Forum: Platinen Altium 17, Blind Vias für die produktion ausgeben


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von Sarah (Gast)


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Hi,
wie kriege ich die Daten für die Drill-pairs bei Blind Vias für den 
Platinenhersteller aus dem Altium raus?
Die Gerber und die Bohrpositionen hat er schon, da steht aber nichts 
über die Drillpairs drin.
Das Board selber hat acht Lagen.
LG
Sarah :-)

von M.A. S. (mse2)


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Ich muss gestehen, dass ich mich das noch nie gefragt habe. Ich lasse 
immer Gerber- und Bohrdaten erzeugen und hoffe (bisher immer 
erfolgreich) darauf, dass der LP-Hersteller dem alles nötige entnehmen 
kann.

Gerade habe ich mir auf Deine Frage hin mal die Bohrdateien mit einem 
Texteditor angesehen.

In *.drr und *.ldp scheinen die entsprechenden Infos zu stehen.

von Georg (Gast)


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Sarah schrieb:
> Die Gerber und die Bohrpositionen hat er schon, da steht aber nichts
> über die Drillpairs drin.

Normalerweise braucht der Hersteller 3 Bohrdateien: die übliche mit 
durchgehenden Bohrungen und je eine für die Blindvias oben und unten*. 
Das sind auch 3 verschiedene Fertigungsschritte.

*Das ist die einfachste Version, bei verschiedenen Bohrtiefen wird es 
komplizierter. Im Prinzip ergibt sich eine Excellon-Datei für jedes 
Drillpair, auch bei Buried Vias. Genaueres müsstest du den LP-Hersteller 
fragen. Die Blind Vias einer Seite könnte man in einer Datei mit 
Z-Information zusammenfassen, aber da weiss nur der Hersteller die 
genauen Parameter, muss er also in seinem CAM-System machen. Also eine 
Bohrdatei für jedes Drillpair liefern, und eindeutig dokumentieren!!

Georg

von Christian B. (luckyfu)


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Altium generiert für jedes Drill pair automatisch eine entsprechende 
.TX* Datei, Bei einem "normalen" SBU Aufbau mit NDK und DK Löchern, 
sowie vergrabenen Bohrungen ergibt das dann eine non plated, sowie 4 
plated Dateien. die Durchgehenden Löcher sind in der .TXT Datei, die 
Paare dann in .TX1, .TX2 und .TX3

Entweder man belässt es dabei, was bei Herstellern, welche so etwas 
schon mal produziert haben, in der Regel genügt, oder man schaut sich 
die einzelnen Dateien mit einem Gerber viewer an, sieht somit welche 
Bohrungen zu welchen Paaren gehören (anhand der Pads, die ja passen 
müssen für Start- und Stop Layer) und benennt die Dateien entsprechend 
um. Beides führt bekanntermaßen zum Ziel. Die 2. Version ist 
aufwändiger, aber sollte auch fehlerfreier funktionieren.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß ein Fertiger das nicht 
auseinander bekommt.

Fazit: ich habs bisher ohne Nacharbeit mittels umbenennen fertigen 
lassen und es gab dabei keine Probleme. Allerdings habe ich mit Altium 
auch erst eine SBU Platine erstellt, weshalb das durchaus nicht 
repräsentativ ist.

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