Forum: Platinen Wozu ist das gut?


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von Bernd F. (metallfunk)


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Hier habe ich eine defekte Platine eines Sonnendaches (Metall-Markise ).

Das hier kann ich mir nicht so recht erklären.
Temperatursensor?

Grüße Bernd

von Marc H. (marchorby)


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Bernd F. schrieb:
> Temperatursensor

Würde ich auch vermuten! Machen wir z.B. auch um Sensoren thermisch von 
der Umgebung zu entkoppeln. So heizen die Bauteile nicht über die LP den 
Sensor.

von Jens (Gast)


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Jip könnte sein
Vermutlich ist der Sensor Thermisch von der Leiterplatte entkoppelt.

von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo Bernd,

messen, erwärmen (Föhn?) messen ;-)
Könnten ein SMD NTC sein.

Mit freundlichen Grüßen
Guido

von Bernd F. (metallfunk)


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Und dann steckt der Hersteller die gesamte Platine in ein
kleines, dichtes Kunststoffgehäuse?

Das Kunststoffgehäuse wird in einer Metallkonstruktion verpackt.

Ich weiß nicht....

Da wird auch nicht nach einem Fehler gesucht, die Platine hat den
totalen Kurzschluss, neue ist schon eingebaut.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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So ein Dach aus Aluminiumlammellen hat eine sinnvolle Funktion
in der Steuerung: 1 Grad über Null öffnen die Lamellen ein Stück,
um das Festfrieren zu verhindern.

Dazu wäre ein externer Temperaturfühler, den man an der Nordseite
plazieren könnte, deutlich sinnvoller.

Toll ist, wenn der Kunde anruft: Ich habe das Dach gestern geschlossen,
heute morgen war es teilgeöffnet. Da ist doch was kaputt!

Grüße Bernd

von my2ct (Gast)


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Bernd F. schrieb:
> Da wird auch nicht nach einem Fehler gesucht, die Platine hat den
> totalen Kurzschluss, neue ist schon eingebaut.

Schmeiß weg den Scheiß - wenn da jemand 'ne viertel Stunde nach dem 
Fehler suchten müsste, ist das bezogen auf die Herstellungskosten 
wahrscheinlich schon ein wirtschaftlicher Totalschaden.

von Gustl B. (-gb-)


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Auf der Platine ist sogar ein Thermometer abgedruckt als Symbol.

von Ich (Gast)


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Gustl B. schrieb:
> Auf der Platine ist sogar ein Thermometer abgedruckt als Symbol.

Ja für die Klemme daneben, die nicht bestückt ist...

von Gustl B. (-gb-)


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Die musste man nicht bestücken weil das jetzt auf der Platine sitzt. Die 
nichtbestückten Anschlüse der Buchse sind vermutlich sogar mit dem 
Sensor daneben verbunden.

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Gustl B. schrieb:
> Die musste man nicht bestücken weil das jetzt auf der Platine
> sitzt.

Richtig.

> Die nichtbestückten Anschlüse der Buchse sind vermutlich sogar
> mit dem Sensor daneben verbunden.

Nicht vermutlich sondern offensichtlich.

von meckerziege (Gast)


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Teils verwendet man so eine Entkopplung auch aus mechanischen Gründen 
(accelerometer etc.) um mechanische Spannungen auf der Platine eben 
gerade nicht an empfindliche Bauteile zu führen.
In diesem Fall dürfte es sich aber um einen Temperatursensor handeln, 
wie bereits korrekt festgestellt.
Ich würde hier auf einen NTC tippen, die hab ich auch schon mal in 
dieser Bauform selbst eingesetzt.

von Martin S. (led_martin)


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Die Ausfräsung ist wohl nicht zur thermischen Entkopplung gedacht, 
sondern um diesen Teil ausbrechen zu können, wenn ein externer Sensor 
angeschlossen werden soll, dann muß nur noch die Klemme bestückt werden. 
So kann dies auch noch nachträglich gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen - Martin

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Martin S. schrieb:
> Die Ausfräsung ist wohl nicht zur thermischen Entkopplung gedacht,
> sondern um diesen Teil ausbrechen zu können, wenn ein externer Sensor
> angeschlossen werden soll
Dann ist die Formgebung aber extrem seltsam und die über den "Ausbruch" 
führenden Leiterbahnen eigentlich zu breit...

> um diesen Teil ausbrechen zu können, wenn ein externer Sensor
> angeschlossen werden soll
Der Stecker für den externen Sensor ist aber nicht bestückt. Und zudem 
dessen Löcher mit Zinn gefüllt. Wer auch immer diesen Stecker zum 
Anschluss eines externen Sensors einlötet, könnte genausogut den Sensor 
auf der Platine auslöten.

von C. W. (chefkoch)


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An dem Sensor sind zwei Löcher an denen man ein Kabel anlöten kann. Also 
Sensor ausbrechen, Kabel anlöten und wieder abgesetzt anschließen. 
Eigentlich nicht schlecht die Idee.

von dudley (Gast)


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Gustl B. schrieb:
> Auf der Platine ist sogar ein Thermometer abgedruckt als Symbol.

und ein stück daneben rechts das sieht aus wie Wassertropfen
also scheint alles plausibel, temp sensor und zumindest ein regensensor 
daneben

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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C. W. schrieb:
> An dem Sensor sind zwei Löcher an denen man ein Kabel anlöten kann.
Ich denke eher, dass die für eine Alternativbestückung mit einem 
bedrahteten Temperatursensor sind.

dudley schrieb:
> also scheint alles plausibel, temp sensor und ... ein regensensor
Wenn man dem Kupfer folgt, gewinnt der Temperatursensor sehr an 
Plausibilität...

: Bearbeitet durch Moderator
von der Tscheche (Gast)


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> und ein stück daneben rechts das sieht aus wie Wassertropfen

Eher Luftfeuchtigkeit, oder?

von Marc H. (marchorby)


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der Tscheche schrieb:
>> und ein stück daneben rechts das sieht aus wie Wassertropfen
>
> Eher Luftfeuchtigkeit, oder?

von Bernd F. (metallfunk)


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http://www.brustor.com/de/produkte/terrassenuberdachung-lamellendach/lamellendach-b-150

Wie man hier sieht, ist das ein Lamellendach. Die Lamellen
lassen sich (alle gekoppelt) mit einem Linearantrieb drehen.

Wichtig ist die Frostfunktion. Bevor die Temperatur unter null
Grad geht, öffnen die Lamellen einige Zentimeter, um ein Fest-
frieren zu verhindern. ( Dazu der Temperatursensor auf der Platine).

Optional läßt sich noch ein Regensensor, ein Lichtsensor (Sonnenschein),
und ein Windsensor (für Seitenmarkisen), anschließen.

Die Platine ist wohl für verschiedene Produkte entwickelt.
(Z. B. Außenmarkisen).
Deswegen soviel unbestückte Ein-Ausgänge.

Warum diese Platine in der Stromversorgung den totalen Kurzschluss
hat? ( alle Verbraucher abgesteckt).

Egal, der Hersteller hat zügig eine Neue geschickt.
Nicht ganz kostenlos, auf 5 Stunden Fahr- bzw. Arbeitszeit bin ich
sitzen geblieben. ( Und das stinkt mir gewaltig, es wird Zeit
dass die Hersteller einer Schrottelektronik für die kompletten
Kosten des Austausches aufkommen müssen)

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User

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