Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LM2596 Audio


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von Raute (Gast)


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Hallo Forum

ich habe ein Problem mit einem LM2596 Modul (so etwas: 
Ebay-Artikel Nr. 182452589262).

Ich habe mir das Karawin WifiWebRadio 
(https://hackaday.io/project/11570-wifi-webradio-with-esp8266-and-vs1053) 
nachgebaut, und möchte nun einen Verstärker mit 24V aus einem Netzteil 
versorgen. Zusätzlich möchte ich aus dieser Spannung den ESP8266 sowie 
den Codec versorgen. Dazu verwende ich den LM2596. Dummerweise pfeift 
das Audiosignal sehr stark. Ersetze ich den Schaltregler durch eine 
Powerbank, besteht das Problem nicht mehr. Es muss sich also um 
Störungen des Reglers handeln.
Bisher habe ich zudem versucht, den Schaltregler mit einem Linearregler 
zu kombinieren. Dazu habe ich die Ausgangsspannung des LM2596 auf 9 Volt 
gestellt und einen LM7805 dahinter geschaltet. Leider brachte dies nicht 
die gewünschte Ruhe.
Der Versuch einen LM7805 alleine an 24V zu betreiben scheiterte 
erwartungsgemäß an der hohen Verlustleistung.

Ich brauche also entweder einen anderen (Schalt)regler oder aber eine 
Filterschaltung. Hat hier jemand eine Idee, was man da verwenden könnte?

Danke im Voraus

: Verschoben durch Moderator
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Raute schrieb:
> verwende ich den LM2596. Dummerweise pfeift
> das Audiosignal sehr stark. Ersetze ich den Schaltregler durch eine
> Powerbank, besteht das Problem nicht mehr. Es muss sich also um
> Störungen des Reglers handeln.
> Bisher habe ich zudem versucht, den Schaltregler mit einem Linearregler
> zu kombinieren. Dazu habe ich die Ausgangsspannung des LM2596 auf 9 Volt
> gestellt und einen LM7805 dahinter geschaltet. Leider brachte dies nicht
> die gewünschte Ruhe.

Dann werden die Störungen nicht auf der Ausgangsspannung des 
Schaltreglers liegen, sondern kommen über eine GND-Verbindung. Du hast 
dir da irgendwo eine Masseschleife eingebaut. Mach es halt richtig. 
Stichwort "sternförmige Masse".

von Peter M. (Gast)


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Raute schrieb:
> Ich brauche also entweder einen anderen (Schalt)regler oder aber eine
> Filterschaltung. Hat hier jemand eine Idee, was man da verwenden könnte?

Klassischen Längsregler mit Transistor, Zenerdiode und Vorwiderstand
verwenden. Abblockkondensatoren nicht vergessen.

Gruß

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Klassischen Längsregler mit Transistor

Beinder durchschnittlichen Stromaufnahme des ESP bringt dies 
beträchtliche Wärmeverluste.

Ich plädiere auch dafür, die Masse-Verbindungen zu prüfen. Wenn der 
Schaltregler die analogen Schaltkreise stört, dann sehr arscheinlich 
wegen falscher Masseführung. Eventuell auch durch magentische 
Abstrahlung, das könnte man schnell durch Vergrößern der Räumlichen 
Distanz verifizieren.

von Raute (Gast)


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Danke schonmal für den Hinweis mit den Masseschleifen. Ich habe nun alle 
Massen sternförmig angeschlossen und konnte das Problem zumindest 
eindämmen. Dazu kam eine schlechte Masseverbindung zum Codec.
Bei "lautem" Verstärker ist jedoch immer noch ein deutliches Rauschen 
sowie ein Taktsignal zu hören. Das Taktsignal könnte aus den billigen 
ungeschirmten Dupont Kabeln zwischen ESP und Codec kommen. Es bleibt 
jedoch das Rauschen. Dieses verändert sich jedoch bei verringern der 
Versorgungsspannung. Auch hier half das das Zwischenschalten eines 7805 
nicht.

von Sigi V. (Gast)


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Raute schrieb:
> Auch hier half das das Zwischenschalten eines 7805 nicht.

"half" - soll heißen, vor der GND-Optimierung "half" der nicht?
Oder meinst Du doch, er hilft (immer noch) nicht ...?

Mich verwirrt Schaltungsprosa sowieso immer ein wenig...
So ein Schaltplan wär schon was. (DANN durch Prosa ergänzen.)

von Sigi V. (Gast)


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In der Zwischenzeit: Ich selbst hatte diese Problematik noch nicht.

Aber ein Bekannter löste mal mehrere Probleme auf einmal dadurch, daß er 
nach dem Schaltregler ein Filter setzte, welches in der + aber auch in 
der GND-Leitung je eine größere Induktivität enthielt - nur weiß ich 
nicht mehr, ob das eine Common-Mode-Choke war.

Und erst nach diesem Filter kam der Low-Drop-Spannungsregler.

Da am Ausgang des Reglers ein ELKO saß, und auch auch am Eingang des 
Spannungsreglers, kamen nur noch zwei Folienkondensatoren kleineren 
Formats dazu. Aber den exakten Aufbau kann ich Dir nicht sagen.

Das allerdings können so einige hier aus dem "FF".

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