Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Komm grad nicht klar mit der Emitterschaltung


von Peter L. (Gast)


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Hi Leute.

Beim Bipolartransistor in Emitterschaltung:

Die Basis-Emitter-Spannung ist bei Durchlass konstant etwa 0.7V.
Wie kann ich dann ein Kleinsignal mit der bekannten Emitterschaltung 
verstärken, das ich direkt an die Basis-Emitter-Anschlüsse anschließe?

Muss das Kleinsignal, was ich verstärken will, also sehr viel kleiner 
sein als 0,7V?



Gruß
Peter

von michael_ (Gast)


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Klar.

von oszi40 (Gast)


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von So isses (Gast)


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Du kannst das nicht . . .

von René H. (Gast)


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Peter L. schrieb:
>
> Muss das Kleinsignal, was ich verstärken will, also sehr viel kleiner
> sein als 0,7V?
>
>
>
> Gruß
> Peter

Wie kommst Du darauf?

Grüsse,
René

von michael_ (Gast)


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Und du kannst das auch nicht.
Seine Frage ist berechtigt.

Obwohl er nicht weiß, was der Hintergrund ist.

Beitrag #5135213 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jörg R. (solar77)


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Peter L. schrieb:
> Die Basis-Emitter-Spannung ist bei Durchlass konstant etwa 0.7V.
> Wie kann ich dann ein Kleinsignal mit der bekannten Emitterschaltung
> verstärken...

> Muss das Kleinsignal, was ich verstärken will, also sehr viel kleiner
> sein als 0,7V?

Die Verstärkung wird über den Basistrom eingestellt, nicht über die die 
Spannung an der Basis. Ube stellt sich auf ungefähr 0,7 Volt ein, wenn 
Ib richtig dimensioniert ist > DB.


> ...das ich direkt an die Basis-Emitter-Anschlüsse anschließe?

Das erkläre mal genauer? Ich weiß nicht was Du meinst?

von michael_ (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Die Verstärkung wird über den Basistrom eingestellt, nicht über die die
> Spannung an der Basis.

Quatsch!
Und seine Frage ist eine ganz andere.

von Possetitjel (Gast)


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Peter L. schrieb:

> Die Basis-Emitter-Spannung ist bei Durchlass konstant
> etwa 0.7V.

Ja.

> Wie kann ich dann ein Kleinsignal mit der bekannten
> Emitterschaltung verstärken, das ich direkt an die
> Basis-Emitter-Anschlüsse anschließe?

Kannst Du nicht. Kann niemand. :)
Der Bipolartransistor hat zwischen 0V und ungefähr 0.6V
einen Bereich, in dem er "taub" ist.

Man addiert durch eine einfache, aber trickreiche Schaltung
das kleine Nutzsignal zu einer Gleichspannung von ungefähr
0.7V.

Diese "Gleichspannung von ungefähr 0.7V" steuert den
Transistor gerade halb auf; die winzigen Schwankungen,
die vom überlagerten Nutzsignal hervorgerufen werden,
zeigen sich jetzt hunderte Male vergrößert am Ausgang.
Der Transistor wird sozusagen absichtlich auf der Grenze
zwischen leitend und gesperrt gehalten.

Das ist nur das ungefähre Prinzip; in der Praxis nimmt
man nicht immer eine Gleichspannung, sondern manchmal
auch einen Gleichstrom, und 0.7V sind es auch nicht
immer. Das sind aber technische Details.

> Muss das Kleinsignal, was ich verstärken will, also
> sehr viel kleiner sein als 0,7V?

Klares Jein :)

Man muss durch trickreiches Hinzufügen oder Entfernen
von Gleichanteilen dafür sorgen, dass die Basis-Emitter-
Spannung ungefähr bei den besagten 0.7V liegt. Das ist
der Ruhepunkt der Stufe.
Das Nutzsignal ist diesem Gleichanteil überlagert; der
Arbeitspunkt pendelt also, vom Nutzsignal gesteuert,
um diesen Ruhepunkt.

Das Nutzsignal selbst ist meist (viel) kleiner als
0.7V; es kann aber auch größer sein, wenn man die
Verstärkerstufe passend aufbaut (=Gegenkopplung). Da
gibt es keine feste Regel.

von Possetitjel (Gast)


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Jörg R. schrieb:

> Peter L. schrieb:
>> Die Basis-Emitter-Spannung ist bei Durchlass konstant
>> etwa 0.7V. Wie kann ich dann ein Kleinsignal mit der
>> bekannten Emitterschaltung verstärken...
>
>> Muss das Kleinsignal, was ich verstärken will, also
>> sehr viel kleiner sein als 0,7V?
>
> Die Verstärkung wird über den Basistrom eingestellt,
> nicht über die die Spannung an der Basis.

Das ist ein Anfängerfehler :)

Man spart sich viel Ärger, wenn man einen Emitterwiderstand
zur Gegenkopplung vorsieht.
Tut man dies, kann man den Ruhepunkt über die Basisspannung
einstellen. Der Vorteil ist, dass der Ruhepunkt dann nahezu
unabhängig von hfe des Transistors wird.

> Ube stellt sich auf ungefähr 0,7 Volt ein, wenn Ib richtig
> dimensioniert ist > DB.

Sachlich richtig, aber trotzdem ungeschickt.

von Jörg R. (solar77)


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michael_ schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Die Verstärkung wird über den Basistrom eingestellt, nicht über die die
>> Spannung an der Basis.
>
> Quatsch!
> Und seine Frage ist eine ganz andere.

Darauf gibst Du ja hilfreiche Antworten:

michael_ schrieb:
> Klar.

Auch nicht hilfreicher:

michael_ schrieb:
> Und du kannst das auch nicht.
> Seine Frage ist berechtigt.
>
> Obwohl er nicht weiß, was der Hintergrund ist.


Possetitjel schrieb:
> Man spart sich viel Ärger, wenn man einen Emitterwiderstand
> zur Gegenkopplung vorsieht.

Wo ist denn hier ein Emitterwiderstand? Erst einmal gehe ich von der 
Grundschaltung aus. Was genau der TO verstärken will weiß ich nicht. 
Kleinsignal kann z.B. ein kleines DC Signal oder auch ein Audiosignal 
sein.

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204302.htm


Vielleicht sollte der TO mal ein kleines Schaltbild und detailiertere 
klare Infos liefern.

von Possetitjel (Gast)


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Jörg R. schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> Man spart sich viel Ärger, wenn man einen Emitterwiderstand
>> zur Gegenkopplung vorsieht.
>
> Wo ist denn hier ein Emitterwiderstand? Erst einmal gehe ich
> von der Grundschaltung aus.

In der Grundschaltung aus dem Lehrbuch gibt es natürlich
keinen Emitterwiderstand.

In praktisch ausgeführten Schaltungen wird er aber in der
Regel vorhanden sein; deswegen habe ich ihn erwähnt. Dann
stimmt auch das Dogma mit den 0.7V nicht mehr, und man kann
den Ruhepunkt über eine Spannung statt einen Strom einstellen.

Nur Vorteile :)

> https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204302.htm
>
> Vielleicht sollte der TO mal ein kleines Schaltbild und
> detailiertere klare Infos liefern.

Naja, der Punkt ist: Die Frage des TO ist eigentlich
allgemeingültig, und die Antwort ist es auch -- Transistoren
können i.d.R. keine Signale in der Nähe des Nullpunktes
verarbeiten. Man braucht praktisch immer einen Offset für
den Ruhepunkt. Das gilt - bis auf ganz wenige Ausnahmen -
für alle Transistoren und alle Schaltungen.

von Mini-Maxi (Gast)


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Prämisse:

So weit mir bekannt, geht man (unabhängig von der Signalform) erst mal 
von einem (gegenüber dem Eingangswiderstand der Basis) niederohmigen 
"Spannungs-Signal" (oder eher einer Signalspannung?) aus.

So daß Du (- bisher anzunehmen -) eine Spannungsverstärkung = ein 
Spannungs-Signal "multipliziert ausgeben" willst. Oder?

Und in dem Fall muß ich einer Annahme klar widersprechen:

Peter L. schrieb:
> Muss das Kleinsignal, was ich verstärken will, also sehr viel kleiner
> sein als 0,7V?

Nein, ganz im Gegenteil! Ohne weitere Beschaltung (also "der nackte 
Transistor" mit E an Vcc, C an GND + das Kleinsignal [ebenfalls auf GND 
referenziert] an der Basis) werden sogar nur die Anteile des Signals 
verstärkt, die "darüber hinaus gehen".

Weil unterhalb einer bestimmten BE-Spannung (also wenn diese nur 0,2V, 
oder auch negativ ggbr. GND) der Silizium-Bipolar-Transistor überhaupt 
nicht leitet oder verstärkt. Der genaue Wert ist leicht unterschiedlich.

Possetitjel schrieb:
> Der Bipolartransistor hat zwischen 0V und ungefähr 0.6V
> einen Bereich, in dem er "taub" ist.

Es können auch 0,6V zutreffend(er) sein - alles eine Frage des genauen 
Transistors (und der Bedingungen).

[Signale bzw. Signal-Anteile _unterhalb jener Schwelle, bzw. auch (in 
Bezug zu GND) negative, werden also nicht "wahrgenommen" vom einfachen 
Transistor. Außer natürlich, die negative Signalspannung ist zu hoch - 
dann geht er kaputt.]

Summa Summarum kannst Du damit a.) bisher nur positive Signale, und b.) 
nur über genannnte Schwelle hinausgehende Signalanteile, verstärken. 
Wechsel-spannungen (z.B. Audio, oder andere periodische Signale mit 
negativem Anteil) kannst Du damit höchstens "gleichricht-verstärken" - 
und das auch noch verzerrt.

Deswegen braucht es zumeist ein "Drumherum" um den Transistor - je nach 
Aufgabe kann die "ideale" Beschaltung ganz unterschiedlich aussehen.

Wie schrieb vor einiger Zeit mal einer öfter (allerdings nch nicht ganz 
ernst gemeinten Beiträgen): "Ich hoffe, ich konnte (ein wenig) helfen." 
:-)

von Mini-Maxi (Gast)


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@Possetitjel: Sorry, jetzt hatte ich Deinen letzten Post nicht gesehen. 
Meine Ausführungen waren sozusagen "redundant"... ;-P (Schläfst Du denn 
nie, Du Maschine?! :-)

von Peter M. (Gast)


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@ Possetitjel:  Transistoren
können i.d.R. keine Signale in der Nähe des Nullpunktes
verarbeiten. Man braucht praktisch immer einen Offset für
den Ruhepunkt. Das gilt - bis auf ganz wenige Ausnahmen -
für alle Transistoren und alle Schaltungen.

Weißt Du überhaupt, wie hoch die Ausgangsspannung eines Mikrofons
oder eines MM ode MC ist ?


@ Mini-Maxi von 5:10  Woher hast Du deine Elektronik-Kenntnisse.
Entweder hast Du keine oder Du bist vollkommen übermüdet.Dann solltest 
Du
um diese Zeit keine Fachartikel mehr schreiben.

von Peter M. (Gast)


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Hallo,
Thema scheint sich erledigt zu haben,
der TE (Troll) hat kein einziges Mal geantwortet.
Gruß

von Jörg R. (solar77)


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Peter M. schrieb:
> Hallo,
> Thema scheint sich erledigt zu haben,
> der TE (Troll) hat kein einziges Mal geantwortet.

Das ist schade, aber keine Ausnahme.

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