Welche Leistung verträgt ein 100 Ohm Kohleschichtwiderstand mit einer Dicke von etwa 7-8 mm?

Gast #5133563
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Ich habe hier einen 100 Ohm Widerstand.
Farbcode braun-schwarz-braun-gold.

Jetzt würde ich gerne wissen, welche Leistung der verträgt.
Er hat einen Durchmesser von ungefähr 7-8 mm.

Da ich keine Schieblehre zur Hand hatte, habe ich versucht den 
Durchmesser mit einem Lineal zu messen. Es könnte also ein Messfehler 
von ca. +/- 1 mm drin sein.


Gibt es eventuell Tabellen, wo man die Leistung anhand des Durchmessern 
ablesen kann?
Gast #5133578
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Nano schrieb:
> Gibt es eventuell Tabellen, wo man die Leistung anhand des Durchmessern
> ablesen kann?

Nein, das kommt ja auf die Technologie an und was der Widerstand an 
maximaler Temperatur verträgt. Bei einem Kohlewiderstand (gibts die 
noch?) würde ich aber nicht mehr als 1 W annehmen.

Georg
Gast #5133615
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Gast #5133876
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Lukas schrieb:
> 2D Widerstand?
>
> Wie lang ist er? Wenn möglich ein Bild samt Lineal einstellen.

Ich habe hier mal versucht ein Bild zu machen, der große graue ist es.

Rechts oben im Bild ist ein normaler 1/4 W Kohleschichtwiderstand zum 
Größenvergleich.

Aufgrund der Anzahl der 4 Farbringe, vermute ich, dass es ein 
Kohleschichtwiderstand ist, wirklich wissen tue ich es nicht.

Das mit der Ringanzahl 4 Ringe = vermutlich Kohleschicht und 5 Ringe = 
vermutlich Metallschicht steht zumindest hier:
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109051.htm
Angehängte Dateien:
#5133920
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Meine Angaben bezogen sich auf alte Kohlewiderstände mit Schutzlack.
Die mit "Zementüberzug" haben etwa die doppelte Leistung, die dürfen 
heißer werden, da nichts verbrennt.

Test auf Kohlewiderstände:
Kohle hat einen negativen Temperaturkoeffizienten, der Widerstand sinkt 
mit Erhitzung.
Widerstand an Ohmmeterstrippen klemmen und mit Feuerzeug oder Lötkolben 
erhitzen. Wenn die Anzeige kleiner wird, ist es Kohle, wenn sie steigt, 
Metallfilm.

Gruß   -   Werner
#5134002
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Nano schrieb:
> Aufgrund der Anzahl der 4 Farbringe, vermute ich, dass es ein
> Kohleschichtwiderstand ist, wirklich wissen tue ich es nicht.

Sieht mir eher nach Metallfilm aus.
Die tatsächliche Belastung kann man ggfs auch dem Schaltplan entnehmen.


Bitwurschtler schrieb:
> Oder mit
> nen Strombegrenzten Netzteil vorsichtig die Rauchgrenze ermitteln

Das funktioniert nicht, da bei der vom Hersteller angegebenen 
Belastbarkeit auch die Betriebsdauer berücksichtigt ist, innerhalb derer 
der Widerstand seine Toleranz einhält.

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