22v Bleibatterie laden

Gast #5126877
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Hallo,
habe eine ehemals 24v Blei Batterie in einem Stapler bei der eine Zelle 
defekt ist, da das ursprüngliche Ladegerät jetzt eine zu hohe 
Ladespannung liefert brauche ich eine Alternative die möglichst einfach 
ist, also kein Modellbauladegerät o.Ä. sondern quasi anstecken und lädt.
Das original Ladegerät hat eine Leistungsangabe von 24v 40A, ein 5-10A 
würden mir reichen, vielleicht kennt jemand ein passendes Gerät für die 
unüblivhe Spannung oder kann mir jemand Modifizierungen/Schaltungen für 
das vorhandene Ladegerät empfehlen.

PS: Es muss keine Profiqualität sein, solange die Batterien irgendwie 
voll werden ist auch die Lebensdauer der Batterie (bereits über 20Jahre) 
zweitrangig.

MfG. Christoph
Gast #5126892
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Michael B. schrieb:
> Jedes Labornetzteil kann die Laden, so genau (wie bei LiIon) kommt es
> auf die Einhaltung der Spannunng nicht an, stelle 26.4V ein und klemme
> ab wenn voll, oder stelle 25.3V ein und lasse dauerladen.

Ja, ein LNT kann sowas, aber kann der TE auch soviel Kaffee trinken bis 
der Stapler nach einigen Tagen voll ist?
Ein LNT mit 40A wäre möglich, doch das ist aber nicht mehr Kategorie 
"jedes" ;-)

Old-Papa
#5126913
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3 Silizium-Dioden, reichlich mehr als 40 belastbar,  in Reihe 
geschaltet, in die Plusleitung des Original Ladegerätes.  Machen 2,4V 
... 3V  Spanungsreduktion.

Also die Dioden reduzieren die Ladespannung um "ziemlich genau das was 
die eine, jetzt defekte, Zelle darstellte"

Bitte die Dioden sehr gut kühlen dort natürlich die zu reduzierende 
Spannung eine entsprechende Verlustleistung erzeugt.

Vorteil: kein eingriff ins Original Ladegerät.
Nachteil: Es fällt schlichtweg Wärme an ...
#5126958
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Die ganze Diskussion bleibt sinnfrei, wenn nicht klar ist ob und wie die 
fehlerhafte Zelle überbrückt werden kann.

Was in meinen Augen auch Skepsis aufkommen lässt ist:
Alle Batterien und damit deren Zellen wurden am gleichen Tag in Betrieb 
genommen. Alle Zellen wurden gleich oft geladen oder verwendet.
Ich würde mir also darüber Gedanken machen, ob sich der Aufwand lohnt, 
wenn alle anderen Zellen in einem ähnlichen Zustand sind...

Die Statistiker und Skeptiker unter uns würden wahrscheinlich Wetten 
darauf abschließen, wann die nächste Zelle der Zeitliche segnet.
#5127016
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Möglicherweise könnte auch ein Billigheimer gehen. Das Problem ist aber, 
dass im Endeffekt eine recht exotische Spannung benötigt wird. Für die 
wirst Du aber kein fertiges Lade-/Netzgerät finden.

...aber wenn Du Dir das Kleingedruckte bei einem 24V Schaltnetzteil 
anschaust, so wirst Du feststellen, dass die meist eine, im kleinen 
Rahmen, veränderliche Ausgangsspannung haben. Ob das sinnvoll ist ist 
eine andere Frage. Ob der Bereich ausreicht ebenfalls. Die mangelnde 
Strombegrenzung wird hier eventuell aber ein Problem bilden. Würde aber 
die mit Abstand preiswerteste Lösung bilden.
Gast #5127052
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Der Trick mit den Dioden könnte schief gehen, wenn das Ladegerät die 
Spannung des Akkus misst.

Ich habe z.B. ein Ladegerät für KFZ, das automatisch zwischen 6 und 12V 
umschaltet. Es beginnt mit dem ladevorgang erst, wenn ich von außen eine 
Spannung anlege. Vermutlich dient die Höhe dieser Spannung der 6V/12V 
Umschaltung.

Notfalls brauchst du also noch einen Widerstand oder eine weitere Diode, 
die Strom in Richtung Ladegerät fließen lässt.

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