber schaltnetzteiltypisch mit periodischem 
abwürgen und wiederanlaufen. Da kommt dann nur ein sehr geringer 
mittlere Strom raus.

von batman (Gast)


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Christoph schrieb:
> Das original Ladegerät hat eine Leistungsangabe von 24v 40A

Hmmm einfach 2-3 ordentliche Dioden dazwischenhängen und 80W abfackeln?

von Sebastian S. (amateur)


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Die ganze Diskussion bleibt sinnfrei, wenn nicht klar ist ob und wie die 
fehlerhafte Zelle überbrückt werden kann.

Was in meinen Augen auch Skepsis aufkommen lässt ist:
Alle Batterien und damit deren Zellen wurden am gleichen Tag in Betrieb 
genommen. Alle Zellen wurden gleich oft geladen oder verwendet.
Ich würde mir also darüber Gedanken machen, ob sich der Aufwand lohnt, 
wenn alle anderen Zellen in einem ähnlichen Zustand sind...

Die Statistiker und Skeptiker unter uns würden wahrscheinlich Wetten 
darauf abschließen, wann die nächste Zelle der Zeitliche segnet.

von Old P. (Gast)


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Sebastian S. schrieb:

> Was in meinen Augen auch Skepsis aufkommen lässt ist:
> Alle Batterien und damit deren Zellen wurden am gleichen Tag in Betrieb
> genommen.

Muss nicht zwangsläufig so sein. Viele Stapler (vor allem ältere) haben 
Einzelzellen oder mehrere Batterien im Gepäck. Er hat ja dazu nichts 
geschrieben.

Old-Papa

von Sebastian S. (amateur)


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@Old Papa
Stimmt, aber solange sich Christoph nicht irgendwie äußert: Reine 
Spekulation.
Würde aber das Überbrückungsproblem vereinfachen.
Nicht aber die Frage nach dem Alter.

von Christoph (Gast)


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JA die Zelle ist überbrückt!
Kapazität ca 50-70Ah, schwer zu sagen.

von Sebastian S. (amateur)


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Da müsste ein einstellbares (Labor)netzteil ausreichen.

Da stellst Du deine Wunschspannung ein und sagst Tschüss.

Die benötigte Ladezeit ergibt sich aus der Anzahl an Euronen, die Du 
bereit bist zu investieren.
Oder anders ausgedrückt: Aus dem maximalen Ausgangsstrom.

von Christoph (Gast)


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Die Labornetzteil-Version gefällt mir, werd ich wohl umsetzen.

Vielen Dank an Alle!

von Andrew T. (marsufant)


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Christoph schrieb:
> Kapazität ca 50-70Ah, schwer zu sagen.

Da wäre ein 40 A  Ladegerät aber eher oversized.

Staplerbatterien liegen eher im Bereich 300...800 Ah.

Magst Du da bitte nochmal schauen?

von Sebastian S. (amateur)


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Möglicherweise könnte auch ein Billigheimer gehen. Das Problem ist aber, 
dass im Endeffekt eine recht exotische Spannung benötigt wird. Für die 
wirst Du aber kein fertiges Lade-/Netzgerät finden.

...aber wenn Du Dir das Kleingedruckte bei einem 24V Schaltnetzteil 
anschaust, so wirst Du feststellen, dass die meist eine, im kleinen 
Rahmen, veränderliche Ausgangsspannung haben. Ob das sinnvoll ist ist 
eine andere Frage. Ob der Bereich ausreicht ebenfalls. Die mangelnde 
Strombegrenzung wird hier eventuell aber ein Problem bilden. Würde aber 
die mit Abstand preiswerteste Lösung bilden.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Der Trick mit den Dioden könnte schief gehen, wenn das Ladegerät die 
Spannung des Akkus misst.

Ich habe z.B. ein Ladegerät für KFZ, das automatisch zwischen 6 und 12V 
umschaltet. Es beginnt mit dem ladevorgang erst, wenn ich von außen eine 
Spannung anlege. Vermutlich dient die Höhe dieser Spannung der 6V/12V 
Umschaltung.

Notfalls brauchst du also noch einen Widerstand oder eine weitere Diode, 
die Strom in Richtung Ladegerät fließen lässt.

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